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Kaufberatung zum Gymnastikball

Haben Sie schon einmal einen Gymnastikball gesehen oder gar bereits mit einem trainiert? Die großen bunten Bälle werden oft nicht nur im allgemeinen Fitnesstraining, sondern auch in der Reha oder Schwangerschaftsgymnastik verwendet.

Sie können auf verschiedenste Art und Weise eingesetzt werden und stärken besonders die Muskulatur des Rückens und des Bauchs, helfen aber auch, die Koordination Ihrer Bewegungen und Ihren Gleichgewichtssinn zu verbessern. Manche Gymnastikbälle werden auch als Sitzbälle benutzt.

Mit Gymnastikbällen macht das Trainieren Spaß und wird von vielen eher als Spiel denn als ein bewusstes Fitnesstraining empfunden.

Gymnastikball

Was ist ein Gymnastikball?

Dabei handelt es sich um Bälle aus Kunststoff, die in knallbunten Farben gehalten sind und eine geradezu magische Anziehungskraft ausüben. Die Gymnastikbälle sind mit einem Ventil ausgerüstet und werden in der Regel mit Luft aufgepumpt.

Neben der Bezeichnung Gymnastikball sind auch Begriffe wie Yogaball, Fitnessball, Pezzi-Ball oder Sitzball gebräuchlich. Die Hülle ist elastisch und gute Gymnastikbälle sind hoch belastbar, bis zu mehreren Hundert Kilogramm. Bei regulären Gebrauch brauchen Sie nicht zu befürchten, dass er platzt.

Welche Vorteile hat ein Gymnastikball?Gymnastikbälle von unseren Experten für Sie getestet.

  • vielseitig einsetzbar
  • Ganzkörpertraining
  • auch für untrainierte oder ältere Menschen geeignet
  • geringer Anschaffungspreis
  • Training macht Spaß

Hat ein Gymnastikball auch Nachteile?

Die Nachteile beziehen sich auf die Verwendung als Sitzball. Vor einiger Zeit wurde empfohlen, in Büros anstelle von Stühlen Sitzbälle zu benutzen, weil das Rückenbeschwerden lindern solle. Auf dem Ball müssen Sie ständig kleine Ausgleichsbewegungen machen, um die Balance zu halten. Dadurch wird eine einseitige Fehlhaltung und Überlastung bestimmter Muskeln vermieden.

Das Prinzip stimmt zwar, aber Sitzen auf dem Ball ist Fitnesstraining, das den Körper belastet. Deswegen raten Experten heute, nicht länger als 30 Minuten am Stück und insgesamt nicht länger als 90 Minuten pro Tag einen Sitzball zu benutzen. Als Ersatz für einen Stuhl ist er nicht geeignet, da bei dauernden Gebrauch Muskeln überbeansprucht werden können und die Rückenschmerzen zunehmen anstatt sich zu verringern.

Gymnastikball

Welche Aspekte spielen beim Kauf eine Rolle?

Wenn Sie einen Gymnastikball kaufen wollen, raten wir Ihnen, auf verschiedene Dinge zu achten.

Größe

Es gibt ganz tolle Übungen mit dem Gymnastikball.Eines der wichtigsten Kriterien beim Kauf eines Gymnastikballs. Der Ball muss zu Ihrer Körpergröße passen. Wählen Sie einen zu kleinen Gymnastikball, haben Sie keinen nennenswerten Trainingseffekt. Falls der Ball dagegen zu groß ist, haben Sie Probleme, darauf das Gleichgewicht zu halten und die Unfallgefahr ist sehr hoch.

Um die richtige Größe Ihres Gymnastikballs zu ermitteln, können Sie eine einfache Faustregel benutzen. Wenn Sie auf dem Ball sitzen, sollten Ihre Oberschenkel waagerecht sein und Ihre Füße den Boden berühren, beinahe ebenso, als ob Sie auf einem Stuhl sitzen würden.

Die folgende Tabelle gibt Ihnen eine ungefähre Orientierung darüber, welche Ballgröße Sie benötigen:

  • Körpergröße bis 140 cm – Balldurchmesser 45 cm
  • Körpergröße bis 155 cm – Balldurchmesser 55 cm
  • Körpergröße bis 175 cm – Balldurchmesser 65 cm
  • Körpergröße bis 185 cm – Balldurchmesser 75 cm
  • Körpergröße über 190 cm – Balldurchmesser 85 cm

Im Handel werden Gymnastikbälle mit einem Durchmesser bis 90 Zentimeter angeboten. In der Regel eignet sich ein Ball mit einem Durchmesser zwischen 65 und 75 Zentimetern für die meisten Erwachsenen.

Material

Die Hülle des Gymnastikballs besteht häufig aus PVC. Manche Bälle werden auch aus Elastomeren oder Gummi gefertigt. Wir raten Ihnen, beim Kauf auf ein Prüfzeichen zu achten, das aussagt, das der Gymnastikball frei von Schadstoffen ist.

Bei billigen Produkten aus Fernost kommt es nicht selten vor, dass dem Kunststoff Weichmacher, so genannte Phthalate, zugefügt werden.

Diese Stoffe stehen in Verdacht, krebserregend zu sein und spontane Veränderungen im Erbgut hervorrufen zu können. Bei intensiven Kontakt mit nackter Haut, wie das beim Fitnesstraining mit dem Gymnastikball üblich ist, können sie in den Körper gelangen. Wir raten Ihnen, Bälle führender Hersteller zu kaufen. Diese sind normalerweise schadstofffrei. Sicherheit gibt Ihnen ein Prüfzeichen.

Belastbarkeit

Ein weiterer wichtiger Punkt, den Sie beim Kauf berücksichtigen sollten, ist die Belastbarkeit des Balles. Dabei kommt es nicht nur auf das maximale Gewicht an, mit dem der Gymnastikball belastet werden kann, sondern auch auf dem Schutz vor plötzlichen Platzen. Deswegen empfehlen wir Ihnen, lieber Bälle mit einem Anti-Burst-System zu kaufen.

Gymnastikbälle mit diesem System haben eine dickere Hülle als gewöhnliche Bälle. Außerdem ist der Kunststoff wesentlich elastischer, so dass sich kleinere Beschädigungen nicht von allein ausweiten und die Luft langsam entweichen kann. Einen hundertprozentigen Schutz gegen Platzen bietet das Anti-Burst-System aber nicht.

ZubehörBei vielen Gymnastikbällen ist eine praktische Luftpumpe dabei.

Als sinnvolles Zubehör empfehlen wir Ihnen eine Luftpumpe zu kaufen. Die Bälle werden gewöhnlich ohne Luft geliefert und müssen vor der Benutzung aufgeblasen werden. Zwar kommen viele mit einer Aufblashilfe, aber mit einer ordentlichen Luftpumpe geht es doch schneller und ist bequemer.

Fazit

Ein Gymnastikball ist ein vielseitiges Fitnessgerät, mit dem das Trainieren Spaß macht. Tipps für geeignete Übungen bekommen Sie entweder in Ihrem Fitnessstudio oder im Internet. Beim Kauf raten wir Ihnen, auf die richtige Größe zu achten und dass der Gymnastikball frei von Schadstoffen ist.

Quellen:

Gymnastikball

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