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Haarkur selber machen - die 5 besten Tipps

Haarkur aus Apfel und ZitroneHaare müssen speziell gepflegt werden, damit diese lange schön, glänzend und gesund bleiben. Gerade die verschiedenen Umwelteinflüsse führen dazu, dass das Haar mit der Zeit austrocknet oder an Glanz verliert. Aber auch Stylingprodukte, diverse Frisuren, wie ein strenger Pferdeschwanz, oder eine falsche Ernährung setzen den Haaren zu. Damit Ihre Haare nicht schon bald von Spliss, trockenen Spitzen und glanzlosen Stellen strotzen, sollten Sie eine Haarkur verwenden.

Natürlich gibt es im Handel viele unterschiedliche Haarkuren, die auf die diversen Bedürfnisse der Haare zugeschnitten sind. Zum Beispiel eine Kur für besonders trockenes Haar oder eine Kur für spröde Haare. Wollen Sie aber selbst zur Tat schreiten, zeigen wir Ihnen fünf Tipps, wie Sie Ihre eigene Haarkur machen können.

Warum eine Haarkur selber machen?

Sie fragen sich bestimmt, wieso Sie eine Haarkur selber machen sollten, wenn Sie diese doch fertig kaufen können. Dabei gibt es viele Gründe, wieso Sie lieber selbst zum Löffel greifen. Der wohl wichtigste Grund ist, dass Sie genau wissen, was später in der Haarkur enthalten ist. Heutige Produkte bieten zwar viele natürliche Inhaltsstoffe, doch auch chemische Helfer. Diese können für die Haare schädlich sein oder diese belasten. Auch, wenn Sie diese meiden wollen, kommen Sie nicht sonderlich weit. Immerhin sind diese mit dem Fachbegriff hinten auf der Verpackung vermerkt.

Doch wie viele können wirklich etwas mit Aloe barbadensis (Aloe Vera), Panax ginseng root extract (Ginsengwurzel) oder Buxus chinensis (Jojobaöl) anfangen? Bei einer eigenen Haarkur müssen Sie sich darüber keine Gedanken machen, denn Sie mischen nur das hinein, was Sie auch kennen. Dadurch erhalten Sie eine zu 100 Prozent biologische Haarkur, die Ihre Haare bestmöglich unterstützt.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie nicht wirklich viel brauchen. Bei handelsüblichen Haarkuren sind zahlreiche unterschiedliche Stoffe enthalten. Bei unseren fünf Haarkuren benötigen Sie oftmals nicht mehr als drei Zutaten. Auch die Zubereitung ist ein großer Pluspunkt. Selbst, wenn Sie noch nie eine Haarkur hergestellt haben, kommen Sie nicht in Bedrängnis. Die Zubereitung ist kinderleicht, genauso wie die Anwendung.

Unsere fünf Tipps

Tipp 1: Trockenes Haar benötigt eine besondere Pflege.

Der Grund ist, dass das Haar mit der Zeit immer mehr Feuchtigkeit verliert. Vor allem die Hitze der Sonne entzieht dem Haar Feuchtigkeit. Am Ende werden die Haare kraus und wirken sehr ungepflegt. Im schlimmsten Fall fühlen sich diese wie Stroh an. Außerdem kann es passieren, dass trockene Haarspitzen abbrechen und somit ausdünnen. Jedoch ist nicht nur die Sonne für das Austrocknen der Haare verantwortlich, sondern auch die vielen Stylingprodukte und -wege. Beispielsweise entziehen Sie dem Haar Feuchtigkeit, wenn Sie es glätten oder föhnen. Schon bald blicken Sie auf einen krausen und ungepflegten Kopf. Daher muss trockenes und strapaziertes Haar mit einer Extraportion Feuchtigkeit versorgt werden. Am einfachsten ist das mit einer selbstgemachten Avocado-Olivenöl-Kur. Sie brauchen dafür nur eine Avocado, zwei Esslöffel Jojoba- oder Olivenöl sowie einen Spritzer Zitronensaft.

Entfernen Sie zunächst den Kern der Avocado und löffeln Sie das Fruchtfleisch vorsichtig heraus. Geben Sie das Fleisch nun in eine Schüssel und füllen Sie es mit dem Öl sowie dem Zitronensaft auf. Alles kräftigt vermengen, bis eine glatte Masse entstanden ist. Am besten die Avocado-Olivenöl-Kur in handtuchtrockenes Haar einmassieren. Besonders die Haarlängen nicht vergessen. Die Kopfhaut hingegen aussparen, denn diese neigt zum Nachfetten. Packen Sie Ihren Kopf in Frischhaltefolie ein und warten Sie mindestens 30 Minuten. Danach die Avocado-Olivenöl-Kur mit lauwarmen Wasser ausspülen und gegebenenfalls die Reste mit etwas Shampoo auswaschen. Ihre Haare werden gekräftigt, gepflegt und mit viel Feuchtigkeit versorgt.

Tipp 2: Ein weiteres großes Problem ist Spliss.

Vor allem die Stylinghitze kann dazu führen, dass die Haare brechen und sich somit Spliss zeigt. Zwar können Sie den Spliss durch ein Glätteisen ein wenig an den Kopf „drücken“, doch davon geht es nicht weg. Besser ist, wenn Sie eine eigene Haarkur herstellen, die Ihre Spitzen mit der nötigen Portion Pflege verwöhnen. Allem voran Spliss gehört somit der Vergangenheit an. Die beste Hilfe gegen Spliss ist eine Bananen-Mandel-Kur.

