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Kabellose Kopfhörer Test 2018 • Die 15 besten Kabellosen Kopfhörer im Vergleich

Kopfhörer sind keine neue Erfindung. Tatsächlich hat dieses Produkt bereits deutlich mehr als einhundert Jahre auf dem Buckel, wobei der tatsächliche Erfinder bis heute nicht ermittelt werden konnte. Kopfhörerähnliche Geräte nutzte man bereits seit der Erfindung des Telefons, daher wird Alexander Graham Bell manchmal als Erfinder des Kopfhörers genannt.

Kabellose Kopfhörer Bestenliste 2018

Letzte Aktualisierung am: 

 
  3D Sound Labs 3D Sound ONE - Over-Ear 3D Audio Kopfhörer mit Head Tracking Sony Sony MDRDS6500 Funkkopfhörer in 7.1 Digitalqualität, schwarz Bose Bose ® SoundLink around-ear kabellose Kopfhörer II weiß Beats by Dr. Dre Beats by Dr. Dre Solo3 Wireless Kopfhörer, roségold August August EP650 - Bluetooth NFC Kopfhörer mit aptX Technologie - mit Lederohrpolster (Schwarz) Bose Bose SoundSport Free wireless headphones - Schwarz Sennheiser Sennheiser RS 127 Funkkopfhörer Sennheiser Sennheiser RS 120-II Funkkopfhörer HolyHigh HolyHigh Bluetooth Kopfhörer Bluetooth Headset Stereo-Minikopfhörer Kopfhörer in Ear mit Ladekästchen und integriertem Mikrofon für Android und iPhone Sony Sony MDR-RF855RK Home Entertainment-Kopfhörer (40mm Neodym) Thomson Thomson WHP3001BK Funkkopfhörer (kabellos mit Ladestation, Over-Ear, PLL-System, Reichweite 100 m, 863 MHz) schwarz Jelly Comb TV Funk Kopfhörer, Jelly Comb Funkkopfhörer mit Lautstärke-Regler, Multifunktions-Ladestation für TV und alle Ihre Multimedia-Gerät Anker Anker SoundBuds Surge Bluetooth Kopfhörer, in Ear magnetischer Kopfhörer mit 6-Stunden-Spielzeit/Wasserschutzklasse IPX4/Mikrofon für iPhone, iPad, Samsung, Nexus, HTC und mehr Sony Sony MDR-RF811RK Funkkopfhörer schwarz LinkWitz Bluetooth Kopfhörer, Wireless Bluetooth 4.1 Stereo Kopfhörer Dynamisch Geschlossen, Over-Ear High-Fidelity Sport Mp3-Player mit 3,5 mm Buchse und Mikrofon-Rauschunterdrückung für IPhone, Android, PC und andere Bluetooth-Geräte.
  Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen
ExpertenTesten TÜV-Siegel 1,07
sehr gut
1,10
sehr gut
1,53
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1,69
gut
1,77
gut
1,80
gut
2,13
gut
2,49
gut
2,54
befriedigend
2,62
befriedigend
2,65
befriedigend
2,69
befriedigend
2,69
befriedigend
2,73
befriedigend
2,87
befriedigend
Kundenbewertungen
auf Amazon

3.8 von 5 Sternen
bei 544 Rezensionen

4.2 von 5 Sternen
bei 561 Rezensionen

4.5 von 5 Sternen
bei 65 Rezensionen

4.2 von 5 Sternen
bei 3321 Rezensionen

3.7 von 5 Sternen
bei 325 Rezensionen

4.1 von 5 Sternen
bei 117 Rezensionen

3.4 von 5 Sternen
bei 403 Rezensionen

4 von 5 Sternen
bei 446 Rezensionen

3.5 von 5 Sternen
bei 140 Rezensionen

3.3 von 5 Sternen
bei 835 Rezensionen

3.9 von 5 Sternen
bei 15 Rezensionen

4.2 von 5 Sternen
bei 476 Rezensionen

3.5 von 5 Sternen
bei 227 Rezensionen

3.7 von 5 Sternen
bei 196 Rezensionen
Marke 3D Sound Labs Sony Bose Beats by Dr. Dre August Bose Sennheiser Sennheiser HolyHigh Sony Thomson Jelly Comb Anker Sony LinkWitz
Modell

Over Ear

Over Ear

Around Ear

Over Ear

Over Ear

In Ear

Over Ear

On Ear

In Ear

Over Ear

Over Ear

Over Ear

In Ear

Over Ear

Over Ear

Farbe

Schwarz

Schwarz

Weiss

Roségold

Schwarz

Schwarz

Schwarz

Schwarz

Schwarz

Schwarz

Schwarz

Schwarz

Schwarz

Schwarz

Schwarz

Gewicht

272 g

322 g

200 g

200 g

236 g

18,1 g

231 g

231 g

159 g

299 g

771 g

921 g

13,6 g

272 g

372 g

Abmessungen

53,3 x 48,3 x 21,6 cm

25 x 19 x 31 cm

19,1 cm x 15,2 cm x 3,8 cm

k.A.

189 x 71 x 177 cm

3 x 2,5 x 3,2 cm

31,6 x 22,2 x 14,2 cm

22,5 x 8,5 x 13,3 cm

7,5 x 4,5 x 3,2 cm

6,6 x 3,5 x 18 cm

14 x 30,6 x 28,6 cm

21,5 x 12,5 x 24,5 cm

1,7 x 2,5 x 3,1 cm

k.A.

15 x 9 x 18 cm

Reichweite

ca 100 m

100 m

Ausreichend

k.A.

10 m

Ausreichend

100 m

80 m

Ausreichend

100 m

100 m

100 m

Ausreichend

k.A.

k.A.

Akku Betriebsdauer

k.A.

20 Stunden

15 Stunden

40 Stunden

15 Stunden

5 Stunden

20 Stunden

20 Stunden

4 Stunden

18 Stunden

8 Stunden

8 Stunden

6 Stunden

13 Stunden

k.A.

Bluetooth Kompatibel

ja

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Faltbar

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Mikrofon

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Kompatibel mit Apple und Android

