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Daunendecke kaufen – darauf sollten Sie achten

Daunendecken aus dem Daunendecken Test dürfen nur dann als solche bezeichnet werden, wenn sie zu 60 Prozent Daunen enthalten. In der Regel bestehen die handelsüblichen Daunendecken zu 90 Prozent aus Daunen und zu 10 Prozent aus Federn.

Sie haben bei hoher Qualität ein geringes Gewicht, sind sehr pflegeleicht und atmungsaktiv, erhöhen den Schlafkomfort und bieten eine gute Wärme- und Isolierungsleistung. Doch nicht immer ist alles Gold, was glänzt und so sollten beim Kauf einer Daunendecke einige Dinge beachtet werden.

Woher stammen die Daunen?

Daunendecke-Billerbeck-554261003-PlatinDaunendecken stehen vor allem bei Tierschützern immer wieder in der Kritik. In der Regel achten die meisten Verbraucher auf nachhaltig hergestellt Produkte. Weder Mensch noch Tier kommen dabei zu Schaden.

Diese Erkenntnis hat sich durchaus auch bei Daunendecken durchgesetzt. Leider werden oft immer noch Gänse und Enten für die Herstellung von Daunendecken bei lebendigem Leib gerupft und zudem unter unerträglichen Bedingungen gehalten.

Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass Entenfedern oft von bereits geschlachteten Tieren stammen, während Gänsedaunen und –federn meist von lebenden Tieren stammen. Aus diesem Grund entscheidend sich auch immer noch sehr viele Menschen gegen eine Daunendecke.

Wer dennoch eine Daunendecke kaufen möchte, sollte unbedingt darauf achten, dass es sich um ein deutsches Produkt handelt. In Deutschland ist es verboten, Tiere lebend zu rupfen. Hersteller, die entsprechend nachhaltig produzieren, haben zertifizierte Produkte in ihrem Sortiment. Fehlt eine eindeutige Kennzeichnung oder ist diese mangelhaft, sollte eine Daunendecke nicht gekauft werden.

Gans muss dort drin sein, wo Gans drauf steht

Viele Daunenfüllungen, die aus Tot-Rupf stammen, wurden von Gänsen oder Enten aus so genannten Stopfleberfarmen gerupft. Auch das ist ein Grund, weshalb sich viele Menschen gegen eine Daunendecke entscheiden. Viele Hersteller neigen aufgrund des Preisdrucks dazu, minderwertige Füllungen und Bruch zu verwenden, es aber anders kennzeichnen. So darf eine Decken mit Gänsedaunen nur dann entsprechend bezeichnet werden, wenn mindestens 90 Prozent der Füllung aus Gänsedaunen besteht.

Doch was ist der Unterschied zwischen Enten- und Gänsedaunen und warum ist die genaue Kennzeichnung so wichtig?

Die Antwort: Das Gefieder von Enten ist weniger wärme- und isolierfähig, die einzelnen Federn sind zudem kleiner als Gänsefedern. Gänsefedern zeichnen sich durch eine ausgezeichnete Isolier- und Wärmeeigenschaft aus und sind somit auch teurer. Sie sind hochwertig und entsprechend auch langlebiger. Das haben Daunendecken Tests erwiesen.

Die Gesetzgebung in der EU ist noch lückenhaft

Eine Alternative zu Gänsedaunen gibt es bislang nicht, denn egal wie gut ein künstliches Füllmaterial ist, die Wärme- und Isolierleistung bleiben aus und die Feuchtigkeitsregulierung ist geringer. Somit entweicht mehr Wärme und im Bett verbleibt ein hoher Anteil an Feuchtigkeit.

Das Problem ist jedoch, dass die Gesetze innerhalb der EU sehr unterschiedlich sind, was das Rupfen der Vögel angeht. So ist es durchaus gestattet, Enten und Gänsen während der Mauserzeit die Daunen aus dem Gefieder zu streichen, unabhängig davon, in welchem Stadium der Mauser sich die Tiere befinden.

