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Wie funktionieren Haarkuren ohne die Haare auszuspülen?

Frau im Bademantekl mit FönDie meisten Haarkuren gehen nach demselben Muster vor. Das bedeutet, Sie geben die Haarkur auf die Haare, verteilen sie großzügig und warten nun fünf bis zehn Minuten. Danach waschen Sie die Haarkur mit ausreichend Wasser aus. Es gibt aber auch Haarkuren, die Sie nicht mehr ausspülen müssen: sie werden in den Haaren belassen. Im Fachkreisen wird von sogenannten „Leave-ins“ gesprochen. Die Funktion dahinter ist eigentlich ganz simpel.

In vielen Punkten stimmt ein Leave-in mit herkömmlichen Haarkuren überein. Das bedeutet, Sie erhalten eine hohe Pflege und Ihre Haare sehen danach gesund und kräftigt aus. Der große Unterschied ist aber, dass Leave-ins nicht so stark beschweren. Das bedeutet, halten Sie sich an die angegebene Menge, pflegen Sie zwar Ihre Haare, aber es bleiben keine unschönen fettigen Strähnen zurück. Direkt nach dem Einarbeiten der Leave-in können Sie mit dem Haarstyling beginnen.

Die Vorteile von Haarkur ohne Ausspülen

Der wohl größte Vorteil von einem Leave-in ist, dass Sie sich nicht mehr mit der Haarwäsche befassen müssen. Besonders, wenn Sie es eilig haben, haben Sie keine Zeit die Haarkur für bis zu 15 Minuten einwirken zu lassen. Sie wollen das tägliche Pflegeritual so schnell wie möglich abschließen. Bei einer herkömmlichen Haarkur ist es nun meist so, dass Sie auf diese verzichten. Darunter leiden natürlich Ihre Haare. Bei einem Leave-in ist das nicht der Fall. Sie waschen und pflegen Ihre Haare wie gewohnt. Nach dem Duschen geben Sie die Haarkur ohne Ausspülen in Ihr Haar. Nun können Sie Ihre Haare föhnen, glätten oder anderweitig stylen.

Den Leave-in müssen Sie nicht mehr auswaschen. Daher gelten diese Haarkuren als besonders praktisch, wenn Sie nicht viel Zeit mit der Haarpflege verschwenden möchten. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass Sie nicht auf eine angemessene Pflege verzichten müssen. Auch Leave-ins bieten viele Pflegeeigenschaften. Zum Beispiel wird Ihr Haar mit Feuchtigkeit versorgt und versiegelt, vor Umwelteinflüssen geschützt oder samtig weich.

Wie oft sollten Sie Haarkuren ohne Ausspülen verwenden?

Frau mit blonden LockenBei einer herkömmlichen Haarkur wird angegeben, dass Sie diese ein- bis zweimal pro Woche verwenden sollen. Bei einem Leave-in ist das ein wenig anders. Immerhin sind diese Haarkuren wesentlich leichter und beschweren das Haar nicht. Deshalb sollten Sie eine Haarkur ohne Ausspülen nach jedem Duschgang verwenden.

Die Poren der Haare sind nun geöffnet und nehmen die Pflege bestmöglich an. Außerdem verhindern Sie, dass Ihre Haare empfindlich und angreifbar bleiben. Daher nach jeder Haarwäsche eine Leave-in-Kur auftragen und somit die eigenen Haare mit wichtigen Nährstoffen versorgen und widerstandsfähiger machen.

Es ist sogar möglich, dass Sie eine herkömmliche Haarkur mit einem Leave-in verbinden. Das bedeutet, pflegen Sie Ihr Haar zuerst mit der auszuwaschenden Haarkur. Danach geben Sie eine kleine Menge Leave-in ins Haar und spülen diese nicht mehr aus. Ihre Haare werden es Ihnen danken.

Die unterschiedlichen Arten

Wie bei den herkömmlichen Haarkuren gibt es auch bei den Leave-ins unterschiedliche Arten. In der Regel wird zwischen Spray, Fluid und Creme unterschieden. Alle Arten bieten ihre Vorteile und sind auf einen bestimmten Haartyp abgestimmt. Sprays sind perfekt, wenn Sie Ihre Haare so wenig wie möglich belasten wollen. Gerade Haare, die Sie nicht beschweren möchten, profitieren von Sprays. Die Anwendung ist ganz einfach, denn Sie müssen das Spray nur vom Ansatz bis in die Spitzen sprühen und danach einmal durchkämmen. Ein solches Leave-in hilft die Haare zu entwirren und sorgt für eine leichte Form von Volumen.

Fluid ist recht flüssig und somit perfekt für trockenes, strapaziertes und brüchiges Haar, das nach Feuchtigkeit dürstet. Mit den Fingerspitzen verteilen Sie das Fluid vom Ansatz bis in die Spitzen. In der Regel sorgen Fluids für schönen Glanz und eine gute Feuchtigkeitsversorgung. Ansonsten gibt es noch diverse Cremes, die bestens für lockiges und sehr trockenes Haar geeignet sind. Die Creme müssen Sie nur in das handtuchtrockene Haar einmassieren. Mit der Zeit geben die Cremes besonders viel Feuchtigkeit ab. Außerdem haben die Haare nun lange Zeit, um die diversen Öle und Nährstoffe aufzunehmen.

Selbstgemachte Haarkur gegen trockene Kopfhaut

Sicherlich gibt es im Handel einige Haarkuren, die gegen eine trockene Kopfhaut helfen. Möchten Sie aber selbst zur Tat schreiten, können Sie eine Kur einfach anrühren. Dafür benötigen Sie nicht viele Zutaten. Am besten wirken ein bis zwei Teelöffel Honig und ein Eigelb. Am besten entfernen Sie vorher das kleine Häutchen vom Eigelb, denn ansonsten bleiben unschöne Klümpchen im Haar zurück.

Wenden Sie die Haarkur gegen trockene Kopfhaut im Winter an, sollten Sie noch einen zusätzlichen Teelöffel Honig hinzugeben. Natürlich können Sie das Grundrezept noch ein wenig verfeinern. Beispielsweise helfen auch Quark oder Joghurt hervorragend gegen trockene Kopfhaut. Nicht zu vergessen ist ein wenig Öl, wobei Jojoba- und Johanniskrautöl besonders gut wirken. Aber auch Oliven- und Mandelöl sind zu empfehlen. Selbst flüssige Sahne wirkt hervorragend gegen trockene Kopfhaut. Für einen angenehmen Geruch geben Sie einige Tropfen Rosen- oder Orangenwasser hinzu.

Ätherische Öle sind hingegen keine gute Idee, denn diese reizen die Kopfhaut nur unnötig. Geben Sie die Mischung nun auf Ihre Haare und arbeiten Sie jene besonders in die Kopfhaut ein. Am besten verwenden Sie die selbstgemachte Kur zweimal im Monat. Im Winter, wenn die heiße Heizungsluft nach oben steigt, können Sie die Haarkur auch einmal wöchentlich verwenden. Nach einer Einwirkzeit von 20 bis 30 Minuten waschen Sie diese wieder aus. Den Effekt steigern Sie noch, wenn Sie Ihren Kopf schön wärmen. Zum Beispiel mit einer Duschhaube und einem Handtuch. Ihre Kopfhaut wird wunderbar erfrischt und gepflegt.

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