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Rasensamen Test 2017 • Die 10 besten Rasensamen im Vergleich

Rollrasen oder Rasensamen? Nach Ansicht vieler anspruchsvoller Verbraucher fällt die Entscheidung für Rasensamen leicht. Denn beim Rasen sähen profitiert man unter anderem davon, von Anfang an dabei sein zu können, wie die Outdoor-Fläche im heimischen Garten langsam, aber sicher immer grüner und satter wird.

 

Rasensamen Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am:

 Loretta Superrasen 10kg (500m²)Rasensamen GF Sport Grass 20 kgCompo 13809 Rasensamen Spiel und Sport 10 kg für 500 m²Rasensamen Bell Green Top Sportrasen 10kgWOLF-Garten Sport- und Spiel-Rasen LG 500; 3825040Greenfield Nachsaat, 10 kgClassic Green 20802 Sport und SpielrasenRasensamen Greenato Sport Sportrasen Sport- und SpielrasenKAS - Berliner Tiergarten - Rasenmischung Saatgut für Grünflächen (10kg)Rasen Universal Rasensamen Grassamen, 10 kg

Loretta Superrasen 10kg (500m²)

Rasensamen GF Sport Grass 20 kg

Compo 13809 Rasensamen Spiel und Sport 10 kg für 500 m²


Rasensamen Bell Green Top Sportrasen 10kg


WOLF-Garten Sport- und Spiel-Rasen LG 500; 3825040


Greenfield Nachsaat, 10 kg


Classic Green 20802 Sport und Spielrasen


Rasensamen Greenato Sport Sportrasen Sport- und Spielrasen


KAS - Berliner Tiergarten - Rasenmischung Saatgut für Grünflächen (10kg)


Rasen Universal Rasensamen Grassamen, 10 kg


 Bewertung 1,0 1,2 1,3 1,5 1,6 1,7 1,8 1,9 2,2 2,3
FUNKTIONRasensamenRasensamenRasensamenRasensamenRasensamenNachsaatRasensamenRasensamenRasenmischungRasensamen, Grassamen
Gewicht10 kg20 kg10 kg10 kg10 kg10 kg10 kg10 kg10 kg10 kg
Fläche500m² für ca. 700-800m²500 m²300 m²500 m²600 m²40g pro qmfür ca. 350-400m²25-30g/m²
Geeignet fürGarten- und Spielflächen- Gärtenflächen und Spielplätze
- Schul- und Sportplätze
- Regeneration von Sportplätzen und Gärten
- Gärten mit intensiver Nutzung
- Golfanlagen
Spiel und SportSportrasen (Spiel-, Liegewiesen, Hausgärten)Für alle Gartenböden gleichermaßen gut geeignet
10 kg Saatgut zur Nachsaat von 600 Quadratmetern RasenflächeSport und SpielrasenGeeignet für Hausgärten, welche intensiv genutzt werden oder als LiegewieseTiergarten - Rasenmischung Saatgut für GrünflächenMischung für nahezu alle Lagen
MarkeLorettaGF GrassCompoBell GreenWOLFGreenfieldClassic GreenGreenatoKAS-StralsundUniversal Rasensamen
Hohe BelastbarkeitGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Details

  • bei ausreichender Bodenfeuchtigkeit zwischen März und September sähen

  • Mindestbodentemperatur 10°C


  • schnelle Keimung und Bedeckung der gesamten Fläche

  • Bildet einen schönen Rasenteppich


  • Schnell keimend

  • schnell regenerationsfähig


  • Mittlere Pflegeansprüche, hohe Belastbarkeit

  • intensive Grünfärbung


  • Schnell nutzbar und trittfest

  • universell einsetzbar, wächst auf allen Böden


  • schnelle Rasenregeneration

  • auch für schattige Lagen


  • keimt schnell

  • wächst gut


  • Schnelle Keimung und Etablierung des Rasens

  • Strapazierfähig, trittfest und pflegeleicht


  • robuster, schnell wachsender Zierrasen

  • auch zur Nach- bzw. Übersaat geeignet


  • gute Qualität

  • pflegeleichte und trockenheitsresistente Mischung

Komfort
Preis- / Leistung
ProduktberichtVergleichsberichtVergleichsberichtVergleichsberichtVergleichsberichtVergleichsberichtVergleichsberichtVergleichsberichtVergleichsberichtVergleichsberichtVergleichsbericht
Preisvergleich
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Was sind Rasensamen?

Rasen ist nicht gleich Rasen. Vielmehr stellt sich immer wieder deutlich heraus, wie wichtig es ist, von Anfang an den richtigen Rasensamen zu wählen. Denn dies ist die Grundlage dafür, dass Sie schon bald über einen herrlich sattgrünen, robusten und gleichmäßig wachsenden „Teppich“ im heimischen Garten laufen oder Ihre Gartengarnitur darauf aufstellen können.

Im Laufe der Zeit haben sich viele unterschiedliche Rasensamen-Produkte am Markt etabliert, sodass es sich lohnt, genau hinzuschauen. Wer glaubt, dass ein Grashalm letztlich nichts weiter sei als Unkraut, das man nur hin und wieder mal mit dem Rasenmäher stutzen muss, um es in Form zu halten und im Zuge dessen eine schöne Gartenfläche zu haben, der irrt. Vielmehr ist jeder Grashalm ein sehr empfindsames Pflänzchen, dass das ganze Jahr hindurch einer kontinuierlichen Pflege bedarf: nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig. Und so können Sie heute zwischen unterschiedlichen Rasensamen wählen.

Die gängigsten Samenmischungsbestandteile sind die bekannte Wiesen-Rispe, das Straußgras, der klassische und bereits seit vielen Jahren verwendete Rotschwingel und nicht zuletzt das in weiten Teilen Deutschlands ansässige Weidegras. Je nach gewünschter Beschaffenheit des Rasens bzw. je nach dessen Verwendungszweck kann der Anteil besagter Rasensorten variieren, um von den entsprechenden Vorzügen zu profitieren, sodass man möglichst über einen langen Zeitraum hinweg Freude am Rasen hat.

