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Sitzkissen im Test auf ExpertenTesten.de
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Sitzkissen Test - für ein bequemes und komfortables Sitzen - Vergleich der besten Sitzkissen 2021

Mit Sitzkissen lässt sich jede Sitzgelegenheit gemütlicher und schöner gestalten. Für unsere Bestenliste hat unser Expertenteam zahlreiche Tests im Internet überprüft. In diesem Zuge entstanden ebenso Bewertungen zu Füllung, Materialien, Maße und weitere Bereiche.

Autorin Emilia Schneider

Emilia Schneider

Ich bin 32 Jahre alt. Meine Liebe gehört dem Gärtnern. Daher habe ich meine Leidenschaft auch zum Nebenberuf gemacht. Das Testen von Gartengeräten vereint für mich Hobby und Beruf. Meine Vorliebe zum Gärtnern brachte mich glücklicherweise auf die ExpertenTesten-Plattform, auf der ich seither Ratgeber zum Thema Garten und Haushalt kontrolliere und meine Expertise zur Verfügung stelle.

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Sitzkissen Bestenliste  2021 - Die besten Sitzkissen im Test & Vergleich

Sitzkissen Test

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Wie funktioniert ein Sitzkissen?

Sitzkissen gehören zu den unkompliziertesten Einrichtungsgegenständen, ihre Verwendung ist selbsterklärend. In ihrer einfachsten Form werden sie, wie sie sind, auf einen Stuhl gelegt und dekorieren diesen, bieten aber auch eine weiche Unterlage. Nicht zuletzt schirmen sie auch die Sitzfläche des Stuhls ab und verhindern Kratzer, die durch einen Jeansknopf schnell einmal entstanden sind. Sind sie flach und biegsam, können sie ohne Probleme in der heimischen Waschmaschine gewaschen werden. Manche Sitzkissen lassen sich auch zusätzlich mit Kissenbezügen beziehen, sodass diese bei Bedarf in die Waschmaschine gesteckt werden können, während das Sitzkissen draußen bleiben kann und die ganze Zeit vor Schmutz geschützt war. Das bietet zusätzlich den Vorteil, dass mit einem Wechsel des Bezugs eine neue Farbe in die Wohnräume kommt, ohne dafür das ganze Sitzkissen austauschen zu müssen.

Neben der einfachen Form gibt es spezielle Sitzkissen für eine ergonomische Sitzhaltung. Diese sind teils frei Wie funktioniert ein Sitzkissen im Test und Vergleich bei ExpertenTesten.de?verkäuflich, teils handelt es sich um Maßanfertigungen aus einem Sanitätshaus. Letztere kommen vor allem bei rückengeschädigten Patienten vor, denn dann muss besonders auf eine korrekte Sitzhaltung geachtet werden. Wenn es ihnen nicht möglich ist, weniger zu sitzen, indem sie etwa an einem Stehschreibtisch arbeiten, hilft ihnen das Sitzkissen dabei, eine gesunde Haltung einzunehmen. Ein solches Sitzkissen ist weniger dekorativ, dafür kann es aber auf jedem Stuhl und auch auf einer Bank benutzt werden. Sei es auf dem Esstischstuhl zu Hause, auf einer Gartenbank oder auch auf dem Bürostuhl auf der Arbeit – mithilfe eines solchen Sitzkissens kann der unbequemste Stuhl komfortabel gemacht werden und Rückenschmerzen lassen sich besser verhindern. Die bekannteste Form davon ist das Keilkissen, das hinten höher ist als vorne und den Menschen in eine rückengerade Lage bringt, ohne dass er dafür selbst etwas tun muss. Es gibt aber auch Sonderanfertigungen, die an den genauen Bedarf des Anwenders angepasst sind.

Größere Formen von Sitzkissen werden in der Regel mit einem Kissenbezug geschützt und dekoriert, da sie gelegentlich gewaschen werden müssen. Sie können allein durch ihre Größe schließlich auch eher schmutzig werden und liegen meistens auf dem Boden, wo sie noch mehr Schmutz aufnehmen. Spätestens, wenn Hund und Katze entdecken, wie bequem ein Sitzkissen ist, sammeln sich darauf Haare und die Reinigung dient schon einer gewissen Grundhygiene im Haushalt.

Derartige Sitzkissen bestehen aus einer undekorativ und einfach gehaltenen Kissenfüllung, da diese ohnehin unter einem Bezug verschwindet. Als Füllung kommen Materialien wie Styroporkugeln, aber auch Baumwolle oder synthetische Wattefasern in Frage. Je nachdem, wie fest oder weich das Sitzkissen sein soll, kann es lockerer oder dichter mit Füllmaterial befüllt werden. Während Watte oder ein vergleichbares synthetisches Material immer sehr flexibel und knautschbar bleiben wird, bieten kleine Styroporkugeln als Füllung eines großen Sitzkissens ein ganz eigenes Sitzgefühl, ähnlich wie bei einem Sitzsack. Kleinere Kugeln sind flexibler und man kann eher in ein solches Kissen einsinken, weshalb sie lieber als größere Kugeln zur Füllung genutzt werden.

 Das Sitzkissen selbst wird nicht mehr zu Hause gewaschen, sondern bei Bedarf professionell gereinigt, da es zu groß für eine Waschmaschine ist. In diese passen nur noch seine Bezüge, die dafür je nach Lust und Laune flexibel ausgetauscht werden können. Eine Reinigung der Kissenfüllung bei einem großen Sitzpouf ist jedoch nur bei grober Verunreinigung nötig – dafür müsste schon eine ganze Saftflasche auslaufen und mehr als die Kissenhülle verunreinigen, was hoffentlich die Ausnahme darstellt.

Das ästhetische Element an einem Sitzkissen ist sein Kissenbezug, sofern das Kissen selbst nicht dekorativ gemacht ist. Wenn dieser nicht gebraucht wird, sollte das Sitzkissen entsprechend in einem schönen Design und einer passenden Farbe gewählt werden, das zur restlichen Wohn- oder Gartendeko passt. Dadurch kann es auf jeden Stuhl oder jede Bank gelegt werden und verschönert sogar noch den Wohnraum. Bekanntlich liegt der Teufel im Detail und ein farblich unpassendes Sitzkissen würde auffallen – ein farblich gut gewähltes Sitzkissen trägt dagegen unterbewusst noch zum Farbschema bei.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Grundsätzlich gibt es Sitzkissen für drinnen und für draußen sowie als medizinische Unterstützung für Patienten mit Rückenproblemen. Natürlich können derartige Sitzkissen auch zur Vorbeugung verwendet werden, um zu helfen, besser und rückenschonender zu sitzen. Mit dem Kissenbezug kommt eine weitere Spanne an Möglichkeiten der Individualisierung hinzu, die zur stimmigen Raumdeko beitragen kann. Einige mögliche Einsatzgebiete eines Sitzkissens sind:

  • harte Esszimmerstühle
  • Bänke an einem Esstisch
  • Gartenmöbel (Stühle und Bänke)
  • unergonomische Stühle
  • als Hocker (z.B. als Sitzpouf)
  • für Sitzkreise (große Sitzkissen für den Boden)

Unbequeme, harte Stühle sehen manchmal zwar toll aus, doch auf ihnen sitzen mag man nicht lange. Da es sich meist um nicht ganz günstige Designer-Teile handelt, wäre es natürlich schade um das Geld, würde niemand lange auf ihnen sitzen wollen. Oft will man nebenbei auch ihre Oberfläche etwas schützen, denn die Abnutzung kommt noch früh genug und lässt die Möbel benutzt aussehen. Ein Sitzkissen kann diese beiden Probleme jedoch lösen, und wenn es optisch nicht zu den Stühlen passt, wird es danach einfach wieder in den Schrank gesperrt.

Wie funktioniert ein Sitzkissen im Test und Vergleich bei ExpertenTesten.de?Viele Stühle profitieren aber optisch noch von einem Sitzkissen und sehen dadurch gleich etwas wohnlicher aus. Ein nackter Stuhl ganz ohne eine Auflage wirkt doch immer etwas unpersönlich. Auf Sitzbänken für drinnen und draußen kommen meist maßgeschneiderte Sitzkissen oder Sitzpolster zum Einsatz. Dadurch passen sie zentimetergenau, rutschen nicht und sehen auch wie maßgeschneidert aus. Möbelhersteller bieten zu ihren Sitzbänken oft eine Reihe an maßgeschneiderten Sitzkissen oder Sitzpolstern mit an, sodass man sich die Farbe und das Material aussuchen kann.

Wenn nichts dabei ist, kann das Sitzkissen natürlich auch selber gemacht werden, damit es genau die Vorstellungen trifft. Büroangestellte haben häufig mit unpassenden, unbequemen und regelrecht gesundheitsschädlichen Sitzgelegenheiten zu tun. Von Ergonomie kann keine Rede mehr sein und der Stehschreibtisch wird nicht in jedem Büro angeboten – und er ist auch nicht von jedem gewollt. Meist muss erst ein Angestellter erkranken, damit Arbeitgeber mehr Wert auf einen ergonomischen Stuhl legen.

Ein mitgebrachtes Sitzkissen für bessere Ergonomie am Arbeitsplatz kann helfen, den Rücken zu schonen, auch wenn es keine Möglichkeit gibt, tagsüber weniger zu sitzen. Denn nicht jeder kann es sich zeitlich leisten, regelmäßig Pausen zu machen, und nicht jeder will vor den anderen Kollegen Dehn- und Streckübungen machen. Eine korrekte, gesündere Sitzhaltung kann die eine oder andere Verspannung lösen und dazu führen, dass man mit weniger Rückenschmerzen abends nach Hause geht.

Säße man tagsüber gesünder, würden sich viele Fälle von Rückenschmerzen wahrscheinlich vermeiden oder zumindest in ihrem späteren Ausmaß bessern lassen.Ein solches Sitzkissen kann auf jeden Bürostuhl gelegt werden, sofern dieser nicht schon ergonomisch gestaltet ist. Dann ist kein Sitzkissen mehr angeraten, da die bereits geformte Sitzfläche des Stuhls sich mit dem Sitzkissen nicht verträgt und der Angestellte darauf wahrscheinlich doch wieder falsch sitzt.

Grundsätzlich eignen sich Sitzkissen für Innen– und Außenbereiche. Drinnen sind sie ein dekoratives und praktisches Element und machen harte Sitzflächen weicher, verschönern aber auch die Wohnung und schützen die Oberfläche von Stühlen und Bänken. Durch ein Sitzkissen auf Stuhl und Bank sehen die Möbel gleich so aus, als seien sie regelmäßig liebevoll in Benutzung, denn wo Bewohner sind, da sind auch textile Elemente wie ein Sitzkissen.

Auch draußen haben Sitzkissen ihre Daseinsberechtigung. Gartenmöbel wie Stühle und Bänke sehen zwar in Rattan, Schilfrohr oder Beton toll aus, doch gerade weich und kuschelig sind sie nicht. Ändern kann man das ganz einfach mit einem outdoor-tauglichen Sitzkissen. Bestenfalls ist es wasser- und schmutzabweisend, dann haben ihm Wind und Wetter gleich weniger an. Immerhin kann selbst der wärmste Sommer mit einem spontanen Regenschauer überraschen, das müssen Outdoor-Sitzkissen aushalten können.

Sonst wird das Sitzkissen einfach bei Bedarf herausgeholt und anschließend wieder mit in Garage oder Keller genommen, wo es auch überwintern kann. Da Gartenmöbel eher noch härter sind als Möbel für den Wohnbereich, sind die dafür gemachten Sitzkissen oft auch dicker. Damit isolieren sie gleichzeitig vor Nachtkälte, wenn es am Abend doch einmal länger wird und man nicht hinein gehen will, auch wenn es draußen bereits abgekühlt ist.

Hocker entwickeln sich gerade zum neuen Trend unter den Sitzkissen, am ehesten in Form des Sitzpoufs. Die meisten von uns dürften aus Mamas und Papas Wohnzimmer noch den Hocker kennen, der eher Papas Fußablage war und von sonst niemandem benutzt wurde – was schade ist, da man sich wunderbar auf sie setzen kann.

Sie sind angelehnt an die Tradition, auf Sitzkissen auf dem Boden beieinander zu sitzen und zu essen, die in vielenVorteile aus einem Sitzkissen Test bei ExpertenTesten.de Naturvölkern bis heute so erhalten geblieben ist. Der Sitzsack fürs Jugendzimmer oder ein jung gebliebenes Wohnzimmer ist mittlerweile fast ein alter Hut, das Sitzkissen mausert sich gerade zum Designobjekt und bietet dafür auch mehr als genug inspirierende Gestaltungsmöglichkeiten. Hocker oder Sitzpoufs machen aus einem bereits gemütlichen, persönlich eingerichteten Wohnzimmer ein Nest, in das man sich einfach reinlegen will. Sie passen optimal zu aktuell beliebten Einrichtungstrends wie dem skandinavischen Look und dem Landhausstil, mit anderen Bezügen passen sie sogar ins Industrial Loft und in einen Shabby Chic-Style.

Die Bezüge sind auch ihr größer Vorteil, denn sie können jederzeit gewechselt werden und gewährleisten dadurch, dass das Sitzkissen hygienisch bleibt. Als preiswerte, aber auffallende Sitzgelegenheit sind sie darüber hinaus bequem und platzsparend, sie können also auch einer kleinen Wohnung einen Hauch eigenes Charisma verleihen. Auch einen Sitzpouf kann man in Teilen selber machen: wer versiert mit der Strick- oder Häkelnadel ist, macht sich den Kissenbezug aus grobem Garn einfach selbst und liegt damit mit jedweder Farbe voll im Trend.

Den schicken Pouf kann man danach übrigens nicht nur ins Wohnzimmer stellen, sondern beispielsweise auch als Sitzgelegenheit für einen niedrigen Schminktisch verwenden oder ihn als Klamottenablage ans Fußende des Bettes stellen…

Sitzkissen punkten mit Mobilität

Polstermöbel sind Polstern in Form von Sitzkissen deutlich unterlegen. Das Sitzkissen hat den Polstermöbelstücken vor allem die Mobilität voraus. Es lässt sich von Möbelstücken durch einen einzigen Handgriff wieder entfernen, falls es gesäubert werden muss. Außerdem kann es jederzeit durch ein Sitzkissen in anderem Design ersetzt werden, falls sich der Besitzer daran sattgesehen hat. Stühle mit festen Polstern sind in der Reinigung komplizierter und lassen sich bei Bedarf deutlich schwerer umgestalten als polsterlose Stühle mit aufgelegten Sitzkissen.

Mit dem Sitzkissen sitzt die Gesundheitsvorsorge

Mit dem Sitzkissen im Test Mit dem Sitzkissen im TestVor langen und bewegungslosen Sitzeinheiten warnen Experten aufgrund von Fehlhaltungen, Kreislaufschwächungen und Rückenbelastungen seit längerer Zeit. Die Lösung sind medizinische Sitzkissen. Orthopädische und dynamische Sitzkissen regen durch ihre Instabilität das Herz-Kreislauf-System an. Die Unterlagen fördern außerdem die Koordination und tragen zur Rückengesundheit bei. Das liegt an den ausgleichenden Minimalbewegungen, die der Rumpf beim Sitzen auf einer instabilen Unterlage zur Aufrechterhaltung der Körperstellung unternehmen muss.

Auf dem Sitzkissen die Schmerzen aussitzen

Medizinische Sitzkissen beugen Rückenschmerzen sowie Steißbeinschmerz vor und trainieren annähernd unbemerkt die untere Rückenmuskulatur. Damit wirkt sich das Kissen fast wie eine Rückenschule aus und fördert eine gesunde Haltung.

Da Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfälle in der westlichen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts zu einer Volkskrankheit geworden sind, lohnen sich diese Vorbeugemaßnahmen. Auch in der Reha finden orthopädische Sitzkissen Verwendung.

