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Kabellosen Heimkinosysteme im Test auf ExpertenTesten
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Kabelloses Heimkinosystem Test - so sparen Sie sich den Gang ins Kino - Vergleich der besten Kabellosen Heimkinosysteme 2019

Nicht nur, dass auch aus kleinen Lautsprechern lÀngst ein perfekter Klang herausgeholt werden kann: Die im Raum verteilten Satellitenboxen werden, im harmonischen Zusammenspiel mit dem Subwoofer, durch den Heimkinoreceiver so angesteuert, dass unterschiedliche KlÀnge aus verschiedenen Richtungen wiedergegeben werden. Und all die Komponenten werden nicht via Kabel miteinander verbunden.

Kabelloses Heimkinosystem Bestenliste 2019

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Was ist ein kabelloses Heimkinosystem?

Das “richtige” Kino begeistert die Menschen bereits seit Jahrzehnten. Hier ist der Film auf einer riesigen Leinwand zu sehen (wĂ€hrend man in den eigenen vier WĂ€nden ĂŒber lange Zeit mit eher kleinen Bildschirmen Vorlieb nehmen musste), zudem punktet das Lichtspielhaus mit einem tollen Klangerlebnis. Da die Lautsprecher nicht nur vorne an der Leinwand, sondern rings um den ganzen Kinosaal verbaut wurden, entsteht ein Raumklang, der die Zuschauer gewissermaßen mitten in die Szenerie katapultiert.

SpĂ€testens mit dem von der Firma Dolby entwickelten Standard “Dolby Digital”, der 1992 im Kinofilm “Batmans RĂŒckkehr” erstmalig prĂ€sentiert wurde, erfuhr das Kino als audioviduelles Erlebnis einen neuen Boom.

Zwar sollte es noch einige Jahre dauern, bis das perfekte Kinoerlebnis auch zu Hause erlebbar wurde. Allerdings arbeiten die Hersteller bereits seit vielen Jahren an den technischen Voraussetzungen. Mit der Entwicklung der Flachbildschirme wurde es möglich, die Bilddiagonalen immer weiter wachsen zu lassen. Viele FernsehgerĂ€te erreichen heute eine sichtbare Bilddiagonale von 140 Zentimetern oder mehr, womit das visuelle Erlebnis bereits kinoĂ€hnlich wird. Eine andere Möglichkeit ist, das Bild via Beamer an die Wand zu strahlen. So kann das Bild nochmals deutlich grĂ¶ĂŸer dargestellt werden. Die dafĂŒr notwendigen GerĂ€te sind lĂ€ngst fĂŒr erschwingliche Preise zu bekommen.

Erst der Klang macht das Erlebnis perfekt

FĂŒr ein klares, großformatiges Bild lĂ€sst sich also sorgen. NatĂŒrlich darf die Klangwiedergabe dieser Technik nicht hinterherhinken. Noch in den 1990er Jahren setzte man dafĂŒr auf besonders leistungsstarke, aber gleichzeitig großformatige Lautsprecherboxen. Mittlerweile Kabelloses Heimkinosystem Test - Kabelloses Heimkinosystem im Interieur ist kein Stilbruchhat sich die Technik aber auch hier weiterentwickelt. So fĂ€llt als erstes auf, dass die notwendigen Lautsprecher in ihren Abmessungen deutlich geschrumpft sind. Diverse, vergleichsweise kleine Lautsprecher werden dafĂŒr im Raum verteilt, die von einem speziellen Heimkinoreceiver gesteuert werden. Dieser sendet die Audiosignale kabellos an die Lautsprecher (“Satelliten”). Ein ins System eingebundener Subwoofer sorgt fĂŒr krĂ€ftigen Bass und eine optimale Wiedergabe von tiefen Tönen.

So funktioniert ein kabelloses Heimkinosystem

Ein kabelloses Heimkinosystem ist im Prinzip das Ergebnis zahlreicher technischer Entwicklungen, die in den letzten Jahren vorangetrieben wurden. Nicht nur, dass auch aus kleinen Lautsprechern lĂ€ngst ein perfekter Klang herausgeholt werden kann: Die im Raum verteilten Satellitenboxen werden, im harmonischen Zusammenspiel mit dem Subwoofer, durch den Heimkinoreceiver so angesteuert, dass unterschiedliche KlĂ€nge aus verschiedenen Richtungen wiedergegeben werden. Die fĂŒr diesen perfekten Raumklang verantwortlichen Standards werden zumeist von der Firma Dolby entwickelt. Die Angabe “Dolby Digital” ist bei kabellosen Heimkinosystemen also obligatorisch.

Ein weiterer Clou von kabellosen Heimkinosystemen ist die Tatsache, dass die einzelnen Komponenten nicht via Kabel miteinander verbunden werden mĂŒssen. Das erspart dem Nutzer mĂŒhsame Verlegearbeiten und ist auch optisch deutlich eleganter. Lediglich die Stromversorgung der Satellitenboxen muss via Kabel erfolgen. DafĂŒr können die Lautsprecher jedoch in unterschiedlichen Steckdosen im Raum mit Energie versorgt werden. Zumeist lassen sich die dafĂŒr notwendigen Stromkabel daher so verlegen, dass sie nicht oder kaum zu sehen sind.

Vorteile und Anwendungsbereiche

Die Vorteile eines kabellosen Heimkinosystems liegen auf der Hand: Der Klang wird exzellent wie nie, ohne dass dafĂŒr optisch mit EinschrĂ€nkungen zu rechnen wĂ€re. TatsĂ€chlich ist ein kabelloses Heimkinosystem fĂŒr jeden interessant: Der Liebesfilm wird ebenso zum Klangerlebnis wie der Horrorschocker, der Thriller, das Rockkonzert oder das Fußballspiel. Und sogar die von einer Spielekonsole erzeugten KlĂ€nge werden mit einem kabellosen Heimkinosystem noch satter und klarer.

