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Zurück zur Klimagerät-Vergleichstabelle Aktualisiert am:

Trends rund um das Klimagerät

Achten Sie beim Kauf eines Kühlschrankes auf die Energieeffizienzklassen.Die Temperaturen in der Sommersaison steigen seit vielen Jahren kontinuierlich an. Bereits heute werden immer häufiger Werte, die deutlich über 30°C steigen, erreicht. Im Jahr 2003 fehlte nicht mehr viel bis zu dem offiziellen Hitzerekord von 40,2 bzw. 40,3°, der 2003 im saarländischen Perl-Nennig gemessen wurde. Die zunehmende Hitze führt dazu, dass immer mehr Menschen ihre Räumlichkeiten mit Klimageräten oder Klimaanlagen ausstatten.

Im Jahr 2013 tritt die Änderung der ErP-Richtlinie (Energy-related Products) in Kraft. EU-weit sind damit nur noch Geräte für die Klimatisierung zugelassen, die mindestens der Effizienzklasse D angehören. Die Klassen A+ bis A+++ werden ganz neu auf den Markt gebracht. Die Neuregularien gelten für Geräte, die eine Leistung von bis zu 12 Watt erbringen können.

Energieeffizienzklassen – was sagen sie aus?

Diese Klassifizierung gibt über den Wirkungsgrad eines elektrischen Gerätes Auskunft. Das Klimagerät arbeitet effizienter, je weniger Strom benötigt wird, um eine bestimmte Kälteleistung zu erzielen. Ein fiktives Gerät dient dabei als Vergleichsgröße, das es für die Kälteerzeugung einen festgelegten Energieverbrauch besitzt.

Aus diesem Maßstab kann nun berechnet werden, wie viel Kälte das Gerät mit der angegebenen Strommenge erzeugen kann. Die Klassen A bis A+++ bieten bei der gleichen verbrauchten Strommenge eine sehr viel bessere Kühlleistung als Geräte die der Klasse D angehören.

Die nächste Etappe in Sachen Energieeffizienz bei Klimageräten gilt ab Januar 2014: Geräte der Klassen C und D sind ab diesem Zeitpunkt verboten. Bereits 2013 werden neue A-Klassen eingeführt. Die effizientesten Geräte können nun in die Klassen A+, A++ und A+++ eingestuft werden.

Die Klimageräte werden einer ständigen Verbesserung und Weiterentwicklung unterzogen, das hat dazu geführt, dass die neuen Klassifizierungen notwendig wurden. Dabei können die Unterschiede zwischen der alten Klasse A und der neuen A+++ gravierend sein, teilweise betragen sie bis zu 70 Prozent.

Seit dem Jahr 2005 kann ein starker Anstieg beim Verkauf von Klimageräten verzeichnet werden. In Deutschland werden pro Jahr etwa 100.000 bis 140.000 Geräte verkauft, die dazu dienen, das Raumklima und die Temperatur positiv zu beeinflussen.

In Ländern, in denen große Hitze herrscht, zum Beispiel Italien oder Spanien liegt die Zahl der verkauften Geräte sogar noch deutlich höher. Da ältere Klimageräte meist auch mit einem hohen Stromverbrauch einhergehen, rückt die EU diesem Umstand nun zu Leibe.

Große Modellauswahl und viele unterschiedliche Funktionen

Suntec Klimagerät Fusion 12.000, EEK: AFür den Begriff der Klimaanlage gibt es unterschiedliche Definitionen. In vielen Ländern versteht man unter der Bezeichnung „air conditioning“ lediglich die Funktion, die Raumluft auf die gewünschte Temperatur abzusenken. In Deutschland hingegen bedarf es da schon einiger weiterer Funktionen. Hierzulande kümmern sich die verschiedenen Anlagen-Modelle um das gesamte Raumklima.