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Kompatibel mit PC

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Kompatibel mit Fernseher

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USB Kabel

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nein

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nein

ja

ja

Besonderheiten
  • Anpassbare 3D Audio Kopfhörer
  • Tracking der Kopfbewegung für verbesserte 3D Audio Perfomance
  • Windowstreiber für Multichannelaudio (5.1/ 7.1)
  • Digitale Synchronisation für perfekte Sound Wiedergabe
  • iOS Media Player für Sourround Sound zuhause (5.1/ 7.1)
  • Kompatibel mit Fernseher, DVD, Blu-ray Disc und PlayStation Spielekonsolen
  • Dynamischer und genauer Sound dank 40-mm-Treibereinheit
  • Freuen Sie sich auf einen störungsfreien, hochwertigen Sound dank einer unkomprimierten, digitalen Übertragung (2,4 GHz)
  • Surround-Modus, automatische Frequenzsuche (Reichweite von bis zu ca. 100 m)
  • Schnelles Aufladen in der Ladestation, bis zu 20 h Akkubetriebsdauer
  • Verbesserter Nebenton, damit Sie bei Anrufen natürlich klingen
  • Neueste Bluetooth-Technologie für einfachen Anschluss und nahtlose Ton- und Bildsynchronisation
  • Kraftvoller Spitzenklang dank exklusiver Technologien
  • Bis zu 15 Stunden Musikgenuss ohne Unterbrechung dank des Lithium-Ionen-Akkus
  • Einfaches Umschalten zwischen zwei verbundenen Bluetooth-fähigen Geräten (z. B. Smartphone und Tablet)
  • Preisgekrönter Sound, preisgekröntes Design von Beats
  • Bis zu 40 Stunden Batterieleistung für Langzeit-Hörgenuss
  • Dank Fast Fuel genügen 5 Minuten Ladezeit für 3 Stunden Wiedergabe
  • Elegantes, ergonomisches Design, robust und faltbar, immer dabei
  • Universelles USB Ladekabel
  • Mehr als 10 Stunden Musikgenuss
  • Bluetooth v4.2 Low Latency.
  • Genießen Sie Fernsehen ohne Tonverzögerung.
  • App für Android und iOS.
  • Mit der August Audio App kannst du das in Sekunden einstellen.
  • Vollkommen kabellos für vollkommene Bewegungsfreiheit
  • Schweiß- und wetterresistente Earbuds mit Schutzklasse
  • Sport-Ohreinsätze in drei Größen (S/M/L) für einen bequemen und sicheren Sitz
  • Verlorene Earbuds lassen sich mithilfe der Suchfunktion der Bose Connect App orten
  • Firmware-Update zur besseren A/V-Synchr. bei Geräten, die AVDTP ab V. 1.3 vollst. unterstützen
  • Offener, ohrumschließender Stereo-Funkkopfhörersystem
  • Detailreiches, analytisches Klangbild mit guter Basswiedergabe
  • Reichweite bis zu 100 m
  • Empfang durch Wände und Decken, sogar draußen im Garten
  • Freies Klangerleben ohne Kabel
  • Inkl. Ladestation
  • Offenes On-Ear-Design
  • Leicht aufzuladen und aufzubewahren
  • Kabellose Freiheit, mit Empfang auch durch Wände und Decken hindurch, bis zu 80 m
  • Sehr leichte Kopfhörer, die auch bei längerem Tragen extrem komfortabel sind
  • Endlich Schluss mit dem Kabelsalat
  • Praktisches Touchpanel an der Seite von kopfhörer
  • Das winzige Ladekästchen lädt die earphones bis zu viermal komplett nach.
  • Einfach in die Tasche stecken und überall hin mitnehmen!
  • Sport und Fitness
  • Inkl. Ladestation
  • Geschlossen, ohrumschließend
  • Frequenzbereich: 10 Hz bis 22 kHz
  • Nickel-Metall-Hydrid-Akku oder AAA Batterien
  • 40-mm-Neodym-Treiber
  • Bequeme Polsterung
  • Lautstärkeregelung und Power-Knopf mit LED-Anzeige bequem am Kopfhörer zu bedienen
  • PLL-System für optimale Übertragung
  • Automatische Sendersuchung
  • Gepolsterte und bewegliche Ohrmuscheln für angenehmes Tragen
  • Multifunktions-Basis mit Sender, Ladestation und Halterung
  • Gleichzeitige Verbindung mit bis zu 100 Funkkopfhörern für gleichzeitigen Hörgenuss
  • Funkreichweite im Freien bis zu 100 Meter, in Gebäuden 20-30 Meter
  • Hoher Tragekomfort durch elastischen Kopfbügel und gepolsterte, geschlossene Ohrmuscheln. Kristallklarer Sound
  • Kräftiger Bass und Störgeräuschunterdrückung
  • Fitness und Sport
  • Wasserfestes Nano-Coating
  • High-Fidelity Audio: Liefert kristallklaren Sound durch 6mm Treiber.
  • Super leichtes Design und Ohrstücke in verschiedenen Größen für eine universelle, perfekte Passform.
  • SoundBuds Surge, XS/S/M/L Ohrstücke, S/M/L Wingtips, Kabelclip, Shirtclip, Tragetasche
  • Akkulaufzeit: 13 Stunden (mit dem mitgelieferten Nickel-Metall-Hydrid-Akku)
  • 28 Stunden (mit separat erhältlichen Alkalibatterien)
  • Tragekomfort durch selbstjustierenden Bügel und umschließende Ohrmuschel
  • Lautstärkeregelung am Kopfhörer integriert
  • 20-20.000 Hz Frequenzbereich
  • Tiefer Bass!
  • Bidirektionale Rauschunterdrückungstechnologie stellt sich sicher, dass Sie CD-Qualität mit dieser Bluetooth Kopfhörer hören können.
  • Einziehbares und faltbares Design.
  • Kommt mit einem 3,5mm Audiobuchse und Kabel.
  • Dieser Funkkopfhörer können auch als Drahthörer benutzt werden.
Verarbeitungsqualität
Materialbeschaffenheit
Preis-Leistungsverhältnis
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Was ist ein kabelloser Kopfhörer?

Ein kabelloser Kopfhörer unterscheidet sich vom herkömmlichen Kopfhörer einzig dadurch, dass er keine Kabelverbindung mehr zu seiner Quelle benötigt. Dies macht das Tragen eines Kopfhörers noch angenehmer und flexibler.

Ein kleiner Nachteil bei kabellosen Kopfhörern besteht allerdings darin, dass sie eine interne Stromversorgung via Batterie oder Akku benötigen. Bei Kopfhörern mit Kabelverbindung zur Quelle konnte ebendiese Verbindung auch zur Energieversorgung genutzt werden.

So funktioniert ein kabelloser Kopfhörer

Die Bezeichnung „kabelloser Kopfhörer“ ist ein Oberbegriff, der eigentlich nur eines aussagt: Zwischen Kopfhörer und Quelle wird keine Kabelverbindung benötigt. Um eine drahtlose Verbindung herzustellen haben sich aktuell drei technische Standards durchgesetzt.

Bluetooth-Kopfhörer

JBL T450BT Kabelloser On-Ear Bluetooth Kopfhörer mit Integrierter Musiksteuerung und MikrofonBluetooth-Kopfhörer: Der Bluetooth-Standard hat sich als gängigster Weg durchgesetzt, um Daten über kurze Distanzen zu übertragen. Daher kennt man Bluetooth von Peripheriegeräten am Computer, etwa der Maus oder der Tastatur.

Genutzt wird er aber auch für die Verbindung zwischen Smartphone und Autoradio, etwa um auf dem Smartphone gespeicherte Musik zu hören oder um das Autoradio als Freisprechanlage nutzen zu können.

Es ist also kein Wunder, dass Bluetooth auch für kabellose Kopfhörer der inzwischen gängigste Standard ist.

Allerdings funktioniert Bluetooth tatsächlich nur über sehr kurze Distanzen. Bereits bei einer Entfernung von 10 Metern zwischen Kopfhörer und Quelle kann meist keine stabile Verbindung mehr hergestellt werden.

Funk-Kopfhörer

Funk-Kopfhörer: Funk-Kopfhörer haben einen entscheidenden Vorteil gegenüber den Bluetooth-Geräten, denn sie eignen sich auch für weit größere Distanzen. Bis zu einhundert Meter dürfen zwischen Kopfhörer und Quelle liegen, um eine stabile Verbindung zu halten.

Der Klang ist mit jenem eines Bluetooth-Kopfhörers absolut vergleichbar. Der Haken ist jedoch, dass für den Aufbau einer Funkverbindung stets eine spezielle Basisstation benötigt wird. Während der Bluetooth-Kopfhörer also mit jeder Bluetooth-Quelle gekoppelt werden kann, muss man für den Funkkopfhörer immer erst die Basisstation installieren.

Die große Reichweite erfordert also einen größeren Aufwand, daher bietet sich die Nutzung eines solchen Gerätes vor allem zu Hause an. Mit einem Funkkopfhörer kann man sich auch durch ein großes Haus und den Garten bewegen, ohne dass die Verbindung abzureißen droht.

NFC-Kopfhörer

Bluetooth Kopfhörer, ELEGIANT Bluetooth 4.1 Wireless Stereo Headset drahtlose KopfhörerNFC-Kopfhörer: Hauptsächlich wird der NFC-Standard genutzt, um für einen kurzen Zeitraum zwischen zwei Geräten, die sich dicht beieinander befinden, eine drahtlose Verbindung aufzubauen.

Beispiele dafür findet man etwa im Bezahlungssystem, wo sich ein Smartphone lediglich in der Nähe eines Gerätes befinden muss, um beispielsweise im Supermarkt zu bezahlen oder einen Parkschein zu lösen.

Da der Standard als noch sicherer und stabiler gilt als Bluetooth, nutzt man ihn auch immer öfter für kabellose Kopfhörer.

Allerdings handelt es sich stets um eine zusätzliche Option, nicht um einen vollwertigen Ersatz für Funk oder Bluetooth.

Denn der größte Nachteil bei NFC ist, dass zwischen Kopfhörer und Audioquelle nur wenige Meter Distanz sein dürfen. Bei Strecken von weniger als drei Metern ermöglicht NFC aber die stabilste, sicherste und qualitativ hochwertigste kabellose Verbindung.

Vorteile und Anwendungsbereiche

Bose QuietComfort 35 Wireless Kopfhörer II, Standard schwarz im testEigentlich ist ein kabelloser Kopfhörer immer ein guter Ersatz für ein kabelgebundenes Gerät. Beim gemütlichen Musikgenuss im Fernsehsessel mag das Verbindungskabel vielleicht noch am wenigsten stören, in fast allen anderen Fällen ist dessen Wegfall aber eine echte Befreiung.

Natürlich eignet sich ein kabelloser Kopfhörer, genau wie sein kabelgebundener Vorgänger, besonders gut zum Musikhören, wobei es gerne auch mal etwas lauter werden darf. Denn ein Kopfhörer sorgt dafür, dass ringsherum niemand gestört wird.

Mittlerweile können fast alle Kopfhörer aber auch als Headset zum Telefonieren mit dem Smartphone eingesetzt werden.

Ein besonderer Vorteil ist dabei nicht nur der Stereoklang, weil der Kopfhörer das Gespräch auf beide Hörmuscheln überträgt. Generell kann man mit dem Kopfhörer Musik hören, die bei ankommenden Gesprächen unterbrochen und nach deren Beendigung fortgesetzt wird.