Es muss nicht immer teuer sein, aber…

Bei besonders preiswerten Produkten handelt es sich leider nur allzu häufig um Rasensamen-Mischungen, denen oft genug Billigrasen beigemengt ist.

Dieser zeichnet sich dadurch aus, dass er hauptsächlich als Viehfutter verwendet wird, da er sehr nährstoffhaltig ist.

Allerdings wächst er auch sehr leicht an, er wird schön grün, aber es handelt sich dabei eben doch „nur“ um einen Wildwuchsrasen, der den übrigen, meist nur in kleinen Mengen enthaltenen, hochwertigen Rasensamen überwuchern wird.

Nicht zuletzt stellt sich in den Rasensamen Mischungen oft schon wenige Wochen nach dem Einsähen heraus, dass sich einige der enthaltenen Sorten nicht miteinander „vertragen„.

Dies kann sich zum Beispiel dadurch zeigen, dass bestimmte Samen gar nicht erst angehen, weil andere Sorten bestimmte biologische Substanzen absondern, die die angrenzenden Samen buchstäblich nicht „riechen“ können.

Oder es sind in den Mischungen Sorten enthalten, von denen einige entweder für das Aussähen an schattigen sowie andere nicht für das Aussähen an sonnigen Plätzen nicht geeignet sind.

 

Bei besonders preiswerten Produkten handelt es sich leider nur allzu häufig um Rasensamen-Mischungen, denen oft genug Billigrasen beigemengt ist.

Welche Arten von Rasensamen bzw. Rasensorten gibt es?

Natürlich hält der gut sortierte Onlinefachhandel mittlerweile zahlreiche Rasensamen-Produkte bereit, welche sogar speziell auf die individuellen Ansprüche der Verbraucher sowie auf die jeweiligen lokalen Gegebenheiten „zugeschnitnur ten“ sind. Das bedeutet, dass es unter anderem Rasensorten gibt, die speziell für schattige Areale konzeptioniert sind, die also wenig Sonne benötigen, um trotzdem gut und kräftig zu wachsen.

Darüber hinaus finden Sie Rasensorten, welche vornehmlich so beschaffen sind, dass sie überwiegend auf sonnendurchfluteten Outdoor-Bereichen ausgesät werden können, ohne dass sie vorschnell verdorren oder eine braune Farbe annehmen.

Im Allgemeinen zeichnen sich die höherwertigen Rasensamen-Arten dadurch aus, dass sie zwar einerseits langsamer anwachsen, dass sie andererseits jedoch durch einen dichten und vor allem gleichmäßigen Wuchs überzeigen. Ebenso wichtig in dem Zusammenhang ist die Tatsache, dass die oftmals teureren Rasensamen überdies durch eine bessere Trittfestigkeit punkten.

Englisch oder robust?

Es werden robuste und besonders strapazierfähige Rasensorten geboten, welche sich vor allem für das Aussähen an Spielplätzen, auf Rasenflächen, die häufig durch Kinder oder Sportler frequentiert werden, eignen.

Zwar sind derartige Sorten vergleichsweise kostspielig in der Anschaffung, jedoch erweisen sich die Sämlinge als äußerst robust, sodass die ausgewachsenen Grashalme nicht so leichtden Geist aufgeben„, wenn sie einmal zu sehr beansprucht werden.

Des Weiteren sind Rasensamen zu haben, die vor allem in Schlossgärten, in Parks oder auf anderen Zierrasenflächen zu finden sind. Die Formgebung der einzelnen Halme ist besonders attraktiv und unterscheidet sich in erheblichem Maße vom „Durchschnittsrasen“.

Jedoch ist andererseits auch anzumerken, dass dieser so genannte Englische Rasen äußerst empfindlich ist und dass er darüber hinaus sehr viel Pflege und noch dazu einer regelmäßigen, spezifischen Düngung bedarf. Des Weiteren muss pro Jahr ein gewisses Maß an Sonnenstrahlen auf den Englischen Rasen „eintreffen„, jedoch nicht zu viel, da auch eine übermäßige Sonnenbestrahlung unter Umständen zum Verdorren der sensiblen Grashalbe führen könnte. So schön und hochwertig die Rasensamen des Englischen Rasens sind, so kompliziert ist es für Verbraucher ohne den bekannten „grünen Daumen“ doch, über lange Zeit Freude an dieser spezifischen Grünfläche zu behalten.

So haben wir Rasensamen getestet

Damit es der Verbraucher nach dem käuflichen Erwerb von Rasensamen so einfach wie möglich hat, und damit das Ansähen der neuen Rasenfläche möglichst effizient vonstatten geht, wurden Rasensamen unterschiedlichster Art mit Blick auf folgende Kriterien in Augenschein genommen:

  • Mengenverhältnis bei Rasensamen-Mischungen
Erfahrene Experten wissen, dass der Anteil hochwertiger Rasensorten in minderwertigen Rasensamen-Mischungen relativ gering ist.
Dafür hingegen beinhalten qualitativ „fragwürdige“ Sorten einen recht hohen Anteil an Futtergras oder gar an Unkräutern, die sich zwar durch ein sehr rasantes Wachstum auszeichnen, die aber beispielsweise eine regelmäßige Pflege oder das Rasenmähen an sich nur sehr bedingt vertragen.

