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Gymnastikball Übungen erklärt

Es gibt eine vielzahl von tollen Übungen mit dem Gymnastikball.Bei leichten oder schwierigen Übungen mit einem großen Gymnastikball geht es zumeist darum, Muskeln und Gleichgewichtssinn zu trainieren. Auf diese Weise erhält die Durchblutung einen besseren Antrieb. Die unterschiedlichen Trainingsvarianten mit dem Gymnastikball können jeden Muskel im Körper aktivieren, je nachdem, in welcher Position man sich befindet bzw. wie die Übung abläuft.

Oft sind es die Muskelgruppen im Bauch und im Rücken, die gezielt angesprochen werden sollen, bei anderen Übungen bekommen die Beinmuskeln eine Kräftigung. Die Gymnastikball-Übungen stärken auch immer das Bindegewebe und fördern das Körperbewusstsein.

Dies hängt mit der besonderen Dynamik der Ballgymnastik zusammen, die auch dann spürbar ist, wenn die Übungen selbst nur langsam durchgeführt werden. Damit der optimale Effekt zu erzielen ist, sollte der Ball in der passenden Größe ausgewählt werden. Zudem muss er das Gewicht der trainierenden Person aushalten, denn sonst kommt es womöglich zu einem Sturz.

Die vielfältigen Übungen, die mit einem Gymnastikball trainiert werden, können auf der Grundlage eines Fitnessplans oder einer Rehabilitation zu einem individuellen Plan zusammengestellt werden. Für Personen, die etwas älter sind oder sich nicht mehr richtig bewegen können, sollte dieses Gymnastikball-Training entsprechend einfach sein, während aktive, junge Leute mit guter Konstitution auch schwierigere Einheiten ausprobieren können.

Die Übungen selbst brauchen dafür nicht komplett geändert zu werden. Oft reicht es aus, ein Bein vom Boden zu lösen, um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen und so die Intensität zu verändern. Die diversen Gymnastikball-Übungen für Anfänger und erfahrene Sportler lassen sich also nach Belieben abwandeln und so etwas leichter oder schwieriger gestalten.

In diesem Zusammenhang kommen ggf. Zusatzelemente wie eine Ballschale zum Einsatz. Diese gibt dem Ball mehr Standsicherheit, sodass er nicht wegrollt, wenn er mit dem Körpergewicht belastet wird. Als Alternative kann der Gymnastikball auch an die Wand oder in eine Zimmerecke gerollt werden, damit man sich sicherer fühlt.

Wie bei vielen anderen Trainingsarten gilt es auch bei der Ballgymnastik, die optimale Mischung zwischen herausforderndem Training und zu bewältigenden Aufgaben zu finden.

Dies sorgt auf lange Sicht für den Erhalt der Motivation, gleichgültig, ob es sich um ein Sporttraining oder um eine Reha-Maßnahme handelt.

Durch das Training mit einem Gymnastikball soll das Körpergefühl verbessert werden, gleichzeitig werden die verschiedenen Muskelzonen gestärkt. So kommt es einerseits bei der Körperkraft zu einer Verbesserung, andererseits nimmt die Geschicklichkeit zu. Auch die Beweglichkeit lässt sich mithilfe der Bälle optimieren.

So effektiv die Ballgymnastik auch ist, durch die relativ kontrollierten Bewegungsabläufe gilt diese Trainingsart als sehr gelenkschonend. Die Intensivierung der Gymnastik erfolgt anders als bei vielen anderen Sportarten nicht durch ein erhöhtes Tempo, sondern durch noch langsamere, präzise Bewegungen.

Im Folgenden werden einige Übungen kurz erklärt, um aufzuzeigen, wie sie funktionieren und welcher Effekt durch bestimmte Bewegungsabläufe zu erzielen ist.

Durch die Bauchlage, bei der man den Ball unter sich hat, werden die Muskelgruppen im Bauch sowie im Rücken fast unbewusst angespannt, um nicht wegzurollen. Wenn man nun einen Arm hochhebt und ggf. auch das Bein auf der anderen Seite, so spannen sich die Muskeln noch stärker an. Gezielte Bewegungen und der Wechsel von der Anspannung zum Lockern der Muskeln sorgen für eine direkte Aktivierung und haben einen hervorragenden Trainingseffekt.

Eine Übung wie der Crunch lässt sich auf dem Ball ebenfalls durchführen. Hier werden die Bauchmuskeln stärker aktiviert als bei einem normalen Sit-up auf dem Boden, da man gleichzeitig die Balance halten muss und weniger Berührungspunkte hat.

Profitieren Sie von Ihrem Gymnastikball.Bei dem Powerpush, der darauf abzielt, die Arme und den Oberkörper zu stärken, wird wieder eine ganz andere Grundposition eingenommen: Man kniet vor dem Ball und legt die Arme auf der Oberfläche ab. Dann stützt man sich allmählich hoch, sodass die Belastung der Arme zunimmt. Wenn sich die Knie vom Boden lösen, so ist die Endposition erreicht.

Für Übungen wie diesen Powerpush benötigt der Gymnastikball eine Stabilisierung, damit er nicht außer Kontrolle gerät. Im Allgemeinen reicht es aus, ihn an die Wand zu drücken. Wer dies als nicht sicher genug empfindet, kann ihn auch in eine Ballschale legen.

Um die Bauchmuskulatur zu kräftigen, kann der Ball auch als Gewicht dienen. Dies ist beim Unterbauch-Curl der Fall, den man auf dem Rücken liegend startet. Hier wird der Ball mit den Beinen festgehalten und kontrolliert hochgehoben. Wichtig ist, dass solche Übungen ausgeführt werden, ohne Schwung zu holen. Stattdessen bleibt die Bewegung stets kontrolliert, auch wenn nicht nur die Beine nach oben geführt werden, sondern auch das Gesäß.

Das Sitzen auf dem Gymnastikball eignet sich ebenfalls als leichtes Training, es kann aber auch eine Grundposition für Übungen sein, bei denen die Oberschenkel gestrafft werden. Dazu sollte man jedoch nicht federn, wie es beim normalen Sitzen der Fall ist, sondern die Beine abwechselnd ausstrecken und anheben. Zum Lockern kann man im Anschluss an die Übungen auf dem Ball wippen und dabei leicht vor- und zurückrollen.

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