Aktives Sitzen steigert die Fitness

Aktives Sitzen im Test und VergeichIm Fitnesstrainingsbereich hat sich das dynamische Sitzkissen mittlerweile als Unterlage etabliert. Zahlreiche Fitnessübungen können im Stehen, Liegen doer Sitzen auf dem Kissen ausgeführt werden. Die Trainingseffekte werden auf dem nachgiebigen Untergrund intensiver. Außerdem werden die Koordination und das koordinierte Muskelzusammenspiel gefördert. Dynamische Sitzkissen werden oft sogar selbst als Sportgerät bezeichnet. Das bloße Sitzen kann in der Eingewöhnungsphase leichten Muskelkater verursachen. Sitzkissen mit Noppen sorgen außerdem für einen Massageeffekt. Auf viele Menschen wirkt die leichte Noppenmassage angenehm entspannend.

Das Sitzkissen als Reisepartner

Innerhalb der eignen vier Wände passen konventionelle Sitzkissen oft auf unterschiedliche Möbelstücke und lassen sich in Sekundenschnelle umziehen. Die leichten und transportablen Unterlagen kann man aber nicht nur innerhalb der eigenen Wohnung verwenden.

Auch auf Reisen können die Kissen mitgenommen werden. Dynamische Sitzkissen beugen zum Beispiel im Flugzeug Verspannungen vor. Auf Endlosflügen kann durch Bewegungslosigkeit das Thromboserisiko ansteigen.

Gerade in diesem Kontext macht eine Reise mit dynamischem Sitzkissen Sinn. Durch die Minimalbewegungen beim Sitzen und die damit zusammenhängende Stimulation wird Thrombosen vorgebeugt. Übrigens werden Outdoor-Sitzkissen mittlerweile auch als Reisepartner auf Wandertrips oder andere Outdoor-Veranstaltungen mitgenommen.

Welche Arten von Sitzkissen gibt es?

Unter einem Sitzkissen stellt sich jeder etwas anderes vor. Für manche ist es ein quadratisches Stück gepolsterter Stoff, der auf einen Stuhl gelegt wird, um ihn weicher zu machen, optisch aufzuwerten und eine empfindliche Oberfläche vor den Zeichen der Zeit zu schützen. Andere wiederum kennen das Sitzkissen eher als ergonomische Hilfe für den Arbeitsplatz, hinten höher als vorne für den kerzengeraden Sitz, den kaum jemand von alleine halten kann.

Manche verbinden Sitzkissen mit weichen, kuscheligen Unterlagen für die Gartenbank oder einen harten Gartenstuhl, auf dem man sich dank ihnen doch ganz gut längere Zeit bequem aufhalten kann. In anderen Kulturen sind Sitzkissen wiederum etwas ganz anderes als hierzulande. Sie sind das Standard-Sitzmöbel, während der Stuhl eher als Exot gilt. Kurzum: das Sitzkissen gibt es in vielen Formen, Farben, Ausführungen und Stilen, für jeden Geschmack ist das Passende Sitzkissen dabei.

Sitzkissen für Stühle

Welche Arten von Sitzkissen gibt es?Sitzkissen für Stühle sind als Polster und Deko gedacht. Sie bieten aber auch Schutz, denn man würde gar nicht glauben, welche Belastungen jeden Tag auf einen Stuhl einwirken, der sich in Benutzung befindet. Das äußert sich mit der Zeit in abgenutzten Oberflächen, was mit dem Sitzkissen nicht sein müsste – der Stuhl sieht länger aus wie neu.Falls der Stuhl alleine zu hart ist und kein festes Polster besitzt, kann mit einem Sitzkissen nachgeholfen werden. Die hierfür benutzten Sitzkissen sind meist dünn, es gibt aber auch dickere Varianten für sehr harte Stühle – oder, falls dickere Sitzkissen einfach nur gut zu den Stühlen passen und gemütlicher wirken. Optisch sollten sie zum Rest der Wohnung passen, denn dann können sie einfach auf dem Stuhl liegen gelassen werden. Sie unterstützen als kleine Farbpunkte im Raum dann noch zusätzlich das Farbschema.

Sitzkissen für Bänke

Etwas schwieriger ist es, das richtige Sitzkissen für eine Bank zu finden. Die Gartenbank draußen ist dabei nicht so anspruchsvoll wie eine schicke Sitzbank am Esstisch oder eine Polsterbank im Innenraum. Für die Bank im Garten reicht ein möglichst dickes Kissen, das wetterfest ist und auch die aufsteigende Nachtkälte etwas abhält, wenn man einmal nach Sonnenuntergang noch in den Garten will. Für eine Bank am Esstisch sollte das Sitzkissen auf Maß geschneidert werden, viele Möbelmarken bieten deswegen passende Sitzkissen und Sitzpolster gleich mit an. Sie lassen sich aber auch selber machen, wenn die angebotenen Farben und Materialien des Möbelherstellers nicht den Geschmack treffen. Wichtig ist, dass sie bei einer Bank für den Esstisch nicht rutschen, sondern stabil auf dieser sitzen.

Sitzkissen für Gartenmöbel

Im Gegensatz zu Sitzkissen für drinnen werden Sitzkissen für Gartenmöbel gerne etwas weicher gemacht. Früh am Abend steht man noch regelmäßig auf und holt sich etwas vom Grill oder das nächste kühle Bier. Später am Abend bleibt man dagegen lieber sitzen, kuschelt sich auf die Bank oder tief in den Gartenstuhl und genießt es, nicht ständig aufstehen zu müssen. Da Gartenmöbel häufig aus künstlichen Materialien gemacht sind, ziehen diese die Nachtkälte aber an und geben sie direkt an den Menschen weiter, der auf ihnen sitzt.

Spätestens jetzt weiß man ein dickes, bequemes Sitzkissen zu schätzen, das an kühleren Abenden hoffentlich auch etwas Wärme speichern kann und vergessen lässt, wie kühl es draußen geworden ist. Die optische Erscheinung ist nicht mehr so wichtig wie im Innenraum, lediglich zu den Gartenmöbeln sollten die Sitzkissen mit ihrem Design passen. Wichtiger ist jedoch, dass sie wasser- und schmutzabweisend sind und dass man nicht jeden kleinen Erdfleck sofort an ihnen sieht – denn dieser wird kommen, sie sind schließlich draußen.

Ergonomie-Sitzkissen

die verschiedenen Anwendungsbereiche aus einem Sitzkissen Test bei ExpertenTesten.deSei es für einen unbequemen Bürostuhl, mit dem man noch eine Weile Vorlieb nehmen muss, oder für Rückenschmerzen, die durch das Sitzen auf den heimischen Möbeln nicht gerade besser werden – Ergonomie-Sitzkissen kommen in vielen Lebenslagen in Frage. Besonders bekannt ist das Keilsitzkissen. Es ist hinten höher als vorne, um eine gerade Sitzhaltung zu ermöglichen, die kaum jemand von alleine annimmt oder über Stunden hinweg behält. Sie wäre aber bis auf wenige Ausnahmen die gesündeste Sitzhaltung und ist besser als ein gekrümmter Rücken.

Ein Sitzkissen mit ergonomischem Gedanken eignet sich daher auch zur Vorbeugung von Rückenschmerzen, potenzielle neue Patienten im Wartezimmer des Chiropraktikers gibt es einige. Patienten mit bestehenden Rückenschmerzen sollten dagegen mit dem Arzt Rücksprache halten, welche Art von Sitzkissen für sie am besten geeignet ist. Je nach Rückenschmerz brauchen sie womöglich ohnehin eine Spezialanfertigung aus dem Sanitätshaus, die gezielt auf ihr individuelles Krankheitsbild eingeht.

Sitzpoufs

Ähnlich wie ein Hocker ist der Sitzpouf gestaltet. Er ist meistens rund, so jedenfalls gibt es der aktuelle Trend um diese Sitzgelegenheit vor. Manchmal ist er aber auch eckig wie ein Hocker gestaltet oder nimmt eine andere Form an. Der Sitzpouf ist zwar käuflich, lässt sich aber auch mit einem selbst gestrickten oder gehäkelten Bezug individuell verschönern.

Außer der mehr oder weniger stabilen Kissenfüllung braucht man also nur etwas handwerkliches Geschick und kann dann über das Design der Inneneinrichtung mit eigenen Händen entscheiden. Eine ähnliche Form von Sitzkissen gab es im alten Japan und gibt es bis heute, das Meditationskissen. Es ist traditionell in schwarzem Baumwollstoff gehalten und nimmt die gleichen Ausmaße an wie die meisten heutigen Sitzpoufs, damals war es als komfortable Sitzgelegenheit ohne Ablenkungen für die buddhistische Meditation gedacht. Ein meditativer Genuss kann der Sitzpouf mit einem guten Buch aber sicher ebenfalls werden.

Traditionelle Sitzkissen

Das Sitzkissen ist keine Erfindung der Moderne. Im afrikanischen Raum, bei naturnahen Völkern und auch in derWelche Arten von Sitzkissen gibt es in einem Test? japanischen Kultur sind Sitzkissen ein Standard-Sitzmöbel und werden wie hierzulande der Stuhl betrachtet. Stühle findet man dort sogar selten oder gar nicht, da sie aus Holz gemacht werden und Holz nicht überall so zur Verfügung steht wie hierzulande.

Im nordafrikanischen Raum versteht man unter dem Begriff “Surmije” das Sitzmöbel eines jeden Haushalts, es handelt sich um eine Art Sitzkissen für den Boden mit Armlehne. Darauf sitzt man zum Essen, abends beim geselligen Beisammensein und auch sonst zu jeder Gelegenheit zu Hause. Einige nordafrikanische Familien in der westlichen Welt behalten das sogar bei und kaufen sich gar kein Sofa für Zuhause, sondern laden ihre Gäste ein, sich einen Platz auf einem von vielen Sitzkissen zu suchen.In Japan dagegen gibt es das Zafu, das dem hiesigen Sitzpouf ähnelt. Es ist ebenfalls sehr alt und wird als “Meditationskissen” bezeichnet, da (nicht nur) Buddhisten darauf meditieren.

Der traditionelle japanische Bezug für das Zafu ist schwarz und aus festem Baumwollstoff. Zumindest, bis DIY-Fans und Nadelkünstler hierzulande entdeckten, wie schön selbstgestrickte oder gehäkelte Bezüge aussehen können…

Vor- und Nachteile verschiedener Sitzkissen-Arten

Sitzkissen haben im 21. Jahrhundert unterschiedliche Spezifizierungen. Im Innenbereich werden andere Arten genutzt als unter freiem Himmel. Im medizinischen Bereich kommen wieder andere Varianten zum Einsatz als zur Meditation. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Sitzkissenarten inklusive ihrer Vor- und Nachteile vor.

Indoor-Sitzkissen in aufregenden Designs

Vorteile aus einem Sitzkissen Test bei ExpertenTesten.deIndoor-Sitzkissen entsprechen in der Regel sogenannten Stuhlkissen. Diese Klassiker unter den Sitzkissen können im Esszimmer, auf Bürostühlen, in Schaukelstühlen, in Wartezimmern oder in der Küche benutzt werden, um den Sitzkomfort zu steigern. Die Bezüge der Kissen sind meist aus Stoff. Im Inneren tragen die meisten Arten Schaumstoff. Gerade Baumwoll- und andere Stoffbezüge sollten nicht nass werden, damit Verwitterung ausgeschlossen ist.

Für Balkon und Garten Outdoor-Sitzkissen aus robustem Material

Outdoor-Sitzkissen unterscheiden sich von konventionellen Indoor-Sitzkissen vor allem im Material. Speziell auf Rattan-Sitzmöbeln im Garten, auf dem Balkon oder auf der Terrasse wird steigt durch die Unterlagen der Sitzkomfort. Für den Außenbereich sind Sitzkissen meist waschbar und idealerweise wasserfest.

Durch Materialien wie Polyester sind Outdoor-Sitzkissen meist robuster als Indoor-Varianten und halten dadurch Verwitterung Stand. Im Inneren tragen die Kissen dem Komfort zuliebe einen Weichstoffkern.

Bodenkissen fürs Kinderzimmer und zur Meditation

die verschiedenen Anwendungsbereiche aus einem Sitzkissen Test bei ExpertenTesten.deBodenkissen werden meist als Meditationskissen genutzt und tragen anders als Sitzkissen für Möbelstücke runde statt quadratische Form. Als Material kommt häufig Wollfilz zur Anwendung. In der Regel sind Bodenkissen abriebfester und schmutzresistenter als das konventionelle Indoor-Sitzkissen, da sie auf dem Boden deutlich mehr Belastungen ausgesetzt sind. Weil Sitzkissen für den Boden meist runde Formen tragen, lassen sie sich in den meisten Fällen nicht auf beliebige Möbelstücke um arrangieren. Vielseitigkeit zählt daher nicht zu ihren Stärken.

Dynamische Sitzkissen bringen Bewegung ins Spiel

Dynamische Sitzkissen ermöglichen “aktives Sitzen”. Ihr instabiler Aufbau fordert den Sitzenden dazu heraus, durch Ausgleichsbewegungen Haltung zu bewahren. Diese Sitzkissenart sieht man häufig im Büro. Wo auch immer länger gesessen wird, bringen dynamische Sitzkissen Bewegung ins Spiel und fördern den Kreislauf sowie die Rückengesundheit. Die meisten Modelle sind wasser-, gel- oder luftgefüllt.Vorsicht: Auf dynamischen Sitzkissen ist das Sitzen relativ anstrengend und kann Muskelkater verursachen.

Medizinische Sitzkissen mit besonderen Extras

Medizinische Sitzkissen gibt es in unterschiedlichen Varianten. Eine davon ist das orthopädische Keilkissen, das vor allem die Wirbelsäule entlastet. Sonderausführungen des medizinischen Sitzkissens tragen einen Klimabezug, der sich vor allem für Patienten mit Inkontinenz eignet.

Einige medizinische Sitzkissen enthalten sogar ein Heizelement im Inneren und lindern damit die Schmerzsymptomatik von Schmerzpatienten. Auch Kissen mit integrierten Sensoren gibt es. Diese Varianten sind für Pflegebedürftige gedacht und schlagen Alarm, falls der Sitzende herunterrutscht.

Fazit – richtige Sitzkissenart hängt vom Verwendungszweck ab

Jede der Sitzkissenarten hat ihre Daseinsberechtigung. Alle Varianten sind auf einen spezifischen Verwendungsbereich spezialisiert. Ob zur Polsterung von harten Sitzgelegenheiten, zur Verbesserung der eigenen Gesundheit oder für Meditationseinheiten: Sitzkissen gibt es für jeden Anlass zu finden. Viele Menschen besitzen sogar Sitzkissen aller genannten Variationen. Eine Entscheidung muss zwischen den Einzelarten also nicht zwingend getroffen werden. Allerdings sollten Ihnen bei einem geplanten Einkauf gerade die Spezifizierungen der Kissen nicht aus dem Blick geraten.

Neues orthopädisches Sitzkissen patentiert

Sitzkissen TestAuf der Suche für nach dem perfekten Sitzkissen, das den Rücken sowohl bei der Büroarbeit als auch auf Reisen mit Langstreckenflügen unterstützt, fand Hans-Jörg Licha aus Fürth kein einziges, das ihm half. Darum erfand er selbst eins, patentierte es und gründete zusammen mit Frau und Sohn die TecSeat GmbH.

Das von ihm erfundene Sitzkissen hat drei Aussparungen: dort wo die beiden Sitzhöcker und das Steißbein auf einer normalen Sitzunterlage aufliegen gibt es beim TecSeat Freiflächen. Dadurch soll  das Körpergewicht nicht auf die Wirbelsäule drücken. Die Muskulatur des gesamten Oberkörpers werde dadurch, dass das Gewicht neu ausbalanciert werden muss, gestärkt.

Das Sitzkissen lässt sich leicht für unterwegs zusammenfalten und ist selbstaufblasend. Laut dem Hersteller ist es frei von Schadstoffen.

Nachdem das Sitzkissen auf einigen Messen präsentiert wurde, durfte es auch bei der neuen Sat1-Erfinder-Show „Wie genial ist das denn?“ auftreten.