So stellt sich in den Tests immer wieder heraus, dass zwar durchaus auch höherwertigere, aber meist eher langsam anwachsende Rasensorten in den Produkten enthalten sind, dass diese jedoch buchstäblich „unterjocht“ werden durch den oftmals überschnellen Wuchs der noch dazu vergleichsweise dicken Grashalme. So bergen minderwertige Rasensamen-Varianten folglich gleich zwei erhebliche Nachteile in sich: die geringwertigeren Rasensamen wachsen sehr schnell an, sie gedeihen in üppigem Maße und überdecken damit leicht die langsameren Rasensorten, sie gehen jedoch nach regelmäßigem Rasenmähen ein. Mit der Konsequenz, dass die überwachsenen höherwertigeren Rasensamen nur sehr spärlich nachwachsen und die überstrapazierten bzw. die gemähten Futtergrashalme absterben, sodass mitunter riesige Löcher in der Rasenfläche entstehen.

  • Pflegeaufwand

Meist ist es das Ziel, innerhalb einer bestimmten Zeitspanne einen attraktiven, trittfesten und dicht bewachsenen Rasen zu erhalten, der noch dazu durch einen relativ geringen Pflegeaufwand punktet. Daher ist es wichtig, von Anfang an den angedachten Verwendungszweck vor Augen zu haben, damit Sie möglichst lange viel Freude an Ihrem Rasen haben. Entsprechend wichtig ist daher eine adäquate Kennzeichnung der Sorten sowie eine aussagekräftige Beschreibung der Handhabung und der Pflege. In den Produkttests wurde demgemäß auch auf diese Aspekte größter Wert gelegt.

  • Renommee der Anbieter
Warum sollte man sich für Billiganbieter entscheiden, bei denen der Kauf von Rasensamen am Ende doch mit einem nicht unerheblichen zusätzlichen finanziellen Aufwand einhergehen kann, wenn man sich doch gleich auf namhafte Herstellerfirmen verlassen kann?

Die Erfahrungswerte, das Know-how sowie die am Markt existenten Produkte renommierter Anbieter haben die Tester demgemäß ganz besonders genau unter die Lupe genommen.

  • Preis

Sicherlich wünscht sich so mancher Verbraucher ein Produkt, das durch ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis punktet, und das zugleich durch eine gute Qualität überzeugt. Nicht alle Anbieter haben in diesem Zusammenhang etwas zu bieten, jedoch erfahren Sie in unseren Produktberichten, welche Hersteller mit welchen Rasensamen-Produkten durch besondere Verbraucherorientiertheit punkten.

Worauf muss ich beim Kauf von Rasensamen achten?

Wenn es darum geht, Rasensamen käuflich zu erwerben, sollte man sich möglichst nicht für „irgendeine“ Mischung aus dem Baumarkt entscheiden.

Sicherlich punkten Produkte aus dem Baumarkt oder von der Tankstelle häufig auch dadurch, dass sie besonders preiswert in der Anschaffung sind. Aber es zeigt sich doch immer wieder, dass insbesondere billige Varianten über kurz oder lang mit nicht unerheblichen Folgekosten einhergehen.

Diesbezüglich ist unter anderem die Rede davon, dass der Rasen nicht richtig anwächst oder nicht strapazierfähig genug ist, sodass Rasensamen nachgekauft und die kahlen Stellen im Rasen zusätzlich nachbearbeitet werden müssen. Des Weiteren fällt bei Billigsorten häufig auf, dass sich schon nach wenigen Wochen ein starker Moos- oder Unkrautwuchs in der Rasenfläche einstellt, sodass es wiederum erforderlich ist, neuen Rasensamen auszugeben oder gar durch Vertikutieren oder ähnlich zeit- und nervenaufreibende Tätigkeiten der Fläche ein „neues“ Gesicht zu geben.

Insofern raten wir, beim Kauf von Rasensamen darauf zu achten, dass Sie nicht das billigste Produkt wählen, sondern dass Sie vielmehr zunächst den Fokus auf den angedachten Verwendungszweck richten. Wünschen Sie, einen besonders sonnendurchfluteten Platz zu begrünen oder ist die Fläche doch eher schattig? Wird der Rasen später viel frequentiert oder dient er lediglich der Zierde? In Anlehnung an diese und andere Aspekte sollten Sie beim Kauf eine Vorauswahl treffen.

Verschiedene Faktoren berücksichtigen

Wie viel Pflege möchten oder können Sie investieren?

Sofern Sie sich für einen möglichst pflegeleichten Rasen entscheiden, achten Sie auf robuste Sorten, die allerdings in der Anschaffung mitunter auch etwas teurer sein können.

Generell sind Zierrasen, wie zum Beispiel der klassische Englische Rasen besonders teuer – und zugleich auch ausgesprochen pflegeintensiv.

Die Halme sind sehr dünn und damit auch recht empfindlich gegen übermäßiges Düngen, gegen Sonnenstrahlen, gegen zu viel Regenwasser etc., aber sie sehen nach Ansicht besonders anspruchsvoller (Hobby-)Gärtner zugleich auch um einiges attraktiver aus, als solide, klassische Rasensamen, aus deren Wurzeln mitunter sogar mehrere Halme gleichzeitig sprießen.

Wie häufig gedenken Sie den Rasen zu mähen und wie ist es um die Bodenverhältnisse bestellt?

In unseren Produktberichten erfahren Sie, welcher Rasensamen für Ihre Zwecke am besten geeignet ist.