Ein kabelloser Kopfhörer bietet natürlich besondere Pluspunkte, da er ohne störendes Kabel recht viel Bewegungsfreiheit bietet. Je nach genutztem Standard für die kabellose Übertragung kann man sich frei durch den Raum oder sogar durch das Haus bewegen, ohne den Kopfhörer ablegen zu müssen oder eine Unterbrechung der Verbindung zu riskieren.

JBL T450BT Kabelloser On-Ear Bluetooth Kopfhörer mit Integrierter Musiksteuerung und Mikrofon Kompatibel mit Apple und Android

 

Welche Arten von kabellosen Kopfhörern gibt es?

Bügel Kopfhörer

Bose QuietComfort 35 Wireless Kopfhörer II, Standard schwarzDer Bügel-Kopfhörer ist ein Kopfhörer der klassischen Bauform. Bereits die allerersten Kopfhörer wurden mit dem charakteristischen Kopfbügel hergestellt. Eine Bauform, die sich auch heute noch großer Beliebtheit erfreut.

Unterschiede gibt es insbesondere bei den Hörmuscheln: Bei der Over-Ear-Variante verschwindet das Ohr komplett hinter der Hörmuschel, bei der On-Ear-Variante liegt selbige einfach nur auf dem Ohr auf. Für die Teilnahme im Straßenverkehr gilt zweite Variante als geeigneter, da Umgebungsgeräusche nicht komplett abgeschirmt werden.

Zumeist werden On-Ear- oder Over-Ear-Kopfhörer zu Hause im Wohnzimmer getragen, da man Musik hier meist im Sitzen oder im Liegen konsumiert. Im Gehen oder gar beim Sport sind diese normalen Bügelkopfhörer allerdings aufgrund ihres Gewichts und der Bauform eher ungeeignet.

In-Ear Kopfhörer

In-Ear-Kopfhörer werden zumeist auch „Ohrhörer“ genannt. Hierbei handelt es sich um die kleinste Bauform eines Kopfhörers, denn die notwendigen Stöpsel verschwinden fast komplett im Gehörgang.

Genutzt werden In-Ear-Kopfhörer vor allem im professionellen Bereich, da die Stöpsel dann individuell auf den Träger abgestimmt werden können. Bei Kopfhörern dieser Bauform, die nicht speziell angepasst wurden, beschweren sich viele Träger darüber, dass die Stöpsel leicht wieder herausfallen.

Ear-Bud Kopfhörer

Die beliebtere Variante der Ohrhörer verfügt über Stöpsel, die lediglich in die Ohrmuschel eingesetzt werden. Diese haben in aller Regel einen deutlich besseren Halt.

Die meisten In-Ear Kopfhörer und Ear-Bud Kopfhörer besitzen aufgrund ihrer kompakten Bauform einen wenig leistungsstarken Akku und sind technisch weniger gut ausgestattet als größere Modelle. Dies betrifft beispielsweise das Noise-Cancelling, bei dem Umgebungsgeräusche aktiv herausgefiltert werden.

Nackenbügel Kopfhörer

Bei Nackenbügel-Kopfhörern verläuft der Bügel, wie der Name bereits sagt, nicht über den Kopf sondern im Nacken. Diese Variante ermöglicht das besonders bequeme Tragen großer, hochwertiger Kopfhörer, auch wenn man selber in Bewegung bleibt. Daher eignen sich Nackenbügel-Kopfhörer besonders für das Tragen beim Sport oder bei körperlicher Arbeit.

Sportkopfhörer

Sportkopfhörer können unterschiedliche Bauformen besitzen. Eine Gemeinsamkeit ist jedoch eine besonders robuste Ausführung, die wirklich alles mitmacht. Schweiß, Spritzwasser oder Schmutz machen einen Sportkopfhörer kaum etwas aus. Einige Varianten sind sogar komplett wasserdicht.

Headsets

Ein Headset ist im Prinzip die Kombination aus Kopfhörer und Mikrophon. Bei einigen Varianten erkennt man das Mikrophon als charakteristischen Bügel, der bis vor den Mund reicht. Häufig ist das Mikrophon aber auch an diskreter Stelle angebracht.

Ein Headset kann natürlich dem Hören von Musik dienen, ist aber vordergründig für das Führen von Gesprächen konzipiert. Früher wurden Headsets vor allem in Callcentern eingesetzt, heute dienen sie immer häufiger auch als Freisprecheinrichtung für das Smartphone oder für die Telefonie via Messenger am Computer.

So werden kabellose Kopfhörer getestet

Eine große Gerätevielfalt bedeutet immer auch eine Schwierigkeit, wenn einheitliche Testkriterien gefunden werden müssen. Bei aller Vielfalt gibt es aber dennoch einige Aspekte, die kabellose Kopfhörer jeder Bauform erfüllen sollten. Die Produkttester wollten genauer wissen, wie gut die jeweiligen kabellosen Kopfhörer in der Kategorie mithalten können.

Ton

Mit dem Ton steht und fällt die gesamte Beurteilung eines kabellosen Kopfhörers. Denn durch moderne Soundsysteme wie Dolby Surround ist das menschliche Ohr sehr verwöhnt. Man erwartet also einen tadellosen Klang (idealerweise sogar einen Raumklang), ganz ohne Dröhnen, Knarzen oder irgendwelche anderen Verzerrungen.

Geräuschunterdrückung

Eine Rauschunterdrückung ist besonders eine Eigenschaft großer Kopfhörer. Hierbei wird die Geräuschkulisse der Umgebung nicht nur durch eine gute Abschirmung, sondern auch auf elektronischem Wege unterdrückt. Bei den diversen getesteten Geräten klappte dies unterschiedlich gut.

Handhabung

Ein Kopfhörer gehört zu jenen Geräten, die besonders intuitiv bedienbar sein müssen. Denn im Gegensatz zu fast allen anderen Geräten, die man im Alltag nutzt, kann man den Kopfhörer während des Tragens nicht sehen. Produkttester achteten also besonders auf die Haptik der Bedientasten. Zur Handhabung gehört aber auch die Verstellbarkeit des Kopfhörers, um ihn je nach Träger auf die optimale Größe einstellen zu können.

Tragekomfort

JBL T450BT Kabelloser On-Ear Bluetooth KopfhörerDer Tragekomfort kann freilich ganz unterschiedliche Ausprägungen haben. Kommt es beim großen Bügelkopfhörer eher auf die Form und Bequemlichkeit des Bügels an, liegt der Fokus bei den Ohrhörern eher auf der Form der verbauten Ohrstöpsel.

In beiden Fällen achteten die Tester zudem auch auf den genutzten Materialmix. Dieser sollte strapazierfähig, langlebig und dabei besonders hautfreundlich sein. Für etwaige Giftstoffe gab es also einen deutlichen Punktabzug.

Akkuleistung

Dieser Punkt betrifft natürlich insbesondere jene Kopfhörer, die über einen nicht austauschbaren, internen Akku verfügen – oder über solche, die nur mit einem speziellen Akku betrieben werden können.

Hier wollten die Tester nicht nur die maximale Nutzungsdauer prüfen, sondern auch die längst mögliche Standby-Dauer ermitteln, bevor der Akku schlapp macht. Bei kabellosen Kopfhörern, die mit Standardbatterien beziehungsweise -Akkus betrieben werden, konnten die Tester unterschiedliche Kopfhörer mit den identischen Batterien testen und auf diese Weise den Energieverbrauch ermitteln.

Material und Verarbeitung

Wie so oft macht auch bei Kopfhörern das Material einen großen Teil des Wertes aus. Und auch hier findet man sehr große Unterschiede, was die Materialqualität und das genutzte Material selbst anbelangt. Ein vorherrschendes Material ist natürlich Kunststoff, der freilich ganz unterschiedlich verarbeitet sein kann.

Dünne Bauformen, die leicht beschädigt werden können, bekamen im Test natürlich einen satten Punktabzug. Viele Hersteller achten aber zunehmend auf eine stabile Bauweise und einen Materialmix aus Plastik und Metall (meistens Edelstahl oder Aluminium). Wesentlich ist dabei auch, dass es keine scharfen Ecken oder Kanten gibt. Bei einem Kopfhörer, den man während der Benutzung ja nicht sehen kann, war den Testern dieser Aspekt ganz besonders wichtig.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Auch Produkttester interessieren sich für den Preis, jedenfalls indirekt. es wird also nicht nur ermittelt, was ein kabelloser Kopfhörer alles kann und leistet: Das Ergebnis wird auch mit dem durchschnittlichen Kaufpreis abgeglichen. So kann der potenzielle Käufer schnell erkennen, ob ein kabelloser Kopfhörer näher in Betracht gezogen werden kann oder ob man vom Kauf Abstand nehmen sollte.

Worauf muss ich beim Kauf eines kabellosen Kopfhörers achten?

Wer nutzt den kabellosen Kopfhörer?

