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Waschmaschine entkalken - so geht's!

Eine Waschmaschine regelmäßig zu entkalken kann das Leben der Waschmaschine durchaus verlängern. In Ratgebern finden sich für die Regelmäßigkeit des Entkalkens verschiedene Tipps und Ratschläge. Der Rahmen für die Intervalle geht hierbei los bei jedem Waschgang und endet bei zwei mal jährlich. Je nach Verschmutzung der Maschine und Härtegrad des Wassers, welches zum Waschen der Wäsche genutzt wird, liegt die Wahrheit wohl wie immer irgendwo in der Mitte.

Wer sich die Mühe macht, die Waschmaschine zu entkalken, der tut dies auch mit dem Ziel, der Maschine etwas gutes zu tun. Viele Hausmittelchen können allerdings mehr Schaden als Nutzen anrichten. Denn was gegen Kalk hilft, kann gleichzeitig auch die Gummis und Kunststoffteile der Maschine zerstören.

Warum sollte eine Waschmaschine entkalkt werden

AEG LAVAMAT L6FB50470 WaschmaschineEine Waschmaschine wie aus dem Waschmaschinen Vergleich läuft in vielen Familien täglich und ist dem Wasser mit seinem Kalkgehalt erst einmal Schutzlos ausgeliefert. Zwar sind die meisten Teile der Waschmaschine rostfrei. Trotzdem können Kalkablagerungen großen Schaden anrichten. Viele kennen das entweder von den Nachbarn, von Bekannten oder aus dem eigenen Haushalt: das Ende einer Waschmaschine und deren Dasein im Haushalt wird oft damit besiegelt, dass die Waschmaschine ausläuft. Das liegt nicht selten an Kalkablagerungen und ihren Folgen. Denn die Ablagerungen machen Gummis und Dichtungen porös und lassen Schläuche und Bullaugen schneller undicht werden.

In Regionen mit hohem Kalkgehalt sollte die Waschmaschine deshalb tatsächlich regelmäßig entkalkt werden. Das Entkalken selbst ist vergleichsweise wenig Arbeit, denn die Waschmaschine muss lediglich mit einem passenden Mittel der Wahl angestellt und später geöffnet werden. Entkalken allein reicht zwar nicht zur Waschmaschinenpflege, macht aber schon einen gewaltigen Unterschied in der Lebensdauer einer Waschmaschine aus.

Entkalken mit Essig

Essig ist günstig und wirkt auf den ersten Blick super gegen Kalk. Trotzdem wird in den meisten Foren davon abgeraten und das auch zu Recht. Hausmittel sind schön und gut, aber bitte lassen Sie die Hände von Essig. Denn der ist gut für ein tolles Salatdressing und sicher auch zum Kochen. Aber er greift Kunststoffe an. Die Weichmacher im Gummi und in Kunststoffteilen der Maschine nehmen Schaden und das sorgt auf Dauer dafür, dass wichtige Teile der Waschmaschine porös und im schlimmsten Fall auch undicht werden. So kann Essig genau den gleichen Schaden anrichten, wie das Kalk selbst. Dann hat das entkalken gar nichts gebracht und die Waschmaschine ist trotzdem kaputt.

Zitronensäure als Essigalternative

Zitronensäure gilt auch in Fachkreisen als schonender zu Weichmachern. Sie ist ähnlich günstig wie Essig und auch sonst zu allerhand Dingen im Haushalt die Reinigung betreffend gut. Trotzdem oder gerade deswegen soll sie unter anderem gut gegen Kalk in der Waschmaschine helfen. Das schont Gummis und Kunststoffteile und hält gleichzeitig die Maschine sauber. Zitronensäure ist meist pulverförmig und in der Drogerie oder in größeren Supermärkten erhältlich.

Bevor sie angewendet wird, sollte noch einmal kontrolliert werden, ob die Waschmaschine keine Wäsche mehr enthält. Dann können je nach Härtegrad des Wassers ein bis zwei Löffel des Pulvers in das Waschmittelfach gegeben werden.

Danach sollte die Maschine einen Waschgang auf höchster Temperatur (das sind meist 95 Grad) laufen. Um Dichtungen und Kunststoffteile zusätzlich zu schonen, können diese nach dem Waschgang mit Zitronensäure noch einmal mit einem feuchten Lappen ohne Spülmittel abgewischt werden.

