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Installation eines Schnurlostelefons

Die Einrichtung und Inbetriebnahme eines schnurlosen Telefons lässt sich auch von technischen Laien in Kürze bewältigen. Wer den Hinweisen des Herstellers folgt und und alle Schritte in der richtigen Reihenfolge durchführt, kann schon bald das erste Gespräch mit dem neuen Schnurlostelefon führen.

Packung auf Vollständigkeit überprüfen

Nach dem Erwerb des neuen Schnurlostelefons ist der Inhalt der Packung auf Vollständigkeit zu überprüfen. Ein Abgleich mit der Teileliste in der Bedienungsanleitung ist schnell geschehen.
Der Anleitung des Herstellers sind zudem wichtige Sicherheitshinweise zu entnehmen.

Bei Befolgung der Hinweise lassen sich eine Beschädigung des Geräts und Gefahren für den Nutzer sicher ausschließen. Der Standort der Basisstation ist durch die Lage der Telefonsteckdose und die Länge der Anschlusskabel vorgegeben. Befindet sich in der Nähe der Telefonsteckdose keine Netzsteckdose, ist ein Netzkabel in der benötigten Länge nachzukaufen, da das im Lieferumfang enthaltene Netzkabel meist nur etwa zwei Meter lang ist.

Ein hoher Standort bringt Reichweite

Für eine größtmögliche Reichweite und einen stabilen Empfang sollte die Basisstation möglichst hoch positioniert und nicht durch massive Raumelemente verdeckt werden. In Innenräumen ist mit einer durchschnittlichen Reichweite von 50 m zu rechnen, allerdings können Wände aus Stahlbeton oder andere Bauteile die Reichweite weiter herabsetzen. Im Betrieb wird die vom Mobilteil empfangene Signalstärke im Display per Balkensymbol angezeigt. Bei zu schwacher Funkverbindung beginnt das Symbol zu blinken oder sich zu verfärben. Wer sein Schnurlostelefon in einem Einfamilienhaus betreibt und von einigen Räumen aus keine stabile Verbindung zur Basisstation erhält, sollte die Anschaffung eines Repeaters erwägen. Ein Repeater verstärkt das Signal der Basisstation und trägt es in die nicht versorgten Räume.

Anschluss an TAE-Steckdose oder Router

Vor der ersten Inbetriebnahme sind die Akkus des Mobilteils einzulegen und aufzuladen. Ähnlich wie bei manchen Smartphones verwenden einige Hersteller für ihre Mobilteile fest integrierte Akkus.
Sobald die Basisstation per Netzkabel an das Stromnetz angeschlossen wird, wird das in die Ladeschale gestellte Handgerät aufgeladen. Im nächsten Schritt ist die Basisstation per Telefon Anschlusskabel mit dem Telefonnetz zu verbinden.

Das Telefonanschlusskabel ist im Normalfall mit einem TAE-Stecker versehen, der in die TAE-Steckdose an der Wand passt. Wer seinen Telefonanschluss zusammen mit einem Internetanschluss von einem DSL-Provider oder Kabelanbieter bezieht, wird das Telefon meist an einen Router anschließen. Der Router stellt die Verbindung zum Festnetz her oder bindet das Schnurlostelefon per VOIP in die Infrastruktur des Providers ein. Jeder Router kann mindestens zwei Telefon-Anschlüsse aufnehmen. Zur Aufnahme der Telefoniegeräte sind die Router mit Buchsen für die Anschlussnormen TAE, RJ11 und S0 versehen.

DECT-Basisstation auswählen

Bei Anschluss an einen Router wird die Einbindung des Schnurlostelefons in die Anlage über die Nutzeroberfläche der dem Router beigelegten Software vorgenommen. Mit der Software lassen sich Telefonnummern zuordnen und weitere providerseitige Einstellungen vornehmen.

Dagegen werden alle Einstellungen am Schnurlostelefon selbst über die Firmware und das Menü des Schnurlostelefons vorgenommen. Hierzu hat der Anwender den Hinweisen in der Bedienungsanleitung zu folgen.
Einige Router haben eine eigene DECT-Basisstation an Bord, was die einheitliche Verwaltung aller Funktionen über die Software des Routers ermöglicht. Bei Nutzung der DECT-Basisstation im Router bleibt die Basisstation des schnurlosen Telefons deaktiviert, so dass kein überflüssiger Stromverbrauch und keine unnötige Strahlenbelastung erfolgt.

Nützliche Features steigern das Telefonie-Erlebnis

Je nach Modell kann ein Schnurlostelefon eine umfangreiche Anzahl von Funktionen aufweisen, daher lohnt sich ein Studium der Bedienungsanleitung.

Eine der beliebtesten und am häufigsten genutzten Funktionen ist das elektronische Adressbuch. Im Adressbuch lassen sich häufig angerufene Gesprächsteilnehmer abspeichern und verschiedenen Teilnehmergruppen zuordnen.

Bei einem Anruf wird im Display der Name des Teilnehmers angezeigt. Über einen spezifischen Klingelton und eine Hintergrundfarbe kann der Nutzer den Anrufer sofort einer bestimmten Teilnehmergruppe wie “Freunde” oder “Büro” zuordnen. Voraussetzung ist lediglich, dass der Anrufer die Übertragung seiner Rufnummer freigeschaltet hat. Ist dies nicht der Fall, wird der der Anrufer als anonym im Display ausgegeben.

Häufige anzufindende Komfortfunktionen moderner Schnurlostelefone sind:

  • Gespräch halten
  • Wahlwiederholung
  • Konferenzschaltung
  • Kurzwahltasten
  • Signallautstärke
  • Freisprechen
  • Anschluss für Headset
  • Konferenzschaltung

Einige Geräte erlauben auch das Versenden und Empfangen von SMS, sofern das Gerät innerhalb der Telefonanlage entsprechend konfiguriert wird. Vor allem bei einer größeren Anzahl eingebuchter Mobilteile kann es schnell passieren, dass ein Gerät im Haus verlegt wird. Schnurlostelefone haben auf der Basisstation eine Suchtaste, die zur Lokalisierung des vermissten Mobilteils dient.

Strahlenbelastung durch Schnurlostelefone?

Viele Hersteller von Schnurlostelefonen haben auf von Medien vorgebrachte gesundheitliche Bedenken in Bezug auf Elektrosmog reagiert und ihre schnurlosen Telefone mit einem Eco-Modus ausgestattet. Die ohnehin geringe Sendeleistung von Basisstation und Mobilteilen wird mit dieser Funktion abermals reduziert.

Im Eco-Modus funkt die Basisstation nur mit der für eine stabile Funkverbindung gerade noch benötigten Energie.
Sobald das Mobilteil in der Ladeschale sitzt, wird die Funkverbindung dauerhaft unterbrochen.

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