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Trocknerbälle erklärt

Bunte gestapelte KleidungEs gibt sie in den unterschiedlichsten Farben, Formen und Größen, mal sind sie weich, mal hart… der Kreativität der Hersteller sind mit Blick auf Trocknerbälle folglich so gut wie keine Grenzen gesetzt. Im Laufe der Jahre – es gibt Trocknerbälle etwa seit 5 bis 10 Jahren – haben sie sich als ungemein hilfreiche Utensilien am Markt etabliert, die als kleine Helferlein im Haushalt nahezu unverzichtbar sind.

Nämlich dann, wenn es darum geht, bares Geld zu sparen, Energiekosten beim Trocknen der Wäsche im Trockner zu senken und im Zuge dessen auch noch die Umwelt zu schonen. Je nach Wäschemenge genügt es, eine oder zwei Trocknerbälle mit in die Trommel zu geben. Die Wirkung ist in der Tat bemerkenswert.

Während einige Trocknerbälle eine glatte, leicht poröse Oberflächenbeschaffenheit aufweisen, sind bei anderen noppenartige Gebilde erkennbar, die den Anschein machen, als handelte es sich dabei um einen Massageball. Das Grundprinzip der Trocknerbälle ist denkbar einfach. Ganz ohne Chemie – und das ist für viele qualitätsbewusste Verbraucher ein sehr entscheidender Aspekt – wird die zu trocknende Wäsche weich, anschmiegsam und von einer angenehmen Beschaffenheit.

Wo man noch in vielen Haushalten auf den umweltschädigenden Zusatz chemischer Substanzen setzt, wie zum Beispiel Weichspüler, geht man in einem modernen Haushalt längst auf Trocknerbälle über. Denn diese zeichnen sich durch denselben „weichspülenden“ Effekt aus. Bei diesen Produkten kommt allerdings keine chemische Substanz zum Einsatz, sondern hier spielt bei den meisten Trocknerbällen vielmehr das mechanische Einwirken eine Rolle.

Ob mit oder ohne Noppen, ob glatt oder porös: Trocknerbälle wirbeln buchstäblich in der Trommel des Trockners herum, während sich diese im Zuge des Trocknungsvorgangs dreht.

Die Wäsche, die ebenfalls in der Trommel umher wirbelt – es sollten allerdings nicht zu viele Wäschestücke sein – werden durch die „Beigabe“ der Trocknerbälle aufgelockert und immer in Bewegung gehalten.

Die textilen Stoffe bleiben somit beim Trocknen nicht platt aufeinander liegen, sondern ihre Oberfläche kommt immer wieder mit den „Lockerungsbällen“ in Kontakt. Das heißt also, dass durch diesen mechanischen Einfluss eine in sich lockerere Beschaffenheit vieler Materialien gewährleistet werden kann.

Klein, praktisch und überaus hilfreich

Ein entscheidender Vorteil ist darüber hinaus, dass die meisten Stoffe dank der Trocknerbälle weniger knittern, sodass hier buchstäblich der weichspülende Effekt deutlich wird. Insofern profitiert die Wäsche – ganz gleich, um welche Kleidungsstücke es dabei im Einzelnen geht – von einer Art „Streichel-Effekt“, der sich sehen lassen kann.

Die sanften, streichelnden Bewegungen der Bälle wirken sich in der Tat begünstigend auf die Oberflächenbeschaffenheit der textilen Stoffe aus – und das sogar ganz ohne Zugabe chemischer Weichmacher. In vielen Fällen ist der Unterschied deutlich spürbar, sodass es sich durchaus lohnt, regelmäßig auf diese praktischen Helferlein zu setzen.

Dank ihrer hochwertigen, hitzebeständigen Beschaffenheit sind sie meist über viele Jahre hinweg haltbar. Wenn man bedenkt, dass ein Doppelpack meist nicht mehr als 5 bis 10 Euro kostet, dann ist das wahrlich eine ungemein sinnvolle, wirtschaftliche Anschaffung. Aber Trocknerbälle können noch mehr.

Trocknerbälle heben die zu trocknende Wäsche nahezu an und ermöglichen so, dass die warme Luft im Inneren des Trockners noch zielorientierter überall hingelangt. Das bedeutet, dass schon allein deshalb die Wäsche schneller trocknet, als würde man den Trockner ohne Bälle benutzen.