Daher finden sich kabellose Heimkinosysteme nicht nur im Wohnzimmer, sondern auch in zahlreichen Jugendzimmern oder Kellerbars.

In vielen FĂ€llen genießt man das Heimkino auch weiterhin als Gemeinschaftserlebnis: Wer nicht nur ĂŒber einen großen Fernseher, sondern auch ĂŒber die passenden Audiokomponenten verfĂŒgt, wird immer wieder gerne Besuch von Freunden bekommen. Spannende Fußball-LĂ€nderspiele wird man mit einem solchen System kaum noch alleine anschauen mĂŒssen.

Welche Arten von kabellosen Heimkinosystemen gibt es?

Generell gibt es zwei unterschiedliche Arten kabelloser Heimkinosysteme. Zu nennen ist natĂŒrlich das bereits beschriebe System mit mehreren, im Raum verteilten Satellitenboxen. Eine zweite Variante besteht aus einer sogenannten Soundbar, also einer kompakten, lĂ€nglichen Lautsprecherbox mit Hoch- und Mitteltönern sowie einem zusĂ€tzlichen Subwoofer. Die genaue Entscheidung fĂŒr eines der Systeme ist abhĂ€ngig vom verfĂŒgbaren Budget, aber auch von den Möglichkeiten im vorgesehenen Raum.

Heimkino mit Satellitenboxen
Kabelloses Heimkinosystem Test - Kabelloses Heimkinosystem mit Satellitenboxen hat einen perfekten Klang

Wer ĂŒber ausreichend Platz verfĂŒgt und auf einen wahrhaft perfekten Klang Wert legt, ist mit diesem kabellosen Heimkinosystem perfekt ausgestattet. Wie bereits beschrieben kommt der Sound hier tatsĂ€chlich aus allen Richtungen, womit ein Erlebnis wie im Kino ermöglicht wird. Die Kosten fĂŒr ein solches System liegen in der Regel bei einigen hundert Euro, wobei nach oben keine Grenze erkennbar ist. Das System besteht aus fĂŒnf technisch identischen Lautsprechern, die ringsherum im Raum platziert werden. Die Tieftonlautsprecher sind bereits in den Satellitenboxen integriert, ein zusĂ€tzlicher Subwoofer ist nicht erforderlich. Wichtig ist jedoch, dass die Lautsprecher so im Raum verteilt werden, dass sie an zentraler (beziehungsweise gewĂŒnschter) Stelle fĂŒr optimalen Raumklang sorgen. Ein Nachteil ergibt sich also fĂŒr all jene, die nicht an der entsprechenden Stelle im Raum sitzen.

Heimkino mit Soundbar und Subwoofer

Dieses kabellose Heimkinosystem ist zumeist fĂŒr weniger Geld zu haben und benötigt auch weniger Platz im Raum. Obwohl der Klang hier aus der frontal platzierten Soundbar kommt, wird ein erstaunlich guter Raumklang erzeugt. DafĂŒr verantwortlich ist freilich auch der separat gestellte Subwoofer.

Hifi-Enthusiasten sind bei diesem kabellosen Heimkinosystem zwar meist etwas skeptisch, können einigen Produkten die besonders guten Klangeigenschaften aber dennoch nicht absprechen. FĂŒr den “Normalverbraucher” sind Systeme dieser Art oft aber vollkommen ausreichend. In Variation gibt es dieses Heimkino-System auch mit zwei Satellitenboxen sowie einem zusĂ€tzlichen Subwoofer.

So werden kabellose Heimkinosysteme getestet

Wenn sich Tester mit kabellosen Heimkinosystemen befassen, mĂŒssen sie natĂŒrlich vordergrĂŒndig die Art und den Aufbau des vorliegenden Systems berĂŒcksichtigen. Beim klassischen kabellosen Heimkinosystem, das ĂŒber den Heimkinoreceiver sowie diverse Satellitenboxen sowie den Subwoofer verfĂŒgt, können freilich sehr einheitliche Testkriterien angelegt werden. Dazu zĂ€hlen unter anderem

Die KlangqualitÀt

Ein kabelloses Heimkinosystem erwirbt man, um den tollen Kinosound auch zu Hause genießen zu können. Daher ist der Anspruch an die KlangqualitĂ€t eines derartigen Systems auch entsprechend groß. Der Sound soll voll und satt sein, aber auch die hohen Töne dĂŒrfen nicht verzerren. Im Produkttest mĂŒssen sich kabellose Heimkinosysteme in allen durch das menschliche Gehör wahrnehmbaren Frequenzbereichen bewĂ€hren. Ein Quietschen oder Dröhnen in extremen Frequenzbereichen wird von den Produkttestern freilich eher toleriert als MissklĂ€nge bei mittleren Frequenzen.

Die Verarbeitung

Ein gutes Heimkinosystem sollte nicht nur ĂŒber eine entsprechende KlangqualitĂ€t verfĂŒgen, sondern auch aus qualitativ hochwertigem Material bestehen und gut verarbeitet sein. Eine stabile Ausfertigung sollte prinzipiell immer gewĂ€hrleistet sein. Der Heimkinoreceiver sollte zudem auf einfachem Wege zu öffnen sein: Selbst wenn das kabellose Heimkinosystem in einer penibel sauberen Wohnung genutzt wird, sammelt sich im Laufe der Jahre Staub im Inneren des GerĂ€ts an. Um dauerhaft Freude an der installierten Technik zu haben, muss sich dieser Staub entfernen lassen.

Die Installation

In den meisten FĂ€llen ist der Kunde selbst dafĂŒr verantwortlich, sein kabelloses Heimkinosystem aufzubauen und zu installieren. Umso wichtiger ist es, dass die dafĂŒr notwendigen Schritte nicht zu kompliziert sind. Auch ein technisch wenig versierter Laie sollte generell in der Lage sein, das kabellose Heimkinosystem optimal aufzubauen und einzurichten.