 

Kurzinformation zu führenden Herstellern

  • Compo
  • Wolf-Garten
  • Dehner
  • Eurograss
  • Barenbrug
Das Unternehmen Compo ist bereits seit 1956 am Markt existent und überzeugt den anspruchsvollen (Hobby-)Botaniker bereits seit vielen Jahren durch immer neue, sehr hochwertige und zugleich preislich recht attraktive Gartenprodukte unterschiedlichster Art. Von Blumenerde über Gartengeräte bis hin zu Rasensamen ist im Hause Compo so gut wie alles zu finden, was das Gärtnerherz rasch höher schlagen lässt. War das Unternehmen in seinen Anfangszeiten in erster Linie deutschlandweit tätig, sind die Produkte heute in vielen Ländern der Erde zu haben.
Ganz gleich, ob Sie Gartengeräte, Werkzeuge für Botaniker oder Rasensamen wünschen: Das deutsche Unternehmen Wolf-Garten steht seit vielen Jahren für eine sehr gute Produktqualität und ein bemerkenswertes Preis-Leistungsverhältnis. Immer wieder zeigt sich, dass der Hersteller sogar auf internationalem Plateau mithalten kann, wenn es um die Wertigkeit und die innovative Beschaffenheit seiner Erzeugnisse geht.
Sicherlich ahnten Georg und Albertine Weber im Jahre 1947 nicht, dass die Gründung ihres Unternehmens Dehner in Rhein am Lech derartig erfolgreich verlaufen würde. So hat sich das Produktportfolio des Unternehmens Dehner von damals bis heute zu einem sehr umfassenden Angebot etabliert, sodass Dehner heute Europas größte Gartencenter-Kette ist. Zum Unternehmen gehören heute weit über 1.100 Filialen, in denen insgesamt rund 5.000 Mitarbeiter beschäftigt sind.
Das Unternehmen Eurograss hat weit mehr zu bieten, als ausschließlich hochwertige Rasensamen-Mischungen. Sicherlich zählt es mittlerweile zu den drei führenden Produzenten weltweit, wenn es um Rasensamen an sich geht, aber es steht noch etwas im Fokus: So beschäftigt sich Eurograss überdies mit hohem Engagement im Kampf gegen den illegalen Grassamenhandel, wobei hier die Breeders Trust Organisation einen wesentlichen Stellenwert einnimmt.
Bis heute hat sich das Unternehmen Barenbrug mit Hauptsitz in Luxemburg einen Namen als internationaler Anbieter von Rasensamen, von Futterpflanzen und Leguminosen gemacht. Die Produktvielfalt ist bemerkenswert, die Serviceleistungen überaus umfassend und auch das Preis-Leistungsverhältnis dieses seit über 100 Jahren wachsenden Konzerns können sich sehen lassen.

 

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich Rasensamen am besten?

Für den unerfahrenen Verbraucher erweist es sich mitunter als schwierig, auf Anhieb den passenden Rasensamen zu finden, welcher sich auch auf lange Sicht durch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bzw. durch eine gute Qualität auszeichnet.

Die Auswahl im Internet ist wahrlich beeindruckend groß, und genau das macht es für „Otto Normalverbraucher“ und „Lieschen Mülleroft nicht eben einfach, Rasensamen zu finden, die den individuellen Anforderungen sowie vor allem den Gegebenheiten im heimischen Garten gerecht werden.

Eine fundierte Beratung ist unter diesen Voraussetzungen unabdingbar, und wie die Erfahrung immer wieder zeigt, kann sich der lokale Einzelhandel diesbezüglich durchaus sehen lassen. Vorausgesetzt, es befinden sich im direkten Umkreis des Verbrauchers adäquate Lokalitäten, die durch eine große Vielfalt, durch attraktive Preise sowie durch einen guten Service punkten.

Leider ist das nicht in jeder Stadt so. Mit Blick auf die oftmals hohen Kosten, die die Einzelhändler zu tragen haben, beispielsweise für Mieten, Lagerhaltung, Warenpräsentation, Personal etc. sehen sie sich gezwungen, diese finanziellen Aufwendungen anteilsmäßig an ihre Kunden weiterzugeben. Das bedeutet, dass sich der Kaufpreis für Rasensamen mitunter erheblich erhöhen kann.

Ganz anders, als im Internet der Fall, denn die meisten Online-Anbieter, welche nicht obendrein über lokale Shops verfügen, können zum Teil riesige Produktmengen einkaufen, was sich am Ende positiv auf den Gesamtpreis auswirkt. Demgemäß profitiert der kostenbewusste Kunde beim Kauf von Rasensamen von einer nicht selten beträchtlichen Preisersparnis.

Oft hohe Kosten in Kauf nehmen

Ein weiterer Aspekt aus der Sicht des Einzelhandels sind die oftmals sehr hohen Personalkosten. Dies ist ein Grund dafür, dass sich viele lokale Anbieter dazu veranlasst sehen, möglichst preiswerte Mitarbeiter einzustellen, welche nicht die Kompetenz aufweisen, wie man sie von ausgebildeten Fachkräften erwartet. Auch
um die Motivation und die Leistungsbereitschaft ist es bei vielen Mitarbeitern, die für ein vergleichsweise geringes Gehalt im Einzelhandel beschäftigt sind, nicht immer sonderlich gut bestellt.

Daher ist es aus der Sicht des Kunden oftmals schwierig, von einer wirklich fachkundigen und auch freundlichen Beratung zu profitieren.

Somit ist auch hier der Online-Handel klar im Vorteil. In der Tat wundern sich nach wie vor viele Verbraucher darüber, dass der Internethandel immer häufiger eine sehr gute Beratung zu bieten hat. Sicherlich kann diese aus nachvollziehbaren Gründen nicht immer persönlich erfolgen. Es sei denn, die entsprechenden Händler verfügen über Show-Rooms oder eigene lokal ansässige Geschäfte, die man gegebenenfalls aufsuchen könnte. Falls nicht, so besteht in der Regel die Option, direkt im Online-Chat von einer kostenlosen Beratung zu profitieren – oder man wendet sich über eine häufig sogar kostenlose Hotline-Nummer an den freundlichen Support. In jedem Fall punktet der Internethandel durch eine Reihe positiver Aspekte, von denen der qualitäts- und kostenbewusste Verbraucher profitiert. So im Übrigen auch dann, wenn es um die Bearbeitung möglicher Retouren geht.

Sofern etwas nicht auf Anhieb zusagt – aus welchen Gründen auch immer – können die bestellten Produkte innerhalb eines bestimmten Zeitraumes – je nach Anbieter – sogar kostenfrei zurückgeschickt oder gar durch einen Paketboten an der Haustür abgeholt werden. Dass der Umtausch oder eine Ersatzlieferung, sofern gewünscht, ebenfalls zeitnah erfolgt, stellt sich im Rahmen umfangreicher Anbietertests außerdem häufig heraus.