Mittlerweile sind sogar Trocknerbälle aus Keramik zu haben, welche über eine poröse Oberflächenbeschaffenheit verfügen und die in ihrem Inneren hohl sind. Keramik ist seit jeher als ungemein strapazierfähiges, hitzeresistentes Material bekannt, das sich demnach ausgesprochen gut für den Einsatz im Trockner eignet.

Nicht nur, dass die raue Oberfläche ihr Teil dazu beiträgt, die Wäschestücke noch leichter anzuheben und sie damit noch ein bisschen mehr aufzulockern, sondern was diesbezüglich weitaus wichtiger ist, ist die hohe Hitzeentwicklung in ihrem Kern. Durch die heiße Luft, die sich im Innern der Trommel befindet, wird jedes einzelne Textilstück, das mit der Kugel in Berührung kommt, sukzessive punktuell noch schneller getrocknet.

Dadurch dass die Trocknerbälle überdies stets in Bewegung sind, kann eine weitgehend gleichmäßige Auflockerung aller Textilien innerhalb der Trommel gewährleistet werden, und auch eine adäquate, zielorientierte Verteilung der punktuellen Hitze ist dank der heißen Bälle sichergestellt.

Heißes Wasser und der auffällige Glättungseffekt

KleidungEine bemerkenswerte Innovation sind im Übrigen die Bälle aus Keramik oder einem Spezialkunststoff, die in ihrem Inneren über eine Hohlkammer verfügen. Durch eine Öffnung auf der Oberfläche kann Wasser ins Innere gegeben werden, sodass die Kugeln möglichst randvoll mit dem zunächst noch kühlen Nass befüllt sind.

Sobald sich die Temperatur im Inneren der Trocknertrommel soweit aufgeheizt hat, dass das Wasser auch im Inneren der Kugel wärmer und wärmer wird, profitiert die Wäsche von einem zusätzlichen Effekt. Schon nach kurzer Zeit fängt nämlich das Wasser in der Kugel zu brodeln an, es verdampft – und diese Dämpfe werden durch die Hülle der Kugel direkt an die Wäsche abgegeben.

Jedoch ist nicht nur der dadurch generierte zusätzliche Feuchtigkeitsfaktor von Vorteil, denn der trägt sein Teil dazu bei, dass selbst kleinste Knitterfältchen aus den textilen Materialien innerhalb kurzer Zeit verschwinden. Vielmehr ist es auch die hohe zusätzliche Hitzeeinwirkung, welche sich positiv auf die qualitative Beschaffenheit der Wäsche auswirkt.

Die sukzessive Abgabe der Wärme nach außen hin sorgt nämlich dafür, dass die Temperatur innerhalb der Trocknertrommel stetig ansteigt, was sich begünstigend auf den Trocknungseffekt auswirkt. So berichten anspruchsvolle Kunden immer wieder davon, dass die vom Hersteller angegebenen Trocknungszeiten bei verschiedenen Textilien dank des positiven Einwirkens der Trocknerbälle sogar noch weit unterschritten wird.

Statt einer Trocknungsdauer von beispielsweise 100 Minuten dauert es bei bestimmten Wäschestücken mit Hilfe der Wasserkugel oftmals nur noch 70 bis 90 Minuten, bis der Trocknungsvorgang abgeschlossen ist. Die damit verbundene Energiekostenersparnis ist bemerkenswert. Darüber hinaus freut sich auch die Umwelt.

Und das sogar in zweifacher Hinsicht: Dank des Einsatzes der Trocknerbälle ist endlich kein umweltbelastender Weichspüler mehr erforderlich, und auch der Energieverbrauch kann sich um bis zu 25 Prozent senken lassen.

Auch ein Blick auf die fertig getrocknete Wäsche ist durchweg überzeugend, denn die fühlt sich nicht nur ausgesprochen gut an und punktet noch dazu durch ein angenehmes Haut- und Tragegefühl.

Sondern ganz nebenbei reduziert sich auch die Anzahl der Falten bzw. Knitterfältchen. Dies ist insofern ebenfalls erwähnenswert, als diese Teile nicht einmal mehr mit dem Bügeleisen behandelt werden müssen. Im Zuge dessen sparen Sie folglich ebenfalls Zeit, Geld – und Nerven.

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