Dabei kommt es nicht nur darauf an, den Heimkinoreceiver entsprechend zu verkabeln. Auch der Subwoofer sowie die Satellitenlautsprecher mĂŒssen sich so aufstellen lassen, dass sie im Zusammenspiel ein tolles Klangerlebnis bieten. Hier ist insbesondere die Entfernung der einzelnen Lautsprecher zueinander relevant.
Unter UmstĂ€nden kann auch die Art der kabellosen Übertragung von Bedeutung sein: Viele kabellose Heimkinosysteme arbeiten mit WLAN, einige aber auch mit Bluetooth. Und gerade bei Bluetooth kann es in besonders großen RĂ€umen vorkommen, dass die Entfernungen zu weit werden und die lĂŒckenlose KlangĂŒbertragung nicht mehr möglich ist. Tester achten hier nicht nur auf die Handhabung selbst, sondern auch auf die ErklĂ€rung des Herstellers. Ist diese ausfĂŒhrlich und gut verstĂ€ndlich? Dann wird das kabellose Heimkino in diesem Aspekt positiv bewertet.

Die Bedienbarkeit

Was fĂŒr die Installation gilt, ist auch fĂŒr die Bedienung des kabellosen Heimkinos von Bedeutung. NatĂŒrlich waren die Hifi-Enthusiasten die Vorreiter, die den Weg fĂŒr das kabellose Heimkino in die privaten Wohnzimmer ebneten. Mittlerweile stehen diese Systeme aber auch in Wohnungen, die von technisch wenig bewanderten Laien bewohnt werden. Und auch diese sollten in der Lage sein, das Heimkino ohne langes Nachdenken zu bedienen. Daher sollte ein kabelloses Heimkino, trotz seiner klanglichen QualitĂ€ten, nicht ĂŒber zu viele Schalter, Knöpfe und Drehregler verfĂŒgen. Generell sollte es möglich sein, mit einer einmal vorgenommenen Grundeinstellung einen fĂŒr alle EventualitĂ€ten angenehmen Klang zu erzeugen. Lediglich die LautstĂ€rke muss dann individuell angepasst werden.

Die GrĂ¶ĂŸe & Optik

Zwar sind die Lautsprecher, die man zum Fernsehen und Musikhören benötigt, in den letzten Jahren deutlich geschrumpft. Dennoch muss gesagt werden, dass ein kabelloses Heimkinosystem mit all seinen Komponenten vergleichsweise viel Platz benötigt.

Kabelloses Heimkinosystem Test - GrĂ¶ĂŸe und Optik von einem kabellosen Heimkinosystem sind sehr relevant

Dieser Platz verteilt sich natĂŒrlich auf unterschiedliche Bereiche des Raums, was natĂŒrlich Vor- und Nachteile hat. Denn wenngleich jeder einzelne Lautsprecher nur eine geringe StandflĂ€che benötigt, so muss diese quasi in allen Ecken des Raums verfĂŒgbar sein. Auch muss bei den meisten kabellosen Heimkinosystemen auch in der Höhe ausreichend Platz fĂŒr die Boxen gegeben sein. Denn zumeist haben die einzelnen Satellitenlautsprecher zwar eine geringe GrundflĂ€che, sind dafĂŒr aber regelrecht turmförmig gestaltet. So fĂ€llt ein Lautsprecherstandort im BĂŒcherregal bei den meisten kabellosen Heimkinosystemen aus baulichen GrĂŒnden aus. Positiv bewerten es die Tester daher, wenn fĂŒr einen guten Klang der Lautsprecher keine allzu hohe Box benötigt wird. Je grĂ¶ĂŸer die Komponenten eines kabellosen Heimkinosystems sind, desto besser mĂŒssen sie sich ins Ambiente eines Raums einfĂŒgen. Generell ist ein eher schlichtes, unauffĂ€lliges Design der Komponenten daher höher zu bewerten als eine besonders hervorstechende Aufmachung. Denn diese lĂ€sst sich nicht in jedes Interieur einfĂŒgen, ohne optisch als Stilbruch wahrgenommen zu werden.

Das Preis-Leistungs-VerhÀltnis insgesamt

Wie bei den meisten anderen technischen GerĂ€ten gilt auch bei kabellosen Heimkinosystemen nicht automatisch die Formel hoher Preis = beste QualitĂ€t. Im Gegenteil: Nicht selten ĂŒberraschen einige vergleichsweise billigen Produkte mit einem außergewöhnlich guten Sound und können auch bei anderen Testkriterien ĂŒberzeugen. Produkttester sind freilich unbestechlich, lassen sich also nicht allein durch den Anschaffungspreis oder den Namen des Herstellers zu einem Testurteil verleiten. Stattdessen orientieren sich die Tester an den genannten Testkriterien, um die dort festgestellten Ergebnisse anschließend mit dem Kaufpreis abzuwĂ€gen.

Worauf muss ich beim Kauf eines kabellosen Heimkinosystems achten?

Wenngleich die Produkttester bei der Bewertung von kabellosen Heimkinosystemen recht objektiv vorgehen, sind die Gegebenheiten bei jedem KĂ€ufer unterschiedlich. Daher gilt es diverse Aspekte zu beachten, bevor man sich fĂŒr den Erwerb einer solchen Anlage entscheidet.

Technische Voraussetzungen

Da es sich bei einem kabellosen Heimkinosystem um ein vergleichsweise neues Produkt handelt, mĂŒssen die zusĂ€tzlich benötigten GerĂ€te ebenfalls jĂŒngeren Baujahres sein. Bei Ă€lteren Röhrenfernsehern kommt es durchaus vor, dass ĂŒberhaupt keine externen Lautsprecher angeschlossen werden können.