Das bedeutet, sie halten die Temperatur in der eingestellten Höhe, be- oder entfeuchten die Raumluft und sorgen außerdem für einen regelmäßigen Austausch der Luft im Raum. Die Geräte zur Klimaregulierung werden vorzugsweise auch in Gebäuden mit sensibler Nutzung verwendet. In Bibliotheken, Rechenzentren und Archiven oder Museen ist es unabdingbar, ein ganz bestimmtes Raumklima zu haben und dieses konstant zu erhalten.

Klimaanlagen und Klimageräte werden in den unterschiedlichsten Ausführungen von ganz einfach bis zu leistungsstarken Allroundern mit jeder Menge Zusatzfunktionen angeboten. Zumeist besitzen die Modelle die gleiche Arbeitsweise: Ein Kältemittel zirkuliert ähnlich wie bei einem Kühlschrank, in einem geschlossenen Kreislauf.

Dabei durchläuft es sowohl eine Niedrig- als auch eine Hochdruckkammer. Der Kompressor saugt das Kältemittel, welches sich zu diesem Zeitpunkt noch in gasförmigem Zustand befindet, an und verdichtet es. Dabei erwärmt es sich sehr stark. Die Wärme wird nach außen abgeführt. Im nächsten Schritt wird das Kältemittel in einem Kondensator verflüssigt.

Über ein sogenanntes Expansionsventil gelangt es von der Hochdruckkammer in die Niedrigdruckkammer. Dort kann das Gas sich sehr stark ausdehnen und verflüssigen, wobei es stark abkühlt. Die nächste Station ist der Verdampfer. Die Klimaanlage saugt die warme Raumluft an und führt sie am Verdampfer vorbei. Das führt dazu, dass sich die Luft abkühlt, das Kältemittel hingegen wird auf seinem Weg erneut erwärmt.

So wird die Klimaanlage nicht zur Gesundheitsgefahr

Klimaanlagen sorgen an heißen Tagen für Abkühlung und bieten auch bei schwülem Wetter ein angenehmes Raumklima. Auch aus den europäischen Breitengraden sind die praktischen Helfern im Haus und in den Fahrzeugen nicht mehr wegzudenken. Bei aller Euphorie und Vorteile sollte aber nicht vergessen werden, dass bei ihrer Nutzung durchaus gesundheitliche Gefahren bestehen.

Ob fest installiert oder für den mobilen Einsatz, in Fahrzeugen oder in Innenräumen, die Geräte erleichtern erheblich während der heißen Jahreszeit das Leben. Damit man die wohltuende Luftkühlung noch besser genießen kann und sich vor den typischen Gesundheitsgefahren wie Erkältungen oder ähnlichem zu schützen, reichen meist schon kleine Maßnahmen aus.

Wer viel mit klimatisierten Fahrzeugen wie Flugzeugen oder der Bahn reist, sollte sich ein wärmendes Kleidungsstück, zum Beispiel eine Strickjacke und eventuell einen Schal ins Handgepäck packen.

Das ermöglicht einen unkomplizierten Ausgleich der oft gravierenden Temperaturunterschiede und schützt vor Zugluft. Erkältungen haben so erst gar keine Chance.

Haben Sie die Möglichkeit, die Temperatur im Fahrzeug oder im Raum selbst zu regulieren, können Sie starke Temperaturunterschiede vermeiden. Denn in vielen Fällen geht die eigentliche Gefahr für die Gesundheit nicht von der Klimaanlage selbst aus, sondern mit dem Umgang damit.

Klettert zum Beispiel das Außenthermometer auf sommerliche 30°C, sollte die Temperatur im klimatisierten Raum etwa 24° bis 25°C betragen. Hat sich der Körper an dieses Niveau gewöhnt, ist bei Bedarf eine nochmalige Korrekt nach unten möglich.

Klimaanlagen gelten als regelrechte Keimfallen. Durch die Verbreitung von Bakterien und Viren können sie sich zu einer echten Gefahr für die Gesundheit entwickeln. Ein muffiger Geruch ist ein erste Warnzeichen. Tritt er auf, sollte die Anlage unbedingt abgeschaltet werden, eine Überprüfung durch einen Fachmann ist notwendig. Eine regelmäßige Wartung, sowie bei auftretenden Problemen reduziert potenzielle Gesundheitsrisiken erheblich, so dass dem Gebrauch nichts im Wege steht.