Oft kommt es dadurch zum Zusammentreiben ganzer Herden, wodurch es allerdings auch zum Lebend-Rupfen kommt, denn nicht alle Tiere sind gleichzeitig im selben Stadium der Mauserzeit. Grundsätzlich ist es somit schwierig, eine wirklich hochwertige Daunendecke zu finden, welche auch unter den Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit und des Tierschutzes produziert wurde.

Weitere für den Kauf wichtige Faktoren

Neben der Füllung der Daunendecke spielen auch noch andere Faktoren eine entscheidende Rolle. So sollte beim Kauf auf

  • die Größe der Decke
  • den Wärmegrad
  • die Qualität der Daunen
  • die Qualität der Hülle

geachtet werden.

Die Größe der Bettdecke

Oft wird beim Kauf einer Daunendecke zuerst gefragt, ob es eine Einzel- oder eine Doppelbettdecke sein soll.

Gerade für Paare ist diese Frage wichtig, denn es geht auch darum, ob man von der Wärme des Partners unter einer großen Decken profitieren möchte, oder lieber einen erholsamen Schlaf mit viel Bewegungsfreiheit wünscht.

Entscheidend ist dabei auch, ob beide ein ähnliches Wärmeempfinden besitzen oder unterschiedliche Wärmegrade benötigen. Singles haben es da natürlich deutlich einfacher, denn hier ist die Bettgröße und der individuelle Gemütlichkeitsfaktor ausschlaggebend.

Daunendecken sind in der Regel zwischen 135 und 260 Zentimeter breit und 200 bis 240 Zentimeter lang. Die Komfortgröße mit 220 Zentimetern Länge wird für Personen ab einer Körpergröße von 1,80 Meter empfohlen. Für die perfekte Mindestbreite wird der Körperumfang gemessen und dazu 40 Zentimeter addiert. Im Zweifel sollte immer die nächstgrößere Breite gewählt werden.

Der Wärmegrad

Der Wärmegrad einer Daunendecke bestimmt die persönliche Schlafumgebung. Je höher er ist, umso mehr hält die Decke die Körperwärme am Körper. Im Zweifelsfall sollte immer der wärmere Grad gewählt werden.

Folgende Einteilungen finden sich beim Wärmegrad:

  • Wärmegrad 1 = Sommerbettdecke
  • Wärmegrad 2 = Sommerhalbjahr
  • Wärmegrad 3 = Winterhalbjahr
  • Wärmegrad 4 = Winterbettdecke

Zudem gibt es noch die Sonderwärmegrade „WinterPlus“ (für Menschen mit sehr starkem Wärmebedürfnis) und „4-Jahreszeiten“ mit zwei Daunendecken, die über Druckknopf-, Reißverschluss- oder Bändersystem miteinander verbunden werden und für unterschiedliche Wärmegrade konzipiert sind.

Die Daunenqualität

Die Qualität der Daunen entscheidet über die Erhaltung der Wärme bei gleichem Füllgewicht. Größe und Elastizität der Daune bestimmen dabei ihre Qualität, welche mit der Füllkraft ausgedrückt wird. Diese wiederum gibt Aufschluss über die Menge der notwendigen Daunen für die Regulierung der gewünschten Wärmeklasse.

Je höher der Anteil an Daunen, umso leichter ist die Decke. Die Füllkraft liegt zwischen 125 (mm/30g) und 220 (mm/30g).

Die Hüllenqualität

Jede Daunendeckenhülle hat mehrere Herausforderungen zu meistern. Sie muss so stark und eng gewebt sein, dass keine Daunen entweichen können. Dennoch soll sie leicht und zudem feuchtigkeitsdurchlässig sein. Hierfür muss ein hochwertiges Garn verwendet werden, dessen Qualität in metrischer Nummerierung (kurz Nm) gemessen wird. Die metrische Nummerierung gibt die Länge des Fadens an, die aus einem Gramm des jeweiligen Materials gewonnen wird. Je länger der Faden, umso feiner sind die möglichen Webstrukturen.

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