Aber auch bei FlachbildgerĂ€ten ist nicht automatisch ein HDMI-Anschluss vorhanden, der fĂŒr den Betrieb der meisten kabellosen Heimkinosysteme aber vorausgesetzt wird. Eventuell ist es möglich, hier mit zusĂ€tzlichen Adaptern zu arbeiten. Fragen dazu berantwortet der FaachhĂ€ndler aber gerne.
Gleiches gilt, wenn weitere GerÀte, etwa CD- oder DVD-Player, Plattenspieler oder Radio mit ins Heimkinosystem eingebunden werden sollen.

RĂ€umliche Gegebenheiten

Ein kabelloses Heimkinosystem braucht Platz. Dies gilt aber nicht nur in Bezug auf die StandflĂ€che der einzelnen Komponenten, sondern auch in klanglicher Hinsicht. Wenn die Satellitenlautsprecher in einem zu kleinen Raum zu eng beieinander stehen, leidet die KlangqualitĂ€t. Hier wĂ€re es dann eher zu empfehlen, sich fĂŒr ein “abgespecktes” kabelloses Heimkinosystem mit einer Soundbar nebst zusĂ€tzlichem Subwoofer zu entscheiden. Aber auch in ausreichend großen RĂ€umen muss gewĂ€hrleistet sein, dass fĂŒr die einzelnen Lautsprecher die geeigneten Standorte vorhanden sind. Bei einem mit Möbeln und anderem Interieur bereits recht zugestelltem Raum kann sich die Beantwortung der Standortfrage durchaus als schwierig erweisen.

Individuelle Anforderungen an Optik und KlangqualitÀt

Dieser Aspekt wird von den potenziellen KĂ€ufern eines kabellosen Heimkinosystems wohl am unterschiedlichsten beantwortet. HĂ€ufig kommt es den Nutzern lediglich darauf an, dass ihr Heimkinosystem zuverlĂ€ssig funktioniert und einen ordentlichen Klang liefert. FĂŒr andere wiederum ist ein kabelloses Heimkinosystem ein wichtiger Teil des Interieurs, der optisch durchaus auffallen darf – natĂŒrlich positiv. Diese KĂ€ufer achten natĂŒrlich besonders auf das Design ihres kabellosen Heimkinosystems. Eine dritte Gruppe legt grĂ¶ĂŸten Wert auf die klangliche QualitĂ€t. Hier genĂŒgt es nicht, den Sound irgendeines Kinos zu kopieren: Das Beste ist gerade gut genug, also kann nur ein Konzertsaal als Vorbild fĂŒr ein kabelloses Heimkinosystem dienen. Klar, dass man in diesem Fall mit recht hohen Anschaffungskosten rechnen muss.

Eigenes technisches VerstÀndnis

Kabelloses Heimkinosystem Test - die modernen technischen Angaben von einem kabellosen HeimkinosystemEs gibt durchaus kabellosen Heimkinosysteme, die ein hohes Maß an technischem VerstĂ€ndnis voraussetzen. Wer ĂŒber ein solches verfĂŒgt und zudem Spaß am Bedienen der Technik hat, kann mit komplizierten Heimkinosystemen durchaus glĂŒcklich sein. Die meisten Nutzer von kabellosen Heimkinosystemen indes sind Laien, die durch technischen Schnickschnack leicht zu ĂŒberfordern sind. Bei der Installation kann man sich natĂŒrlich noch versierte Hilfe besorgen, wĂ€hrend der tĂ€glichen Nutzung sitzt dann aber nicht permanent ein Fachmann daneben. Insbesondere wenn man plant, ein kabelloses Heimkinosystem zu verschenken, ist dieser Aspekt besonders relevant: Sofern man nicht genau weiß, dass der zu Beschenkende ĂŒber ein hohes Maß an technischem VerstĂ€ndnis verfĂŒgt, sollte man vom genauen Gegenteil ausgehen. Dann macht es natĂŒrlich auch Sinn, das Heimkinosystem nicht nur zu verschenken, sondern auch zu installieren und zu erklĂ€ren.

VerfĂŒgbares Budget

Auch gut bewertete kabellose Heimkinosysteme mĂŒssen nicht teuer sein. Schon ab rund 200 Euro kann man Systeme bekommen, die im Produkttest besonders positiv aufgefallen sind. Dennoch gibt es gravierende Preisunterschiede – und klar ist auch, dass ein kabelloses Heimkinosystem fĂŒr 200 Euro nicht mit einem Produkt fĂŒr 1.000 Euro mithalten kann. Umso wichtiger ist es, den eigenen Bedarf genau zu kennen und das Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis der angebotenen Systeme gut einschĂ€tzen zu können. Hierbei kann es freilich sehr hilfreich sein, auf Informationen aus einem Produkttest zurĂŒckgreifen zu können. Denn einige Kriterien, anhand derer man das Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis einschĂ€tzen könnte, sind erst beim ausfĂŒhrlichen Test zu erkennen.