Zu kaufen gibt es das Sitzkissen im eigenen Online-Shop sowie auf Amazon für 34,90 Euro. Die ersten Kunden zeigen sich durchaus beeindruckt und befinden besonders die Größe angenehm, da es einen Bürostuhl voll ausfüllt. Kritiken gab es allerdings zum Ventil. Dies empfinden einige Kunden als störend.

Ob orthopädische Sitzkissen oder ein Sitzball überhaupt sinnvoll sind, sieht Sporttherapeut Alexander Stöck auf seinem YouTube-Kanal allerdings kritisch. Wie bereits viele Studien gezeigt haben, gibt es nicht eine beste Sitzposition oder ein bestes Sitzkissen, sondern das Beste für den Rücken ist immer „die nächste Sitzposition“. Dies soll heißen, der Rücken braucht Bewegung und Abwechslung. Darum sollte man laut Stöck ein orthopädisches Sitzkissen nur für eine halbe bis maximal eine Stunde nutzen und dann die Sitzposition und/ oder Sitzunterlage wechseln.

Kaufberatung – darauf müssen Sie beim Kauf eines Sitzkissens achten

Dass das richtige Sitzkissen vorrangig vom Verwendungszweck abhängt, erschwert die pauschale Kaufberatung ungemein. Trotzdem wollen wir Ihnen die wichtigsten Tipps zum Sitzkissenkauf nicht vorenthalten.

Welche Maße braucht das Sitzkissen?

Welche Maße braucht das Sitzkissen im Test und VergeichKaufentscheidend sind im Bezug auf das Sitzkissen vor allem die Maße. Das Kissen sollte nahezu perfekt auf die Sitzfläche des Mobiliars passen, auf dem es genutzt werden soll. Falls Sie das Kissen auf unterschiedlichen Sitzgelegenheiten anwenden wollen, orientieren Sie sich am besten am Durchschnitt aus den einzelnen Sitzflächen. Ist das Kissen verglichen mit der Fläche viel zu klein, ist es kaum zu befestigen. Ist es weitaus größer als die Sitzfläche, rutscht es leicht herunter. Zu große Sitzkissen sehen außerdem nicht besonders gut aus. Esszimmerstühle besitzen oft eine Sitzfläche von rund 45 auf 45 Zentimetern. Dieses Maß ist für Indoor-Sitzkissen meist angemessen.

Bei medizinischen Sitzkissen sollte Ihr Po gut auf dem Kissen Platz haben. Einige medizinische Varianten leben außerdem von der richtigen Neigung. Gelkissen zur Druckentlastung besitzen zum Beispiel oft eine sechsgradige Neigung, um Sie bequem die richtige Haltung bewahren zu lassen.

Sitzkissenbezüge und Materialien

Sitzkissenbezüge sind idealerweise austauschbar. Outdoorkissen und Indoorkissen im Bereich des Esszimmers werden schnell schmutzig und sollten genauso leicht abziehbar wie waschbar sein. Beachten Sie, dass Bodenkissen und Sitzkissen für den Outdoor-Bereich resistent und robust ausfallen müssen.

Abwischbare Kissenbezüge sind im Außenbereich ein großer Vorteil. Ein konventioneller Stoffbezug verwittert unter freiem Himmel leicht. Vorsicht, auch das Inlet des Kissens muss Feuchtigkeit vertragen können. Verklumpungen im Inneren lassen sich anders nicht vermeiden.

Medizinische Sitzkissen sollten entweder Luft, Wasser oder Gel enthalten. Gel ist besonders flexibel. Luft eignet sich dagegen wird Ihre Balance und Koordination am meisten fördern. Bei konventionellen Sitzkissen ist die Polsterstärke und Sitzkissenfüllung zu beachten. Je dicker das Polsterinnere, desto bequemer das Kissen. Kapok gilt als formstabilstes Inlet und eignet sich vor allem im Zusammenhang mit Meditationskissen.

Farbe und Design von Sitzkissen

Farbe und Design im Test und VergeichSitzkissen gibt es in fast jeder Farbe. Wer die Kissen nicht nur als Polsterung, sondern auch als Dekoration verwenden will, orientiert die Farben am eigenen Wohnstil. Zeitlose Farben sind prinzipiell beliebter als Trendfarben. Motivisch fahren Sie mit unaufdringlichen Designs besser. Bei medizinischen Sitzkissen spielt das Design eine wesentlich geringere Rolle als bei konventionellen Sitzkissen. In aller Regel werden diese Varianten nur in den Grundfarben angeboten. Motive finden sich auf medizinischen Sitzkissen nur selten. Wenn Sie trotzdem nicht auf ein bisschen Individualität verzichten wollen, kaufen Sie für das Sitzkissen einen Kissenbezug Ihrer Wahl.

Extras, die sitzen

 Bei konventionellen Sitzkissen sind Befestigungsschnüre das wichtigste Extra. Das gilt vor allem in Haushalten mit Kindern. Die Auflagen rutschen den Kleinen leicht vom Stuhl. Befestigungen verbessern den Sitzkomfort. Achten Sie auf feste, robuste Befestigungsschnüre. Dünne Befestigungen gehen schnell kaputt und machen dauerhafte Strapazen nicht mit. Angenähte Schlaufen verabschieden sich zum Beispiel gerne an der Naht, wenn die Verarbeitung nicht stimmt.

Für medizinische Sitzkissen spielen andere Extras eine Rolle. Einige medizinische Modelle tragen zum Beispiel Heizelemente. Andere sind mit einem wasserdichten Innenbezug ausgestattet und eignen sich bei Inkontinenz. Auch integrierte Drucksensoren existieren. Diese Kissen schlagen Alarm, wenn der Sitzende herunterrutscht und eignen sich damit vor allem für pflegebedürftige Menschen. Bei Sportsitzkissen sind Noppenkissen begehrte Varianten, da die Gewebemassage bei diesen Kissenarten inklusive ist.

So haben wir die Sitzkissen getestet

So haben wir die Sitzkissen getestet im Test und VergaichSitzkissen sind ein leicht und angenehm zu testendes Produkt – einfach hinsetzen und genießen! Danach müssen nur noch einige wenige weitere Faktoren näher unter die Lupe genommen werden, schon steht das Urteil. Nach folgenden Kriterien wurden die Sitzkissen in diesem Test unter die Lupe genommen:

Weiche-/Härtegrad

Ob ein Sitzkissen hart oder weich sein soll, ist Geschmackssache. Ähnlich wie bei der Matratze mögen es manche so und manche anders. Dennoch lassen sich Sitzkissen zwischen weich und hart gut einordnen, sodass man als Kunde vorher weiß, was man kauft.

Verarbeitung

Bei einem Sitzkissen spielt die Verarbeitung eine große Rolle. Preiswerte Sitzkissen sind leider oft unzureichend vernäht, sodass sie bis zur ersten fälligen Reparatur nicht lange halten. Schwierig wird das, wenn sie keinen Bezug haben. Deswegen wurde bei den getesteten Sitzkissen Wert auf stabile Nähte und reißfeste Stoffe gelegt, da ein Sitzkissen die gleiche alltägliche Belastung wie ein Stuhl aushalten und dabei möglichst ansehnlich bleiben muss.

Indoor- und Outdoor-Tauglichkeit

 Nicht jedes Sitzkissen eignet sich für draußen. Wenn es das nicht tut, will der Benutzer das natürlich wissen, um es rechtzeitig vor Wind und Wetter zu retten – oder lieber gleich ein wenig empfindliches Modell zu kaufen…

Sitzgefühl

Letztendlich entscheidet jeder subjektiv, ob ein Sitzkissen sich bequem anfühlt oder nicht. Mitunter hängt das auch von Weiche- oder Härtegrad ab – passt dieser nicht, passt das ganze Sitzkissen nicht. Dennoch sind manche Sitzkissen bequemer als andere – und manche sind regelrecht unbequem, was nicht nur an ihrer Füllung liegt. Auch das will man sicherlich vor dem Kauf wissen.

Pflegeleichtigkeit

Worauf muss ich beim Kauf eines Sitzkissen Testsiegers achten?Das Sitzkissen ist kein Einrichtungsgegenstand, den man jahrelang ungewaschen belassen kann – mit der richtigen Pflege. Allerdings sitzt man auch darauf und muss es hygienisch behandeln können, damit das langfristig Spaß macht. Deswegen wurden die Sitzkissen auch nach Pflegeleichtigkeit und Möglichkeiten der Reinigung bewertet. Ein Sitzkissen, das so empfindlich ist, das es ein teures Spezial-Reinigungsmittel vom Hersteller oder gar eine professionelle Reinigung alle paar Monate braucht, mag in der Anschaffung billig sein – in der Pflege wird das schnell zur nervigen Last.

Ökologische Verträglichkeit

Ob aus (Kunst-)Leder, Leinen oder gewöhnlichem Stoff, all das sind textile Materialien und bei ihnen sollten ähnlich strenge Qualitätsrichtlinien gelten wie für Klamottenstoffe. Immerhin wird das Sitzkissen fortan im Haushalt sein und man kommt damit in Berührung, wenn auch nur kurz. Das bedeutet, Farbstoffe sollten keine giftigen Bestandteile enthalten und der Stoff darf nicht mit potenziell schädlichen Stoffen versetzt sein, damit das Sitzkissen im Showroom besser aussieht. Besonders bei Sitzkissen für Kinder ist das ein entscheidendes Kriterium, da man nie ganz sicher sein kann, was die Kleinen in den Mund nehmen.

Design

 Schönheit liegt im Auge des Betrachters und jeder findet dasjenige Sitzkissen schön, das zur Einrichtung passt. Besonders ausgefallene, anspruchsvolle oder auffallende Sitzkissen werden jedoch auch mit einer guten Bewertung belohnt, denn was fügt einem Wohnraum mehr Charisma hinzu als eine individuelle, bis ins Detail durchdachte Dekoration.

Zertifizierung

Bei medizinischen Sitzkissen spielt die Zertifizierung eine Rolle. Wie andere Medizinprodukte auch sollten sie diese haben und darüber hinaus natürlich alle anderen Anforderungen an die Qualität erfüllen, denn medizinische Sitzkissen sind nicht günstig und sollten daher lange halten.

Ergonomie ist so wichtig wie nie

Ergonomie ist so wichtig wie nie im Test und VergleichJe besser sich Sitzkissen an die Voraussetzungen ihres spezifischen Anwendungsbereichs anpassen, desto mehr Ergonomie besitzen sie. Konventionelle Sitzkissen sollten sich zum Beispiel leicht befestigen und wieder abnehmen lassen. Wenn das Kissen vom Stuhl zu rutschen pflegt, handelt es sich daher nicht gerade um ein ergonomisches Sitzkissen.

Bei medizinischen Sitzkissen spielen wiederum Faktoren wie die Anwendbarkeit eine ergonomisch relevante Rolle. Je einfacher der Umgang mit dem Kissen ist, desto mehr Ergonomie besitzt es. Das Testkriterium Ergonomie hat im Sitzkissentest besonders starke Gewichtung verdient, da es letztlich entscheidet, wie gut das Sitzkissen seinem eigentlichen Zweck gerecht wird.

Das Material, aus dem Sitzkissenträume sind

Im Hinblick auf die verwendeten Materialien ist im Kontext von Sitzkissen vor allem die Verarbeitung entscheidend. Je besser die Verarbeitung, desto langlebiger das Sitzkissen. Auch sollten die Materialien je an die spezifischen Belastungsarten der Kissenart abgestimmt sein, um lange durchzuhalten.

Bei konventionellen Sitzkissen sind auch optische Eigenschaften der Materialien testrelevant.

Bei medizinischen Sitzkissen kann dagegen die taktile Eigenschaft des Materials eine entscheidende Rolle spielen. An dieser Stelle trifft sich das Testkriterium Material mit anderen Kriterien unseres Sitzkissentests und verschmilzt mit Optik sowie Ergonomie.

Nach diesen Kriterien geprüft: das Sitzkissen von livasia

Lieferzeit und Verpackungsmaterial:

Kapok Sitzkissen 35x35x6,5cm der Marke Asia Wohnstudio, optimal als Stuhlauflage oder Meditationskissen, Bodenkissen bzw. StuhlkissenDas Kapok Sitzkissen 35x35x6,5cm von livasia wurde durch den Hersteller schnell und pünktlich ausgeliefert, kam in hochwertiger und stoßfester Verpackung an. Diese war leicht, kompakt und transportsicher. Der Inhalt war unbeschädigt und vollständig.

Das Sitzkissen war in Folie gekleidet und konnte bei der Bestellung in verschiedenen Farben ausgewählt werden. Der Ton reichte von grünen, braunen, roten und blauen Elementen zu dunkleren Varianten wie „Weinrot“ und „Schwarz“. Im Lieferumfang war eine Broschüre mit ausführlichen Angaben zur Herstellung und Nutzung des Produkts enthalten, ebenso ein Werbegeschenk in Form eines kleinen asiatischen Schlüsselanhängers.

Angaben zum Hersteller:

Wie der Name des Unternehmens „Asia Wohnstudio“ schon zeigt, umfasst das breite Sortiment Einrichtungsgegenstände und Möbel, die an den asiatischen Bereich angepasst sind. Thai-, Bali- oder Java-Möbel sind optisch natürlich ein Hingucker, können gleichzeitig dekorativ als auch innovativ sein. Kapokkissen, wie das Modell im Test und Vergleich, gehören genauso dazu wie Thaimatratzen, Opiumtische, Thaimöbel oder asiatische Schränke. Sie zeichnen sich durch eine hochwertige Verarbeitung und eine Verwendung besonderer Materialien aus, darunter balinesisches Massiv-, Sandel- und Teakholz.

Maße, Form und Gewicht:

Bei dem „Asia Wohnstudio Sitzkissen“ handelte es sich um ein viereckiges, dickes und hohes Kissen mit den Maßen 35 x 35 x 6,5 Zentimeter. Das Gewicht war leicht und betrug knapp 400 Gramm. Die Qualität war geprüft und mit einem Original-Label versehen. Die Verarbeitung war wertig, die Nähte sauber.

Art des Kissens, Design, Material und Farbe:

Kapok Sitzkissen 35x35x6,5cm der Marke Asia Wohnstudio KAPOKDie gute Höhe des Sitzkissens machte den Einsatz vielseitig und besonders bequem. Es konnte als reines Meditationskissen verwendet werden, aber auch aus Boden- oder Stuhlkissen. Die Oberfläche war gepolstert und mit mehreren Rillen versehen.

Ein gestepptes Muster bildete die dekorative Verzierung.

Das Material war unbehandelter Kapok, dessen Fasern feuchtigkeitsabweisend waren. Das gewährleistete eine Verwendung im Außenbereich, Balkon oder Garten.

Der Bezug war aus reiner Baumwolle und sorgte dafür dass Bodenkälte nicht durchdringen konnte. Das Kissen war handgefertigt, strapazierfähig und stabil.

Gesundheitliche Vorteile, Massageform und ergonomische Ausrichtung:

Die Oberfläche des Thai- und Kapoksitzkissens war fest und gab auch beim Daraufsetzen nur geringfügig nach. Füllung und Material hatten einen leicht federnden und stützenden Effekt, was für die gesunde Haltung von Vorteil war. Die Polsterung bot Platz und Bequemlichkeit, wenn es um das längere Sitzen, z. B. bei meditativen Entspannungsübungen, ging.

Zum Liegen oder für die sportliche Betätigung war das Modell nicht geeignet. Dekorativ erfüllte es hohe Ansprüche und untermalte das Ambiente mit schöner Farbgebung.

Weitere Eigenschaften und Besonderheiten:

Das hochwertige Material aus Kapok war eine Naturfaser mit hervorragenden wärmespeichernden und feuchtigkeits- und kälteabweisenden Eigenschaften. Selbst bei kalten Böden, Beton oder Stein, bot das Sitzkissen im Test Festigkeit, Komfort und Gemütlichkeit, ohne dass der Boden zu spüren war. Die Materialien waren einigermaßen robust, jedoch bei einer sehr häufigen Anwendung nicht allzu langlebig. Der Bezug konnte jedoch ausgetauscht und durch einen neuen ersetzt werden.