Nutzen Sie dafür eine reife Banane sowie zwei bis drei Tropfen Mandelöl. Die Zubereitung ist ganz einfach. Die Banane schälen Sie und geben sie in eine Schüssel. Zerdrücken Sie die Banane nun mit einer Gabel und mischen Sie anschließend das Mandelöl unter. Den Mix auf die Kopfhaut geben und bis in die Spitzen einmassieren. Etwa fünf bis zehn Minuten einwirken lassen, bevor Sie die Bananen-Mandel-Kur gründlich auswaschen. Am besten lassen Sie Ihre Haare nun an der frischen Luft trocknen, denn das belastet sie weniger.

Tipp 3: Störrisches und sprödes Haar ist ein großes Ärgernis.

Es macht nicht nur was es will, sondern es sieht auch nicht sonderlich gepflegt aus. Gerade Menschen, die viele Stunden des Tages unter freiem Himmel verbringen, leiden unter störrischem und sprödem Haar. Nun ist es wichtig, dass Sie dem Haar seine Geschmeidigkeit zurückgeben. Mit einer Honig-Olivenöl-Kur ist das kein Problem. Der Honig dient als Feuchthaltemittel für die Haarstruktur und sorgt somit dafür, dass das Wasser im Haarinneren verbleibt. Zusätzlich kräftigt der Honig die Wurzeln und verringert Haarausfall.

Daher gilt die Honig-Olivenöl-Kur als wahrer Allrounder. Es reichen ein bis zwei Esslöffel Honig sowie ein Schuss Olivenöl aus. Lassen Sie den Honig mit dem Olivenöl für etwa 30 Sekunden in der Mikrowelle erwärmen.

Vermischen Sie alles noch einmal gut und tragen Sie es danach gleichmäßig auf Ihr Haar auf. Am besten den Kopf mit einer Duschhaube bedecken und 30 Minuten einwirken lassen. Danach die Kur gründlich ausspülen, bis keine Honigreste mehr zu sehen sind. Dank dieser Haarkur erhalten Sie nicht nur gepflegtes Haar, sondern auch einen sehr angenehmen Duft.

Tipp 4: Haare müssen viele Strapazen über sich ergehen lassen.

Ob es das tägliche Haarstyling mit Föhn, Glätteisen und Haarspray ist oder das regelmäßige Färben. Zwar versuchen viele Hersteller Ihren Produkten pflegende Komponenten unterzumischen, dennoch sind viele Stylingprodukte schädlich für das Haar. Gerade Färben strapaziert das Haar extrem, sodass es danach stumpf, glanzlos und spröde aussieht. Wollen Sie Ihrem Haar wieder den gewohnten Glanz verleihen, sollten Sie eine Brennnessel-Buttermilch-Kur versuchen, die Sie ganz leicht selbst herstellen können. Sie sorgt für ein wenig Erholung und kann wie ein kleiner Urlaub für die Haare angesehen werden.

Sie benötigen rund ein bis zwei Beutel Brennnesseltee und 100 Milliliter Buttermilch. Kochen Sie den Brennnesseltee auf. Danach lassen Sie die Beutel für etwa 15 Minuten im Wasser. Nehmen Sie jene heraus und lassen Sie den Tee bis auf eine lauwarme Temperatur abkühlen. Mischen Sie anschließend die Buttermilch unter. Die angemischte Haarpflege vorsichtig auf die feuchten Haare geben und alles gut einmassieren. Nach zehn Minuten Einwirkzeit waschen Sie die Haarkur mit weiterem Brennnesseltee aus. Es ist auch möglich, dass Sie den Brennnesseltee als Leave-in-Pflege im Haar belassen. Dadurch helfen Sie strapazierten Haaren besonders gut und sparen sich auch noch Zeit.

Tipp 5: Manche Haare neigen nicht zum Austrocknen, sondern sie werden mit der Zeit immer fettiger.

Primär der Haaransatz leidet unter einer hohen Nachfettrate, was dazu führt, dass die eigenen Haare immer fettiger werden. Schon bald wirken die Haare wie ein Öl-Teppich und hängen mit dicken Strähnen vom Kopf. Das sieht nicht nur schrecklich aus, sondern ist auch ungesund für die Kopfhaut und die Haare. Immerhin verstopfen das Fett die Poren, sodass die Kopfhaut schnell zu jucken und schuppen beginnt. Damit es gar nicht erst soweit kommt, sollten Sie eine Mischung aus Apfelessig und Zitronensaft verwenden. Diese ist perfekt, um das Haar zu entfetten und es schön frisch wirken zu lassen. Außerdem reduziert die Essigsäure den PH-Wert der Kopfhaut und bekämpft natürlich Schuppen.

Juckt Ihre Kopfhaut bereits, kann die Apfelessig-Zitronen-Kur Ihnen eine Linderung verschaffen. Sie benötigen ein Glas Wasser, einen Teelöffel Apfelessig und eine frische Zitrone. Pressen Sie zunächst die Zitrone bis auf den letzten Tropfen aus. Danach vermengen Sie den Zitronensaft mit dem Apfelessig und dem Wasser. Träufeln Sie die Mischung nun vorsichtig über Ihr Haar, am besten in der Dusche oder über einem Waschbecken. Lassen Sie die Haarkur nicht lange einwirken, sondern spülen Sie jene sofort wieder aus. Waschen Sie so lange, bis Sie keinen Essiggeruch mehr vernehmen. Sofort erhalten Ihre Haare einen schönen Glanz und werden nicht mehr so schnell fettig.

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