Kurzinformation zu 7 fĂŒhrenden Herstellern

  • Philips
  • LG
  • Yamaha
  • Sony
  • Samsung
  • Harman/Kardon
  • Bose
WĂ€hrend die meisten deutschen Hersteller von Unterhaltungselektronik in den letzten Jahrzehnten von der BildflĂ€che verschwanden, weil sie entweder Konkurs anmelden mussten oder von großen Multiplayern geschluckt wurden, hat sich der niederlĂ€ndische Elektronikriese Royal Philips bis heute am Markt behaupten können. GegrĂŒndet wurde das Unternehmen bereits 1891 als Hersteller von GlĂŒhlampen. Zwar zĂ€hlen Leuchtmittel bis heute zum Portfolio von Philips, allerdings handelt es sich dabei nur um eine Sparte von vielen. Seit etwa einhundert Jahren stellt Philips beispielsweise auch Produkte aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik her. Anfangs handelte es sich dabei vor allem um Radios und FernsehgerĂ€te, spĂ€ter kamen Plattenspieler, Kassettenrekorder und Videorekorder hinzu. Nicht selten zĂ€hlt Philips zu jenen Herstellern, die echte Innovationen auf den Markt bringen. So brachte Philips gemeinsam mit diversen Partnern beispielsweise 1997 die erste DVD auf den Markt. Unter den Herstellern von kabellosen Heimkinosystemen war Philips von Anfang an eine feste GrĂ¶ĂŸe und bietet bis heute Produkte aus diesem Segment, die im Test als besonders gut bewertet werden. Die Preise bewegen sich im oberen Mittelfeld, dafĂŒr kann der KĂ€ufer aber auch gute, verlĂ€ssliche Technik erwarten.
LG wurde bereits 1947 in SĂŒdkorea gegrĂŒndet, hat seinen Siegeszug in Europa allerdings erst deutlich spĂ€ter angetreten. Anfangs konzentrierte man sich bei LG auf die Herstellung von Kosmetik und Konsumartikeln, die heute so bekannten Artikel aus den Bereichen Haustechnik und Unterhaltungselektronik spielten damals noch keine Rolle. Der erste Artikel war ein Kosmetikprodukt, spĂ€ter kamen KĂ€mme, ZahnbĂŒrsten und Seifenspender hinzu. Nachdem LG Ende der 1950er Jahre das erste Radio “made in Korea” hergestellt hatte, war der Weg in den elektronischen Bereich allerdings absehbar. Seither sind im Hause LG neben den Radios auch Plattenspieler, Kassetten- und Videorekorder entstanden. In Europa kennt und schĂ€tzt man die Marke LG seit Jahren besonders in der Computertechnik, aber auch Smartphones und Produkte der Unterhaltungselektronik findet man lĂ€ngst in jedem FachgeschĂ€ft. Etwas weniger bekannt ist hierzulande, dass LG auch Haustechnik vom Staubsauger ĂŒber die Waschmaschine bis hin zum KĂŒhlschrank herstellt. Kabellose Heimkinosysteme von LG sind in Produkttests immer wieder positiv aufgefallen. Dabei konnte LG das Vorurteil, qualitativ minderwertige Produkte herzustellen, meist eindrucksvoll widerlegen. Stattdessen ĂŒberzeugen kabellose Heimkinosysteme von LG mit einem exzellenten Klang und einer guten Verarbeitung. Allerdings sind sie nur selten zum SchnĂ€ppchenpreis zu bekommen.
Wenn es um japanische Gruoßunternehmen geht, nennen auch MitteleuropĂ€er den Namen Yamaha hĂ€ufig als erstes. Yamaha wurde bereits 1889 gegrĂŒndet, damals noch als Hersteller von Musikinstrumenten. Der GrĂŒnder des Unternehmens, Torakusu Yamaha, war eigentlich ein Spezialist fĂŒr die Reparatur medizinischer GerĂ€te. Als er, quasi außer der Reihe, den Auftrag bekam, an der Grundschule von Hamamatsu das amerikanische Harmonium zu reparieren, war seine Leidenschaft fĂŒr diese Instrumente geweckt. SpĂ€ter kamen diverse andere Instrumente hinzu, die dem Namen Yamaha in diesem Segment zu einem hervorragenden Ruf auf internationaler BĂŒhne einbrachten. Auf der ganzen Welt spielen Laien wie auch Profimusiker bis heute gerne auf Instrumenten von Yamaha.Die Ausbreitung in andere Branchen erfolgte zwar langsam, aber mit Nachdruck. Die Yamaha Motor Co. Ltd., die es als Hersteller von MotorrĂ€dern, Quads und Bootsmotoren ebenfalls zu Weltruhm brachte, wurde erst 1955 gegrĂŒndet. Als Yamaha 1971 mit der Herstellung von Produkten der Mikroelektronik begann, waren die anderen Unternehmensbereiche lĂ€ngst so etabliert, dass Yamaha auch hier von Beginn an als ernstzunehmender Wettbewerber anerkannt wurde. Lautsprecher und Synthesizer von Yamaha galten bereits als Kult, kurz nachdem sie auf den Markt gebracht wurden. In gewisser Weise schloss sich mit diesen Artikeln ein Kreis, denn Yamaha war nun beim Musizieren wie bei der Wiedergabe von Musik sehr hĂ€ufig erste Wahl. Die Tester ĂŒberraschte es also nicht, auch bei kabelllosen Heimkinosystemen exzellente Produkte aus dem Hause Yamaha vorzufinden. Preislich, aber auch qualitativ liegt Yamaha hier teilweise deutlich ĂŒber dem Durchschnitt. Die meisten KĂ€ufer von Yamaha-Heimkinosystemen sind jedenfalls ebenso begeistert wie Yamaha-Kunden aus anderen Bereichen.
