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Tipps zur Steigerung der Sprachqualität

Das Telefon wurde erfunden, weil weit voneinander entfernte Menschen miteinander sprechen wollten. Die schnelle Verbreitung des Telefons im 20. Jahrhundert liegt im Kommunikationsbedürfnis der Menschen begründet. Von Beginn an lag ein Hauptaugenmerk auf einer hohen Verständlichkeit und einer stabilen technischen Verbindung zwischen den Gesprächsteilnehmern.

In der Anfangszeit der Telefonie kam es jedoch oft zu Störungen, die durch unzulängliche Mikrofone oder defekte Telegrafenmasten verursacht wurden. Rauschen, Knacken und Echos waren über viele Jahre lästige Begleitphänomene, die insbesondere bei fernen Gesprächen mit großer Regelmäßigkeit auftraten.

Verbindungsstörungen bei Schnurlostelefonen

Im Zuge der Digitalisierung der Telekommunikation konnten viele der Störeinflüsse beseitigt werden. Die in modernen Schnurlostelefonen verbauten technischen Komponenten erlauben eine Sprachübertragung in hoher Qualität und bringen Menschen heute noch näher zueinander.

Dennoch treten bisweilen nach wie vor störende Effekte wie Echos oder Verzerrungen auf. Diese Übertragungsstörungen lassen sich vom Nutzer nicht beeinflussen, so dass oftmals nur der Support durch den Provider hilft.
Der Anbieter kann eine Messung der Telefonleitung vornehmen und beurteilen, ob die Störung durch einen Defekt in der Infrastruktur verursacht wird und vom Anbieter behoben werden kann. Anders sieht es aus, wenn die Störungen offensichtlich auf die eigene Telefonanlage oder die des Gesprächspartners zurückzuführen sind. In diesem Fall kann sich der Verbraucher innerhalb der Gewährleistungsfrist an denen Händler wenden und um eine Behebung des Defekts bitten.

Maximale Reichweite der Basisstation

Wenn es bei Schnurlostelefonen zu abgehackten Gesprächen oder plötzlichen Gesprächsabbrüchen kommt, liegt der Grund oftmals in einer mangelnden Reichweite der Basisstation.
Schnurlostelefone bieten innerhalb geschlossener Gebäude eine Reichweite von etwa 50 Metern. Je nach baulichem Umfeld kann die Reichweite jedoch auch kleiner ausfallen. Sobald das Handset keine stabile Verbindung mehr mit der Basisstation aufrechterhalten kann, kommt es zu Unterbrechungen und schließlich zum Gesprächsabbruch.

Die Ursache lässt sich leicht ermitteln, indem ein Vergleich mit in unmittelbarer Nähe der Basisstation durchgeführten Gesprächen vorgenommen wird. Treten die Abbrüche nur in einem bestimmten Raum oder in größerer Entfernung zur Basisstation auf, ist die Ursache mit großer Wahrscheinlichkeit auf das Verlassen der maximalen Reichweite zurückzuführen. Um die Reichweite zu erhöhen, kann die Basisstation verlagert werden. Oftmals reicht bereits ein um einige Meter versetzter Standort, um einschränkende Reflektionen auszuschalten und eine durchgängige Funkverbindung mit dem Handgerät herzustellen.

Häufige Ursache für Störungen: Schwache Akkus und fremde Sender

Eine weitere Ursache für plötzliche Gesprächsabbrüche können ausgelaugte Akkus in Handgerät sein. Treten die Unterbrechungen in immer kürzeren Abständen aus, sitzen in dem Handgerät vermutlich Nickel-Cadmium-Akkus, die durch Memory-Effekt verursacht eine immer kürzere Ladezeit besitzen.

Hier empfiehlt sich der Austausch gegen leistungsstarke Lithium-Ionen-Akkus, die wieder über einen langen Zeitraum eine stabile Funkverbindung gewährleisten. Auch im DECT-Netz sind störende Einflüsse durch andere Sender nicht völlig auszuschließen.
Besteht der Verdacht, dass funkgesteuerte Garagentore, Amateurfunker oder andere Funkquellen zu Beeinträchtigungen der Verbindungsqualität beim Führen von Gesprächen führen, kann sich der Nutzer mit der Bundesnetzagentur in Verbindung setzen. Hier erhält er Auskunft, ob sein Verdacht begründet ist und er erhält Informationen zur weiteren Vorgehensweise.

Mikrofonkapsel nicht verdecken

Auch die Gesprächsteilnehmer selbst können für eine gute Verständlichkeit und für ungetrübte Freude beim Telefonieren sorgen. Bei vielen Handsets ist das kleine, integrierte Elektretmikrofon kaum sichtbar oder völlig im Gehäuse verborgen. Daher kann es passieren, dass der Nutzer beim Telefonieren versehentlich die Finger über die Mikrofonkapsel legt und für eine gedämpfte Übertragung des Sprachsignals sorgt.

Wenn sich mehrere Gesprächsteilnehmer über eine dumpfe Sprachwiedergabe beschweren, sollte die Griffhaltung überprüft werden. Wer das Mobilteil mittig in der Hand hält und das untere Ende freilässt, sorgt für eine klare und deutliche Wiedergabe des Sprachsignals. An vielen Handgeräten lässt sich ein Headset anschließen. Das Handgerät lässt sich mit einem Clip an der Kleidung einhängen, so dass der Nutzer beide Hände frei hat. Durch den Anschluss des Headsets wird die Übertragung des Sprachsignals durch die technische Qualität des Mikrofon im Headset beeinflusst. Daher sollte bei der Auswahl des Headsets ein mit dem Gerät kompatibles Teil in hoher Qualität gewählt werden.

Ruhige Umgebung und klare Sprache

Umgebungsgeräusche können die Übertragung des Sprachsignals nachhaltig verschlechtern. Wer in lauter Umgebung telefoniert, muss damit rechnen, dass der Gesprächspartner nur angestrengt den eigenen Worten folgen kann.

Einige Schnurlostelefone sind mit akustischen Filtern ausgestattet, die störende Umgebungsgeräusche unterdrücken und für bessere Sprachübertragung gewährleisten.

Dennoch ist es in Hinblick auf eine ungetrübte Unterhaltung zu empfehlen, für das Führen eines längeren Telefonats für eine möglichst ruhige Umgebung zu sorgen.Jedes aktuelle Schnurlostelefon besitzt auch eine Freisprechfunktion. Ähnlich wie ein Headset wird auch die Freisprechfunktion gern genutzt, um beide Hände frei zu haben und während des Gesprächs anderen Tätigkeiten nachgehen oder Notizen vornehmen zu können.

Lästige Rückkopplungseffekte werden bei aktuellen Schnurlostelefonen zwar unterdrückt, jedoch kann die Freisprechfunktion zu störenden Echos und durch die automatische Aussteuerung verursachten Unterdrückung von Silben führen. Wer die Freisprechfunktion nutzt, sollte auf eine besonders klare Aussprache achten und sich um akzentuierte Pausen zwischen einzelnen Sätzen bemühen.

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