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5 Tipps, damit Ihr Brot im Brotkasten lange haltbar bleibt

5 Tipps, damit Ihr Brot im Brotkasten lange haltbar bleibt

Eine frische Scheibe Brot – kaum etwas schmeckt besser. Der knusprige Genuss ist in den meisten Fällen jedoch schnell wieder vorbei. Wie lange bestimmte Brotarten haltbar sind, wurde bereits erwähnt. Doch was können Verbraucher selbst tun, damit das Brot auch länger frisch bleibt?

Folgende Tipps und Tricks tragen dazu bei, dass Brot länger frisch bleibt:

  • In Steingut- oder Tonbehältern bleibt Brot am längsten frisch. Begünstigt wird das durch die offenen Poren des Materials, welche die überschüssige Flüssigkeit aufnehmen und bei Bedarf wieder an das Brot abgeben. So kann sich kein Schimmel bilden. Ein ähnlicher Effekt lässt sich bei Brotkästen beobachten, welche nicht komplett luftdicht verschlossen werden können.
  • Wird der Brotkasten regelmäßig mit Essig ausgewischt, dann hilft dies nicht nur als Reinigung und Pflege, sondern beugt auch der Bildung von Schimmel vor.
  • Brot und Brötchen sollten immer bei Raumtemperatur gelagert werden. Optimale Temperaturen liegen zwischen zwölf und 18 Grad Celsius. Bei Kühlschranktemperaturen zwischen null und sieben Grad Celsius gehen Feuchtigkeit und auch Geschmack schnell verloren, der Teig wird altbacken. Deshalb sollten Brot und Brötchen auch nie im Kühlschrank aufbewahrt werden.
  • Aufgeschnittenes Brot sollte immer mit der Schnittfläche nach unten in den Brotkasten gestellt werden, da es so deutlich langsamer austrocknet.
  • Am längsten bleiben Brote mit einem hohen Roggenanteil, einem hohen Gehalt an Vollkorn oder Schrot sowie Brote mit Sauerteig frisch.

Die Brotalterung – Was passiert dabei?

81lYpu1FI0L. SL1500 Um sich überhaupt vorzustellen, was dazu beitragen kann, dass ein Brot länger frisch bleibt, sollte man sich einmal den Prozess der Brotalterung anschauen.

Brotalterung entsteht durch so genannte Retrogradation. Die Stärke gibt bei diesem Vorgang das Wasser, welches sie beim Backprozess gebunden hat, wieder ab. Dieses Wasser dringt nun in die Brotkruste ein und verdunstet dabei. Durch Einfrieren lässt sich dieser Effekt typischerweise verhindern, während Kälte oberhalb des Gefrierpunktes die Retrogradation eher fördert. Zwar ist das Brot im Kühlschrank vor Schimmel geschützt, es altert allerdings schneller, da das Wasser hier am schnellsten verloren geht.

Es ist inzwischen nachgewiesen, dass Brot am besten bei Raumtemperatur in einem unglasierten Brottopf aufbewahrt wird, wenn es lange frisch bleiben soll. Eine Alternative zu einem solchen Brottopf sind neben den handelsüblichen Brotkästen auch Brotbeutel, welche mit Wachs beschichtet sind. Ist dies alles nicht zur Hand, tut es aber auch die Papiertüte, in welche das Brot beim Kauf vom Bäcker verpackt wurde.

In reines Papier sollte Brot übrigens nicht eingeschlagen werden, denn Papier entzieht dem Brot die Feuchtigkeit und sowohl die Kruste als auch das Brotinnere werden hart.

Wie kommt es zu Schimmelbildung beim Brot?

Auch nach dem Backen ist der Wasseranteil in Brot durchaus hoch. Und wo Wasser ist, ist auch Schimmel nicht weit entfernt. Schimmelsporen sind überall zu finden – auch in der Luft. Zur Vermehrung suchen sie sich einen geeigneten Ort. Meist ist dieser dunkel und feucht. Deshalb sollte Brot auch nie an dunklen und feuchten Orten aufbewahrt werden.

In diesem Fall kommt es schneller zur Bildung von Schimmel, als einem lieb ist – das Brot ist dann nicht mehr genießbar.Auch wenn es nur eine kleine Stelle am Brot ist, sollte dann das ganze Brot entsorgt werden.