Auch hier steht die wohl wichtigste Frage direkt am Anfang. Der technikaffine Student kann sicher mit allerlei Schnickschnack umgehen und sich möglicherweise sogar darüber freuen. Für die Rentnerin indes ist es meistens sinnvoller, ein möglichst einfaches Gerät vorzuziehen.

Allerdings kommt es dabei nicht nur auf eine einfache Handhabung und Bedienbarkeit an: Der kabellose Kopfhörer sollte auch in jeder Situation bequem zu tragen sein, damit man dauerhaft Freude daran hat.

Wo soll der kabellose Kopfhörer genutzt werden?

Wie bereits beschrieben, gibt es bei kabellosen Kopfhörern zahlreiche unterschiedliche Bauformen, die eine Nutzung in den verschiedensten Situationen möglich machen. Im Wohnzimmer wird also ein anderer kabelloser Kopfhörer benötigt als in der Werkstatt, während man beim Sport wieder eine andere Bauform bevorzugen sollte. Produkttester haben aber auf die unterschiedlichsten Bedürfnisse Rücksicht genommen und empfehlen einen kabellosen Kopfhörer daher für bestimmte Anwendungssituationen.

Wird auf Sonderfunktionen Wert gelegt?

Es gibt einige kabellose Kopfhörer, die einfach nur Audiodaten übertragen können, darüber hinaus aber keine Zusatzfunktionen besitzen. Die meisten kabellosen Kopfhörer können mittlerweile aber deutlich mehr. Daher ist es ratsam, sich über mögliche Zusatzfunktionen vor dem Kauf zu informieren. Beispielsweise könnte eine Titelweiterschaltung an der Hörmuschel eine sinnvolle Ergänzung zur Hauptfunktion sein, aber auch die Nutzungsmöglichkeit als Freisprecheinrichtung ist in vielen Situationen sehr praktisch.

Welches Budget steht zur Verfügung?

Nur wenn man finanziell aus dem Vollen schöpfen kann, wird man die eierlegende Wollmilchsau kaufen können. Ansonsten ist der Erwerb eines kabellosen Kopfhörers immer ein gewisser Kompromiss: Kein kabelloser Kopfhörer, der zu einem vertretbaren Preis zu haben ist, ist in jeder Hinsicht perfekt. Man kann aber im Vorfeld vergleichen und sich für ein Gerät entscheiden, dessen Schwächen in den ohnehin nicht oder kaum genutzten Funktionen zu finden sind.

Was sagen die Produkttester?

Freilich kann man vor dem Kauf eines kabellosen Kopfhörers auch nach Produktbewertungen schauen, die von früheren Käufern eines identischen Gerätes abgegeben wurden. Produkttester haben allerdings ganz andere Möglichkeiten, sich ein möglichst objektives Bild von ihrem Testobjekt zu machen.

Tester können einen kabellosen Kopfhörer als tatsächlich auf Herz und Nieren prüfen, was dem Laien in dieser Form nicht möglich ist.

JBL T450BT Kabelloser On-Ear Bluetooth Kopfhörer mit Integrierter Musiksteuerung und Mikrofon Kompatibel mit Apple und Android Geräten -Schwarz test

Kurzinformation zu 7 führenden Herstellern

  • Sennheiser
  • Beats by Dr Dre
  • Sony
  • Philips
  • Teufel
  • Auna
  • Bowers & Wilkins

Sennheiser:

Wer sich über kabellose Kopfhörer informiert, kommt an einem Namen nicht vorbei: Sennheiser ist nicht nur in Deutschland, sondern international eines der renommiertesten Unternehmen im Bereich der Lautsprecher, Mikrophone und Kopfhörer.

Gegründet wurde das Unternehmen bereits im Jahre 1945 durch Fritz Sennheiser als „Laboratorium Wennebostel“. Als ehemaliger Mitarbeiter des Instituts für Hochfrequenztechnik und Elektroakustik gründete er das Unternehmen mit seinen Ersparnissen. In der Anfangszeit stellte das junge Unternehmen vor allem Messgeräte her, doch schon 1946 kam von Siemens ein Auftrag für die Produktion eines Mikrophons. Damit war der Startschuss für eine Erfolgsgeschichte gegeben, die bis heute anhält.

In den folgenden Jahrzehnten sollte Sennheiser für zahlreiche Erfindungen und Weiterentwicklungen im elektroakustischen Bereich verantwortlich sein. Zum aktuellen Portfolio des Unternehmens gehören unter anderem der „Sennheiser Orpheus“, der teuerste in Serie gefertigte Kopfhörer der Welt sowie diverse Sportkopfhörer, die in Kooperation mit dem Sportartikelhersteller Adidas entwickelt wurden.

Beats by Dr Dre:

Von dem Unternehmen Beats Electronics, das sich hinter der Marke „Beats by Dr. Dre“ verbirgt, kann eine der fantastischen Geschichten der New Economy erzählt werden. Normalerweise kennt man diese eher aus dem IT- oder Social-Media-Bereich, doch Beats ist gar nicht so weit von diesen Geschäftsfeldern entfernt.

Im Jahr 2006 gründeten André Romell Young (bekannt als Rapper „Dr. Dre“) und Jimmy Iovine das Unternehmen, das für seine Kopfhörer anfangs mit der Firma Monster Cable Products kooperierte. Zwischenzeitlich wurde die Kooperation allerdings aufgekündigt.

Nachdem das Unternehmen nach nur fünfjährigem Bestehen mehrheitlich vom taiwanischen Technologiekonzern HTC übernommen und kurze Zeit später wieder an die ursprünglichen Eigner zurückveräußert wurde, ließ die nächste Überraschung nicht lange aus sich warten: Dem Apple-Konzern war die Übernahme des Kopfhörerherstellers volle 3,2 Milliarden Dollar wert, womit André Romell Young mit einem Schlag um 500 Millionen Dollar reicher wurde.

Spannend ist aber nicht nur die Firmengeschichte von Beats: Auch qualitativ können die Produkte durchaus mithalten, was auch Produkttester gerne bestätigen. Doch das ist nur logisch, sonst hätte Apple ganz sicher nicht dermaßen viel Geld für das Unternehmen auf den Tisch gelegt.

Sony:

Obwohl Sony hinter Hitachi und Panasonic „nur“ der drittgrößte Technologiekonzern Japans ist, hat er es in Europa mit Abstand zur größten Berühmtheit gebracht.

Bereits im Jahre 1946 wurde der Konzern als „Tokioter Kommunikationsindustrieunternehmen“ in der damals fast vollkommen zerstörten Stadt gegründet. Bis heute hält sich ein Gerücht hartnäckig, dass Sonys erstes Produkt ein elektrischer Reiskocher gewesen sei, doch diese Erzählung gehört ins Reich der Märchen. Tatsächlich wandte man sich schnell der Unterhaltungselektronik zu und stellte eines der ersten Transistorradios her.

Innovativ war Sony aber auch in späteren Jahrzehnten: Die heute noch berühmten Produkte „Walkman“ (der erste tragbare Kassettenspieler, der in Großserie produziert wurde) sowie „Discman“ (portabler CD-Player) stammen aus dem Hause Sony. Auch an der Entwicklung der Compact Disc war Sony maßgeblich beteiligt.

Heute gilt Sony in vielen Bereichen der Unterhaltungselektronik als etabliert. Neben diversen Hifi-Komponenten, Lautsprechern und Kopfhörern kennen vor allem junge Leute die „Sony Playstation“ als eine der beliebtesten Spielkonsolen der letzten Jahre.

Philips:

Der niederländische Konzern Royal Philips gehört nicht nur zu den bekanntesten Unternehmen des Landes, sondern ist im Bereich der Elektronik ein wahrer Global Player. Ein Erfolg, der bei der Gründung im Jahre 1891 noch keineswegs absehbar war. Anfangs stellte man die erst kurz zuvor erfundene Glühlampe her, konnte aber rasch auch in andere Bereiche der Elektronik expandieren. Schon in den ersten Jahrzehnten nach der Gründung war das Unternehmen mit mehreren tausend Mitarbeitern einer der führenden Hersteller von Radiogeräten und Lautsprechern. Der erste Fernseher von Philips wurde 1928 vorgestellt.

Wirklich in Fahrt kam das Unternehmen jedoch erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Bereits in den späten 1940er Jahren war die alte Größe fast wieder erreicht und Philips stellte laufend neue Produkte aus den verschiedensten Bereichen vor. Neben den benannten Produkten aus der Unterhaltungselektronik kamen in rascher Folge auch Produkte für den Haushalt sowie aus der Gesundheits- und Schönheitspflege hinzu. Das Angebot reichte also von Radiogeräten über Haartrockner bis hin zu Elektrorasierern.

Später tat sich Philips als besonders innovativ hervor und stellte unter anderem die Kompaktkassette und den zugehörigen Kassettenrekorder vor. Auch bei der späteren Entwicklung der Compact Disc war Philips federführend. Und wie selbstverständlich war Philips auch eines der wichtigsten Unternehmen, die 1997 die erste DVD entwickelten.