Verwendungszweck und Einsatz:

Das atmungsaktive Sitzkissen war mit 35 Zentimeter groß genug, um auf einem Stuhl oder direkt am Boden Bequemlichkeit zu bieten. Die gute Höhe und Dicke des Kissens wirkten stabilisierend und federnd. Das Material gab nicht nach und war daher auch nicht allzu weich.

Es diente vor allen Dingen einer Entlastung des Gesäßes, zum Entspannen und Meditieren. Für Yogaübungen war es etwas zu klein. Auch verschiedene meditative Sitzhaltungen konnten im Test nur bedingt eingenommen werden. Eine ergonomische Form oder Federung besaß das Modell nicht.

Sitzkomfort und Bequemlichkeit:

Kapok Sitzkissen 35x35x6,5cm der Marke Asia Wohnstudio

Im Vergleich zu anderen Modellen bot das „Asia Wohnstudio Kapok Sitzkissen“ eine feste Sitzfläche mit guter Polsterung, wobei das Kissen dennoch nicht allzu weich war. Die Nutzung wurde als angenehm und gemütlich empfunden, die Verarbeitung war robust und hochwertig. Auf einem Stuhl wirkte das Kissen sehr dekorativ, am Boden bot es Wärme und Komfort.

Belastbarkeit, Stabilität und Rutschfestigkeit:

Bei einer längeren Verwendung des Kissens zeigte sich ein leichtes Nachgeben der Sitzfläche um ein bis zwei Zentimeter. In der Mitte bildete sich eine leichte Kuhle, die aber nicht störend war. Das Kissen war stabil und komfortabel, mit schön gestepptem Muster. Die Unterseite war glatt und bot zwar beim Sitzen Halt, war aber nicht besonders rutschfest.

Reinigung und Pflege:

Der Baumwollbezug konnte abgenommen und in der Waschmaschine bei 40 Grad gewaschen werden. Das hochwertige Material war jedoch auch von vorneherein schmutzabweisend, belastbar und resistent gegen Feuchtigkeit. Die Reinigung musste daher nicht allzu häufig stattfinden, die Pflege war leicht und unkompliziert.

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Worauf muss ich beim Kauf eines Sitzkissens achten?

Wo kaufe ich einen Sitzkissen Testsieger von ExpertenTesten.de am besten?Ein Sitzkissen ist bei Bedarf schnell einmal mitgenommen, wenn man ohnehin schon im Möbelmarkt ist oder online bestellt. Es werden neue Gartenmöbel für die Saison angeschafft? Dann aber auch mit den passenden Sitzkissen, denn die alten passen nicht mehr zum neuen Stil! Ein neuer Esstisch samt Stühlen oder Sitzbank soll her? Keine Frage, zu dieser Gelegenheit können wunderbar neue Sitzkissen geshoppt werden, denn auch zur neuen Essbank soll nicht mehr das abgenutzte alte Polster von früher verwendet werden. Bei einfachen Stuhlauflagen braucht man kaum etwas zu beachten, ein großes dekoratives Sitzkissen oder eine ergonomische Form sind im Kauf etwas herausfordernder. Auf folgende Punkte kann und sollte man beim Sitzkissen-Kauf Wert legen:

Qualität und Verarbeitung

Bei einem günstigen, schnell nebenher gekauften Sitzkissen mag die Qualität keine Rolle spielen oder man weiß, was man für den Preis zu erwarten hat. Man rechnet ohnehin nicht damit, dass man es die nächsten Jahre noch hat. Ein Sitzkissen für eine Saison draußen im Garten muss nur diese eine Saison halten, danach wird es wahrscheinlich sowieso ersetzt. Auch die Ersatz-Sitzkissen für Gäste, die die meiste Zeit versteckt im Schrank bleiben und nur herausgeholt werden, wenn die so empfindliche Tante zu Besuch kommt, für die jeder Stuhl zu hart ist, brauchen keine besonders hohen Anforderungen zu erfüllen.

Dagegen wäre es schade, wenn der kostspielige Sitzpouf, der dem Wohnzimmer für die nächsten Jahre etwas Uriges und Gemütliches verleihen sollte, nach wenigen Monaten schon undichte Nähte aufweist – am besten, obwohl er gar nicht allzu oft benutzt wurde. Sobald das Sitzkissen etwas Bleibendes sein soll oder mehr kostet, sollte deswegen auf eine stabile Verarbeitung wert gelegt werden.

Wichtig ist auch ein fester, stabiler Stoff, da Sitzmöbel intensiver belastet werden, als man denken mag: nicht nur das Gewicht des Menschen spielt eine Rolle, sondern beispielsweise auch ein abstehender Jeansknopf, der den Stoff des Sitzkissens mit jeder Bewegung aufraut. Das wird uns erst richtig bewusst, wenn der schicke Kissenbezug des Sitzkissens ein unschönes Loch in seiner Mitte zu entwickeln beginnt…

Farbe und Design

So schnell man ein Sitzkissen für den harten Esszimmerstuhl mitnimmt, wenn man schon mal im Möbelmarkt einkauft, so sehr bereut man es auch, wenn die Farbe und das Design dann doch nicht so gut zum restlichen Wohnzimmer passen. Deswegen überlegt man lieber noch einen Augenblick länger und wählt die Variante, die zum Rest der Einrichtung passt. Empfehlenswert für den Esstisch ist die Farbe der Deko, die sich einerseits auf dem Tisch selbst und andererseits im übrigen Raum befindet.

Eine blaue Tischdecke harmoniert wunderbar zu blauen Sitzkissen, grün oder grau würden auch passen. Knallrosa wäre dagegen grundverkehrt. Farben, die sich beißen, tun das auch bei der Sitzkissen-Deko-Kombination. Auch das Design spielt hier eine Rolle. Ein rüschiges, filigranes Sitzkissen passt nicht in ein Industrial Loft, so schön es in der perfekten Landhaus-Szenerie im Möbelhaus noch ausgesehen hat. Ein minimalistisches Sitzkissen in einem Landhaus-Esszimmer würde ebenfalls sehr lieblos wirken. Das Sitzkissen ist und bleibt ein Design-Element, das passend zum Rest gekauft werden muss.

Outdoor-Tauglichkeit

Beste Hersteller im Sitzkissen Test von ExpertenTesten.deEin Sitzkissen für drinnen darf ruhig aus feinem Stoff gemacht sein, denn hier sind die schlimmsten Stressfaktoren Staub und Benutzung. Für draußen ist das jedoch nichts. Wer die Sitzkissen nicht nach jeder Benutzung wieder mit nach drinnen nehmen will, sollte ausgewiesene Outdoor- und Garten-Sitzkissen kaufen, dem ein kleiner Regenschauer nichts anhaben kann. Diese haben eine weniger filigrane, dafür aber robuste Hülle. Meist ist sie abnehmbar und waschbar, außerdem ist sie wasser- und schmutzabweisend. Das macht sie pflegeleicht und der Regen oder ein wenig Schmutz können dem Sitzkissen nichts mehr anhaben.

Bezug? Kein Bezug?

Nicht jedes Sitzkissen braucht einen Bezug. Manche können problemlos in der Maschine gewaschen werden und kommen gut ohne einen Kissenbezug zurecht. Wenn sie nicht so einfach gewaschen werden können, sollte der Bezug allerdings aufziehbar sein. Dazu muss das Sitzkissen etwas dicker sein, denn auf einem dünnen Kissen hält der Bezug schlecht. Über die Pflege hinaus bietet das den Vorteil, dass das Sitzkissen jederzeit durch einen neuen Kissenbezug optisch verändert werden kann, falls sich der Geschmack spontan ändert.

Pflegeleichtigkeit und Waschbarkeit

Die meisten robusten Sitzkissen lassen sich ohne Probleme waschen. Sitzkissen aus feineren Materialien sind schon komplizierter, auch große Sitzkissen wie Sitzpoufs passen natürlich nicht in die heimische Waschmaschine und würden den Waschgang wahrscheinlich nicht unbeschadet überstehen. Das sollte man vor dem Kauf wissen, um sich darauf einstellen zu können, das Sitzkissen notfalls in die professionelle Reinigung zu bringen.

Gerade empfindliche Stoffe wie Glanzstoff, Seide, Leder oder andere künstliche Stoffe sind auch gar nicht waschbar und müssen mit speziellem Reinigungsmittel behandelt werden. Den Preis des Reinigungsmittels sollte man ebenfalls vorher kennen, denn eine Alternative vertragen derart empfindliche Sitzkissen meist nicht.

Komfort

Probesitzen auf einem Sitzkissen ist Pflicht! Ob man es lieber hart oder weich mag, ist Geschmackssache. Da man aber nicht zu Hause feststellen will, dass der heiß ersehnte Sitzpouf unbequem ist und man doch lieber auf dem Sofa sitzt, sollte man ein Sitzkissen vorher testen. Bei Sitzkissen und Polstern für Stühle und Bänke reicht es, sich einmal kurz auf das Ausstellungsstück fallen zu lassen. Ist es bequem, ist es gekauft.

Hocker, Sitzpoufs und Sitzsäcke sollte man etwas gründlicher testen. Sind sie nach ein paar Minuten immer noch bequem? Verformen sie sich schnell? Sind sie zu hart oder zu weich. Bestellt man ein Sitzkissen, sollte dieses die Möglichkeit der Rückgabe offenhalten, denn dann kann man es auch zu Hause testen und notfalls zurückschicken, falls es doch nicht passt.

Kaufberater: Qualitätskriterien kurz zusammengefasst

Härtegrad, Sitzgefühl und Komfort

Welche Weiche- beziehungsweise Härtegrad bei einem Sitzkissen gewählt wird, ist natürlich vom persönlichen Empfinden abhängig. Hier gilt ähnliches, wie bei einer Matratze – der eines mag es weicher, der anderer härter.

Jeder entscheidet ganz subjektiv über sein Sitzgefühl. Probesitzen ist deshalb auch Pflicht, denn der Komfort ist durchaus wichtig.
Denn ganz gleich, ob hart oder weich – es gibt am Markt durchaus auch Sitzkissen, die einfach nur unbequem sind. Während es bei einfachen Sitzkissen meist ausreichend ist, sich nur kurz auf eines der Ausstellungsstücke zu setzen, sollten Sitzsäcke und –poufs etwas genauer unter die Lupe genommen werden. Diese sollten auch nach längerem Sitzen noch als bequem empfunden werden.

Verarbeitung und Qualität

Während die Qualität bei einem günstigen Sitzkissen eher zweitrangig ist, sollte sie ab einem bestimmten Preis eine wichtige Voraussetzung sein. Einfache Sitzkissen für den Stuhl oder Ersatzkissen für Gäste sind in ihrer Verarbeitung qualitativ oft nicht sehr hochwertig, was sich natürlich am Preis zeigt. Die Anforderungen an derartige Sitzkissen sind meist auch nicht hoch.Sitzkissen Deuba

Anders ist es natürlich bei Sitzsäcken und Sitzpoufs. Diese sollen vermutlich für einige Jahre das Wohn- oder Jugendzimmer zieren und nicht schon nach wenigen Monaten undichte Nähte aufzeigen, auch wenn sie nur selten benutzt wurden. Deshalb sollte jeder Käufer immer dann auf eine qualitativ hochwertige und stabile Verarbeitung wert legen, wenn das Sitzkissen mehr kostet und auch für einen langen Zeitraum genutzt werden soll.

Entscheidend ist dabei natürlich ein Stoff, der möglichst stabil und fest ist und auch intensiven Belastungen standhalten kann.

Waschbarkeit und Pflegbarkeit

Fast alle robusten Sitzkissen sind problemlos waschbar. Handelt es sich jedoch um ein feineres Material, sieht die Sache schon etwas anders aus. Und auch bei der Größe hat die Pflege und Reinigung gewisse Grenzen. Wer ein Sitzkissen kauft, sollte sich auch genau über die Reinigungs- und Pflegehinweise informieren, die für das jeweilige Produkt bestimmt sind. Schließlich kann es unter Umständen notwendig werden, dass gerade Sitzsäcke oder Sitzpoufs in einer professionellen Reinigung gesäubert werden müssen, wenn sie nicht über einen abnehm- und waschbaren Bezug verfügen. Auch bei empfindlichen Stoffen ist die Reinigung erschwert, denn Seide, Leder oder andere künstliche Stoffe dürfen meist nicht in die Waschmaschine, sondern bedürfen der Behandlung mit speziellen Reinigungsmitteln.

Farbe und Design

Geht es um die Wahl des passenden Sitzkissens, sollte man nicht einfach wahllos zugreifen. Immerhin sollte man den Kauf nicht bereuen, weil das Kissen in Farbe und Design gar nicht zum Recht der Wohnungseinrichtung passt. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, etwas genauer zu überlegen, bevor man sich zum Kauf entscheidet. Wichtig ist, dass das Sitzkissen auch zum Rest der Möbel passt. Letztlich sind Farbe und Design natürlich auch eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Bezug – ja oder nein?

Die Frage nach dem Bezug stellt sich meist dann, wenn es um die Reinigung und Pflege geht. Immerhin braucht nicht jedes Sitzkissen einen Bezug – vor allem dann nicht, wenn es komplett in der Waschmaschine gewaschen werden kann.
Ist dies nicht der Fall, dann ist ein aufziehbarer Bezug von Vorteil. Natürlich bietet ein Bezug dabei nicht nur Schutz vor Verschmutzungen. Mit ihm kann das Sitzkissen optisch auch dem persönlichen Geschmack angepasst werden.

Einsatzort – Indoor oder Outdoor?

Nicht jedes Sitzkissen eignet sich für alle Einsatzbereich. So sollte beim Kauf bedacht werden, wo das Sitzkissen zum Einsatz kommen soll. Für den Indoor-Bereich muss es nicht unbedingt viele Anforderungen erfüllen.Farben Sitzkissen

Soll das Sitzkissen allerdings auch im Außenbereich verwendet werden, sollte es nicht gerade einen sehr feinen Stoff als Bezug besitzen. Für den draußen eignen sich Sitzkissen, die entsprechend als Outdoor- oder Garten-Sitzkissen ausgewiesen sind. Sie überstehen auch mal einen leichten Regenschauer, sind aber auch deutlich robuster. Der Bezug ist in aller Regel abnehmbar, waschbar und außerdem auch schmutz- und wasserabweisend.

Zertifizierung

Die Zertifizierung ist bei medizinischen Sitzkissen von Bedeutung. Ein solches sollte – wie andere Medizinprodukte auch – über eine entsprechende Zertifizierung verfügen und alle Anforderungen an die Qualität erfüllen. Immerhin sind medizinische Sitzkissen nicht gerade preiswert und sollten deshalb auch so lange wie möglich halten.

Ökologische Verträglichkeit

Bei der Verarbeitung verschiedenster Materialien wie Leder (auch Kunstleder), Leinen oder anderen gewöhnlichen Stoffen gelten bestimmte Richtlinien in Bezug auf die Qualität. Sie können mit den Richtlinien für Bekleidungsstoffe verglichen werden.

Schließlich kommt ein Sitzkissen unter Umständen auch mit der direkten Haut in Kontakt. Verwendete Farbstoffe sollten deshalb auch nicht über giftige Bestandteile verfügen, außerdem darf der Stoff generell keinen schädlichen Substanzen ausgesetzt sein.
Ein entscheidendes Kriterium ist das vor allem für Allergiker sowie für Kinder.

Genauer unter die Lupe genommen: das Sitzkissen von Albena

Das Albena Marokko Galerie Ledersitzkissen hat folgende Eigenschaften, die wir Ihnen in diesem Kapitel zusammengestellt haben.

Lieferzeit und Verpackungsmaterial:

Marokkanisches Ledersitzkissen Poufs Tabaa ø 50cm orientalisches Leder-Kissen Fusshocker Sitzkissen (braun)

Eine Bestellung im Internet war einfach möglich, während die Lieferung zuverlässig und zeitnah ausgeführt wurde. Innerhalb von 3 Werktagen traf die Ware ein, war hochwertig und sicher verpackt und bot einen vollständigen und unbeschädigten Inhalt.

