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Eingelaufene Wäschestücke retten: Tipps & Tricks

kopfkissen-reinigung-waschmaschineSelbst erfahrenen Hausfrauen und Hausmännern kann es passieren, dass das ein oder andere Wäschestück beim Waschen oder Trocknen einläuft.

Waschmaschinen Tests zeigen: Die Ursache liegt in zu großer Hitze, die während des Waschgangs oder beim Trocknen im Wäschetrockner auf die Fasern der Kleidung einwirkt: Die Fasern schrumpfen auf die Länge, die sie vor ihrer Verarbeitung zu einem T-Shirt, einem Pullover oder einer Hose hatten.

Minderwertige Stoffe neigen dabei eher zum Schrumpfen als hochwertige, sodass es sich mitunter lohnen kann, beim Einkaufen etwas tiefer in die Tasche zu greifen.

Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zum Einlaufen eines geliebten Kleidungsstücks kommen, müssen Sie es jedoch nicht gleich entsorgen. Zunächst können Sie versuchen, das Teil zu retten. Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie dabei am besten vorgehen.

Tipp Nr. 1: Kleidungsstücke aus Wolle oder Kaschmir in Essig einweichen

Eingelaufene Wäschestücke, die aus Wolle, Baumwolle oder Kaschmir bestehen, lassen sich mithilfe von etwas warmem Wasser und Essig wieder in ihre Ursprungsform bringen. Teile aus synthetischen Materialien sowie sehr dicht gewebte Stoffe sollten hingegen nicht in Essig eingeweicht werden, da ihre Struktur dabei Schaden nehmen könnte.

Und so funktioniert es: Befüllen Sie eine Schüssel, einen Eimer oder das Waschbecken mit mindestens einem Liter lauwarmem Wasser. Wichtig: Dieser Trick funktioniert nicht mit heißem oder kaltem Wasser! Anschließend wird pro Liter Wasser ein halber Liter klarer Essig hinzugegeben.

Essig ist in der Lage, Fasern zu lockern, sodass eingelaufene Kleidungsstücke wieder in ihre ursprüngliche Form gebracht werden können. Das Kleidungsstück wird in die Lösung gelegt, wobei darauf zu achten ist, dass es vollständig mit Wasser bedeckt ist. Die Einweichzeit beträgt 25 Minuten.

Wäschestücke, die sehr stark geschrumpft sind, können nach Ablauf dieser Zeit in der Lösung mit den Händen in Form gezogen werden. Danach noch einmal zehn bis 25 Minuten einwirken lassen. Anschließend das Kleidungsstück aus dem Wasser-Essig-Gemisch herausnehmen, zusammenrollen und sorgfältig auswringen.

Es sollte jedoch nicht mit klarem Wasser ausgespült werden, um die auflockernde Wirkung des Essigs auf die Fasern zu verstärken.

Nun benötigen Sie einige zusammengerollte Handtücher, mit denen Sie das Kleidungsstück so lange ausstopfen, bis es seine alte Form angenommen hat. Dabei ist darauf zu achten, dass keine Beulen entstehen.

Stattdessen sollte die Oberfläche möglichst glatt sein, damit sich die Fasern gleichmäßig ausdehnen können. Nun das Kleidungsstück zehn bis 15 Minuten lang herumschleudern, um den Dehnungseffekt des Essigs zu verstärken.

Danach das Teil inklusive der Handtücher an der Luft vollständig trocknen lassen. Sollte das Kleidungsstück nach dieser Prozedur noch nicht die gewünschte Größe erreicht haben, können die einzelnen Schritte so oft wiederholt werden, bis das Ergebnis überzeugt.

Tipp Nr. 2: Gestrickte Kleidungsstücke in Babyshampoo einweichen

Ist Ihnen ein gestricktes oder gehäkeltes Teil in der Maschine eingelaufen, können Sie mithilfe von handelsüblichem Babyshampoo einen Rettungsversuch starten. Kleidungsstücke aus Seide, Polyester und Viskose sprechen auf diese Methode hingegen weniger gut an. Und so geht’s: Füllen Sie ein Behältnis (einen Eimer, eine große Schüssel) mit mindestens einem Liter lauwarmem Wasser.

Wie bei der Prozedur mit Essig gilt auch hier: Mit kaltem oder heißem Wasser lassen sich in der Regel keine zufriedenstellenden Ergebnisse erzielen. Heißes Wasser könnte sogar dazu führen, dass das Kleidungsstück noch weiter schrumpft. Geben Sie pro Liter Wasser einen Teelöffel Babyshampoo hinzu.

Frederick Fairbourn erfand die Wäschespinne.Alternativ können Sie auch zu einer milden Haarspülung greifen. Nun das Wasser so lange umrühren, bis sich das Shampoo vollständig aufgelöst hat und eine seifige Lauge entstanden ist. Ähnlich wie der Essig lockert auch das Babyshampoo die geschrumpften Fasern, sodass sie anschließend wieder in Form gezogen werden können.