Heute ist Philips ein Mischkonzern, der weltweit große Anerkennung genießt. In Deutschland gibt es wohl fast keinen Haushalt, in dem keine Geräte von Philips zu finden sind (oder zu finden waren). Bei kabellosen Kopfhörern ist Philips ebenfalls einer der bekanntesten Anbieter, dessen Geräte im Produkttest immer wieder positiv auffallen.

Teufel:

Der Name des 1980 in Berlin gegründeten Unternehmens Teufel mag allgemein nicht zu den bekanntesten zu gehören. Dies liegt aber vordergründig am eng fokussierten Kerngeschäft des Mittelständlers.

Im Gegensatz zu Weltkonzernen wie Philips oder Sony ging es den Machern von Teufel vordergründig um eine Pflege des Kerngeschäfts, nicht jedoch um eine Expansion in andere Betätigungsfelder. Daher hat Teufel bis heute ausschließlich Lautsprecher und eng verwandte Produkte im Sortiment. Stereolautsprecher, Soundbars und Heimkinosysteme gehören zum Angebot, aber auch Kopf- und Ohrhörer.

Wenn Produkttester Lautsprecher von Teufel vorliegen haben, stößt dies meist auf Begeisterung. Denn immer wieder können die „teuflischen“ Produkte technich überzeugen, ohne dabei außerordentlich teuer zu sein. Das Verhältnis stimmt also.

Auna:

Auna ist einer der jüngsten Namen, die im Bereich kabellose Kopfhörer mit anderen Unternehmen konkurrieren. Erst 2007 wurde das Berliner Unternehmen durch einige junge Entwickler gegründet. Ziel war es, „die Welt des Klangs zu demokratisieren“ (Auna über Auna). Aktuelle Innovationen sollten aufgegriffen und weiterentwickelt werden, um schließlich attraktive, hochwertige Geräte zum besten Preis anbieten zu können. Ein Ansatz, der den Machern von Auna eindrucksvoll gelungen ist. Mittlerweile mischt Auna in fast jedem Bereich der Unterhaltungselektronik erfolgreich mit und kann auch im Test immer wieder überzeugen. Selbstverständlich auch mit seinen kabellosen Kopfhörern.

Bowers & Wilkins:

Im mittleren bis höheren Preissegment bei Lautsprechern und Kopfhörern ist Bowers & Wilkins einer der bekanntesten Namen. Die Gründung des Unternehmens erfolgte im Jahre 1966 und schon in der Anfangszeit setzten die Briten weit mehr auf Klasse denn auf Masse. Die Lautsprecher von B & W werden nicht nur privat, sondern auch zu Studiozwecken eingesetzt, was branchenintern natürlich als Ritterschlag verstanden werden darf.

Bei B & W ist man sehr zögerlich, was das Erschließen neuer Marktsegmente betrifft. Daher dauerte es bis 2011, bis Bower & Wilkins mit dem Modell C5 den ersten Ohrhörer produziert. Doch insgesamt scheint in dieser britischen Technikschmiede eben vieles nach dem Schema abzulaufen: Was wir nicht perfekt hinbekommen, das machen wir überhaupt nicht.

Die Anerkennung von Käufern wie Produkttestern ist B & W jedenfalls bei jedem neuen Produkt sicher. Und da es sich um besonders hochwertige wie langlebige Artikel handelt, greift man beim Kauf auch gerne etwas tiefer in die Tasche.

 

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich einen kabellosen Kopfhörer am besten ein?

Bluetooth Kopfhörer On Ear Kabellos - Wireless Faltbar Kopfhörer Bluetooth 4.1 HiFi Stereo Headset eingebautes Mikrofon mit 3,5mm Audio-In fr iPhone, Samsung Android Smartphones & Tablets (schwarz)Kabellose Kopfhörer gehören zu jenen Geräten der Unterhaltungselektronik, bei denen die meisten Hersteller mitmischen. Auch Produkttester weisen immer wieder darauf hin, dass man hier nicht einfach eine Handvoll empfehlenswerter Hersteller nennen kann. Es versteht sich allerdings von selbst, dass auch ein großer niedergelassener Fachhändler nicht die breite Produktvielfalt bereithalten kann, sondern sich auf einige wenige Geräte beschränken muss.

Sollte es sich bei den kabellosen Kopfhörern vom Fachhändler um die Geräte handeln, die im Test am besten abgeschnitten haben und sollten diese auch noch zu einem guten Preis dort angeboten werden, so ist gegen dem Kauf beim lokalen Fachhändler nichts einzuwenden.

In allen anderen Fällen ist das Internet aber die bessere Adresse für den Kauf eines kabellosen Kopfhörers. Denn nirgendwo sonst bekommt man eine derart große Auswahl und kann zudem auch noch die Preise vergleichen. Außerdem kann man im Internet auch die berühmten „dummen Fragen“ stellen, die einem beim Gespräch mit dem Fachberater im Elektromarkt möglicherweise peinlich wären.

Apropos Beratung: Betrachtet man die Vielzahl verschiedenster Quellen im Internet so kann man feststellen: Die Beratung oder Informationsbeschaffung klappt online tendenziell sogar besser als im Elektromarkt. Übrigens sind die Versandkosten in den meisten Fällen kaum teurer als die Fahrt zum Händler – und durch die meistens geringeren Preise im Onlineshop haben sie sich gleich doppelt amortisiert.

Die Geschichte der kabellosen Kopfhörer

Um in die Geschichte kabelloser Kopfhörer einzutauchen, muss man etwas weiter ausholen. Denn ohne die Erfindung des Kopfhörers mit Kabel wäre auch die kabellose Variante nie entwickelt worden. Allerdings ist bis heute nicht komplett geklärt, wer den ersten Kopfhörer tatsächlich gebaut hat.

Sicher ist, dass dessen Erfindung nicht mit der Wiedergabe von Musik zu verbinden ist, sondern mit dem Telefon. Bereits Alexander Graham Bell, einer der Pioniere in der Entwicklung des Telefons, konstruierte einen Vorläufer des heute bekannten Kopfhörers. Da dieses Geräte gleichzeitig auch als Mikrophon diente, musste es allerdings zwischen Mund und Ohr hin- und herbewegt werden, während man ein Telefongespräch führte.

JBL T450BT Kabelloser On-Ear Bluetooth Kopfhörer mit Integrierter Musiksteuerung und Mikrofon Kompatibel mit Apple und Android Geräten -SchwarzEin häufig genannter Name unter den potenziellen Erfindern des Kopfhörers ist der Gründer der Baldwin Radio Company aus Salt Lake City, Nathaniel Baldwin. Dessen ab 1910 erhältliche „Baldy Phones“ kommen dem Kopfhörer moderner Bauform jedenfalls bereits besonders nahe.

Im Laufe der folgenden Jahrzehnte sollten sich zahlreiche Hersteller mit der weiteren Entwicklung des Kopfhörers befassen. Der Fokus lag dabei allerdings noch lange nicht auf der Entwicklung einer kabellosen Variante, sondern auf einer Verbesserung des Kopfhörers als solches.

So wurden unterschiedliche Bauformen entwickelt, die sich für ganz unterschiedliche Einsatzbereiche eigneten, außerdem konnte die Klangqualität stetig verbessert werden. Allerdings blieben Kopfhörer stets ein Nischenprodukt, bis Sony im Jahr 1979 mit dem tragbaren Kassettenspieler „Walkman“ das Musikhören revolutionierte.

Bei diesem Gerät, für das sich vor allem die Jugend begeistern konnte, war die Verwendung eines Kopfhörers elementar. Über die Abschaffung des Kabels machte sich aber zu diesem Zeitpunkt noch niemand besondere Gedanken: Die Möglichkeit, seine Lieblingsmusik immer und überall dabeihaben zu können, war für die nächsten Jahre bereits Revolution genug.

Die ersten kabellosen Kopfhörer kamen in den 1980er Jahren auf den Markt. Damals wurden die Signale allerdings via Infrarot von der Quelle zum Kopfhörer übertragen, was einen entscheidenden Nachteil hatte: Zwar gab es nun kein störendes Kabel mehr, doch dies bedeutete nur einen gewissen Grad an Unabhängigkeit. Denn ähnlich wie bei einer Infrarot-Fernbedienung brauchte es auch hier eine Sichtverbindung zwischen Kopfhörer und Quelle, um tatsächlich Musik hören zu können. Auch handelte es sich bei der Signalübertragung durch Infrarot noch um ein rein analoges System.