Das hohe und schicke Sitzkissen im marokkanischen Stil war in Folie gekleidet, wies keine Mängel oder Kratzer auf. Ein leicht strenger Geruch nach Leder war festzustellen, der mit der längeren Nutzung verflog. Das Modell konnte in den Farben „Braun“, „Rot“ und „Schwarz“ gekauft werden.

Angaben zum Hersteller:

Albena Marokko Galerie“ ist die Marke für orientalische Produkte und Möbel. Dazu gehören neben Sitzmöglichkeiten wie Sitz- und Bodenkissen, Sofas und Sessel im typisch orientalischen Stil auch marokkanische Lampen, Laternen, Mosaiktische und andere Wohnaccessoires. Die Artikel werden über den „Albena-Shop“ online vermarktet. Ein Kundenservice und eine ausführliche Website stehen zur Verfügung.

Maße, Form und Gewicht:

Das Sitzkissen war nicht besonders schwer und wog deutlich unter einem Kilogramm. Es konnte einfach transportiert und überall dort platziert werden, wo es das Ambiente verschönerte oder eine Möglichkeit zum Sitzen bieten sollte.

Das Kissen war zylinderförmig in der Höhe, 30 Zentimeter groß und in der runden Oberfläche im Durchmesser 50 Zentimeter. Es bot genügend Platz für leichte und schwerere Menschen, sank kaum ein und besaß eine stabile und feste Sitzfläche.

Art des Kissens, Design, Material und Farbe:

Die Materialien waren sehr edel ausgewählt, was bei der Berührung im Sitzkissen Test und Vergleich auch deutlich zu spüren war.

Echtes Schafsleder und eine Füllung aus Mungo, einer hochwertigen Reißwolle, sorgten für eine glatte, weiche und dennoch sehr feste Oberfläche, die Körperwärme aufnahm, so dass sich das Kissen leicht erwärmte, genauso einen kühlenden Effekt hatte, da das Leder mit der Außentemperatur harmonierte.

Das Sitzkissen wurde in Marokko gefertigt und war handgenäht. Die Verarbeitung war hochwertig und sauber.

Es handelte sich um ein großes und braunfarbiges, leicht glänzendes Sitzkissen, das auch als Fußhocker genutzt werden konnte.

Eine Kombination mit anderen Sitzgelegenheiten, z. B. als darunter geschobenes Exemplar, das bei Bedarf hervorgezogen werden konnte, war möglich.

Gesundheitliche Vorteile, Massageform und ergonomische Ausrichtung:

Bei diesem Modell standen die gesundheitlichen Ausrichtungen sicherlich nicht im Vordergrund. Stattdessen bot das „Albena Marokkanische Sitzkissen“ einen sehr hohen Sitzkomfort für viele Gelegenheiten. Seine leicht abgerundeten Ränder hatten eine stabilisierende Form.

Das Platznehmen war einfach und eignete sich optimal auch bei kleinen Glastischen als innovativ moderne Variante der Einrichtung. Die Sitzoberfläche war robust, in der Mitte zeichnete sich ein leichtes Steinmuster ab. Der Halt war sehr gut, das Sitzen angenehm und gemütlich.

Verwendungszweck und Einsatz:

Marokkanisches Ledersitzkissen Poufs Tabaa ø 50cm orientalisches Leder-Kissen Fusshocker SitzkissenDas lederne Sitzkissen gehörte zu den traditionellen orientalischen Wohnungsaccessoires und wirkte im Raum auch atmosphärisch. Die feinen orientalischen Verzierungen und Prägungen waren stabil und sehr sorgfältig ausgeführt, so dass das Kissen auch strapazierfähiger war.

Da das Modell handgefertigt war, glich kein Modell dem anderen, auch wenn mehrere der gleichen Art erworben wurden. Eingesetzt werden konnte der Hocker als Kissen, Fußablage, als kurzzeitige Sitzgelegenheit oder als Dekoration. Es hatte ein zeitloses Design für jeden Wohnungsstil.

Sitzkomfort und Bequemlichkeit:

Durch die gute Füllung und das stabile und feste Leder war das „Albena Marokko Galerie Sitzkissen“ sehr bequem und zeigte erst nach einer sehr langen Nutzung das leichte Einsinken der Oberfläche. Dabei verlor der Hocker jedoch nichts an seinem hohen Sitzkomfort. Das Leder wirkte leicht federnd und war an das Gesäß des Nutzers anpassbar. Die sauber gearbeiteten Nähte waren abgerundet und robust.

Belastbarkeit, Stabilität und Rutschfestigkeit:

Als Ledersitzkissen war das Modell im Test nicht nur sehr vielseitig einsetzbar, sondern konnte auch stärker belastet werden. Es bot sogar Halt beim Stehen auf dem Kissen, da die Oberfläche gut verarbeitet war.

Das Kissen war nicht rutschfest, bot aber Halt, sobald es benutzt wurde, da dieser durch das Körpergewicht gewährleistet war. Dadurch rutschte das Kissen nicht weg, wenn darauf gesessen wurde. Die glatte Unterfläche aus Leder bewirkte einen sicheren Stand des hohen Modells. Ein Körpergewicht bis zu 100 Kilogramm war kein Problem.

Reinigung und Pflege:

Das hochwertig verarbeitete Leder war auch in der Pflege sehr unkompliziert. Es genügte, das Sitzkissen mit einem feuchten Lappen abzuwischen, um Staub oder Verschmutzungen anderer Art zu entfernen. Für die Pflege konnte ein Lederpflegemittel benutzt werden, was aber im Test nicht unbedingt erforderlich war. Die gleichzeitig matte und glänzende Fläche des Kissens war reißfest und geschmeidig. Die Qualität des Materials nahm nicht ab.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

  • IKEA
  • ROLLER
  • POCO Domäne
  • kubivent
  • My Pillow Factory
  • miaVilla
Das schwedische Möbelhaus vertreibt eine Reihe an skandinavisch angehauchten Sitzkissen. Diese eignen sich aber hauptsächlich für die aktuell hergestellten IKEA-Stühle und -Bänke und sind auf deren Sitzflächen optimiert. Dafür haben Kunden aber die Auswahl zwischen mehreren Farben, trendig und klassisch, für ihre IKEA-Sitzmöbel. Immer wieder und je nach Trend befinden sich im Sortiment auch Sitzkissen für den Boden, Hocker und ganze Sitzsäcke.
Der Möbel-Discounter ROLLER hat für die eigenen Sitzmöbel für drinnen und draußen eine Reihe an preiswerten Sitzkissen in aktuellen Trend-Designs und -Farben im Angebot. Dieses wechselt je nach Saison und Trend, die Sitzkissen bleiben jedoch preiswert. Ob angepasst an eine Sitzbank für den dazugehörigen Esszimmertisch oder für die neu gekauften Gartenmöbel – auch hier ist das passende Sitzkissen schnell gefunden. Darüber hinaus gibt es auch einige universell einsetzbare Sitzkissen im Sortiment, die nicht an ein bestimmtes Möbelstück gebunden sind.
Der ebenfalls sehr bekannte Möbel-Discounter hat passende Sitzkissen zu allen Möbeln und mehrere Modelle im Angebot, die nicht an ein Möbelstück gebunden sind. Auch POCO folgt gerne aktuellen Trends und setzt auf niedrige Preise. Sitzkissen gibt es hier für drinnen und für draußen in unterschiedlichen Designs.
Diesen Hersteller kennt man höchstens, wenn man sich auf die Suche nach ergonomischen Sitzkissen und medizinischen Hilfsmitteln macht. Neben Matratzen und weiteren Hilfsmitteln sind im Sortiment auch ergonomische Sitzkissen zu finden, die man über Sanitätshäuser beziehen kann.
Wer sich ein wirklich individuelles Sitzkissen wünscht, wendet sich an das junge Unternehmen My Pillow Factory. Neben einigen Designs auf der Webseite ist es hier auch möglich, ein Sitzkissen komplett selber zu designen. Wer also kreative Ideen, aber nicht das handwerkliche Geschick, die Ausstattung oder die Zeit hat, diese auch selbst umzusetzen, findet bei My Pillow Factory eine Möglichkeit, trotzdem an ein wirklich einzigartiges Sitzkissen zu kommen. Bekannt ist der Hersteller übrigens auch aus der TV-Show “Die Höhle der Löwen“.
Das aus dem Hamburger Raum stammende Unternehmen miaVilla stellt eine ganze Reihe von Möbeln und Design-Accessoires her, die zwar teuer aussehen, es aber nicht sind. Darunter sind auch ansprechende Sitzkissen in hoher Qualität sowie Sitzpoufs. MiaVilla orientiert sich dabei an aktuellen Trends und setzt daher derzeit stark auf Trend-Sitzkissen wie den Sitzpouf. Wer diesen Stil aber mag, ist bei miaVilla richtig!

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich mein Sitzkissen am besten?

SitzkissenTestsieger im online bestellen und kaufenGerade in den letzten Jahren hat sich das Internet zur Anlaufstelle für Kunden entwickelt, die Auswahl wollen oder ein ganz bestimmtes Produkt suchen. Online findet man alles, wenn man richtig sucht. Profitiert hat davon unter anderem der Möbelbereich. Wohn- und Deko-Blogs, soziale Medien wie Pinterest und Instagram und natürlich auch viele Möbelhersteller und Versandhäuser haben ihren Teil dazu beigetragen.

Neue inspirierende Trends, schön in Szene gesetzt von Profis, überzeugen gerne mal zum Kauf eines Sitzkissens. Wer selbst etwas unsicher in der Einrichtung einer Wohnung ist, kann sich hier Inspiration und Anleitungen holen. Dagegen hat auch der Fachhandel seine Vorteile: Beratung, Förderung lokaler Unternehmen und die Möglichkeit, die Ware vorher unter die Lupe zu nehmen. Doch wo kauft man insbesondere Sitzkissen am besten – online oder doch lieber klassisch aus dem Fachhandel?

Sitzkissen im Fachhandel kaufen: Vor- und Nachteile

Der Fachhandel wird für schwierig auszusuchende Produkte bis heute gerne besucht. Manche tun das nur, um sich ein Möbelstück vorher anzuschauen und es letztlich doch online zu bestellen. Andere dagegen kaufen aus Solidarität mit dem Fachhandel auch dort und lassen sich die Ware später liefern. Der Vorteil des Fachhandels ist, dass man sich dort beraten lassen kann – so zumindest die Theorie.

In der Praxis ist es heute eher so, dass die Angestellten des Fachhandels auch keine ausgewiesenen Experten mehr für das Thema sind und keine wirklich bessere Beratung als das Internet bieten. Das kommt jedoch auch sehr auf das einzelne Ladengeschäft an.

Ein Sitzkissen ist nun aber kein so komplexes und schwer auszusuchendes Produkt, dass man dafür eine Beratung bräuchte. Eine Entscheidung über den eigenen Einrichtungsstil kann auch der geschulteste Inhaber eines Fachgeschäfts nicht beantworten. Immerhin könnte man sich das Produkt dort aber vorher ansehen und es austesten, was bei einem Sitzpouf oder anderen großen Sitzkissen eine nette Entscheidungshilfe sein kann.

Die Nachteile des Fachhandels sind die Vorteile des Online-Shoppings. Beratung hin oder her – man wird nicht ständig angesprochen, wenn man sich nur umschauen will. Viele Kunden finden das unangenehm. Die Auswahl an Sitzkissen ist größer, und wenn die gewünschte Farbe nicht vorrätig ist, wird sie einfach nachgeliefert, was in der Regel nicht allzu viel Zeit zusätzlich in Anspruch nimmt.

Im Fachhandel ist man auf eine Marke beschränkt, wenn man in der Boutique shoppt, oder aber auf das Sortiment, das auf die Ladenfläche passt. Ein Fachgeschäft hat außerdem eine Ladenmiete zu zahlen, sodass es preislich oft nicht mit dem Internet mithalten kann. Hinzu kommt der Zeitfaktor. Bequem von der heimischen Couch aus einkaufen kann man im Fachhandel nicht, sondern muss erst hinfahren und sich dafür Zeit nehmen. Eine Lieferung gibt es im Fachhandel zwar mittlerweile, diese verursacht aber zusätzliche Kosten. Online-Shops dagegen arbeiten teilweise schon versandkostenfrei.

Der Fachhandel lohnt sich daher nur noch, wenn man sich so unsicher ist, dass man das Sitzkissen unbedingt vorher sehen will – und die Zeit dafür auch erübrigen kann.

Sitzkissen online kaufen: Vor- und Nachteile

Wissenswertes & Ratgeber zu SitzkissenFrüher zumindest mag es gestimmt haben, dass man im Fachhandel hochwertige Beratung erhielt und im Internet auf sich allein gestellt war. Das ist heute vollkommen anders. Selbst, wenn es nur um ein preiswertes Sitzkissen geht, steht auf den Seiten der Möbelhersteller und -Marken ein Kundensupport für alle Fragen bereit. Telefonisch, per Mail und manchmal per Chat könnte man Fragen loswerden, ohne die Antwort dafür selber suchen zu müssen. 3D-Darstellungen, Farbbeispiele, Produktfotos in verschiedenen Einrichtungsstilen und Videos ermöglichen eine Ansicht der Ware, wie sie nicht einmal im Fachhandel zur Verfügung steht. Alles, was noch fehlt, ist die Möglichkeit, das Sitzkissen online vorher auszuprobieren.

Das kann der Kunde allerdings zu Hause tun. Er hat ein 14-tägiges Widerrufsrecht, auch wenn aus dem EU-Ausland bestellt wird. Das bedeutet, das Sitzkissen kann zunächst einmal geliefert werden und der Kunde kann selbst sehen, ob es seinen Vorstellungen entspricht. Wenn nicht, muss ein kostenloser Rückversand gewährleistet werden. Ein Kauf zum Test des Sitzkissens ist also problemlos möglich und kostet effektiv wahrscheinlich weniger Zeit, als dafür in den Fachhandel zu fahren und dort zu bemerken, dass das Sitzkissen gar nicht passt.

Online hat man zudem die Möglichkeit eines umfassenden Preisvergleichs. Bevor man kauft, kann man sich mehrere Shops ansehen und findet das gleiche oder ein sehr ähnliches Sitzkissen vielleicht andernorts günstiger als erwartet.

Viele Shops versenden mittlerweile sogar versandkostenfrei, teils im gesamten Sortiment und teils ab einem bestimmten Warenwert. Wer an die Fahrtkosten zum Fachhandel denkt, wird feststellen, dass sogar mit Versandkosten ein Kauf im Internet günstiger (und weniger nervenaufreibend) kommt.

 Ganz nebenbei sind Sonderangebote, Sales und Ausverkäufe online häufiger als im Fachhandel. Dort gibt es zum Wechsel der Kollektion zwar ebenfalls attraktive Preise. Online passiert das aber häufiger, selbst in den qualitativ hochwertigen Online-Shops. Wer einen besonders schicken Sitzpouf oder ein Sitzkissen entdeckt, das im Moment aber zu teuer ist, sollte also ruhig eine Weile warten, wenn es nicht direkt eilt. Es kann sein, dass das Produkt in wenigen Wochen schon heruntergesetzt wird und dann preislich attraktiv wird.

Insgesamt lohnt sich das Internet für ein Sitzkissen also mehr als der Fachhandel. Großer Beratungsbedarf wird dabei sehr wahrscheinlich nicht entstehen – Fragen kann eine Produktbeschreibung im Internet klären. Ob das Design passt, muss man letztendlich sowieso selber entscheiden, das kann kein noch so erfahrener Fachhändler. Online ist die Auswahl dafür immerhin größer als im Fachhandel, der gar nicht so viele Sitzkissen auf Lager haben kann. Während eine Fahrt in den Fachhandel Zeit in Anspruch nimmt, dauert online höchstens der Preisvergleich seine Zeit – und dieser lohnt sich wenigstens.