Wissenswertes und Ratgeber

Die Geschichte der Rasensamen

Grüne Wälder und Wiesen hat es bekanntermaßen schon immer gegeben. Meist jedoch waren die Weiden „übersät“ von langen Grashalmen, die im Wind hin und her wehten – und die es dem Wanderer mitunter schwer machten, hindurch zu laufen.

Auch in privaten Gärten oder Hainen war es häufig wild wachsendes Gras, das die Wege säumte oder das die Areale begrünte. Über viele Jahre hinweg gehörte dieser Wildwuchs zum Landschaftsbild sowie auch in den Gärten der Menschen einfach dazu.

Wer über riesige Ländereien verfügte, der konnte meist auch den Blick auf unkontrolliertes Gras richten, das sich mit dem Wind hin und her bewegte.

Erst, als sich die Herrscher der damaligen Zeit mit der Pracht ihrer Schlösser und Burgen brüsten und in ihren Adels- und Herrscherkreisen Eindruck schinden wollten, kam es langsam in Mode, dass sich nicht nur die Herrscher und ihre Familien mit den teuersten Gewändern kleideten, und dass die Räumlichkeiten durch schwere Vorhänge und dicke Teppiche dekoriert wurden, sondern der Fokus wurde im Laufe der Jahrhunderte mehr und mehr auch auf die möglichst prachtvolle Gestaltung der Außenanlagen gelegt.

Die Kreativität war beeindruckend

Das bedeutete, dass die Wiesen und Weiden sowie mitunter auch ganze Waldgebiete gerodet und zu beeindruckenden Park- und Gartenlandschaften umfunktioniert wurden.

Man stellte Säulen auf, baute Garten- und Herrschaftshäuser, es wurden wunderschöne Gärten und Beete angelegt, wobei das Augenmerk stets auch auf einer möglichst attraktiven und hochwertigen Beschaffenheit der Grünflächen lag.

Und eben diese grünen Rasenareale waren es, die es den Gärtnern, die fortan ebenfalls zum Personal der Reichen und Mächtigen gehörten, schwer machten.

Denn immer wieder stellte sich heraus, dass Rasenflächen nur kurze Zeit hielten, dass sie rasch braun oder löcherig wurden, oder dass sich Unkraut, Moos oder gar Disteln in den schönen Rasenflächen bildeten.

 

Insofern stand man vor buchstäblich wachsenden Herausforderungen, und somit waren der Kreativität der Gärtner und der Parkwächter so gut wie keine Grenzen gesetzt. Wer die schönsten Gärten und Rasenanlagen präsentieren konnte, der war in der sogenannten besseren Gesellschaft besonders hoch angesehen oder man wurde für die botanischen Künste besonders bewundert.

Entsprechend hoch war der Leistungsdruck, dem sich auch die Gärtner seinerzeit ausgesetzt sahen.

Somit war es nur eine Frage der Zeit, bis sich im Laufe der Jahre individuell konzeptionierte Rasensamen-Variationen etablierten, welche sich den jeweiligen lokalen Gegebenheiten optimal anpassen konnten.

Man entwickelte Rasensamen für besonders trockene Areale, dann wiederum stellte man Produkte für eher schattige Gebiete zusammen, für das flache Land, aber auch für die Begrünung von Berghängen oder Hainen entwickelten die Fachleute im Laufe der Zeit ständig neue Erzeugnisse.

Selbst heute noch ist die Industrie mit wachsendem Engagement damit beschäftigt, stetig neue Innovationen zu konzeptionieren, um die Qualität von Rasensamen immer weiter zu entwickeln.

Zahlen, Daten, Fakten rund um Rasensamen

Je nach Qualität kann ein Kilogramm Rasensamen mit etwa zwei bis 10 Euro zu Buche schlagen. Dabei ist es jedoch wesentlich, auf den jeweils angedachten Verwendungsbereich zu achten.

Ist ein hochwertiger, dicht wachsender Rasensamen gewünscht, muss der anspruchsvolle Kunde durchaus auch mal tiefer in die Tasche greifen.

Wer im Übrigen der Ansicht ist, dass man auch Rasensamen für den sogenannten Englischen Rasen käuflich erwerben könnte, der irrt.

Eine solche Rasensorte existiert nicht.

Vielmehr werden lediglich die Rasenflächen mit dieser besonderen Bezeichnung versehen, die sich durch ihre außerordentlich schöne, einheitliche, gleichmäßige und dicht bewachsene Beschaffenheit auszeichnet.

Der Anteil von Moos, Unkraut und Co. beträgt bei einem Englischen Rasen selbstverständlich 0 Prozent, wobei es jedoch unter Umständen bis zu 10 Jahre dauern kann, bis eine Rasenfläche diesen hohen Standards gerecht zu werden vermag.

Tägliche Pflege, passgenaues Düngen und Gießen sowie das Beschneiden mit speziell konzeptionierten Maschinen ist dabei eine der Voraussetzungen, um es überhaupt zu schaffen, eines Tages – und sei es nur für einen bestimmten Zeitraum – stolzer Besitzer eines Englischen Rasens zu sein.

Die Mischung macht's

Wie dem auch sei: Der Anteil an Rasensamen unterschiedlichster Beschaffenheiten bei gängigem Rasensamen kann – je nach gewünschtem Einsatzbereich des Rasens unterschiedlich sein.

Deutsches Weidegras ist eine sehr begehrte und auch häufig ausgesäte Rasenvariante, welche vor allem mildere Klimaregionen bevorzugt und die Temperaturen von maximal bis zu minus 18 Grad Celsius ertragen kann.

Deutsches Weidegras punktet durch eine hohe Trittfestigkeit, es wächst sehr rasch nach und es ist ideal für den Einsatz für Sportrasen oder auch für mäßig frequentierte Zierrasen.