Sind Klimaanlagen auch für Allergiker geeignet?

Gesundheitliche Auswirkungen bei der Verwendung von KlimagerätenEs gibt eine Vielzahl von Stoffen, die bei einem Menschen zu allergischen Reaktionen führen können: Die Auswahl reicht von Pollen über Hausstaubmilben bis zu Schimmelsporen – sie können einem Allergiker das Leben zu Hause in den eigenen vier Wänden oder während des Aufenthalts am Arbeitsplatz das Leben schwer oder beinahe unerträglich machen.

Während der Pollenallergiker in der Wintersaison meist beschwerdefrei ist, kämpfen Menschen, die von einer Hausstaub- oder Milben-Allergie betroffen sind, ganzjährig mit den Folgen. Mit einer guten Klimaanlage kann hier aber durchaus Abhilfe und ein gesundes Raumklima geschaffen werden.

Eine Klimaanlage sorgt nicht nur für angenehme Temperaturen, im Inneren von Gebäuden reinigt sie die Luft und befreit sie von Staub, Pollen oder Keimen. Dafür wird die verunreinigte Luft nach außen geleitet und gegen frische bzw. wieder aufbereitete Luft ausgetauscht.

Damit die Luft, die von der Anlage an den Raum abgegeben wird, nicht erneut feinstaub- oder pollenbelastet ist, gibt es verschiedene Filter, die eingesetzt werden können. Beim Kauf ist es wichtig, dass der Allergiker darauf achtet, ein Split- oder Lüftungsgerät zu wählen, das Frischluft von außen zuführt.

Der Luftaustausch selbst sollte nicht im Raum vonstatten gehen. Diese Varianten bestehen aus einer Außen- und Inneneinheit, erhältlich sind sie im Klimafachhandel oder immer häufiger auch in gut sortierten Baumärkten. Die Split-Geräte sind in der Lage dafür zu sorgen, dass sich in Teppichen oder Matratzen weniger Milben einnisten können, die als einer der häufigsten Allergie-Auslöser gelten.

Entsprechend der individuellen Bedürfnisse ist außerdem die Verwendung von zusätzlichen Pollen- oder Aktivkohlefiltern möglich. Dennoch ist es in jedem Fall empfehlenswert, vor dem Kauf eine kompetente Fachberatung hinzuzuziehen.

Wie bei den Anlagen, die lediglich mit herkömmlichen Filtern ausgestattet sind, ist es notwendig, die Geräte regelmäßig zu reinigen. Sollen die Allergikerfilter auch nach längerem Einsatz ihre Wirksamkeit nicht einbüßen, und unter Umständen die Raumbedingungen vielleicht sogar noch verschlechtern, sind die Reinigung und ein regelmäßiger Wechsel sehr wichtig. Des Weiteren ist es empfehlenswert, die Klimaanlage von Fachpersonal in gewissen Abständen warten zu lassen.

Split-Klimageräte – vom angeblichen Energiefresser zum modernen Allrounder

An heißen Tagen angenehme Kühle genießen, das ist mit einem stromsparenden und leistungsfähigen Klimagerät problemlos möglich. Die Unterschiede der Geräte, die am Markt angeboten werden, sind groß. Für den privaten Einsatz stehen sogenannte Split-Geräte, die aus einem Kühlteil im Raum und einem Kompresser, der im Außenbereich am Gebäude angebracht wird und bewegliche Monoblockgeräte zur Verfügung.

Doch für wen ist welches Gerät am besten geeignet? Bevor man sich für ein bestimmtes System entscheidet, sollte man sich bewusst machen, so gut wie Geräte bringen eine deutliche Erhöhung des Stromverbrauchs mit sich.