Dazu muss das Kleidungsstück für die Dauer von mindestens 30 Minuten in der Seifenlauge einweichen. Bereits während der Einwirkzeit können Sie das Wäschestück vorsichtig in Form ziehen – dies ist aber nicht zwingend notwendig. Anschließend wird das Teil aus der Lauge genommen, zusammengerollt und gründlich ausgewrungen.

Das Ausspülen ist nicht notwendig – es sollte sogar unbedingt unterlassen werden, da sonst der dehnende Effekt des Seifenwassers zunichtegemacht werden könnte. Nun ein großes Badehandtuch ausbreiten und das Kleidungsstück darauflegen. Anschließend beides zusammen aufrollen und zehn Minuten warten.

Das Wäschestück sollte nun lediglich feucht, aber nicht mehr nass sein. Der nächste Schritt ist besonders wichtig: Das Teil wird aus dem Handtuch herausgenommen und in die gewünschte Form gezogen. Die Bereiche des T-Shirts oder Pullovers, die bereits gedehnt wurden, können mithilfe eines schweren Gegenstands auf dem Handtuch fixiert werden.

Alternativ können Sie auch einfache Wäscheklammern benutzen, um das Kleidungsstück am Handtuch zu befestigen. Außerdem ist es hilfreich, die Umrisse eines vergleichbaren Wäschestücks auf Papier zu übertragen, um sich bezüglich Form und Größe daran zu orientieren.

Wirkt das Teil steif und lässt es sich dadurch nur schwer bearbeiten, kann ein Dampfbügeleisen zu Hilfe genommen werden: Der Dampf macht die Fasern geschmeidig, sodass sie ohne großen Kraftaufwand in Form gezogen werden können. Zum Schluss das Kleidungsstück gemeinsam mit dem Handtuch flach auf einen großen Tisch oder den Boden legen und vollständig durchtrocknen lassen.

Dabei zahlt es sich aus, wenn Sie das Teil mit Wäscheklammern am Handtuch befestigt haben, denn dann können Sie beides gemeinsam auf einen Wäscheständer oder auf die Wäscheleine hängen und es in der Sonne trocknen lassen.

Tipp Nr. 3: Eingelaufene Jeans mithilfe von Wasser retten

Wenn die Lieblingsjeans beim Waschen eingelaufen ist, ist das natürlich besonders ärgerlich. Auch hier besteht jedoch die Möglichkeit, den Schaden zumindest teilweise wieder zu reparieren. Dabei gibt es zwei verschiedene Vorgehensweisen.

Wenn die Jeans noch angezogen werden kann

Die erste Methode funktioniert nur dann, wenn Sie die eingelaufene Jeans noch anziehen können. Knöpfe und Reißverschlüsse müssen sich nicht unbedingt schließen lassen – wichtig ist, nur dass Sie die Hose über die Beine kriegen.

Ist das der Fall, füllen Sie die Badewanne mit so viel klarem, lauwarmem Wasser, dass Ihre Beine vollständig bedeckt werden.

Die Wassertemperatur können Sie an Ihre persönlichen Bedürfnisse anpassen, bedenken Sie jedoch, dass zu große Hitze das Ergebnis ebenso negativ beeinträchtigt wie kaltes Wasser. Setzen Sie sich für circa zehn Minuten in das Badewasser, sodass die Jeans gut durchgeweicht wird. Wenn Sie die Badewanne verlassen, bedenken Sie, dass eine nasse Jeans sehr schwer werden kann.

Außerdem sollten Sie sich langsam und vorsichtig bewegen, damit sie nicht ausrutschen. Konnten Sie Ihre Jeans vor dem Einweichen nicht schließen, versuchen Sie es nun erneut. Funktioniert es noch immer nicht, müssen Sie leider damit rechnen, dass sich die Jeans nicht ausreichend dehnen lassen wird.

Versuchen können Sie es natürlich dennoch: Tragen Sie die nasse Jeans für einen Zeitraum von einer Stunde und bewegen Sie sich dabei möglichst viel, insbesondere in den Bereichen, in denen die Hose zu eng sitzt. Nach Ablauf der Stunde können Sie die Jeans zum Trocknen aufhängen.

Die Hose lässt sich nicht mehr anziehen

Flsche an HoseIst die Hose so sehr eingelaufen, dass sie sie nicht anziehen können, gibt es eine alternative Vorgehensweise. Dazu befüllen Sie ganz einfach ein Waschbecken mit warmem Wasser und legen die Jeans für fünf bis zehn Minuten hinein.

Dabei sollte das Material so sehr gedehnt werden, dass Sie die Hose anziehen können. Nun gilt wiederum: Die Hose eine Stunde lang tragen und dabei stets in Bewegung bleiben.

Anschließend auf die Wäscheleine oder den Wäschetrockner hängen und gut trocknen lassen. Sollte diese Methode nicht funktioniert haben, werden Sie sich leider von Ihrer Jeans verabschieden müssen.

Werfen Sie sie jedoch nicht einfach weg. Eventuell passt sie jemand anderem in Ihrem Freundes- oder Bekanntenkreis. Alternativ können Sie aus dem Material andere schöne Dinge nähen oder basteln.

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