Mbuynow Bluetooth Kopfhörer in EarAb den 1990er Jahren setzten die Hersteller dann zunehmend auf die Funkübertragung, wie sie bis heute als eine der gängigen Bestand hat. Ebenfalls seit den 1990er Jahren arbeitete ein Konsortium führender Hersteller an der Entwicklung des Bluetooth-Standards, der im Februar 2001 in der Version 1.1 vorgestellt wurde. Seinen Namen erhielt der neue Standard in Anlehnung an den dänischen Wikingerkönig Harald Blauzahn, der als besonders kommunikativ galt.

Ein weiterer Entwicklungsschritt hin zu kabellosen Kopfhörern wurde ebenfalls zum Jahrtausendwechsel erreicht. In seiner „Quiets Komfort Line“ nutzte der amerikanische Hersteller Bose zum ersten Mal die heute gängige „Noise Cancelling Technologie„.

Dabei misst ein im Kopfhörer befindliches Mikrophon die Umgebungsgeräusche, um diese dann aktiv herauszufiltern. Das Ergebnis ist ein weitgehend ungestörter Hörgenuss, der freilich mit besonderen Risiken im Straßenverkehr oder bei der Arbeit verbunden sein kann. Allerdings arbeiten nicht alle Filter für Umgebungsgeräusche einheitlich gut.

Gegenwärtig sind also vor allem Funk- und Bluetoothkopfhörer auf dem Markt. Beide Systeme haben ihre Vorteile, daher werden sie wohl weiterhin parallel zueinander bestehen. Aber auch der verkabelte Kopfhörer ist noch nicht komplett ausgestorben: In einigen Situationen ist das Kabel kaum störend, dafür kann sich der Nutzer dann aber darüber freuen, für den Kopfhörer keinen zusätzlichen Akku zu benötigen. Auch sind Kopfhörer mit Kabel meistens deutlich billiger zu bekommen als die kabellose Variante.

Zahlen, Daten & Fakten zu kabellosen Kopfhörern

Musik kann man heute auf die unterschiedlichsten Arten hören, der Kopfhörer ist dabei nur eine unter vielen. Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass bei einem Kopfhörer die Lautsprecher direkt am oder sogar im Ohr sitzen, gelten hier aber einige Besonderheiten.

Der Schalldruckpegel

Ein wesentlicher Faktor für das Lautstärkeempfinden ist der Schalldruck. Dieser ist messbar und wird in Dezibel (dB) angegeben. Nach Expertenmeinung gilt inzwischen ein grenzwert von 85 Dezibel, ab dem ein Geräusch das Gehör nachhaltig schädigen kann. Die meisten Lautsprecher sind aber durchaus in der Lage, diesen Grenzwert zu überschreiten. Besonders Kinder und Jugendliche sollten auf diese Gefahr hingewiesen werden, denn leider macht laute Musik auch einfach Spaß.

Übrigens ist auch die Frequenz der Musik, also die Anzahl der Schwingungen pro Sekunde, sehr maßgeblich für das Lautstärkeempfinden. Theoretisch kann also auch Musik, die de facto sehr laut ist, als vergleichsweise leise empfunden werden – oder umgekehrt.

Die Impedanz

Dieser Punkt betrifft den in Ohm angegebenen Wechselstromwiderstand, der für die meisten Nutzer wohl weitgehend unverständlich ist. Bei Kopfhörern liegen die Impedanzen zwischen 16 und 600 Ohm. Um einen guten Klang zu gewährleisten, sollte die Impedanz der Audioquelle in einem ähnlichen Bereich liegen wie die des Kopfhörers.

Ist die Impedanz des Kopfhörers höher als jene der Audioquelle, so ist die Wiedergabe der Musik nur sehr leise. Im umgekehrten Fall werden die Bässe vergleichsweise schlecht abgespielt. Dies ist ein Grund für die an vielen Hifi-Anlagen befindliche Buchse für Kopfhörer, die zusätzlich zu den normalen Lautsprecheranschlüssen vorhanden ist. Denn Kopfhörer benötigen generell eine andere Impedanz als große Lautsprecherboxen.

Nennbelastbarkeit

Ein ganz wesentlicher Punkt bei Kopfhörern ist die sogenannte Nennbelastbarkeit. Diese Angabe benennt einen Lautstärkepegel, den der Kopfhörer auch über längere Zeit wiedergeben kann, ohne selbst Schaden zu nehmen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass es sich dabei nicht um die maximal einstellbare Lautstärke handelt. Wer den Kopfhörer also permanent auf besonders hohe Lautstärken einstellt, schadet damit nicht nur seinem Gehör, sondern auch dem Kopfhörer selbst.

Kopfhörer im Straßenverkehr

Viele Menschen, insbesondere Autofahrer, ärgern sich seit Jahren über Fußgänger, die nur Augen für Ihr Smartphone haben. Dies allein wäre schon schlimm genug, mit den zusätzlich genutzten Kopfhörern wird die Teilnahme am Straßenverkehr aber zum echten Sicherheitsrisiko.

Als Fußgänger sollte man beim Musikhören durch Kopfhörer also doppelt gut nach anderen Verkehrsteilnehmern schauen, denn das Gehör fällt hier aus nachvollziehbaren Gründen nahezu komplett aus. In besonders gefährlichen Situationen, etwa an vielbefahrenen Kreuzungen, sollte die Musik am besten unterbrochen werden, bis man den Gefahrenbereich hinter sich gelassen hat.

Ein Verbot der Kopfhörernutzung im Straßenverkehr besteht allerdings weder für Fußgänger noch für Radfahrer. Für Letztere gilt aber auch hier eine besondere Regel: Die Musik muss zwingend leiser eingestellt sein als die Umgebungsgeräusche, sonst droht im Falle einer Kontrolle ein Bußgeld von mindestens zehn Euro.

Um die Risiken im Straßenverkehr möglichst zu minimieren, werden in immer mehr Ländern sogenannte Bodenampeln eingesetzt. Wer sich auf der Straße bewegt, während er Musik hört und auf sein Smartphone starrt, kann die Lichtsignale der Ampel am Boden vor dem Übergang erkennen. Besser ist es freilich, dem Straßenverkehr die größte Aufmerksamkeit zu schenken und die Technik entsprechend zweitrangig zu behandeln.

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Einen kabellosen Kopfhörer richtig installieren

Um einen kabellosen Kopfhörer anzuschließen, gibt es zwei unterschiedliche Wege. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass es mit Bluetooth- und Funkkopfhörern zwei unterschiedliche Systeme gibt.

Installation eines Funkkopfhörers

Arbily Mini Bluetooth Kopfhörer Wireless Earbuds BluetoothUm eine Funkverbindung herzustellen, braucht es immer mindestens einen Sender und einen Empfänger. Da kaum eine Audioquelle bereits über einen integrierten Sender verfügt, der mit einem Funkkopfhörer kommunizieren könnte, funktioniert das System nur über einen Umweg.

Hierbei wird an die Quelle, bei der es sich auch um den Verstärker einer Hifi-Anlage handeln kann, ein Sender angeschlossen. Dieser gehört bei einem Funkkopfhörer bereits zum Lieferumfang und ist mit diesem bereits „bekannt“. Sobald der Sender also angeschlossen und eingeschaltet ist, kann auch der Kopfhörer eingeschaltet werden.

Die Verbindung beider Geräte geschieht in den meisten Fällen ganz automatisch. Da die Frequenz besonders gesichert ist, kann auch niemand mithören, außerdem gibt es kaum ein Risiko, irgendwelche Störquellen zu empfangen.Grundsätzlich kann das System fast überall genutzt werden, allerdings muss neben dem kabellosen Kopfhörer eben auch der zugehörige Sender immer wieder neu angeschlossen werden.

Verbindung bei einem Bluetoothkopfhörer herstellen

Bluetooth ist ein kabelloser Standard, der generell eine Verknüpfung der verschiedensten Geräte ermöglicht. Dies ist zwar generell nur über kurze Distanzen machbar. Dafür erhält man aber eine so stabile wie sichere Verbindung.

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Aufgrund der Tatsache, dass ein Bluetooth-Sender theoretisch mit jedem Bletooth-Lautsprecher oder -Kopfhörer gekoppelt werden kann, haben die Hersteller mittlerweile in fast jeder Audioquelle vorgesorgt und diese bluetoothfähig gemacht.

Damit nun nicht jeder, der ein koppelbares Gerät in der Tasche trägt, dieses ungefragt mit der Stereoanlage verknüpfen kann, müssen die Geräte zuerst miteinander bekanntgemacht werden. Dafür wird an der Audioquelle der Suchlauf nach Bluetoothgeräten gestartet.

Gleichzeitig wird am Kopfhörer eine bestimmte Taste oder eine Tastenkombination gedrückt. Sobald die Quelle den Kopfhörer gefunden hat (was normalerweise binnen weniger Sekunden geschieht), muss die Koppelung an der Audioquelle bestätigt werden.