Wenn man sich für ein Rasensamen-Produkt von rund zehn Kilogramm entscheidet, kann man davon ausgehen, dass bei einer Aussaatmenge von 25 bis 30 Gram pro Quadratmeter eine Fläche von zwischen 300 und 400 Quadratmetern bestückt werden kann.

Handelt es sich bei der gewünschten Rasensorte um ein durchschnittlich frequentiertes Areal, so hat sich das folgende Mischungsverhältnis als durchaus vielversprechend erwiesen: Für einen
normalen Rasen im heimischen Garten verwendet man zumeist Rasensamen-Mischungen, die rund 70 bis 80 Prozent Deutsches Weidegras enthalten und durch etwa 10 Prozent Rotschwingel angereichert sind.

Diesbezüglich ist jedoch zu beachten, das auch beim Weidegras sowie beim Rotschwingel etc. viele weitere Unterarten gibt, welche sich ebenfalls durch bestimmte Vorzüge, aber mitunter auch durch gewisse Nachteile auszeichnen.
  • Trends im Bereich Rasensamen

Die idealen Bedingungen für die Aussaat von Rasensamen sind Bodentemperaturen von um die 10 Grad Celsius sowie eine Temperierung der Umgebungsluft von zwischen 14 und 16 Grad Celsius.

Grundsätzlich sollte auf eine Aussaat verzichtet werden, wenn eine der beiden Temperierungen unterhalb von 10 Grad Celsius liegt. Der Trend geht eindeutig zum trittfesten, dicht bewachsenen und vor allem unkrautfreien Rasen.

Dass dieses jedoch mit einem speziellen Rasensamen allein nicht zu bewerkstelligen ist, dürfte selbst für den unerfahrenen Hobbybotaniker nachvollziehbar sein.

Grundsätzlich ist das Heranzüchten des „Traumrasens“ also mit einem sehr hohen Zeitaufwand sowie mit viel Arbeit und hohem Engagement verbunden.

Wenn darüber hinaus auch die qualitative Beschaffenheit des Rasensamens nichts zu wünschen übrig lässt, sind die besten Voraussetzungen für einen „trendigen“ Rasen so gut wie gegeben. In der Tat sind sattgrüne, nicht allzu hoch gewachsene Rasenflächen, die sich vor allem durch schmale Grashalme auszeichnen, derzeit sehr angesagt.

Das bedeutet, dass sich demgemäß zahlreiche Verbraucher bewusst für Rasensamen entscheiden, die mit einem mindestens 3oprozentigen Anteil an Weidenrispen bestückt sind.

Diese Sorte ist zum einen ein an ihren langen und hellgrünen Halmen zu erkennen, und andererseits auch durch ihren robusten und soliden Wuchs.

Wenngleich diese Rasensorte zunächst ein wenig langsam anwächst, so punktet sie doch dadurch, dass man von einem langanhaltenden und gesunden Rasenwuchs und einer schönen, sattgrünen und dichten Oberfläche profitiert. Selbst häufiges Betreten oder gar Bespielen ist für diese Art so gut wie kein Problem.

  • Robust und schön zugleich
Wenn man bedenkt, dass es insbesondere die minderwertigen Sorten sind, die zum Beispiel als Futtermittel zum Einsatz kommen, welche sich durch mehrzähliges Wurzelwachstum auszeichnen, und dass sie überdies durch ihr rasches Wachstum auffallen, liegt es nahe, dass die Industrie bereits seit Langem daran interessiert ist, diese Vorzüge heraus zu filtern und sie mit weniger schnell wachsenden Rasensorten zu kombinieren.

Und so hat sich in der Tat bis heute eine spezielle Rasensorte am Markt etabliert, die sich durch eben diese Vorzüge auszeichnet, die aber zugleich auch einer regelmäßigen Pflege nicht abgeneigt ist. Somit schadet es auch nicht, diese innovative Trendsorte in bestimmten zeitlichen Abständen zu beschneiden, ohne dass dabei, wie bisher bei den klassischen Futtermittelsorten üblich, im Laufe der Zeit größere Löcher in der Rasenfläche bilden. Wenngleich diese neuartige Rasensorte doch ein wenig teurer ist, so lohnt sich der Kauf dieses Produktes sehr wohl.

  • Rasensamen richtig aussähen
Die Qualität von Rasensamen kann noch so hochwertig und solide sein: Es sind stets auch zahlreiche weitere Aspekte zu berücksichtigen, welche sich erfolgversprechend auf das langfristige, hoffentlich gesunde Wachstum auswirken.

In diesem Zusammenhang ist es demnach wesentlich, Rasensamen zu kaufen, welcher den lokalen Gegebenheiten sowie der Beschaffenheit des Bodens optimal entspricht und der darüber hinaus dem angedachten Verwendungszweck in vollem Umfang gerecht wird. Zu berücksichtigen ist diesbezüglich zum Beispiel, dass es Rasensamen-Varianten gibt, die sich ausschließlich für die Flachlandregionen eignen, während andere Sorten wiederum vornehmlich für die Aussaat an Händen und in hügeligen Landschaften konzeptioniert sind. Rasensamen für schattige Böden sollte möglichst nicht in sonnigen Gefilden ausgesät werden – und umgekehrt.

  • Das richtige Timing ist entscheidend
Zu welchem Zeitpunkt der Rasensamen am besten ausgesät wird, ist zunächst eher zweitrangig. Sofern die Temperaturen den Anforderungen des Produktes gerecht werden – idealerweise beträgt die Bodentemperatur nicht weniger als 10 Grad Celsius und die Umgebungstemperatur sollte etwa bei maximal 16 Grad Celsius liegen – sind bereits gute Voraussetzungen gegeben.
Der Herbst und der Frühling erweisen sich, anders als Winter und Sommer, als besonders geeignet für das Aussähen des Saatgutes.