Unter den großen japanischen Unternehmen, die in der Unterhaltungselektronik tĂ€tig sind, genießt Sony einen hervorragenden Ruf. GegrĂŒndet wurde Sony bereits 1946 im damals fast vollkommen zerstörten Tokio. Entgegen eines GrĂŒndungsmythos', der sich nach wie vor hartnĂ€ckig hĂ€lt, war das erste Produkt des Unternehmens allerdings kein Reiskocher. Vielmehr beschĂ€ftigte man sich von Anfang an mit der Unterhaltungselektronik. Bei der Entwicklung der ersten Transistorradios nach dem Zweiten Weltkrieg war Sony von Anfang an einer der wichtigsten Akteure. Auch spĂ€ter zeigte sich Sony als Ă€ußerst innovatives Unternehmen. So stellte man dort 1979 den ersten Walkman vor, also ein tragbares AbspielgerĂ€t fĂŒr Musikkassetten. Damit war Sony zwar nicht der Erfinder derartiger GerĂ€te (obwohl sich auch dieser Mythos bis heute hartnĂ€ckig hĂ€lt), konnte damit jedoch international großartige Erfolge erzielen. Die Erfindung der Musik-CD konnte sich Jahre spĂ€ter zwar der niederlĂ€ndische Philips-Konzern auf die Fahnen schreiben, dies gelang allerdings maßgeblich durch die Zusammenarbeit mit Sony. Auch der dafĂŒr entwickelte Discman, also ein tragbarer CD-Player, war wieder ein toller Erfolg fĂŒr Sony.Bis heute ist Sony einer der wichtigsten Akteure, wenn es um Unterhaltungselektronik geht. Dies gilt lĂ€ngst auch fĂŒr Audio-VerstĂ€rker, Fernseher, Camcorder und Lautsprecher. Ein aktuelles Produkt mit Kult-Status ist die Spielekonsole “Sony PlayStation”. Nicht selten wird deren Ton ĂŒber ein kabelloses Heimkinosystem von Sony wiedergegeben. Preislich ie qualitativ kann Sony dabei zumeist sehr gut mit den Produkten der Wettbewerber mithalten, wie in zahlreichen Tests immer wieder belegt wird.
Wenn man in Mitteleuropa ĂŒber Samsung spricht, geht es zumeist um die Smartphones dieses sĂŒdkoreanischen Unternehmens. Denn immerhin ist Samsung unter den bekanntesten Smartphone-Herstellern die Nummer 2, gleich hinter Apple. TatsĂ€chlich ist Samsung aber weit mehr als nur ein Smartphone-Hersteller. In SĂŒdkorea ist der 1938 gegrĂŒndete Mischkonzern der mit Abstand grĂ¶ĂŸte Arbeitgeber und ist in nahezu allen Bereichen der Wirtschaft aktiv oder zumindest involviert. International konnte sich Samsung als Hersteller von Unterhaltungselektronik auf dem Markt etablieren. Das Logo der Koreaner prangt auf Kameras, FernsehgerĂ€ten, Radios, Lautsprechern und Heimkinosystemen. Bei einigen dieser Produkte fĂ€llt ein besonders niedriger Kaufpreis auf. Die anfĂ€ngliche Skepsis vieler Produkttester bliebt jedoch unbegrĂŒndet: Auch qualitativ kann Samsung durchaus mit seinen Wettbewerbern mithalten. Wahrscheinlich gibt es unter den jĂŒngeren MitteleuropĂ€ern kaum jemanden, der noch niemals ein Samsung-Produkt besessen hat. Unter den kabellosen Heimkinosystemen sind die Angebote von Samsung zumeist im untersten Preissegment zu entdecken. Daraus lassen sich jedoch keine RĂŒckschlĂŒsse auf die QualitĂ€t ziehen.
Hifi-Enthusiasten können sich der Magie, die von den Produkten dieses amerikanischen Hersteller ausgeht, schon seit dessen GrĂŒndung kaum entziehen. Schon 1954, also ein Jahr nach der UnternehmensgrĂŒndung, brachte Harman/Kardon den ersten Receiver heraus, also die erste Kombination aus Tuner und VerstĂ€rker. Wenige Jahre spĂ€ter schuf man mit der Citation II die erste Hifi Stereo Endstufe der Welt. WĂ€hrend Harman/Kardon als Unternehmen auf eine wechselhafte Geschichte mit zahlreichen Höhen und Tiefen zurĂŒckblickt, blieben die Produkte stets das, was sie bis heute sind: Erstklassige Unterhaltungselektronik, die dennoch zu recht fairen Preisen angeboten wird. Daher besteht auch eine Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz. Bei der 2005 im damals aktuellen Modell der S-Klasse verbauten, voll digitalen 5.1 Surround-Sound-Anlage handelte es sich um die erste ihrer Art. Wieder einmal war Harman/Kardon also Pionier. Bis in die heutige Zeit schĂ€tzen nicht nur eingefleischte Fans, sondern auch Produkttester die hohe QualitĂ€t der Receiver, Lautsprecher und kabelloser Heimkinosysteme, die von Harman/Kardon angeboten werden.
Mit Bose kam im Jahre 1964 ein weiterer Hersteller von Hifi-Komponenten auf, dessen Produkte schon frĂŒh regelrechten Kultstatus erlangen konnten. Insbesondere gilt dies fĂŒr die Lautsprecher sowie die Heimkino-Komplettsysteme von Bose. Von Anfang an versuchten die Ingenieure von Bose, mit ihren Produkten einen neuen Weg zu gehen. Mit der sogenannten psycho-akustischen KlangĂŒbertragung, bei der Elemente der Akustik eines Konzertsaals mit einfließen, erzielte Bose bereits als junges Unternehmen ĂŒberraschende Erfolge. Sogar die NASA und das amerikanische MilitĂ€r wurden auf die Produkte von Bose aufmerksam. Unter anderem im Space Shuttle kamen Bose-Lautsprecher zum Einsatz. BezĂŒglich kabelloser Heimkinosysteme ist Bose einer der fĂŒhrenden Hersteller. Quantitativ mag das zwar unwahrscheinlich klingen, qualitativ konnte Bose die Produkte vieler Konkurrenten im Test jedoch immer wieder hinter sich lassen. Generell rangieren Produkte von Bose im relativ hohen Preissegment. Das Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis gilt aber dennoch als exzellent.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich ein kabelloses Heimkinosystem am besten ein?