Warum halten sich aber abgepackte Brote aus dem Supermarkt länger?

81MGVLIjAOL. SL1500 Es ist ein Phänomen, das viele interessiert: Abgepackte Schnittbrote aus dem Supermarkt halten sich in der Regel länger, als ein frisches Brot vom Bäcker. Doch warum ist das so?

Ganz einfach: Sie enthalten Konservierungsmittel. Und sind auch die einzigen, die das dürfen, auch wenn dies auf der Verpackung gekennzeichnet sein muss.

Viele Bäcker nutzten auch bestimmte Zusatzstoffe, die den Teig schneller backbar machen oder ihn besser aufgehen lassen. Das ist insofern kein Problem, weil diese Stoffe beim Backprozess verloren gehen. Bei anderen Bäckern wiederum wird auf Handwerkskunst gesetzt. Mit so genannten „Kochstückchen“, bei denen ein Teil des Backmehls in heißem Wasser aufgekocht und kräftig verrührt wird, lässt sich Feuchtigkeit in den rohen Brotteig einbringen.

Das Wasser ist jedoch gebunden und bleibt länger im Brot, so dass es erst später wieder nach und nach abgegeben wird und das Brot somit länger frisch bleibt.

Auch der Brotkasten kann die Alterung von Brot nicht aufhalten

813L8bsSIpL. SL1500 Das es Brotkästen aus unterschiedlichen Materialien gibt, ist ja bereits bekannt. Doch egal, welches Material zum Einsatz kommt: Die Brotalterung kann es nicht grundsätzlich aufhalten.

Je nach Aufbewahrungsbehälter verändert sich Brot zum Teil sehr schnell Auch in den besten Brotkästen bleibt ein Brot nur in den ersten 24 Stunden wirklich gut. Bereits nach 72 Stunden Aufbewahrung kann kein Brot mehr wirklich überzeugen, wie Brotkasten-Tests zeigen. Je nach Material riecht das Brot oft schon nach 24 Stunden holzig und muffig, die Kruste wirkt schwammig. Entscheidend ist dabei die Belüftung. Ist diese unzureichend, dann nimmt die Kruste bereits innerhalb der ersten 24 Stunden viel Feuchtigkeit auf. Selbst bei vorhandener Belüftung kann es dazu kommen, dass die Luftfeuchtigkeit sehr hoch ausfällt. Natürlich spielt es auch eine Rolle, welches Brot darin aufbewahrt wird: Während ein knuspriges Weißbrot mit einem solchen Klima schlechter zurechtkommt, verträgt ein schweres Vollkornbrot dies besser. Gerade bei einer hohen Luftfeuchtigkeit sollte der Brotkasten aber immer gründlich sauber gehalten werden, um Schimmelbildung zu vermeiden.

Brot kann problemlos eingefroren werden

Brot schmeckt frisch natürlich am besten. Doch immer wieder kommt es mal vor, dass etwas übrig bleibt oder Brot auf Vorrat gekauft wurde. Dieses kann dann problemlos eingefroren werden. Um auch hier die Frische des Brotes zu erhalten, gibt es einige Tipps, die beachtet werden sollten. Brot auf das Einfrieren vorbereiten

Grundsätzlich ist es natürlich möglich, den ganzen Laib Brot einzufrosten. Beim Einfrieren von Brot ist es aber besser, wenn dieses in Scheiben geschnitten portionsweise eingefroren wird. So ist die spätere Entnahme wesentlich einfacher.

Was beim Einfrieren von Brot beachtet werden sollte

Beim Einfrieren von Brot und Brötchen sollten diese fest mit Folie umwickelt oder in Gefrierbeutel verpackt werden. Aus den Gefrierbeuteln muss dabei die Luft so weit wie möglich herausgedrückt werden. Das sorgt dafür, dass die Backwaren beim Einfrieren nicht austrocknen. Generell kann davon ausgegangen werden, dass ein Brot nach dem Auftauen umso besser schmeckt, je frischer es beim Einfrieren ist. Es darf jedoch nicht mehr warm sein. So lange ist eingefrorenes Brot haltbar werden Brötchen oder auch ein Laib Brot im Ganzen eingefroren, sind sie im Gefrierschrank etwa sechs Monate lang haltbar.

Geschnittenes Brot besitzt im Gefrierschrank noch eine Haltbarkeit von etwa drei Monaten.

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