 

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der Sitzkissen

Alles wissenswerte aus einem Sitzkissen Test

Sitzkissen sind ein noch recht modernes „Möbelstück“, das sich dank bunter Möbelstoffe sowie kreativen Materialien und neuen Varianten (z. B. dem Sitzpouf) noch lange Zeit großer Beliebtheit erfreuen wird. Sitzkissen gelten in der heutigen Zeit als Sitzmöbel für junge Menschen, was auch in der Geschichte des Sitzkissens und der Sitzsäcke begründet ist.Orthop%C3%A4disches Viscoelastisches Gelschaum Sitzkissen Druckentlastungskissen F%C3%BCr BandscheibenR%C3%BCckenStei%C3%9Fbein Stuhl

In früheren Zeiten galten Sitzkissen als das Möbelstück, was in vielen Familien neben selbst gezimmerten Holzstühlen als Sitzmöbel verwendet wurde. Sie konnten sich nicht mehr leisten und ein alter Jute- oder Stoffsack, der mit Heu oder Stoff befüllt wurde, war immer im Haus zu finden.

Einen wahren „Siegeszug“ konnte das Sitzkissen im Jahr 1968 starten. Die ersten Modelle der so genannten „Bean Bags“, die ihren Namen ihrer Form verdanken, waren vor allem bei jungen Menschen sehr begehrt. Die unförmig anmutenden Säcke fanden die Eltern nicht unbedingt schön, doch zum Lebensgefühl der Jugend passten sie gut.

Das Sitzkissen inzwischen einen regelrechten Kultstatus genießen, war eigentlich Zufall. Es waren drei Italiener, die das Sitzkissen kreierten. Eigentlich sollte ein Möbelstück entworfen werden, dass aufgrund von Qualität und Eigenschaften so bequem war, dass es sich an den Körper anschmiegen konnte. Sie arbeiteten lange an der Idee, denn gerade das Innenleben war nicht so einfach zu gestalten. Mit den verschiedensten Materialien, von denen keines den hohen Ansprüchen Stand hielt, versuchten sie die Sitzkissen zu füllen.

Bald kam ihnen jedoch der Gedanke, kleine Styroporkügelchen zu verwenden – das optimale Material zum Befüllen der Sitzkissen war gefunden.
Damit wurden die Sitzkissen sehr leicht für den Transport, zudem sind Styroporkügelchen in der Produktion günstig. Doch das Wichtigste: Sie sind flexibel und anpassungsfähig – so, wie das von den Erfindern entwickelte Sitzkissen auch sein sollte.

Zwar waren alle drei der Erfinder von ihrer Idee begeistert, jedoch glaubten sich nicht an einen großen Erfolg des von ihnen genannten „Sacco“. Aufgrund der Unkonventionalität konnte das Sitzkissen allerdings Aufsehen erwecken, so dass ein Unternehmen aus den USA darauf aufmerksam wurde und 12.000 der Kissen orderte und auch ziemlich schnell verkaufte.

In den 80er und auch 90er Jahren wurde es um den Sitzsack zwar etwas ruhig, doch inzwischen ist er wieder sehr beliebt. Ihn gibt es in den verschiedensten Farben, Mustern und Formen – natürlich bleibt das Original selbst unschlagbar.Homescapes Extrahohes Sitzkissen Orthop%C3%A4disch Mit B%C3%A4ndern Sitzerh%C3%B6hung Aufstehhilfe Ca. 40 X 40 X 10 Cm Bezug Aus Baumwolle 100

Sitzkissen haben in bestimmten Kulturen den Status des bei uns anzutreffenden Stuhls. Dort sind sie in jedem Wohnzimmer als standardisiertes Sitzmöbel anzutreffen. Das ist vor allem in muslimischen und auch afrikanischen Ländern der Fall, in denen die bis heute vorherrschenden großen Familien Sitzkissen regulär auch während der Mahlzeiten als Sitzmöbel einsetzen. Dabei werden auf dem ganzen Boden Sitzkissen verteilt, der Topf steht in der Mitte und die Familie versammelt sich um diesen herum, um zu essen. Natürlich lässt sich so auch die Nutzung eines Tisches sparen. Auch in vielen Naturvölkern, die nicht zu diesen Kulturkreisen gehören, wird auf diese Weise gelebt und gegessen – als Zeichen für Armut oder die Jugend werden Sitzkissen hier nicht angesehen.

Noch vor wenigen Jahrzehnten wurden Sitzkissen nicht auf diese Weise genutzt, wie es jetzt der Fall ist. Sie sorgen für eine unkonventionelle Einrichtung und helfen dabei, die eigenen vier Wände persönlicher zu gestalten.

Dabei sind sie längst nicht mehr nur als Möbel im Jugendzimmer zu betrachten, denn ein schicker Sitz-Pouf oder auch ein Sitzkissen im modernen Design finden sich immer mehr auch in vielen Wohnzimmern von Erwachsenen.

Die klassischen Sitzkissen werden in der Regel als Auflagen auf Stühlen genutzt, Sitzsäcke sowie Sitzpoufs sind Sonderformen, welche auch oft als Sitzkissen angeboten werden.

Zahlen, Daten, Fakten rund um Sitzkissen

Nicht in jeder Kultur ist das Sitzkissen das Jugendmöbel, das es hierzulande ist. Vor allem in naturnahen Völkern sowie im afrikanischen Raum ist ein Sitzkissen ein ganz gewöhnliches Sitzmöbel wie hierzulande der Stuhl oder der Sessel.

Alle Zahlen und Daten aus einem Sitzkissen TestAuf vielen Sitzkissen kann man sogar schlafen. Wenn sie eine ähnliche Länge wie ein Bett haben, machen sie sich als Matratze gut – beispielsweise für spontane Übernachtungsgäste. Da es sich bei diesen Varianten eher um Sitzsäcke handelt, sind sie meist auch sehr gut gepolstert und isolieren damit gut, sodass es sich tatsächlich eine Nacht auf ihnen aushalten lässt.

Eine Sonderform des Sitzkissens ist der Sitzpouf, der auch für nicht mehr ganz junge Leute oder Teenager in Ordnung ist. Es handelt sich um ein rundes Sitzkissen mit etwas abgeflachter Sitzfläche. Gern wird der Sitzpouf mit einem gestrickten oder gehäkelten Überzug verschönert, wodurch er sich in derzeit beliebte Wohnstile wie den skandinavischen Look oder den Landhausstil integrieren lässt.

Ein Sitzkissen gibt es für drinnen und draußen. Sitzkissen für den Innenraum dürfen auch aus feinen Stoffen gefertigt sein. Im Außenbereich sollte man dagegen auf wasserfeste Stoffe achten. Selbst, wenn sie im Winter im Keller gelagert werden, wird es auch im Hochsommer den einen oder anderen Regentag geben. Diesen übersteht das Sitzkissen wesentlich besser, wenn seine Oberfläche wasserabweisend ist.

Die Füllung für ein Sitzkissen besteht entweder aus einem festen Kissen, das bezogen werden kann, oder aus mehr oder weniger großen Styroporkugeln in einer Kissenhülle, über den der Bezug kommt.

Eine weiche Kissenfüllung kann professionell gereinigt werden, während das bei Styropor nicht notwendig ist.Letzterer ist dagegen leichter, einzelne Kugeln können mit der Zeit auch ausgetauscht werden. Auch für die Hygiene ist Styropor die beste Wahl, da sich hierin keine Keime sammeln können, falls das Sitzkissen einmal verunreinigt wird.

Füllmaterialien für Sitzkissen

Die Füllung des Sitzkissens, Sitzsacks oder auch Sitzpoufs hat Einfluss auf das Sitzerlebnis. Meist werden dabei kleine Styroporkugeln oder –flocken verwendet. Beim Sitzen lässt sich zwischen Kugeln und Flocken kein Unterschied wahrnehmen, lediglich die Herstellung ist verschieden. So werden Styroporkügelchen neu hergestellt, ungleichmäßig große Flocken sind ein Recycling-Produkt. Wer beim Kauf eines Sitzkissen also auch die Umwelt im Blick hat, sollte das Füllungsmaterial auch als Kaufkriterium ansehen.

Bei den so genannten EPS-Perlen handelt es sich um expandiertes Polystyrol. Sie haben den positiven Effekt, sehr beweglich und zudem sehr leicht zu sein. Außerdem sind sie weich, wodurch ein angenehmes Sitzgefühl ermöglicht wird, ohne dass die Stabilität darunter leidet.

Die Füllung wird durch das Körpergewicht des Nutzers so bewegt, dass das Sitzkissen jedes Mal zu einem individuellen Sitzmöbel wird.

Zwar ist Styropor sehr robust, mit der Zeit nutzt es sich aber ab. Die stetige Reibung und auch die regelmäßigen Bewegungen der Kügelchen durch die anhaltende Nutzung können die Styroporkügelchen zerreiben. Dabei entsteht Staub, der mitunter auch durch das Hüllenmaterial austreten und bei Allergikern zu Problemen führen kann. Separate Innenhüllen können bei diesem Problem hilfreich sein, hin und wieder sollte die Füllung allerdings auch erneuert werden.

Sonderformen des Sitzkissens

Mittlerweile gibt es nicht mehr nur „das“ Sitzkissen, sondern am Markt sind auch verschiedene Sonderformen erhältlich. Dazu gehören

  • der Sitzsack
  • der Sitzpouf

Der Sitzsack

Viele Sitzkissen eignen sich sogar zum schlafen, denn sie sind etwa so lang wie ein Bett. Es handelt sich dabei aber eher um Sitzsäcke, die über eine sehr gute Polsterung verfügen und auch eine Isolation besitzen, die sie für einen Nachtschlaf geeignet machen.Cush Comfort Rutschfestes Memory Schaum Sitzkissen Sitzauflage F%C3%B6rdert Die Wirbels%C3%A4ulen Ausrichtung Und Lindert R%C3%BCckenschmerzen

Der klassische Prototyp eines Sitzsacks hat eine Tropfenform und weist Maße von 68 x 80 x 80 Zentimetern auf und lässt sich als Sitzkissen gut verwenden. Mittlerweile gibt es am Markt aber auch Sitzsäcke mit einer Seitenlänge von 180 oder 200 Zentimetern. Sie bieten dann nicht nur eine Liegefläche, sondern in zusammengestauchter Form auch eine Sitzfläche mit Rückenlehne. Derartige Sitzsäcke werden dann mit „XL“ oder „XXL“ ausgewiesen. Je nach Hersteller liegt die Füllmenge dieser großen Sitzsäcke zwischen 180 und 400 Litern, mitunter sind auch Sitzsäcke mit bis zu 800 Litern Füllmenge erhältlich.

Der Sitzpouf

Der Sitzpouf ist eine weitere Sonderform des Sitzkissens und gehört inzwischen zu den trendigen Einrichtungsgegenständen in vielen Wohnungen. Es handelt sich dabei um ein fast kniehohes rundes oder auch quadratisches Sitzkissen. Der Sitzpouf ähnelt einem Hocker und verfügt über eine abgeflachte Sitzfläche. Gerade in Wohnstilen wie dem Landhausstil oder auch dem skandinavischen Einrichtungsstil sind Sitzpoufs sehr beliebt.

Richtiges Sitzen und Ergonomie erklärt

Richtiges Sitzen und Ergonomie erklärtBei einem flachen, einfachen Sitzkissen für einen Stuhl hängt die Ergonomie eher vom Stuhl als vom Sitzkissen ab. Wichtig ist, dass es weder zu weich noch zu hart ist und auch nicht dazu verleitet, sich ungünstig hinzusetzen. Als besonders ergonomisch gelten Sitzkissen, die hinten etwas höher sind als vorne, da man sich dadurch nicht unbequem zum Tisch vorlehnen muss. Bei Rückenschmerzen und harter Sitzfläche kann ein Sitzkissen sogar sehr empfehlenswert sein, da harte Flächen die Schmerzen verschlimmern und den Rücken belasten können. Ein Sitzkissen für eine Sitzbank ist daher kein Problem, weder für drinnen noch für draußen.

Größere Sitzkissen bis hin zum Sitzsack sind ergonomisch bereits problematischer. Für kurze Zeit ist es vollkommen in Ordnung, sich in einen weichen Sitzsack fallen zu lassen. Darüber hinaus kommt es auf die Tätigkeit an. Schaut man die ganze Zeit hoch, etwa auf einen Fernseher, wäre ein Sitzkissen zu empfehlen, das nicht direkt am Boden aufliegt, da dies eine unbequeme Nackenhaltung ergeben könnte. Ein großer Sitzsack kann gegen eine Wand gelehnt werden, um mehr Stabilität für den Rücken zu bieten, wenn man sich darauf längere Zeit niederlassen möchte.

Die Sonderform des Sitzpoufs ist eher für kurze Sitzdauer gedacht. Da er keine Rückenlehne besitzt, kann man sich einerseits nicht ungünstig anlehnen und spannt die Rückenmuskulatur an, trainiert sie also. Eine aufrechte Sitzhaltung empfiehlt sich bei dieser Form von Sitzkissen. Über längere Zeit kann das aber unbequem werden, da man in den meist eher weichen Sitzpouf schnell einsinkt. Wird er dagegen regelmäßig neu in Form gebracht, ist auch er ergonomisch kein Problem.

Sitzkissen beim Bürostuhl

Bürostühle sind meist schon ergonomisch gestaltet und in ihrer Sitzfläche so geformt, dass der Mensch sich genau richtig hinsetzt. Zumindest ist das bei den als “Chefsesseln” bekannten Formen so, denn auf diesen sitzen Mitarbeiter meist mehrere Stunden am Tag. Außerdem haben fast alle Bürostühle eine gepolsterte Sitzfläche, sodass kein zusätzliches Sitzkissen notwendig oder sinnvoll ist.

Die Ausnahme sind Bürostühle, die entweder nicht gepolstert sind oder von mehreren Menschen abwechselnd benutzt werden. Darüber hinaus kann ein Sitzkissen auch eine optische Verschönerung darstellen.

Bürostühle mit harter Sitzfläche sind streng genommen für eine lange Sitzdauer nicht geeignet. Dennoch finden sie sich bis heute in dem einen oder anderen Büro – sei es, weil man keine neuen Stühle anschaffen will oder sie stylisch aussehen. Ein Sitzkissen macht sich auf ihnen für denjenigen gut, der dort länger sitzen muss, wesentlich bequemer. Dank farblicher Abstimmung behindert es den gewollten Style eines solchen Stuhls nicht.

Sitzkissen können auch aus hygienischen Gründen auf einem Bürostuhl platziert werden. Ist die Sitzfläche gepolstert, sollte das Sitzkissen so dünn wie möglich sein. Sie kommen dann zum Einsatz, wenn man nicht der einzige Benutzer des Bürostuhls ist und vielleicht gar nicht weiß, wer ihn sonst noch benutzt. Manche Menschen finden das unhygienisch oder ekeln sich, schirmen ihre Kleidung also durch ein eigenes, mitgebrachtes Sitzkissen ab. Solange es regelmäßig gewaschen wird, kann es die Kleidung tatsächlich etwas abschirmen.

Sitzkissen selber machen

Ein Sitzkissen ist zum Selbermachen eine der einfachsten Übungen für geübte Näher mit eigener Nähmaschine. Ob es sich dabei um ein kleines, quadratisches Sitzkissen für einen Stuhl, eine längere Variante für eine Sitzbank, einen Sitzpouf oder gleich einen ganzen Sitzsack handelt, spielt kaum eine Rolle – alles lässt sich selber machen.

Die besten Ratgeber aus einem Sitzkissen TestAm leichtesten sind sicherlich flache, einfache Sitzkissen für Stühle. Mehr als die Maße des Stuhls, eine flach zu haltende Füllung und einen schönen Stoff braucht es nicht. Die Schnitte sind schnell gemacht, die Vernähung geht ebenfalls schnell und notfalls sogar von Hand. Für ein größeres Sitzkissen, etwa eine maßgeschneiderte Variante für eine Sitzbank, empfiehlt sich allein aufgrund der Größe jedoch eine Nähmaschine.Ebenfalls leicht zu machen sind Sitzkissen in größeren Formaten. Empfehlenswert ist eine vorher gekaufte Kissenfüllung, etwa für einen DIY-Sitzsack oder Sitzpouf aus der Heimwerkstatt. Auf diese Weise kennt man die Maße schon vorher und kann in etwa abschätzen, wie viel Stoff man brauchen wird. Fürs Stricken oder Häkeln eines Bezugs sind Maße ebenfalls wichtig.