Spezielle Waschmaschinen-Entkalker

Entkalker gibt es in Form von Tabs, als Flüssiges Mittel oder als Pod (Flüssigkeit in Gel verpackt) im Fachhandel, in der Drogerie, aber auch im Supermarkt zu kaufen. Die sind meist etwas kostenintensiver als Hausmittelchen, aber dafür in Labors erprobt und gestestet. Weniger aggressiv zu Gummis sind sie deshalb trotzdem nicht zwingend und sollten deshalb auch nur in den auf der Verpackung empfohlenen Intervallen verwendet werden. Gerade bei Waschmaschinenreinigern und Waschmitteln gilt der Spruch weniger ist mehr.

Das wird nicht nur die Umwelt, sondern auch die Waschmaschine danken. Egal welchen Entkalker man nutzt, es ist zu empfehlen die Maschine genau nach Anleitung zu entkalken. Auf der Verpackung werden sich Angaben zur Handhabung finden. Einige Mittel müssen ins Waschmittelfach und brauchen eine Wasch-Temperatur von mindestens 60 Grad. Bei anderen wird die Wirkung durch zu hohe Temperaturen gestört und das Mittel wird direkt in die Trommel gegeben.

Entkalkertabs für jeden Waschgang

Genau wie in der Spülmaschine auch, setzt sich in Gebieten mit sehr kalkhaltigem Wasser ein Kalkfilm auf die Wäsche, der diese unter Umständen auch hart und blass erscheinen lassen kann. Um dies zu verhindern bieten einige Hersteller von Reinigungsmitteln Waschmaschinenentkalker für jeden Waschgang an. Das lässt die Wäsche oft auch ohne Weichspüler sehr weich erscheinen und schont die Waschmaschine. Ob man solche Tabs nutzen möchte und sie regelmäßig einsetzen will und kann (das ist ja durchaus auch eine finanzielle Frage), ist eine sehr individuelle Entscheidung, die Waschmaschinenbesitzer durchaus auch vom Härtegrad des Wassers in ihrer Region abhängig machen können.

Die Anwendung ist dann ganz einfach. Die Entkalkertabs kommen bei jedem Waschgang je nach Anleitung in die Waschtrommel oder in das Fach für die Waschmittel und werden mitgewaschen. Der Maschine werden solche Mittel sicherlich nicht Schaden. Bevor man sie regelmäßig anwendet, ist es zu empfehlen, die Maschine ein oder zweimal ohne Wäsche zu entkalken. Sonst können gelöste Ablagerungen in der Wäsche landen und das ist sicherlich nicht erwünscht. Allerdings sind sie in Regionen mit sehr weichem Wasser sicher nicht immer zweckgemäß und hinzu kommt, dass solche Mittel auch nicht sonderlich umweltfreundlich sind.

Vorsicht beim Entkalken:

  • Siemens WM14P420 iQ500 Waschmaschine FLFinger weg von wilden Haushaltstipps wie Spülmaschinentabs, Essig, Badreiniger oder anderen Experimenten. Dafür ist eine Waschmaschine eindeutig zu teuer und der Schaden am Ende zu groß.
  • Zu aggressive Mittel schaden den Dichtungen mehr, als das sie helfen würden.
  • Wenn die Waschmaschine schon verkalkt ist, kann man durch das entkalken im schlimmsten Fall durch Kalk verkrustete poröse Stellen öffnen und die Waschmaschine wird doch noch undicht. Dann wäre es zwar nur noch eine Frage der Zeit gewesen, aber gerade bei gebrauchten Maschinen ist das sehr ärgerlich.
  • Auch das Entkalken von Waschmaschinen sollte nicht zu oft geschehen, da Entkalker, die übermäßig angewendet werden nicht sonderlich umweltfreundlich sind.
  • Bevor man zu Entkalkertabs greift, die beim Waschen angewendet werden, sollte man einmal die komplette Maschine vorher entkalken, denn sonst kann es bei starken Verschmutzungen zu Ablagerungen der in der Maschine gelösten Kalkteilchen an der Wäsche kommen.
Egal für welches Mittelchen man sich entscheidet, sie sind nahezu alle sehr aggressiv oder zumindest giftig und sollten, genau wie Waschmittel, Weichspüler und andere Chemikalien, nicht in die Hände von Kindern gelangen.

Waschmaschinen Tests

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