Beratene Verbraucher:
35890941
Suche
Generic filters
Nur genaue Treffer
Suche im Titel
Suche im Inhalt
Suche in Zusammenfassung
Suche in Kommentaren
Filter by Custom Post Type
headerbild_Autobatterie-test
Zurück zur Autobatterie-Vergleichstabelle Aktualisiert am:

Autobatterie-Tester - Die Bedienung

Der Albtraum eines jeden Autofahrers ereignet sich meist im Dunkeln, im Winter, an einem Sonntag: Der Motor lässt sich nicht starten. Nach minutenlangem Orgeln gibt er das letzte Lebenszeichen von sich – die Batterie ist leer. Warum passiert es immer wieder auf die gleiche Art und Weise, dass die Starterbatterie ihren Dienst versagt? Ganz einfach: Bei kalter Witterung sind viel mehr Stromverbraucher aktiv als im Sommer: früh eingeschaltetes Fahrlicht, die Heckscheibenheizung, Gebläse, vielleicht noch eine Sitzheizung, Radio, Navi – die Liste ist lang.

Der zweite Grund, warum viele Autobatterien versagen, ist zu kurze Fahrdauer. Die Lichtmaschine schafft es auf kleinen Distanzen nicht, die Batterie vollzuladen. Wir empfehlen Ihnen daher, zwischendurch einmal eine Strecke auf der Autobahn zu fahren und mit einem Batterie-Tester die Verhältnisse regelmäßig zu prüfen, falls Sie den Verdacht haben, dass die Leistung absackt.

Warum gehört ein Autobatterie-Tester ins Bordwerkzeug?

Um diese Frage zu beantworten, wollen wir zuerst kurz auf die Funktion der Autobatterie eingehen. Elektrische Spannung aus der Starterbatterie ermöglicht das Anlassen des Motors bei Kraftfahrzeugen. Daneben versorgt die Batterie das Bordnetz auch mit Energie, wenn der Motor ausgestellt ist. Das Öffnen der Türen aktiviert sich das Licht im Innenraum oder Sie können weiterhin Radio hören. Das Standlicht brennt über Nacht an der linken Seite, damit andere Verkehrsteilnehmer Ihren geparkten Wagen am Straßenrand frühzeitig erkennen.

Beim Fahren ausreichend langer Strecken übernimmt die Lichtmaschine das kontinuierliche Laden der Batterie. Eine Entladung lässt sich ebenso auf längere Standzeiten zurückführen. Ein wenig offensichtlicher Verbraucher wie beispielsweise die Zentralverriegelung kann unbemerkt Strom abziehen und die Batterie leeren. Dann spricht man von “Kriechstrom”, dessen Ursache in einer Werkstatt ausfindig gemacht werden muss.

Aus diesen Gründen empfehlen wir, zwischendurch mit einem Autobatterie-Tester die Spannung zu prüfen – falls Sie beim Abstellen nicht vergessen, das Fahrlicht auszuschalten, sind sie damit relativ sicher vor bösen Überraschungen. Dieses Problem hat die Autoindustrie inzwischen in den Griff bekommen: Ohne dass der Zündschlüssel eingesteckt ist, ziehen moderne Pkws gar keinen Batteriestrom mehr.

Welche Messverfahren nutzen Autobatterie-Tester?

Wer einen Batterie-Tester kaufen möchte, hat die Wahl zwischen drei Systemen: Zum einen sind die Geräte mit Masseklemmen  ausgestattet, zum anderen erfolgt die Messung über einen Stecker für den Zigarettenanzünder. Sehr komfortabel ist die Messung mittels einer Smartphone-App und Bluetooth.

Bei allen Batterie-Testern sollten Autofahrer zwei Stunden nach der letzten Fahrt abwarten, um die Messung in der Ruhespannung  vorzunehmen. Kurz nach dem Abstellen des Motors liegt die Batteriespannung durch das ständige Aufladen der Lichtmaschine noch sehr hoch, woraus sich falsche Messwerte ergeben.

Wichtig: Verwenden Sie für Ihren Pkw einen Tester, der 12 Volt Bordnetzspannung unterstützt.

Ladestandmessung mit Klemmen

Um eine Messung mit den gezackten Krokodilklemmen vorzunehmen, öffnen Sie die Motorhaube und verbinden die Anschlüsse in der richtigen Reihenfolge: Zuerst wird das rote Kabel mit dem Pluspol der Batterie verbunden, anschließend setzen Sie Klemme des schwarzen Kabels auf den Minuspol.

Ladestandmessung am Zigarettenanzünder

Bei dieser Variante erfolgt die Messung komfortabler, da Sie die Motorhaube nicht zu öffnen brauchen. Stecken Sie einfach den Stecker in den Zigarettenanzünder und lesen das Ergebnis ab. Bei Produkt-Tests kristallisierte sich heraus, dass die Messung direkt an der Batterie minimal genauer ausfällt als am Zigarettenanzünder.

Ladestandmessung per Smartphone

Ein Batterietester-Set besteht aus einem Sender mit den Anschlusskabeln. Diese halten den Kontakt mittels Ringösen, die dauerhaft an der Batterie verbleiben können. Der Anwender lädt eine kostenlose App auf sein Smartphone, die den Ladezustand über Bluetooth-Verbindung vom Sender erhält. Bei Unterspannung gibt das Programm einen Warnton ab. Verpolung bleibt an Batterie und Sender ohne Folgen.

Professionelle Batteriespannungsmessung

Eine präzise Messung unter Last können Sie in einer Werkstatt vornehmen lassen.

Unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen können Sie auch selbst zum Säureheber greifen. Dabei wird die Dichte der Säure durch Schwimmer mit spezifischem Gewicht bestimmt und damit der Ladezustand ermittelt. Vorsicht – Batteriesäure ist stark ätzend!

Welche Spannung benötigt eine Autobatterie?

Eine Batterie hat den optimalen Ladestand mit 12,7 Volt erreicht. Bei 12,06 Volt ist sie nur noch zur Hälfte geladen und bei 11, 60 Volt wird es höchste Zeit, das Ladegerät anzuschließen.  Tiefenentladung kann den Akkumulator unwiederbringlich zerstören. Handelt es sich um eine ältere Batterie, können Sie davon ausgehen, dass auch bei ausreichender Bewegung und Ladezeit höchstens 75% Kapazität erreicht werden. Stiftung Warentest und der ADAC empfehlen daher regelmäßig den Ladestand zu testen, denn die meisten Autos bleiben aufgrund einer defekten Batterie liegen.

Ladezustand

12,72 Volt 100%, 12,48 Volt = 90%, 12,42 Volt = 80%, 12,30 Volt = 70%, 12,18 Volt = 60%, 12,06 Volt =50%, 11,88 Volt = 40%, 11,76 Volt = 30%, 11,58 Volt = 20 %, 11,34 Volt = 10%, 10,5 Volt = 0%.

Die Lebensdauer einer Markenbatterie beträgt gut fünf Jahre, preiswerte Fabrikate können je nach Pflege schon nach drei Jahren ausgedient haben. Beachten Sie bei einem eventuellen Neukauf: Die Angabe „Volt“ gibt die Spannung der Autobatterie an, Amperestunden (Ah) bezeichnet die Ladekapazität.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (870 Bewertungen. Durchschnitt: 4,70 von 5)
Loading...