Manchmal ist zusätzlich die Eingabe eines Codes notwendig. Anschließend sind beide Geräte miteinander gekoppelt. Sofern die Verbindung nicht wieder gelöscht wurde, kann sie später immer wieder hergestellt werden. Dafür müssen die zu koppelnden Geräte einfach nur eingeschaltet werden.

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10 Tipps zur Pflege

Je aufwändiger ein technisches Gerät beschaffen ist, desto pflegeintensiver ist es auch. Bei kabellosen Kopfhörern mussten die Hersteller quasi eine Quadratur des Kreises erreichen: Ein kabelloser Kopfhörer soll in technischen Belangen möglichst umfassend ausgestattet, zudem aber flexibel, wetterfest und pflegeleicht sein. Dies erfordert eine gewisse Aufmerksamkeit, was den Umgang mit dem Kopfhörer und dessen Pflege betrifft.

  • Tipp 1
  • Tipp 2
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  • Tipp 9
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1. Staub und Fett entfernen:

Allgemein gelten Staub und Fett als die Feinde eines jeden elektrischen Gerätes. Selbstverständlich sind kabellose Kopfhörer in dieser Hinsicht nicht sonderlich anfällig und besitzen beispielsweise keine größeren Spalte, durch die Schmutz ins Innere des Kopfhörers gelangen könnte. Trotzdem ist es wichtig, den Kopfhörer immer wieder von Staub und Schmutz zu befreien. Hilfreich ist dabei ein simpler Glasreiniger, der auf ein sauberes Tuch aufgesprüht wird. Anschließend können die Flächen des Kopfhörers damit abgewischt werden. Bitte den Gladreiniger niemals direkt auf den Kopfhörer sprühen!

2. Ist der kabellose Kopfhörer wasserdicht?

Es gibt kabellose Kopfhörer, die wirklich alles mitmachen. Einige können sogar mit zum Schwimmen oder in die Badewanne genommen werden. Dies trifft aber längst nicht auf alle Geräte zu. Es ist also wichtig, vor der Nutzung des Kopfhörers dessen individuelle Eigenschaften zu kennen. Der Hifi-Kopfhörer für den Musikgenuss im Wohnzimmer sollte im Zweifel lieber nicht für das Joggen im Regen genutzt werden.

3. Ohrenschmalz entfernen:

Trotz bester Ohrhygiene ist es nie ganz zu vermeiden, dass Ohrenschmalz in die Hörmuschel des Kopfhörers gelangt. Noch anfälliger sind natürlich die In-Ear-Varianten. Ohrenschmalz sollte allerdings möglichst schnell entfernt werden, da er auf längere Sicht die Klangqualität des Lautsprechers beeinflussen kann. Zudem kann er im Kopfhörer eine Basis für Krankheitserreger sein.

4. Nach dem Tragen trocknen:

Dies gilt auch, wenn man im strahlenden Sonnenschein unterwegs war oder den Kopfhörer nur im Wohnzimmr genutzt hat. Denn beim Tragen eines Kopfhörers gerät man immer leicht ins Schwitzen. Generell ist das für den Kopfhörer unproblematisch, allerdings sollte die entstandene Feuchtigkeit auch wieder entweichen können. Idealerweise wird ein kabelloser Kopfhörer also nach dem Tragen an seinem Bügel aufgehängt. Wird der Kopfhörer generell auf einem Glaskopf gelagert, so sollte man ihn auch erst nach dem Trocknen an der Luft dort platzieren. Denn hier kann er nicht so gut trocknen, wie es eigentlich erforderlich wäre.

5. In geeigneter Tasche transportieren:

Ein kabelloser Kopfhörer verfügt bekanntlich über viele kleine Winkel und enge Stellen, in die Staub und Schmutz eindringen könnte. Der Transport in einer speziell für den Kopfhörer konstruierten Tasche ist aber nicht nur deshalb besonders wichtig: Wird er lose in einem Koffer oder einer anderen Tasche transportiert, kann er sich verstellen oder gar verbiegen. Wer keine spezielle Kopfhörertasche besitzt, kann sich ggf. mit einer stabilen, gut verschließbaren Box behelfen, sofern diese eine passende Größe aufweist.

6. Gummipflege:

Es ist allgemein bekannt, dass Gummi ohne die richtige Pflege spröde werden kann. Bei Kopfhörern betrifft dies insbesondere die Ränder der Polster. Zur Gummipflege eignet sich hier ein spezielles Mittel aus dem Fachhandel, man kann aber auch reines Silikonöl verwenden. Dieses wird mit einem trockenen, sauberen Tuch auf die Gummiteile gegeben. Anschließend sollte mit einem ebenfalls trockenen Tuch nachgewischt werden, damit kein überschüssiges Fett zurückbleibt.

7. Defekte Teile austauschen:

Die häufigsten Defekte treten bei Kopfhörern am Bügel auf, aber auch Ohrpolster oder -Stecker (Bei In-Ear-Kopfhörern) unterliegen dem Verschleiß. Insbesondere gilt dies bei regelmäßigem Gebrauch. Fast alle Markenhersteller haben ihre Geräte allerdings so konzipiert, dass die Verschleißteile problemlos ausgetauscht werden können. Die Verschleißteile selbst kann man ebenfalls über den Hersteller beziehen.

8. Batterien regelmäßig kontrollieren:

Keine Batterie hält ewig, auch wenn sie lange nicht benutzt wird. Aufgrund der Inhaltsstoffe einer Batterie oder eines Akkus droht nach einiger Zeit ein Auslaufen, wodurch ein Gerät schlimmstenfalls irreversibel beschädigt werden könnte. Wurde ein Kopfhörer also längere Zeit nicht benutzt, sollten die Batterien oder Akkus unbedingt ausgetauscht werden. Ansonsten bietet sich bei Akkus ein Wechsel an, wenn diese nach einer Aufladung eine deutlich geringere Leistung erbringen als es zuvor der Fall war.

9. Kopfhörer immer auf passende Größe einstellen:

Jeder kabellose Kopfhörer besitzt einen verstellbaren Bügel, der auf fast jede Kopfgröße angepasst werden kann. Ist er zu weit eingestellt, kann man den Kopfhörer möglicherweise verlieren (was ihn beschädigen könnte). Bei einer zu engen Einstellung hingegen wird der Bügel verbogen.

10. Trocken und bei Raumtemperatur lagern:

Im Prinzip betrifft dieser Hinweis fast jedes elektrische Gerät. Zwar kann ein Kopfhörer theoretisch bei sommerlicher Hitze wie auch an kalten Wintertagen getragen werden. Allgemein freut sich die Technik aber über jene Bedingungen, die auch bei anderen Geräten als optimal gelten: Raumtemperatur, eine trockene Umgebung und keine direkte Sonneneinstrahlung sorgen dafür, dass man an seinem kabellosen Kopfhörer besonders lange Freude haben kann.

 

Nützliches Zubehör

Es mag im ersten Moment paradox klingen: Bei einem kabellosen Kopfhörer wurde ein Gerät auf das Wesentliche reduziert. Daher wird prinzipiell auch nur wenig Zubehör benötigt. Allerdings gibt es trotzdem einige Dinge, deren Erwerb den Umgang mit einem kabellosen Kopfhörer noch angenehmer und einfacher macht.

Passende Tasche

Fast zu jedem kabellosen Kopfhörer kann man eine passende Tasche bekommen. Diese schützt das Gerät vor Staub und Schmutz, aber auch vor Krafteinwirkung von außen. So bleibt der Kopfhörer sauber und kann während des Transports auch nicht verbiegen. Die meisten Taschen bieten zudem genügend Stauraum für weiteres Zubehör, etwa für Akkus oder ein Ladekabel.

Hörmuscheln zum Wechseln

Die Hörmuscheln oder bei In-Ear-Kopfhörern die Ohrstöpsel können zumeist ausgetauscht werden. Dies ist natürlich bei grober Verschmutzung oder Beschädigung wichtig, macht aber auch Sinn, wenn ein kabelloser Kopfhörer von verschiedenen Personen genutzt wird. Denn mit dem Austausch der Hörmuscheln lässt sich der Kopfhörer dem Träger noch besser anpassen.

Akkus

Einige wenige kabellose Kopfhörer besitzen Akkus, die sich grundsätzlich nicht austauschen lassen. Deren Erwerb ist aber aus Gründen eines möglichst nachhaltigen Konsums ohnehin nicht zu empfehlen. Bei anderen Geräten ist entweder ein austauschbarer Spezialakku zu finden, meistens werden aber sogar Standardformate wie AA- oder AAA-Batterien genutzt. Gerade bei letztgenannten Akkus ist es problemlos möglich, stets geladene Wechselakkus bereit zu halten. So ist ein noch deutlich längerer Hörgenuss möglich, was etwa auf Reisen sehr angenehm sein kann.