Im-Raum-DeLonghi-PAC-N-81-Mobiles-KlimageraetMonogeräte sind zwar in ihrer Anschaffung her die günstigere Variante, allerdings warten sie mit einem sehr hohen Stromverbrauch auf. Bequem und ohne Aufwand lassen sie sich genau in den Raum schieben, in dem sie benötigt werden und können direkt nach dem Kauf ohne größere Umbauarbeiten sofort eingesetzt werden.

Diese Geräte sind mit einem meist recht klobigen Abluftschlauch ausgestattet, der auf die eine oder andere Art nach draußen geführt werden muss. Ist ein Wanddurchbruch für einen festen Durchlass nicht möglich oder nicht gewünscht, wird die Luft über das Fenster abgeleitet.

Da der so entstehende Fensterschlitz möglichst komplett abgedichtet werden soll, liefern die Hersteller so allerlei, mitunter recht abenteuerlich anmutendes Zubehör, um daraus spannende Konstruktionen zur Abdichtung zu bauen.

Die Klimageräte erzeugen bei ihrer Verwendung einen leichten Unterdruck im Raum. Die warme Luft strömt dann durch die verbliebenen Ritzen in den Raum, eine zusätzliche Kühlung dieser Luft ist notwendig. Das treibt den Energieverbrauch noch weiter in die Höhe. Viele der günstigen Geräte bringen zudem eine starke Geräuschentwicklung mit sich und kommen daher für den nächtlichen Einsatz in den Schlafräumen nicht in Frage.

Auch wenn Split-Geräte durch ihre höheren Anschaffungskosten und den größeren Installations-Aufwand erst einmal die teurere Alternative erscheinen, bieten diese Klimageräte, bessere Kühlleistungen und überzeugen auch aus akustischer Sicht. Während das Kühlteil fest der Decke oder der Wand installiert wird, muss der Kompressor draußen bleiben: Er wird an der Außenwand angebracht und kann somit die Nachtruhe nicht stören.

Beide Komponenten werden über dünne Leitungen für das Kühlmittel miteinander verbunden. Das hat nicht nur den Vorteil, dass die Geräuschentwicklung im Raum deutlich geringer ist, auch das Fenster kann geschlossen bleiben. Ein weiterer Nachteil: Die Installation muss von einem Fachmann durchgeführt werden und die Flexibilität des Monogerätes fehlt ebenfalls. Wird allerdings die Anlage größer dimensioniert, können auch mehrere Kühlteile gleichzeitig mit nur einem Kompressor betrieben werden.

Vergleicht man die Stromverbräuche von Mono- und Split-Gerät, hat letzteres die Nase in Sachen Sparsamkeit eindeutig vorne. So übersteigen nach den Berechnungen von Stiftung Warentest die Stromkosten der Monoblockgeräte mindestens um das Doppelte der Kosten, die ein Split-Gerät verursacht.

Die wohl bequemste Form eines Kühlsystems dürfte eine zentrale Klimaanlage in einem Haus sein. Allerdings gestaltet sich ein nachträglicher Einbau schwierig, da dafür umfangreiche bauliche Eingriffe erforderlich sind. Daher lohnt sich dieses Kühlsystem in erster Linie bei einem Neubau. Ausgelagert steht das Klimagerät zum Beispiel auf dem Speicher oder findet im Keller Platz.

Über ein Lüftungs- und Leitungssystem kann dann das gesamte Haus klimatisiert werden. Sinnvoll ist auch der Einbau einer Wärmepumpe. Das erlaubt eine ganzjährige Nutzung: Im Winter sorgt sie für eine angenehme Wärme, im Sommer kühlt sie dezent und ohne Zugluft und Lärm.

Allerdings muss man für die zentrale Klimaanlage abhängig von der Größe des Hauses mit Kosten zwischen 7.000 und 10.000 Euro rechnen. Soll das System um eine Wärmepumpe ergänzt werden, kann diese systemabhängig mit 10.000 bis 25.000 Euro zu Buche schlagen. Allerdings ersetzt die Wärmpumpe die herkömmliche Heizung und kann sogar staatlich gefördert werden.

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