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Was sind die Unterschiede bei den Kopfkissen?

Welche Arten von Kopfkissen gibt es?

Kopfkissen sind nicht gleich Kopfkissen. Es gibt Unterschiede … und diese beginnen schon mit der typisch, klassischen Daunenfüllung. Es gibt Gänsedauen und Gänsefedern. Kopfkissen mit Gänsedaunen sind weich, bauschig und sehr strapazierfähig. Sie

sind sehr filigrane, fedrige Gebilde, besitzen aber eine gute Stabilität, was sie so besonders bauschig macht. Zwischen den einzelnen Härchen befinden sich kleine Verästelungen, so dass sich ziemlich viel Luft einlagern kann.

Dass hält die Kissen angenehm kühl und lassen sie nicht so schnell aufwärmen. Gänsefendern hingegen sind stark gekrümmt. Auch sie besitzen die Fähigkeit sich aufzubauschen. Die federn bestehen aus einem stumpfen Kiel und einem leicht beflaumten Schaft. Dann gibt es auch Entendaunen und Entenfedern.

Sie sind besonders kuschelig und weich. Entendaunen können weiß oder farblich sein. Sie sind noch filigraner und feiner als die Gänsedaune. In der Form ähnelt die Entendaune einem Ballon. Wer in Entendaune seinen Kopf bettet, der bettet ihn noch weicher, sanfter und kuscheliger. Auch die Entenfeder unterscheidet sich erheblich von der Feder einer Gans. Sie ist nicht nur filigraner, sondern auch dichter und damit weicher in ihrem Faulmenwuchs.

Eine weitere Daunenart und die Königin unter den Daunen ist die Eiderdaune. Sie ist nicht nur sehr leicht und filigran, ihre feinen Verästelungen neigen auch dazu sich miteinander zu verhaken. Das lässt sie sehr füllig und geschmeidig erscheinen. Sie bilden so ein ’natürliches Vlies‘, so dass für den selben Effekt wie bei Gänse- oder Entendaunen nur sehr wenige Eiderdaunen benötigt werden.

So wie du schläfst, so bettest du deinen Kopf

Das richtige Kissen zu finden, ist auch immer abhängig von der Schlafposition. Ist man ein Rückenschläfer, so sollte man eher zu einem flachen und dichteren Kissen greifen, das den Nacken von der Wirbelsäule her gut stützt. Ist das Kissen aber hingegen zu flach, so werden besonders die kleinen Halswirbel überstreckt. Das ist nicht nur unangenehm und unbequem, sondern führt auch zu frühzeitigem Verschleiß. Das Kinn sollte leicht zur Brust geneigt sein. Dann liegt der Rückenschläfer optimal für die Wirbelsäule; entlastend und bequem. Wer auf der Seite schläft, der darf ruhig ein großes und bauschiges Kissen wählen. Neu etabliert haben sich auch extra Seitenschläferkissen, die bis zu 1,5m lang sind. Wichtig bei Seitenschläfern ist, dass der Kopf ausreichend durch das Kissen gestützt wird.

Die Wirbelsäule hat vom Kopf bis zum Becken eine gerade Linie zu bilden. Das entlastet besonders die Bandscheibe, die so in der Nacht besser mit Nährstoffen versorgt werden können.

Besondere Kissenarten

Gibt es besondere KissenartenBesondere Kissenarten sind die Modul-Kissen. Sie bestehen in der Regel aus mehreren ergonomisch geformten Schaustoffschichten, die jeweils unterschiedliche Stärken haben. Zur Mitte hin sind diese Modul-Kissen etwas weicher als zu den Enden hin. Eine solche Materialverarbeitung hilft dabei, dass der Kopf auch während des Schlafes einfach und schnell seine richtige und optimale Position findet.

Ebenso neu und besonders ist die Füllung mit visco-elastischem Schaum. Er ist besonders weich und anpassungsfähig, so dass er sich optimal an jede Kopf- und Körperform anpasst. Besonders vorteilhaft ist dieses Material auch, weil es optimal auf Temperaturen reagiert. Fast so gut wie Kamelvlies … aber auch nur fast. Das visco-elastische Material wird durch die Körperwärme weich und beginnt sich zu verformen. Es passt sich optimal an jeden Schläfer an.