Das Praktische daran ist, dass man für ein fertig gefülltes Sitzkissen nur noch die Hülle braucht und davon auch mehrere machen kann, um sie zu waschen oder den Stil nach Lust und Laune wechseln zu können. Außer einer größeren Stoffmenge brauchen Sitzsäcke und Sitzpoufs kaum eine andere Technik – es sei denn, man will mit dem Material spielen.

Für einen großen Sitzpouf statt kleinem Sitzkissen eignen sich kreative Bezüge wie Leder, sie können auch aufwendig gehäkelt und gestrickt und dabei mit Mustern versehen werden. Natürlich sehen sie aber auch dann schön aus, wenn sie einfach in glatter Struktur gehalten sind…

Lebensretter

Seit Pflege- und Krankenhaus-Sitzkissen wie IQpad integrierte Drucksensoren tragen, haben sie echtes Potenzial zum Lebensretter. Rutscht eine pflegebedürftige Person von ihnen herunter, lösen die Sensoren einen Alarm aus. So kann ein Notfall unmittelbar an ein Handy oder an eine Schwesternrufanlage weitergeleitet werden.

Beckenbodentrainingshilfe

Beckenbodentrainingshilfe im Test und VergleichDas Sitzkissen wird von vielen Herstellern als Beckenbodentrainingshilfe angeboten. Beckenbodentraining ist nicht nur unmittelbar nach einer Schwangerschaft relevant. Ein stabiles Becken kann die Körperhaltung verbessern und so zum Beispiel im Rahmen vieler Sportarten hilfreich sein.

Sitzkissen-Druck

Sitzkissen-Druck hat sich zu einer Trenderscheinung entwickelt. Viele Druckereien bieten ihren Kunden an, Logos auf das Sitzkissen aufzubringen. So kann aus der Unterlage zum Beispiel ein Werbemittel werden. Auch persönlichen Motiven steht nichts mehr im Weg. Individualisierbarer als heute waren Gesundheitsaccessoires wie das Sitzkissen nie. Auf Stoffkissen spart man sich mit eigens gestickten Motiven einiges an Kosten.

Sitzkissen-Flug

Angelehnt an die dynamische Sitzkissen-Idee hat Covestro 2016 Folien aus thermoplastischem Polyurethan bei der Herstellung von ultraleichten und aufblasbaren Kissen für Flugzeugsitze entwickelt. In Zusammenarbeit mit dem Schweizer Flugzeugzulieferer Lantal erleichtert Cavestro damit das Leben von Langzeitfliegenden und schont vor allem deren Rückengesundheit.

Größter Sitzsack der Welt

 Als großer Bruder des Sitzkissens gilt der Sitzsack. 2014 waren Sitzsäcke DIE Trendmöbel des Jahres. Sitzsack-Hersteller Smoothy® hat im gleichen Jahr den größten Serien-Sitzsack der Welt kreiert. Mit 280 x 210 Zentimetern ist die Sitzgelegenheit eine Kuschelwiese eine gigantische Alternative zum konventionellen Sofa.

Sitzsack-Streit

2016 entstand das Crowdfunding-Projekt Kaisr. Finanzierungszweck war die Entwicklung eines Sitzsacks, der sich durch Luftbewegungen selbst mit Luft befüllt. So weit so gut. Nur dass auf dem Crowdfunding-Portal Kickstarter ein Projekt namens Kozē zur selben Zeit mehr als 130 000 Dollar einnahm: ebenfalls für einen luftgefüllten Sitzsack. Unternehmen wie Lamzac boten vergleichbare Sitzsäcke derweil längst über den Onlineshop an. Die Sitzkissen-Händler landeten vor Gericht, um einen Sitzsack-Rechtsstreit der besonderen Art auszutragen. Entschieden hat das Verfahren mittlerweile zugunsten des Amsterdamer Herstellers Lamzac.

Tipps für ein bequemes Sitzen auf dem Sitzkissen

Alles wissenswerte aus einem Sitzkissen TestSchmerzen beim Sitzen, ein verspannter Rücken, Beschwerden im Bereich von Steißbein und Hüfte, taube Beine oder auch eine fehlende bequeme Sitzposition – diese Probleme kennen vermutlich viele, wenn sie vor allem lange gesessen haben.

Sitzkissen können das Problem schnell lösen, wenn sie entsprechend eingesetzt werden. So wird jeder Stuhl mit einem Sitzkissen wesentlich bequemer, wenn es dem persönlichen Empfinden des Sitzgefühls entspricht.

Geht es um Bequemlichkeit, geht es letztendlich auch um die Schonung des Rückens. Gerade bei sitzenden Tätigkeiten kann es schnell zu Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfällen oder auch einem Hexenschuss kommen. Das alles ist schmerzhaft und heilt auch nicht in einem Tag wieder ab. Deshalb ist ein rückenschonendes Sitzen umso wichtiger. Mit Hilfe eines Sitzkissens kann einer ungesunden Sitzhaltung entgegengewirkt werden.

Der Mensch sitzt viel: Beim Frühstück, je nach Beruf bei der Arbeit, in der Freizeit beim Fernsehen oder auch in Bus und Bahn. Keiner findet es schön, zu stehen – auch wenn er weiß, dass ständiges Sitzen dem Rücken eher schadet.

Wenig Bewegung und eine einseitige Belastung sowie Stress sind für den Rücken pures Gift und verursachen das Volksleiden „Rückenschmerzen“. Dabei nimmt man sich jeden Tag vor, auf die „korrekte“ Haltung zu achten, die man früher einmal gelernt hat: Gerade sitzen.

Doch während die aufrechte Sitzhaltung früher noch als sehr gesund galt, sieht dies heute ein wenig anders aus. Früher wurde das Sitzen grundsätzlich als rückenfeindlich gesehen, da die Wirbelsäule dabei ihre Form deutlich verändert. Während sie im Stehen doppelt geschwungen ist, das Becken nach vorn kipps und das Rückgrat im Lendenbereich zum Bauchnabel und im Nacken zum Kehlkopf kurvt, kippt das Becken beim Sitzen nach hinten und die Wirbelsäule verliert ihre „Kurven“. Im Sitzen wird der Rücken flacher, die Haltemuskeln erschlaffen. Aber ist das Sitzen tatsächlich so ungesund?

Ärzte rieten jahrzehntelang dazu, beim Sitzen die aufrechte Haltung nachzuahmen – getreu dem Motto „Becken nach hinten, Brust raus, Kopf hoch“.

Doch diese Regel, die eigentlich recht unbequem ist, geriet zunehmend ins Wanken. Schließlich gibt es keine wissenschaftlichen Nachweise dafür, dass Sitzen schlechter als Stehen oder Liegen ist.

Jedoch zeigen aktuelle Untersuchungen, dass die Wirbelsäule deutlich mehr durch ein angespanntes und aufrechtes Sitzen belastet wird, als bei einem lässigen Sitzen auf dem Sofa oder im Sessel. Neuere Erkenntnisse zeigen zudem, dass eine entspannt zurückgelehnte Haltung beim Sitzen sogar als besonders schonend gilt.

Alle Erfahrungen vom Sitzkissen Testsieger im Test und VergleichDennoch ist es natürlich nicht ganz so einfach, denn die Natur hat es nicht geplant, die ganze Zeit zu sitzen. Deshalb sollte man auch beim Sitzen immer in Bewegung bleiben und möglichst oft die Position wechseln, denn zu langes und falsches Sitzen führt letztlich zu Rückenbeschwerden.

 

Ganz gleich wo – ein Sitzkissen kann überall für eine bequemere Sitzposition sorgen. Werden zudem die folgenden Tipps eingehalten, kann das Sitzkissen zu einem wahren Helfer werden:

  • Der Rücken wird durch dynamisches Sitzen entlastet.
  • Die Polsterung sollte möglichst fest sein.
  • Die Sitzhaltung sollte möglichst aufrecht und unverkrampft sein.
  • Durch das Aufstützen der Arme wird der Oberkörper entlastet.
  • Die Sitzhöhe sollte ausreichend sein, zu niedriges Sitzen kann Rückenbeschwerden fördern.
  • Rückenlehnen sollten so geformt sein, dass sie der Wirbelsäule Halt geben und den Kopf stützen.
  • Beim Sitzen im Auto sollte ein entsprechendes Ledenstützkissen verwendet werden, wenn der Sitz die Lendenwirbelsäule nicht ausreichend stützen kann.
  • Die „Schildkrötenhaltung“ mit gesenktem Kopf und vorgestrecktem Hals sollte möglichst vermieden werden, denn sie führt meist zu Schmerzen im oberen Rückenbereich sowie im Nacken.

Der Komfort vom Sitzkissen Testsieger im Test und VergleichAus dem täglichen Leben sind Sitzkissen nicht mehr wegzudenken. Sie sorgen für Komfort, Bequemlichkeit und Wohlfühlatmosphäre. Sie ermöglichen ein bequemes Sitzen. Für eine lange Bequemlichkeit sollte zu Stuhlkissen mit einer Schaumstofffüllung gegriffen werden. Schaumstoff ist formstabil, das Kissen kehrt nach dem Sitzen in seine gewohnte Form zurück. Zwar fühlen sich Kissen mit Schaumstoff am Anfang etwas fester an, werden mit der Zeit aber weicher.

Während gewöhnliche Sitzkissen allerdings eher dem Komfort und der Dekoration der Wohnung dienen, gibt es zudem auch ergonomische Sitzkissen. Diese sind vielleicht nicht unbedingt ansehnlich, aber wirken sich positiv auf eine gesunde Sitzhaltung aus. Gerade bei bestehenden Rückenschmerzen kann sich die Anschaffung eines entsprechenden Sitzkissens aus dem Sanitätshaus lohnen. Dafür lassen sich auch schöne Bezüge kaufen oder sogar selbst nähen – so wird auch das ergonomische Sitzkissen zu einem echten Hingucker.

Ergonomie – was macht ergonomische Sitzkissen aus?

was macht ergonomische Sitzkissen aus im Test und Vergleichrgonomie ist eine der wichtigsten Eigenschaften, wenn es um Sitzkissen geht. In unserem Sitzkissentest haben ergonomische Eigenschaften beispielsweise eine Hauptrolle gespielt. Wir erklären, womit es sich bei der Ergonomie eigentlich auf sich hat.

Je ergonomischer, desto brauchbarer das Sitzkissen

Ein ergonomisches Produkt ist in seiner Handhabung ideal an das menschliche Leben angepasst. Die Ergonomie beschreibt, wie gut sich das jeweilige Produkt im Hinblick auf seinen spezifischen Verwendungszweck eignet. Im Kontext von Sitzkissen kann sich die Ergonomie beispielsweise auf die Handhabung der Stoffreinigung beziehen. Ebenso wichtig ist bei medizinischen Sitzkissen die einfache Verwendbarkeit.

Bei konventionellen Sitzkissen ist auch der Stoff ergonomisch relevant. Form, Anwendbarkeit und Anpassungsfähigkeit sind ebenso relevante Punkte. Die einzelnen Sitzkissenvarianten unterscheiden sich in Sachen Ergonomie insofern, als dass ihre Ergonomie von unterschiedlichen Faktoren abhängt. Sitzkissen für den Innenbereich müssen zum Beispiel nicht wetterfest sein, um ergonomisch genannt zu werden. Solche für den Außenbereich sehr wohl.

Konventionelle Sitzkissen und die Befestigungsart

 Gerade im Hinblick auf konventionelle Sitzkissen ist die Art der Befestigung ein ergonomisch relevanter Punkt. Wir wollen uns nicht Stunden damit herumschlagen, das Sitzkissen auf unserem Mobiliar festzumachen. Ist das Polster erst mal befestigt, wollen wir außerdem nicht ständig vom Stuhl rutschen, weil sie die wieder Schnüre lösen. Von konventionellen Sitzkissen erwarten wir außerdem auf den Einsatzort abgestimmte Materialien, so zum Beispiel wetterfestes oder waschbares Material, das uns die Reinigung erleichtert. Dass die Form der Kissen an der Sitzfläche unserer Möbel orientiert sein sollte, versteht sich fast von selbst. Bei medizinischen Sitzkissen verhält es sich damit anders. Die Form sollte in diesem Fall eher an unseren Körper angepasst sein.

Zur Ergonomie von medizinischen Sitzkissen

Im Gesundheitsbereich entscheiden andere Faktoren über die Ergonomie eines Sitzkissens als im Wohnbereich. Ergonomie ist im Gesundheitsbereich vor allem mit der Flexibilität der Materialien assoziiert. Ergonomische Aktivsitzkissen müssen zum Beispiel instabil sein. Die Flexibilität kann sich außerdem auf Materialien beziehen, die sich an die Körperform anpassen. Beim Sitzen auf dem Kissen sollte man idealerweise nichts falsch machen können.

5 wertvolle Tipps für ein rückenschonendes Arbeiten im Büro

5 wertvolle Tipps für ein rückenschonendes Arbeiten im BüroGerade Büroangestellte sind die gefährdetste Gruppe für die Volkskrankheit “Rückenschmerzen”. Bandscheibenvorfall, Hexenschuss und Co. sind nicht nur schmerzhaft, sie heilen auch nicht von heute auf morgen ab. Umso wichtiger ist es, sie durch rückenschonendes Arbeiten im Büro gar nicht erst aufkommen zu lassen, zum Beispiel mit diesen 5 Tipps.

Ab und zu aufstehen

Stuhl hin oder her, den ganzen Tag sitzen hält kein Rücken aus. Deswegen gilt es, ab und zu aufzustehen und durch den Raum zu laufen. Raucherpausen, eine frische Tasse Kaffee oder eine Knabberei für zwischendurch stellen Bewegung dar, reichen oft aber nicht aus. Dann lieber bewusst 5 Minuten Pause machen und kurz spazieren gehen, und sei es nur im Treppenhaus.

Streck- und Dehnübungen

Apropos Bewegung: es geht nicht so sehr um die Beine, sondern um den Rücken. Wer lange sitzt, sollte sich einmal alle paar Stunden ausgiebig dehnen und strecken. Das löst aufkommende Verspannungen, entspannt körperlich und geistig – und tut einfach gut!

Ungesunder Sitzhaltung entgegenwirken

Der jetzige Bürostuhl führt immer wieder zu Verspannungen, Rückenschmerzen und ziehenden Muskeln? Dann gehört er ausgetauscht. Ein Sitzball, ein Sitzkissen für einen ergonomischen Sitz oder gleich ein Stehschreibtisch müssen her. Angestellte, die bereits ernste Rückenprobleme haben, können ihren Arbeitgeber davon eher überzeugen – oder sie bringen ihren aufblasbaren Sitzball oder das Ergonomie-Sitzkissen einfach selbst mit.

Rückenmuskulatur aufbauen

 Eine der sichersten Vorbeugungamaßnahmen gegen Rückenleiden sind Rückenmuskeln. Je stärker die stützende Muskulatur, desto eher verträgt sie einen Tag Sitzen im Büro. Rückenmuskeltraining dauert nicht lang und kann sogar mit der richtigen Anleitung von zu Hause aus gemacht werden.

Computerarbeitsplätze richtig einrichten

Ein PC-Bildschirm darf nicht zu hoch und nicht zu niedrig stehen. Die Höhe des Schreibstischs spielt ebenfalls eine Rolle. In vielen Firmen gibt es einen Ergonomie-Leitfaden darüber, wie ein Arbeitsplatz richtig und rückenschonend eingerichtet wird. Wird das befolgt, werden Rückenschmerzen bereits unwahrscheinlicher.

FAQ

Ist ein Sitzkissen dasselbe wie ein Sitzsack?

Ist ein Sitzkissen dasselbe wie ein Sitzsack?