Wenngleich es kabellose Heimkinosysteme in jedem Elektrofachmarkt zu kaufen gibt, lohnt sich ein Blick ins Internet. Dort ist die Auswahl deutlich grĂ¶ĂŸer, als sie ein niedergelassener FachhĂ€ndler jemals vorhalten könnte. SelbstverstĂ€ndlich bekommt man beim OnlinehĂ€ndler ebenfalls eine kompetente Beratung nebst gutem Kundenservice, außerdem sind die Preise hĂ€ufig niedriger als im Fachhandel vor Ort. Ein weiterer Vorteil beim Online-Kauf: Die Ware kommt direkt ins Haus, man kann also ganz bequem vom Sofa aus shoppen gehen. Einfacher und gĂŒnstiger geht es wirklich nicht!

Die Geschichte der kabellosen Heimkinosysteme

Kabelloses Heimkinosystem Test - Historie des Heimkinos, ProjektorDie Geschichte des kabellosen Heimkinosystems ist untrennbar mit der Historie des Heimkinos selbst verbunden. Obwohl sich dieses FreizeitvergnĂŒgen nur wenige Besserverdiener leisten konnten, befassten sich bereits in den 1930er Jahren die ersten Pioniere mit dem Erstellen eigener Filme. Szenen aus dem Urlaub, von Familienfeiern, aber manchmal auch aus dem Alltag wurden auf AGFA-Schmalfilme gebannt. Klar, dass man die selbst gedrehten Werke dann auch anschauen wollte – schon war das private Heimkino geboren. Damals bestand ein solches freilich noch aus bequemen Sitzmöbeln, einem Beamer und einer Leinwand. Denn bis der Tonfilm in das Heimkino Einzug halten konnte, sollte es noch einige Jahre andauern.

Mit der Erfindung des Kodak Super8-Schmalfilms in den 1960er Jahren begann dann ein wahrer Video-Boom, der mit der 1982 eingefĂŒhrten VHS-Videokassette noch gesteigert wurde. NatĂŒrlich handelte es sich lĂ€ngst um Tonfilme. Durch die grĂ¶ĂŸer werdenden FernsehgerĂ€te und ein vergleichsweise gutes Soundsystem konnte auch bei der Standardausstattung des heimischen Wohnzimmers von einem Heimkino gesprochen werden.

In der heutigen Zeit wĂŒrde man eine derartige Standardausstattung jedoch nicht mehr als Heimkino bezeichnen. Hierzu braucht es mindestens einen besonders großen Flachbild-Fernseher, wenn nicht gar einen Beamer nebst zugehöriger Leinwand. Beim AbspielgerĂ€t muss es sich, wenn man nicht gerade eine gerade laufende Fernsehsendung anschaut, natĂŒrlich um die zeitgemĂ€ĂŸe Technik handeln.

Ein DVD-Player ist hier das Minimum, noch besser ist ein Blueray-Player. Idealerweise sollte es zudem fĂŒr weitere DatentrĂ€ger wie USB-Stick oder SD-Card kompatibel sein. Unverzichtbar im privaten Heimkino ist jedoch der exzellente Raumklang. Denn selbst die grĂ¶ĂŸte Leinwand hat wenig Reiz, wenn der Sound nicht ebenfalls mit entsprechender Wucht wiedergegeben wird.

Was die Bestuhlung des privaten Heimkinos betrifft, so fĂŒhlte man sich von Anfang an sehr frei und unabhĂ€ngig vom normalen Kino. Anfangs waren zwar noch schwere Fernsehsessel vorherrschend, mittlerweile kann man hier jedoch alle Arten von Sitzmöbeln finden. Dabei kann es sich gern auch um HĂ€ngematten handeln – und manch einer lĂ€sst sich sein privates Heimkino auch ins Schlafzimmer oder rund um den Swimmingpool installieren. Die Technik jedenfalls ist lĂ€ngst so weit, dass sie sich beinahe in jeder Umgebung einsetzen lĂ€sst. Lediglich vor Frost oder großer Hitze sollten die GerĂ€te geschĂŒtzt werden. Ein Argument, das in der Anfangszeit der Heimkinos ebenso galt wie heute.

Zahlen, Daten & Fakten zu kabellosen Heimkinosystemen

Schon mit den ersten GerĂ€ten, die eine Tonfilmwiedergabe im heimischen Wohnzimmer boten, machten sich die Menschen Gedanken ĂŒber einen möglichst guten Klang. Doch selbst im “richtigen” Kino sollte es noch bis 1992 dauern, bis der erste Film im neuen, mehrkanaligen Raumklang-Standard “Dolby Digital” geschaut werden konnte. Der davor gebrĂ€uchliche Standard war das Lichttonformat Dolby Stereo, das 1975 fĂŒr das Kino eingefĂŒhrt wurde. FĂŒr das private Heimkino war der Kenwood KR-V990D der erste Receiver auf dem deutschen Markt, der einen perfekten Raumklang wiedergeben konnte.

Lange, bevor die Bilder laufen lernten, …

… konnten sich die Menschen bereits an projizierten Bildern erfreuen. Bei der “Laterna Magica”, die es bereits seit dem 17. Jahrhundert gibt, wurden Bilder durch eine mit einer einfachen Lichtquelle bestĂŒckten Projektionsvorrichtung auf eine Leinwand geworfen. Da zu dieser Zeit noch nicht ĂŒber Fotografien, geschweige denn ĂŒber Bewegtbilder nachgedacht wurde, muss den Menschen die Darstellung wie Zauberei vorgekommen sein – daher auch der Name des Projektors. Bis im Kino bewegte Bilder gezeigt werden konnten, dauerte es noch Jahrhunderte: Diese Technik kam erst in den 1930er auf.

Heutige Standards, die auch bei Beamern fĂŒr das Heimkino zum Einsatz kommen, sind LED-, LCD- oder DLP-Beamer. All diese GerĂ€te kommen ohne die zuvor gebrĂ€uchliche GlĂŒhlampe aus. So wird die WĂ€rmeentwicklung deutlich reduziert und der Energieverbrauch ist ebenfalls weit niedriger als bisher.

Ein kabelloses Heimkinosystem richtig installieren

Theoretisch ist es kein großes Problem, ein kabelloses Heimkinosystem richtig zu installieren. Denn allein die Tatsache, dass hier keine Kabel mehr verlegt werden mĂŒssen, erleichtert die Einrichtung des Systems ungemein. Allerdings ist es wichtig, bei dem “großen” Heimkinosystem mit 5 Lautsprecherboxen auf den richtigen Standort der Komponenten zu achten. Denn nur so kann an gewĂŒnschter Stelle, etwa auf dem Sofa, fĂŒr den perfekten Raumklang gesorgt werden.