Powerbank

Eine andere Möglichkeit, den Hörgenuss weiter in die Länge zu ziehen, ist die Nutzung einer sogenannten Powerbank. Dabei handelt es sich um einen externen Akku, der mittels Kabel mit einem Gerät verbunden werden kann. Zumeist wird dabei ein Mini- oder Mikro-USB-Kabel genutzt, daher kann die Powerbank für unterschiedliche Geräte genutzt werden. Neben dem kabellosen Kopfhörer kann dies zum Beispiel ein Smartphone oder eine Digitalkamera sein.

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W-Fragen

Wie werden kabellose Kopfhörer mit der Quelle verbunden?

Je nach System muss entweder eine Bluetooth-Verbindung zwischen Kopfhörer und Audioquelle hergestellt werden oder die Verbindung erfolgt automatisch über einen an der Quelle angebrachten Funksender. Dieser gehört zum Lieferumfang des kabellosen Kopfhörers, daher ist die notwendige Frequenz bereits voreingestellt. Eine dritte Möglichkeit ist die Verbindung via NFC.

Wird der Klang durch die kabellose Verbindung schlechter?

Die Qualität der verbauten Lautsprecher ist komplett mit jener in einem verkabelten Kopfhörer zu vergleichen. Unterschiede kann es lediglich in der drahtlosen Übertragung der Audiosignale geben. Bei einer Funkverbindung gibt es in aller Regel keine hörbaren Unterschiede zur Kabelverbindung.

Bluetooth indes geht stets mit einem gewissen Qualitätsverlust einher, den die Hersteller aber durch technische Raffinessen auszugleichen versuchen. Eine besonders gute Verbindung lässt sich über NFC herstellen, allerdings hat dieses System meist nur eine Reichweite von weniger als drei Meter.

Wie groß ist die Reichweite?

Die Reichweite ist sehr abhängig vom genutzten System. Bei einer Funkverbindung können zwischen kabellosem Kopfhörer und Audioquelle bis zu einhundert Meter liegen, Bluetooth reicht für etwa zehn bis zwanzig Meter. Für eine NFC-Verbindung hingegen dürfen Kopfhörer und Audioquelle kaum weiter als drei Meter voneinander entfernt sein. NFC wird daher zumeist auch nur als Zusatz zu Funk oder Bluetooth mit angeboten.

Wie lang hält der Akku?

Diese Frage lässt sich nur sehr grob beantworten, da sie auch von der Art des kabellosen Lautsprechers abhängt. In-Ear-Kopfhörer haben schon aufgrund der Bauform einen recht kleinen Akku, der meistens nur bis zu 6 Stunden Hörgenuss ermöglicht. Bei großen On-Ear-Kopfhörern reicht eine Akkuladung meist zwischen 16 und 24 Stunden.

Was kann ein kabelloser Kopfhörer?

Neben dem reinen Musikgenuss können die meisten kabellosen Kopfhörer noch deutlich mehr. So eignen sich Bluetooth-Kopfhörer fast immer auch als Freisprecheinrichtung für das Smartphone (sofern sie mit diesem zuvor gekoppelt wurden). Interessant ist auch das sogenannte Noise-Cancelling, bei dem ein kabelloser Kopfhörer Umgebungsgeräusche aktiv unterdrückt.

Wie schwer ist ein kabelloser Kopfhörer?

Auch dieser Aspekt ist abhängig von der Art des kabellosen Kopfhörers. Ein Ohrhörer wiegt nur wenige Gramm, ein großer Bügelkopfhörer kann durchaus zweihundert Gramm oder mehr auf die Waage bringen.

Was kostet ein kabelloser Kopfhörer?

Je nach Art des kabellosen Kopfhörers, der Qualität und natürlich des Herstellers liegen die Preise etwa zwischen zwanzig und mehreren hundert Euro. Grundsätzlich gilt aber auch hier, dass es nach oben keine Grenze gibt.

Wo kauft man einen kabellosen Kopfhörer?

Kabellose Kopfhörer gibt es im Elektrofachmarkt oder im Onlineshop. Online lassen sich allerdings die Preise besser vergleichen un die Auswahl ist deutlich größer.

Wie lang hält ein kabelloser Kopfhörer?

Bei guter Pflege kann man an einem kabellosen Kopfhörer jahrelang Freude haben. Schön ist, dass sich die Verschleißteile bei den meisten Kopfhörern austauschen lassen.

Wer kann einen kabellosen Kopfhörer nutzen?

Generell braucht man für die Nutzung eines kabellosen Kopfhörers entweder eine bluetoothfähige Audioquelle oder die Möglichkeit, einen Funkempfänger an selbige anzuschließen. Ist dies gegeben, kann im Prinzip jeder einen kabellosen Kopfhörer nutzen. Im täglichen Gebrauch erweist sich dessen Verwendung nicht als komplizierter, als es mit einer verkabelten Variante der Fall wäre.

Alternativen zum kabellosen Kopfhörer

Wie bereits beschrieben, gibt es viele Arten kabelloser Kopfhörer. Daher könnte man salopp sagen: Die Alternative zum kabellosen Kopfhörer ist der kabellose Kopfhörer. Allerdings gibt es tatsächlich noch einige weitere Alternativen, die fallweise ebenso gut oder gar besser sein könnten. Daher sollen sie im Folgenden kurz vorgestellt werden.

Kopfhörer mit Kabel

Der Kopfhörer mit Kabel ist der Klassiker, wie es ihn im Prinzip bereits seit mehr als einhundert Jahren gibt. Besonders beliebt wurde er freilich mit dem Ende der 1970er Jahre aufkommenden „Walkman“ von Sony.Und auch in der heutigen Zeit gibt es noch Argumente, die für einen Kopfhörer mit Kabel sprechen.

So ist die Verbindung vollkommen unkompliziert herzustellen: Hier muss einfach nur ein Kabel in die zugehörige Buchse gesteckt werden. Diese Verbindung ist auch garantiert sicher vor etwaigen Störungen. Ein weiterer Pluspunkt für den Kopfhörer mit Kabel ist, dass dieser keine eigene Stromversorgung benötigt, da diese bereits durch das Audiokabel gewährleistet ist.

Dies kann etwa dann interessant sein, wenn man auf Reisen viel Musik mit dem Ohrhörer hören möchte, denn bei kabellosen Geräten ist hier die Akkukapazität nicht sonderlich groß.Auch nicht zu ignorieren ist, dass Kopfhörer mit Kabel meist deutlich billiger zu erwerben sind als die kabellosen Varianten.

Das macht sie auch dann interessant, wenn man auf Reisen ist und den kabellosen Kopfhörer entweder vergessen hat oder dieser gestohlen wurde beziehungsweise kaputt gegangen ist. In solchen Fällen ist es schön, dass man im Fachhandel für wenige Euro einen Kopfhörer mit Kabel als Ersatz bekommen kann.

Mini Lautsprecher

Noch vor einigen Jahren gab es in Sachen Musikgenuss für unterwegs neben dem Kopfhörer eigentlich nur den sogenannten „Ghettoblaster“. Dabei handelt es sich um eine kompakte Musikanlage, die mit Batterien betrieben wird.

Die technische Weiterentwicklung ist natürlich auch hier nicht stehengeblieben: Dadurch, dass Musik mittlerweile in riesigen Mengen auf fingernagelgroßen Chips gespeichert werden kann, war auch die Entwicklung passender Abspielgeräte ein logischer Schritt. So sind inzwischen kompakte, aber äußerst leistungsstarke Lautsprecher auf dem Markt, die via Bluetooth mit einer Audioquelle gekoppelt werden können.

Besonders populär sind diese Lautsprecher überall dort, wo man nicht alleine Musik hören möchte, sondern auch Andere daran beteiligen möchte. Daher werden derlei Bluetooth-Lautsprecher auf Skateranlagen, Grillplätzen oder am Strand besonders gerne genutzt.

Die meisten dieser Lautsprecher überzeugen durch einen klaren Klang und die Möglichkeit, Musik in einer sehr hohen Lautstärke abzuspielen. Womit der wesentliche Knackpunkt bereits genannt ist: Bei Bluetooth-Lautsprechern ist es eben unumgänglich, dass auch Unbeteiligte zum Mithören verdammt sind und sich gestört fühlen könnten.

Hifi Anlage

In vielen Fällen wurden Kopfhörer früher genutzt, da ihr Klang deutlich besser ist als der einer heimischen Musikanlage. Da sich aber auch bei solchen Geräten inzwischen eine Menge getan hat, können diese klanglich in den meisten Fällen locker mithalten. Durch die Entwicklung besonderer Surround-Systeme ist die Akustik häufig sogar besser als die eines Kopfhörers – sofern es sich bei diesem nicht um ein echtes Spitzenprodukt handelt.

Links und Quellen

Kopfhörer im Straßenverkehr: Gefährliche Falle

Bluetooth Geschichte

Kopfhörer Wissenswertes

Kopfhörer: Was bedeutet On-Ear, Over-Ear, geschlossen, offen?

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