Bevor es allerdings ans Aussäen gehen kann, ist es erforderlich, den Boden im Garten über die gesamte angedachte Rasenfläche hinweg umzugragen.

Spatentief sind sämtliche Fremdkörper wie Steine, Holzstückchen etc. zu beseitigen.

Im Anschluss an diese recht mühevolle Arbeit muss das Erdreich geglättet und sodann mit einer breiten Harke nachbearbeitet werden.

Ist der Boden zu trocken, lohnt es sich, gleichmäßig und nicht zu viel Wasser auf der Fläche zu verteilen. Je nach Beschaffenheit des Rasensamens bietet es sich an, Dünger auszuwerfen, um dem Saatgut somit eine ideale Nährstoffbasis zu schenken.

 

Nach dem Düngen des Bodens empfiehlt es sich, einen oder zwei Tage zu warten, bis sich das Düngemittel gleichmäßig im Erdreich verteilt hat, um erst dann den Rasensamen auszusäen.

Bei Bedarf kann mit einer breiten Harke das Saatgut zusätzlich verteilt werden, wobei es im Übrigen Sinn macht, die kleinen Körnchen ein wenig anzudrücken. So verhindern Sie, dass Vögel diese als Futter verwenden oder dass sie vom Winde verweht werden. Nochmaliges Gießen unterstützt das Einsenken der Körnchen im Boden und trägt überdies dazu bei, den Keimvorgang in Gang zu setzen.

Tipp: Wer glaubt, dass man noch alten Samen verwenden könnte, der irrt. Die Faustregel lautet, dass Rasensamen möglichst nicht älter als zwei Jahre sein sollte, um eine optimale Keimfähigkeit zu gewährleisten.

10 Tipps für eine optimale Rasenpflege

  1. Die wohl wichtigste und damit „goldene“ Regel mit Blick auf eine zeitgemäße bzw. optimale Pflege des Rasens ist die bedarfsgerechte Auswahl des passenden Rasensamens. Gesetzt den Fall, dass man sich für einen Zierrasen entscheidet, um diesen auf einer geplanten Kinderspielfläche oder einem Sportplatz zu verwenden, ist der Misserfolg bereits im Ansatz so gut wie garantiert. Fakt ist, dass ein Zierrasen niemals die Robustheit aufweist, wie es bei einem strapazierfähigen Sportrasen der Fall ist. Es ist daher unabdingbar, sich im Vorfeld des Kaufes von Rasensamen anhand unserer Produktberichte für Rasensamen zu informieren, für welche Fläche sich welches Produkt am besten anbietet.
  2. Auf die regelmäßige Pflege kommt es an. Diesbezüglich ist zunächst vom zeitlich möglichst abgestimmten Rasenmähen die Rede. Je kürzer die Abstände, desto trittfester und grüner wird die gesamte Rasenfläche. Es bietet sich an, dass der erste Schnitt bereits im März erfolgt, sobald die ersten Sonnenstrahlen am Himmel zu sehen sind, welche für das Anwachsen der Halme verantwortlich sind. Schneiden Sie die Halme nicht in beliebiger Länge ab, sondern mindestens ein Drittel der gesamten Halmlänge sollten es schon sein. Diese kann allerdings beim Zierrasen variieren: Hier sind es idealerweise rund drei Zentimeter. Beim Sportrasen dürfen es 6 Zentimeter sein, wobei Sie diesbezüglich unbedingt auch einen Blick auf die Bodenbeschaffenheit sowie auf den Feuchtegrad werfen sollen.
  3. Mähen Sie das Gras nicht, wenn es nass ist. Denn Fakt ist, dass durch Nässe die einzelnen Grashalme zusätzlichen Schaden nehmen könnten. Darüber hinaus ist erwiesen, dass nasses Gras immer klebrig ist, anpappen kann und dass sich in Folge dessen das Risiko eines möglichen Pilzbefalles erhöhen könnte. Auch auf das Rasenmähen bei Temperaturen von über 30 Grad sollten Sie verzichten. Die übermäßige Sonnenbestrahlung des geschnittenen Rasens stresst die Halme und kann zum Austrocknen führen.
  4. Viele Hobbygärtner sind der Ansicht, dass häufiges Vertikutieren die Basis für einen schönen, gesunden Rasen ist. Das Gegenteil ist allerdings der Fall. Vertikutieren Sie die Rasenfläche möglichst nur dann, wenn sich tatsächlich an der einen oder anderen Stelle Moos oder Flechte gebildet hat. Das Vertikutieren bedeutet Stress für den Rasen und sollte daher wirklich nur dann vorgenommen werden, wenn es keine andere Möglichkeit gibt, dem Unkraut Herr zu werden.
  5. Durch die gezielte Gabe von Kalk wirken Sie der Entstehung von Krankheiten sowie Pilzbefall vor. Andererseits könnte ein zu häufiges Kalken des Bodens den Nährstoffgehalt nachhaltig beeinträchtigen, was unter Umständen zu einem Rückgang des Rasenwachstums führen kann.
  6. Nicht zu oft düngen – mit Blick auf ein dauerhaft gesundes Wachstum. Selbst wenn es nach Ansicht anspruchsvoller Gartenfreunde durchaus verlockend erscheinen mag: Ein Zuviel an Nährstoffen kann sich ins Gegenteil verkehren und die Gesundheit des Rasens beeinträchtigen. Achten Sie beim Düngen außerdem darauf, dass Sie bei Temperaturen ab 25 Grad Celsus auf keinen Fall Dünger ausgeben. Denn die auf die Erde eintreffenden Sonnenstrahlen könnten in Kombination mit den im Dünger enthaltenen Nitriten dazu führen, dass die Halme buchstäblich in der Sonne verbrennen. Wenn Sie düngen, dann am besten nur, wenn bevor Sie neue Rasensamen nachgeben sowie kurz vor dem ersten Frost. Damit stärken Sie die Wurzeln des Rasens und machen ihn fit für den „Winterschlaf“.
  7. Wenn der erste Frost da ist, tun Sie gut daran, den Rasen möglichst nicht zu betreten. Auch wenn es auf den ersten Blick absonderlich erscheinen mag, so ist diese Vorsicht sehr wohl gerechtfertigt. Durch den Frost gefriert das in den Grashalmen enthaltene Wasser. Die Halme werden brüchig und verlieren damit sogleich an Elastizität. Würde man den Rasen bei frostigen Temperaturen also betreten, könnten die empfindlichen Halme besonders leicht abbrechen.
  8. Bisher war man der Ansicht, dass es kurz vor der Winterruhe nicht schadet, das von den Bäumen auf den Rasen gefallene Laub einfach liegen zu lassen. Denn dadurch profitiert der Boden bzw. die Rasenfläche von einer zusätzlichen wärmenden Schicht. So weit, so schlecht. Vielmehr ist darauf zu achten, dass das Laub unbedingt vor dem ersten Schneefall mit dem Rechen beseitigt werden sollte. Schließlich befinden sich auf vielen Blättern Bakterien und mitunter gar Viren, die im schlimmsten Fall einen Schimmelbefall herbeiführen könnten. Das Todesurteil für den vielleicht noch jungen Rasen.
  9. Vermeiden Sie vor dem Rasenmähen, den Rasen zu bespielen oder zu betreten. Nur die nötigsten Schritte sollte man vor dem Mähen tun, um dadurch zu verhindern, dass die Halme umknicken und somit ein gleichmäßiges Beschneiden durch die Schnittflächen am Rasenmäher verhindert wird.
  10. Etwa 15 bis 20 Liter Wasser pro Quadratmeter genügen in der Woche vollkommen, um für eine adäquate Bewässerung zu sorgen. Achten Sie darauf, die Bewässerung des Rasens möglichst regelmäßig vorzunehmen.