Wichtig außerdem: NatĂŒrlich mĂŒssen die einzelnen Lautsprecher mit Energie versorgt werden. “Kabellos” bedeutet also nur, dass die Audiosignale per WLAN oder Bluetooth an die Lautsprecher ĂŒbertragen werden. Eine Stromversorgung ist aber dennoch unumgĂ€nglich.

Selbiges gilt fĂŒr die kleinere Variante, bei der lediglich zwei Satellitenboxen oder eine Soundbar kabellos ins System eingebunden sind: Auch hier muss fĂŒr eine Stromversorgung der Komponenten gesorgt werden. Die Standortsuche fĂŒr die einzelnen Komponenten gestaltet sich hier als vergleichsweise einfach.

Tipps zur Pflege

Das kabellose Heimkinosystem ist allgemein Ă€ußerst pflegeleicht. Wie bei anderem Interieur auch kann sich natĂŒrlich Hausstaub auf den einzelnen Komponenten des Heimkinosystems absetzen. Dieser sollte mit einem trockenen Staubwedel entfernt werden, da er, wenn er sich in grĂ¶ĂŸeren Mengen niedergeschlagen hat, den Klang der Lautsprecher negativ beeinflussen kann.

Der Heimkinoreceiver ist ebenfalls anfĂ€llig dafĂŒr, Staub anzusammeln – und zwar auch in seinem Inneren. Daher sollte generell auf eine möglichst staubarme Umgebung geachtet werden. Trotzdem bleibt es nicht aus, dass Hausstaub in die LĂŒftungsschlitze des Receivers eindringt, wodurch die empfindliche Technik auf die Dauer gestört oder beschĂ€digt werden kann. Daher empfiehlt es sich, den Receiver im Abstand von einigen Jahren zu öffnen und professionell zu reinigen. Anleitungen dafĂŒr finden sich online, aber auch viele Profis bieten gerne ihre Hilfe an. Wenn es lediglich um eine Reinigung des Receivers geht, halten sich die Kosten dafĂŒr auch sehr im Rahmen.

NĂŒtzliches Zubehör

Bei den hier beschriebenen drahtlosen Heimkinosystemen handelt es sich um GerĂ€te zur Tonwiedergabe. Ein Heimkino wĂŒrde jedoch seinen Namen nicht verdienen, wenn es nicht auch fĂŒr eine Bildwiedergabe konzipiert wĂ€re. Als Zubehör sind daher zu nennen:

FernsehgerÀt oder Beamer

Kabelloses Heimkinosystem Test - Beamer oder Fernseher

Um wirklich von einem Heimkino sprechen zu können, braucht es hier freilich eine große BildflĂ€che. Moderne FernsehgerĂ€te mit Flachbildschirm erreichen aber teilweise eine Bilddiagonale von mehr als 140 Zentimetern, was bei den geringeren Dimensionen im heimischen Wohnzimmer mit Kinoformat zu vergleichen ist. Eine Alternative ist ein Projektor, der die gewĂŒnschten Bilder auf eine Leinwand wirft. Selbst bei relativ hellen RĂ€umen kann mittels modernem Beamer eine recht gute BildqualitĂ€t erreicht werden. Die BildgrĂ¶ĂŸe variiert, je nach Entfernung zwischen Beamer und Leinwand.

Fernsehanschluss

Kein Bild ohne Bildquelle. Auch ein kabelloses Heimkinosystem macht also nur Sinn, wenn es auch Signale empfĂ€ngt. Im Gegensatz zum “richtigen” Kino, wo vor allem Blockbuster abgespielt werden, geht es im privaten Heimkino zumeist um die Wiedergabe des normalen Fernsehprogramms. Ob Filme, Nachrichten oder SportĂŒbertragungen: Ohne Fernsehanschluss geht es nicht. Ob die Fernsehsignale jedoch vom Kabelanschluss, dem SatellitenempfĂ€nger oder einer vollkommen anderen Quelle stammen, ist fĂŒr die Funktion des kabellosen Heimkinosystems natĂŒrlich vollkommen egal.

Weitere Quellen

Apropos Quelle: Neben dem normalen Fernsehprogramm ist es natĂŒrlich wĂŒnschenswert, auch auf andere Audio- und Videoquellen zurĂŒckgreifen zu können. FrĂŒher war dies der VHS-Videorekorder, seit einigen Jahren ist der DVD- oder Blueray-Player gĂ€ngiger Standard.

Zudem können Videos lĂ€ngst auch auf SD-Card oder USB-Stick gespeichert werden. Daher lohnt sich die Anschaffung eines Mediaplayers, der auf möglichst viele dieser Quellen zugreifen kann. Kombinierte GerĂ€te gibt es ĂŒberall im Handel.

Alternativen zum kabellosen Heimkinosystem

Eigentlich kann nur eine echte Alternative zum kabellosen Heimkinosystem genannt werden: Das vorher ĂŒbliche, verkabelte Heimkinosystem bietet ebenfalls einen hervorragenden Klang und ist in den meisten Hinsichten mit der kabellosen Variante vergleichbar. Da man hier aber die notwendigen Audiokabel verlegen muss, gibt es in technischer Hinsicht keine Vorteile. Lediglich der Kaufpreis könnte ein Argument sein, sich fĂŒr das “verkabelte” System zu entscheiden.

Links und Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Heimkino
https://www.heimkino-praxis.com/
https://www.bsz-bw.de/hdm-web/Kindermedien/tp20202070102.htm
http://www.heimkino-magazin.de/
http://www.pc-magazin.de/ratgeber/ikea-setzt-design-trends-bei-tv-moebeln-1318832.html

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