Eine gemütliche und angenehme Kombination ist das Tempurkissen. Es verbindet die Vorzüge von Feder- und Viscokissen. In erster Linie liefern sie die flauschig weichen Vorzüge von Federkissen. Dann passen sie sich aber auch optimal dem jeweils auf ihnen gebetteten Kopf, Hals- und Nackenbereich an, so dass die Wirkbelsäule optimal entlastet wird.

Kräuterkissen sind ebenfalls attraktive Alternativen. Diese sind meistens mit Dinkel oder anderen Kräutern, wie Baldrian gefüllt, um beim Einschlafen zu helfen. Wichtig ist, dass beim Kauf darauf geachtet wird, dass ein solches Kopfkissen den weichen Ansprüchen seines Schläfers genügt. Denn sie können zuweilen, aufgrund ihrer gemischtes Füllung etwas härter ausfallen.

Ein Klassiker unter den Sonderformen des Kissens, sind spezielle Nackenstützkissen oder auch Rollen. Sie wurden vornehmlich für Menschen mit Nackenproblemen, Verspannungen und Schmerzen entwickelt. Je ausgeprägter die Probleme, desto ratsamer wird allerdings ein Arztbesuch … denn auch die natürliche Heilkraft des Schlafes auf einem entsprechenden Kopfkissen stößt an seine Grenzen.

Wieder zurück zu unseren Daunenkissen. Die sind nämlich die typischen Kissenfüllungen und Formate. Doch auch hier gibt es Besonderheiten. So das Kammer Kopfkissen. Dieses besteht aus drei separaten Kammern. Die mittlere Kammer besteht dabei ausschließlich aus Federn. Das bietet eine besondere Stabilität und auch Elastizität, was den inneren Kern zu einer ausgezeichneten Stützte für die Hals- und Nackenmuskulatur macht. Die beiden Außenkammern sind bis zu 90% mit Daunen gefüllt. So ist das Kissen immer noch schön weich und flauschig.

Größenunterschiede. Standard. Klein und Seitenschläferkissen.

Diese Kopfkissen Größen gibt esVon der Größenordnung her, ist eigentlich mit dem Seitenschläferkissen zu beginne. Denn dieses nimmt Maße bis zu 1,5m Länge ein. Es eignet sich für Menschen, die auf der Seite schlafen ebenso wie für Bauchschläfer. Sie sind gut gefüllt und gepolstert und besonders weich und bauschig. Sie entlasten besonders gut den Nacken und Rücken und sorgen für eine optimale Liegeposition der Wirbelsäule.

Die Standardgröße beträgt 80×80 cm. Hier gibt es auch die größte Auswahl und Vielfalt an Kopfkissen sowie Bezügen. Bei solchen großen Kissen neigt man allerdings häufig dazu mit der Schulter auch auf dem Kissen zu liegen. Dies gilt es jedoch zu vermeiden, weil es sich schädlich auf die Wirbelsäule auswirkt und auch der Nacken mit seiner Muskulatur nicht mehr ausreichend gestützt und geschützt werden kann.

Immer mehr auf dem Vormarsch und an Beliebtheit zunehmend, sind Kopfkissen mit den Maßen 40×80 cm. Bei einer solche Größe kommt es seltener vor, dass die Schulter mit dem auf dem Kopfkissen ruht. Der Kopf hingegen liegt da wo er liegen soll: geschützt und im richtigen Winkel für Rücken- und Nackenmuskulatur.

Fazit

Es gibt schon jede Mengen Sorten und Arten von Kopfkissen. Begonnen mit der Füllung, über unterschiedliche Formen und Größen, wird so jedes Schlafbedürfnis abgedeckt. Entscheidend für das richtige Kissen sind die persönlichen Vorlieben, Bedürfnisse, Schlafpositionen und Rücken- und Nackenprobleme. An diesen Aspekten hat man sich bei seiner Suche nach dem perfekten Kissen zu richten.

Denn die einen schlafen lieber auf weichen, dünnen Kissen, während die anderen ein dickes, flauschiges Kopfkissen bevorzugen.

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