Nützliches Zubehör

  • Laubsammelkörbe

Grundsätzlich ist es ratsam, die Rasenfläche von Zeit zu Zeit von Laubblättern, Steinen oder sonstigen Rückständen zu befreien. Dadurch können die Halme leichter „atmen“ und demgemäß auch freier wachsen. Alles in allem sind Laubsammelkörbe, die an einer bestimmten Ecke in der Nähe des Rasens positioniert werden, durchaus von Vorteil, um darin Abfälle dieser Art zu sammeln.

  • Rechen

Ein Rechen erweist sich stets als hilfreiches Zubehörteil, um den Rasen in regelmäßigen Abständen von Laub, Steinchen und Co. zu befreien. Insofern bietet es sich an, einen Rechen stets griffbereit in der Garage oder im Keller zu haben.

  • Handschneidegerät

Wenn Sie einen Rasen möglichst dekorativ und gleichmäßig gestalten wollen, reicht der Einsatz eines Rasenmähers keineswegs aus. Vielmehr lohnt es sich, auf ein speziell konzeptioniertes Handschneidegerät zurückzugreifen, um damit bei Bedarf vereinzelte Grashalme zu entfernen. Dadurch erzielen Sie ein gleichmäßiges Gesamtbild und erhalten mit der Zeit einen moos- und unkrautfreien Rasen, der sich buchstäblich sehen lassen kann.

Alternativen zu Rasensamen

  • Die Wildkräuterwiese

Getreu dem Motto: „Zurück zu den Wurzeln„, gehen viele Gartenbesitzer gerne dazu über, statt eines Rasens
einer wild wachsenden Blumenwiese
den Vorzug zu geben und damit den heimischen Garten zu etwas ganz Besonderem werden zu lassen. Sicherlich wirkt so eine Wildwiese, die man so gut wie nie mehr pflegen bzw. nur ab und an mal durch Beschneiden „bändigen“ muss, nicht wirklich fachmännisch.

Auch dem hohen Anspruch, den viele Verbraucher an einen Englischen Rasen stellen, wird eine solche Wiese in keiner Weise gerecht, jedoch ist sie ein echtes Plus für Naturfreunde, die Wert legen auf den regelmäßigen Besuch von Bienen, Schmetterlingen und anderem Getier im heimischen Garten.

  • Steinplatten oder Asphalt im Garten

Eine nicht genutzte Fläche muss nicht immer zum Rasen umfunktioniert werden, sondern ganz nach Geschmack kann es Sinn machen, Wege aus dekorativen Steinplatten zu legen oder ganze Flächen mit Steinen auszulegen. Hier kommt es ganz auf das handwerkliche Geschick sowie auf die zur Verfügung stehende Fläche im Garten an. Der Kreativität sind da so gut wie keine Grenzen gesetzt.

  • Beete statt Rasen

Wer auf einen Rasen verzichten möchte und eine stilvolle Alternative dazu sucht, der ist mit hübsch angelegten Blumen- oder Gemüsebeeten gut beraten. Hier lohnt es sich, im Vorfeld zu eruieren, welche Blumen und Pflanzen den persönlichen Ansprüchen und Erfordernissen am besten entsprechen.

  • Eine schöne Terrasse

Statt eines Rasens bietet sich das Anlegen einer Terrasse geradezu an. Sofern die entsprechenden Materialien bereit stehen und die Motivation gegeben ist, den Außenbereich durch mühevolle Bauarbeiten zu verschönern und nachhaltig zu verändern, ist eine Terrasse eine wunderschöne Alternative.

Weiterführende Links und Quellen

  1. Garten Freunde
  2. Gartenbau und Gestaltung
  3. Rasen Ratgeber
  4. Welcher Rasen?
  5. Garten Ratgeber
  6. Rasen oder Blumenwiese
  7. Welche Rasensorte?
  8. Ratgeber Rasenpflege
  9. Rasennachsaat
  10. Wie sät man Rasen richtig?
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