Der Sitzsack ist ein großer, sackförmiger Einrichtungsgegenstand, der streng genommen noch als Sitzkissen gilt. Manchmal wird er auch unter dieser Bezeichnung verkauft. Meist ist mit einem Sitzkissen jedoch ein echtes Kissen zum Sitzen gemeint – nicht gleich der ganze Sitzsack.

Gibt es ergonomische Sitzkissen?

Gibt es ergonomische Sitzkissen?

Gewöhnliche Sitzkissen dienen der Dekoration und dem Komfort. Darüber hinaus gibt es aber auch Sitzkissen, die genutzt werden, um einen Stuhl ergonomischer zu machen. Sie wirken sich auf die Sitzhaltung des Menschen aus und begünstigen eine gesunde Position.

Sie eignen sich besonders bei vorhandenen Rückenproblemen und sind in Sanitätshäusern zu bekommen, wo sie sogar auf den Patienten zugeschnitten werden können.

Wo kommen Sitzkissen zum Einsatz?

Wo kommen Sitzkissen zum Einsatz?

Neben ihrem festen Platz auf Stühlen sind Sitzkissen auch für Sitzbänke ein Muss. Meist sind sie für diese maßgeschneidert, damit sie nicht verrutschen können.

Sie bilden ein schönes dekoratives Element und machen die sonst eher harte Bank angenehmer, auch über längere Sitzperioden. Man kann sie aber auch einfach auf den Boden legen, wenn man sich dorthin setzen will.

Sind Sitzkissen auch für draußen geeignet?

Sind Sitzkissen auch für draußen geeignet?

Sofern die Oberfläche wasserabweisend ist oder das Sitzkissen wieder mit ins Haus genommen wird, wenn man nach drinnen geht, sind sie für draußen genau richtig.

Auf einer Gartenbank oder einem Gartenstuhl machen sich Sitzkissen als optisch verschönernde Unterlage gut und polstern die manchmal doch etwas harten Gartenmöbel optimal.

Ist der Sitzpouf ein Sitzkissen?

Ist der Sitzpouf ein Sitzkissen?

Eine Sonderform des Sitzkissens und zugleich ein Trend-Einrichtungsgegenstand ist der Sitzpouf. Diese fast kniehohen, runden oder quadratischen Sitzkissen ähneln einem Hocker und werden dem aktuellen Trend folgend gern mit gestrickter oder gehäkelter Hülle verschönert. Sie gehören natürlich ebenfalls zu den Sitzkissen.

Nützliches Zubehör

Alle Fakten aus einem Sitzkissen TesFür herkömmliche Sitzkissen ist meist kein oder nur wenig Zubehör notwendig.SISSEL Sit Fit Sitzkissen Lieferumfang

Da Sitzkissen jedoch hin und wieder auch gewaschen werden müssen, kann ein Ersatzkissen sinnvoll sein. Sitzkissen aus Leder müssen in der Regel nur mit einem feuchten Tuch abgewischt werden, weshalb hier kein besonders Zubehör notwendig ist.

Zubehör spielt vor allem bei Sonderformen wie Sitzsack und Sitzpouf eine Rolle. Hier ist die Anschaffung eines wechselbaren Bezugs sinnvoll, der problemlos in der Waschmaschine gereinigt werden und in dieser Zeit durch einen Ersatzbezug ersetzt werden kann.

Je nach Material des Sitzkissens kann auch ein spezielles Reinigungsmittel notwendig werden.

Gerade bei glänzenden Stoffen oder auch feinem Leder schadet zwar Wasser nicht, für die hygienische Reinigung sind jedoch oft weder Seife noch haushaltsübliche Reinigungsmittel geeignet, da sie das Material angreifen können.

 Falls das Sitzkissen einmal kaputt ist, da sich Nähte natürlich bei langer Nutzung lösen können, wäre eine Nähmaschine sinnvoll. Kleinere Nahtrisse lassen sich aber auch von Hand neu vernähen. Es kommt dabei nur auf die richtige Farbe des Nähgarns an, wenn das an einer später sichtbaren Stelle passiert.

Luftpumpe für luftgefüllte Sitzkissen

Luftpumpe für luftgefüllte Sitzkissen im Test un VergleichWer ein luftgefülltes Sitzkissen kauft, sollte vor allem eine Luftpumpe besitzen. Die Kissenvarianten können so jederzeit wieder mit Luft aufgefüllt werden, wenn sie nicht mehr straff genug sind. Dabei aber Vorsicht: Zu fest aufgepumpte Sitzkissen gehen an ihrem Zweck vorbei und passen sich kaum mehr der Körperform an.

Akku-Packs für beheizte Sitzkissen

Beheizte Sitzkissen sind eine angenehme Erfahrung. Mittels Wärme werden Verspannungen gelöst und Schmerzzustände gestillt. Auch das beste Heizsitzkissen erkaltet aber irgendwann. Damit Ihnen die Wärme nicht dauerhaft ausgeht, bietet sich die Anschaffung von Akku-Packs an. Achtung vor Inkompatibilität: Immer die geforderte Akku-Art unter die Lupe nehmen, bevor eine Kaufentscheidung getroffen wird.

Kissenbezüge geben Sitzkissen angenehmere Oberflächen

Viele medizinische Sitzkissen bestehen aus Kunststoff oder ähnlichen Materialien. Wem die glatte Oberfläche des Sitzkissens zu wenig Komfort verspricht, der profitiert von der Anschaffung eines formgerechten Kissenbezugs. Mindestens zwei verschiedene Bezüge stellen sicher, dass das Kissen auch bezogen ist, wenn eine Hülle gerade gewaschen wird.

Den Farben und Motiven sind keine Grenzen gesetzt. Wer sich selbst verwirklichen möchte, kann Bezüge sogar selbst herstellen und Initialen oder Motivationssprüche einnähen. Auch konventionelle Sitzkissen werden idealerweise inklusive mehrerer Bezüge gekauft.

Klimabezüge lassen Sitzkissen atmen

Eine Sonderform des Sitzkissenbezugs ist der Klimabezug. Diese atmungsaktiven Hüllen nehmen Feuchtigkeit auf. Wer das Sitzkissen zum Beispiel für Trainingszwecke verwendet, länger darauf sitzt oder unter Inkontinenz leidet, kann mit Klimabezügen hygienischere Voraussetzungen schaffen. Die Feuchtigkeit wird von dem Bezug in kürzester Zeit in die Umgebungsluft abgesondert. Bakterien wird so die Existenzgrundlage genommen. Auch ein wasserdichter Innenbezug kann in diesem Zusammenhang mit Sitzkissen eine sinnvolle Anschaffung sein.

Alternativen zum Sitzkissen

Je nach Anwendungsfall gibt es einige Alternativen zum Sitzkissen. Wenn es optisch nicht in die Wohnung oder den Garten passt, dann muss eine andere Lösung her. Folgende Ideen bieten sich an:

Gepolsterte Stühle und Bänke

Das beste Zubehör für Sitzkissen im TestStühle und Bänke gibt es mit fest integriertem Polster. Diese passen stilistisch perfekt zum Möbelstück und können entweder nur die Sitzfläche oder auch gleich die ganze Rückenlehne auspolstern. Am Esstisch entfaltet ein solcher Polsterstuhl eine ganz andere Optik als der Holzstuhl mit Sitzkissen. Allerdings nimmt der Look optisch auch relativ viel Platz im Raum ein und eignet sich eher für große Räume. Eine gepolsterte Sitzfläche dagegen, die fest auf dem Stuhl aufgebracht ist, ähnelt einem Stuhl mit Sitzkissen. Es kann dadurch nur nicht mehr ständig herunterfallen. Dasselbe gibt es natürlich auch für die Sitzbank.

Gepolsterte Hocker

Ein einzelner, fertig gepolsterter Hocker kann eine Alternative zu einem Holzhocker mit Sitzkissen sein. Niedrige Hocker im Stil einer Sitzbank tauchen in verschiedenen Wohnstilen immer wieder auf und sehen innerhalb dieser Stile sicherlich auch nicht schlecht aus. Pures Holz ist zum Sitzen jedoch unbequem, weshalb sie entweder mit langen Sitzkissen ausgestattet oder von vornherein ausgepolstert werden. Dadurch wirken sie nebenbei wie gemacht für einen Vintage- oder Shabby Chic-Stil…

Sitzsäcke

Ob ein Sitzsack nun ein Sitzkissen oder doch etwas eigenes ist, darüber lässt sich trefflich streiten. Eine Alternative zu einem Sitzpouf oder einem Stuhl ist er in jedem Fall. Eigentlich gelten Sitzsäcke als das Jugendzimmer-Teil schlechthin, fast jeder Teenager liebt sie. Sie sind aber auch so schön unkonventionell!

 Manche Erwachsene lassen die Wohnzimmercouch sogar ganz weg und statten eine Ecke lieber komplett mit gemütlichen Sitzsäcken aus. Solange kein hoher Besuch kommt, ist das sicherlich keine schlechte Idee und kann auch sehr wohnlich umgesetzt werden. Meist ist es aber doch nur ein einzelner Sitzsack, der sich anstelle eines Hockers, einer Recamière oder eines Sitzpoufs im Wohnzimmer befindet – oder eben im Jugendzimmer für den Fall, dass einmal Freunde zu Besuch kommen oder der Teenie Zeit für sich ganz allein braucht.

(Schaf-)Felle für Stühle

Zugegeben: ein Fell ist nicht jedermanns Sache. Selbst, wenn es ein Kunstfell sein sollte, es hat doch immer den Anschein, dass dort ein Tier im Wohnzimmer ist. Manchmal ist das aber auch gewollt. Schaffell ist schließlich unvergleichlich kuschelig-weich und nicht ohne Grund die Basis einer echten Wolle. Besonders Schaffelle lassen sich gut einfärben und auf Stühlen, in einem Sessel oder einfach auf dem Boden drapieren, wo sich normalerweise eine Form von Sitzkissen befinden würde.

Dasselbe gilt auch für jedes andere Tierfell, sei es echt oder aus Kunstfell. Felle sind warm, weich und isolieren gut vor Bodenkälte, außerdem haben sie ihren eigenen optischen Reiz und können das Sitzkissen besonders auf einem Stuhl prima ersetzen.

Wohndecken

Die besten Alternativen zu einem Sitzkissen im Test und VergleichFür einige Anwendungsfälle tut es auch eine kuschelige Wohndecke anstelle eines Sitzkissens. Große Decken lassen sich zusammenfalten und behelfsweise auf einen Stuhl legen, eine weiche Unterlage bilden sie dann auch. Der eine Gast, der sich ein zusätzliches Sitzkissen wünscht, wird dann sicherlich auch mit einer gefalteten weichen Decke zufrieden sein.Für eine Gartenbank draußen ist eine Decke ebenfalls eine gute Alternative, denn solange sie nicht gebraucht wird, kann sie auch da mehrmals gefaltet und dann auf die Sitzfläche gelegt werden. Als Polster dient sie dort auch, und wenn es abends kühler wird, kann sie wieder als Decke benutzt werden. Geht es um den Schutz der Sitzmöbel, eignen sich Wohndecken auch dafür, denn sie können nicht nur die Sitzfläche, sondern auch eine Rückenlehne bedecken.

Stuhlhussen

Eine Stuhlhusse gehört ohne Frage auf eine Hochzeit, darüber hinaus ist sie Geschmackssache. Wer Stuhlhussen mag, hat mit ihnen einen Rundum-Schutz des darunter liegenden Stuhls. Ein Sitzkissen kann unter der Stuhlhusse versteckt werden, manche sind auf der Sitzfläche ohnehin verstärkt und eignen sich daher gut als Ersatz.

Stuhlhussen haben eine dekorative Funktion und sollen zunächst den Raum veredeln, da sie nichts Alltägliches und kein Design-Element sind, das man in jedem beliebigen Wohnzimmer findet. Nebenbei schützen sie den darunter liegenden Stuhl allerdings auch vor kleinen und großen Kratzern aller Art und wenn sie wieder entfernt werden, sieht er darunter aus wie neu: keine Kratzer, keine Schrammen, kein Einfluss von Sonnenlicht.

Gefederte Stühle

Eine Federung des Stuhls findet man nicht bei jedem Modell. Üblich ist sie wenn, dann bei Freischwingern oder Barhockern, die unter Belastung etwas nach unten sinken. Wenn sie das durch die Federung nicht mehr hart, sondern weich tun, fühlt sich das Sitzerlebnis ganz anders an und eine harte Oberfläche wirkt wie gepolstert. Zwar eignen sich solche Stühle nicht für stundenlanges Sitzen, für einen Abend unter Freunden am gemeinsamen Küchentisch werden sie aber um Welten bequemer.

Aufblasbare Sitzbälle

Aufblasbare Sitzbälle im Test und VergleichWird das Sitzkissen aus ergonomischen Gründen benutzt, eignet sich auch ein Gymnastikball. Dieser ist aufblasbar und kann jederzeit auch wieder klein gemacht werden, wenn er nicht mehr gebraucht wird. Ein solcher aufblasbarer Sitzball wird gerne mit ins Büro genommen, wenn der Bürostuhl nicht passt und kein Sitzkissen aufgelegt werden kann.Der Gymnastikball ermöglicht es, den Rücken selbst so zu halten, wie es sich bequem anfühlt, außerdem regt er zu regelmäßiger Bewegung an und man sitzt darauf allgemein besser. Gymnastikbälle werden daher nicht nur gerne in Büros mitgenommen, sie können problemlos auch zu Hause anstelle eines ergonomischen Sitzkissens benutzt werden. Bequem sind sie auf alle Fälle, denn ein aufblasbares Sitzmöbel beinhaltet nur Luft – und diese kann gar nicht hart sein. Etwas über die Härte entscheiden kann man durch die Luftmenge, die in den Gymnastikball geblasen wird.

Aufblasbare Sitzmöbel

Sie waren ein eher kurzlebiger Trend der 90er Jahre, dabei waren sie eigentlich keine blöde Idee: aufblasbare Sitzmöbel. Sessel und Stühle, die sich mit Luft befüllen lassen, mögen stilistisch zwar nicht das sein, was in einen Landhaus-Stil passt. Wer aber gelegentlich gern eine weiche Sitzgelegenheit und ein Möbelstück hat, das heute nicht mehr jeder zur Schau stellt, kann ein aufblasbares Sitzmöbel ausprobieren.

Hauptsächlich sind sie sehr preiswert und kommen beispielsweise in der ersten eigenen Wohnung zum Einsatz, wo nicht viel Geld da ist und trotzdem keiner auf harten Stühlen sitzen möchte. Ins Jugendzimmer passen aufblasbare Möbelstücke natürlich bis heute.

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Weiterführende Links und Quellen

FAQ

Ergonomisch geformt oder zur flächigen Gewichtsverteilung

Während "normale" Sitzkissen als weiche Unterlage dienen, welche das Sitzen auch auf Holzstühlen oder Steinbänken angenehm machen, sind orthopädische Sitzkissen darauf ausgerichtet, Ihnen zu einer besseren Haltung zu verhelfen und den Rücken zu entlasten.

Ergonomisch geformte Modelle mit deutlicher Entlastungs-Wirkung in Tests orthopädischer Sitzkissen

Ergonomisch geformte Sitzkissen mit einer Lücke für das Steißbein können Sie auch auf Rezept erhalten, wenn Sie unter Rückenproblemen leiden. Beachten Sie allerdings, dass Sie auch auf einem orthopädischen Sitzkissen nicht lange in einer Sitzposition bleiben, sondern die Position immer wieder wechseln.

Linderung bereits ab 20 Euro

Orthopädische Sitzkissen entlasten die Wirbelsäule und helfen Ihnen bei einer aufrechten und erhöhten Sitzposition. Solche Kissen sind in einer Preisspanne zwischen etwa 20 und 50 Euro erhältlich.

Gibt es orthopädische Sitzkissen fürs Auto?

Orthopädischer Sitzkissen können universell eingesetzt werden und eignen sich sowohl für den Autositz, als auch für den Bürostuhl, Rollstuhl oder Küchenhocker.

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