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Die besten Vorlagen für den 3D Drucker

Mit der richtigen Software und ein bisschen technischem Verständnis kann es doch nicht so schwer sein, Druckvorlagen für den 3D Drucker selbst zu erstellen … Falsch! Es gehört schon ein bisschen mehr als räumliches Vorstellungsvermögen und ein Zeichenprogramm dazu. Meistens werden die Vorlagen als Dateien im Format STL benötigt, und die braucht man erst einmal.

Eine kostenlose CAD-Software ist eine Möglichkeit, so eine Vorlage zu erstellen. Aber CAD-Programme sind für Laien nicht so einfach zu bedienen, und wer den vollen Funktionsumfang nutzen will, kommt und die kostenpflichtige (und meist recht teure) Version nicht herum. Eine Alternative ist es, die Vorlagen aus dem Netz zu laden und dann auszudrucken.

Kostenloses Portal für 3D Druckvorlagen oder Modelle?

Auch das gibt es. Es ist nicht nur möglich, komplett fertige Vorlagen aus dem Netz zu laden und durch den Drucker zu jagen. Einige Portale bieten an, dass im Webbrowser die 3D Druckvorlagen erstellt werden. Und in manchen Fällen ist es sogar möglich, die Modelle direkt aus dem Browser heraus auszudrucken, ohne Zwischenspeicherung. Das ist angenehm, weil dann keine Software aus dem Netz geladen werden muss. Auch wenn die Quelle vertrauenswürdig erscheint, sind Downloads grundsätzlich mit einem gewissen Sicherheitsrisiko verbunden.

Der Nachteil dieser Online-Portale ist der Funktionsumfang. Der ist nämlich meist genauso eingeschränkt wie bei den kostenlosen Programmen. Wirklich gut wird es einfach immer nur mit einem vollwertigen CAD-Programm, nicht mit einer kostenlosen Webversion oder einer Demoversion. Die Portale sind also erst einmal nur nützlich, wenn man einfache oder schnelle Geometrien ausdrucken will. anspruchsvolle Vorlagen konnten im Test nicht mithilfe einer solchen Webanwendung ausgeführt werden.

Coole kostenlose Tools, alle Open Source

Viele Menschen schwören bei Open Source Tools auf die bekannten Werkzeuge: Blender, FreeCAD, Open SCAD oder Wings3D sind bekannt und laufen auf PC und Mac. Aber die Großen und Bekannten sind natürlich nicht alles, was es gibt. Interessant wird es erst, wenn kleinere, eher unbekannte Programme ungeahnte Alternativen eröffnen. Das wären dann Tools wie 3dtin.com und Tinkercard.

Diese Programme mussten im Test nicht heruntergeladen und installiert werden, sondern konnten direkt im Browser gestartet werden. Die fertigen Modelle, die im Test mit diesen Programmen erstellt wurden, konnten in STL oder PLY gespeichert werden, auch das OBJ Format war eine Möglichkeit. Abhängig davon, was der 3D Drucker als Vorlage will und verarbeiten kann, sind die Möglichkeiten hier ganz gut.

Das sind die besten Portale für Druckvorlagen

Druckvorlagen beziehungsweise die Dateien dazu gibt es bei vielen Portalen. In der Regel können die Dateien einfach geladen und dann ausgedruckt werden, es wird nichts mehr verändert. So spart man sich das mühselige Erstellen der Modelle. Das meiste, was man üblicherweise so mit einem 3D Drucker druckt, hat irgendjemand irgendwann schon einmal als Modell erstellt, es ist also verfügbar. Datenbanken für den kostenfreien Download sind eine sinnvolle Alternative zu den Tools, die das Erstellen eigener Modelle ermöglichen.

Eine kleine Hürde gibt es nach dem Download einer fertig erstellten Vorlage zu meistern: Sie muss in die 3D Drucker Software geladen werden, der G-Code wird erst generiert, wenn die Vorlage gesliced wurde. In aller Kürze nun einige Plattformen, auf denen im Test brauchbare Vorlagen gefunden wurden:

Wamungo 3D Druck

  • kostenlose Daten, Designs, Konzepte, Ideen, Adressen, Trends und mehr
  • Innovationen im Bereich 3D Druck, Hacking, Basteln, Erfinden, Tüfteln
  • Nutzung kostenlos
  • offenes Forum mit Nerds, Usern und Enthusiasten
  • Klasse geeignet für Vorlagen, aber auch für weiterführende Ideen und alles, was auch nur entfernt mit dem Druck zu tun hat

Turbo Squid

  • qualitativ hochwertige Modelle
  • viele Modelle kostenpflichtig
  • intelligenter Suchfilter, der die kostenlosen Modelle oben in der Liste anzeigen lässt

Makerbot Thingiverse

  • populärste Tauschbörse für 3D Druckvorlagen
  • viele Nutzer/-innen, viel Austausch, viele Vorlagen
  • einfach in der Bedienung
  • fast alle Vorlagen im Format STL: Veränderungen nur mit großem Aufwand möglich und nicht empfehlenswert
  • jeder kann Vorlagen hochladen und runterlasen

YouMagine

  • Tauschbörse für Hobby-Drucker (kaum Profis)
  • viele Vorlagen vorhanden
  • kostenlos
  • extreme Vielfalt der Druckvorlagen
  • einfacher Upload eigener Modelle

Grabcad

  • von 3D Druck Spezialist Stratasys bereitgestellt
  • Plattform für technische Vorlagen
  • Modelle und Vorlagen für Bauteile wie Computer Hardware, Automodelle und sogar Wälzlager
  • kostenlos
  • Vorlagen oft von Profis erstellt

TF3DM

  • eher unbekannt, neben dem Mainstream
  • daher auch Dateien aus allen Lebensbereichen
  • Portal für 3D Druckvorlagen und allgemeine CAD-Dateien
  • Shortcuts-Symbole im Menü machen die Suche sehr einfach
  • extreme Vielfalt an Kategorien

Vorlagen müssen nicht selbst erstellt werden

Es gibt verschiedene Gründe, sich mit dem 3D Druck zu beschäftigen. Wer Spaß am Basteln hat, gerne selbst kreativ ist und dazu noch besondere Vorstellungen umsetzen will, wird um das Selbsterstellen der Vorlagen und Modelle nicht herumkommen. Wer einfach nur drucken will, weil er oder sie den Gegenstand toll findet (beispielsweise aus Sammlergründen, aus Leidenschaft für ein Thema oder Motiv oder dergleichen), der kommt mit den vorgestellten Plattformen schon recht weit.

Abhängig davon, in welchem Format die Vorlagen auf der jeweiligen Plattform zur Verfügung stehen, können die Modelle ja auch noch bearbeitet und individualisiert werden. Allerdings ist dafür dann wieder Software nötig, die unter Umständen kostenpflichtig ist. Ein grundsätzliches Plädoyer für die eine oder andere Plattform ist genauso unmöglich wie eine grundsätzliche Empfehlung für oder gegen das Selbsterstellen der Vorlagen und Modelle, wie der Test gezeigt hat.

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