
Zudem statten Hersteller Fahrradrucksäcke zumeist mit einem Hüft- und Brustgurt aus. Von anderen Rucksäcken unterscheiden sich diese Modelle aufgrund der Fächeraufteilung und bestimmter Ausstattungsmerkmale, die nur beim Fahrradfahren Sinn machen. Auf diese besonderen Ausstattungsmerkmale gehen wir im übernächsten Kapitel unseres Fahrradrucksack Vergleichs 2025 ein.
Bei einem Fahrradrucksack ruht die Last auf den beiden Schultergurten und auf dem Hüftgurt. Während bei großen Trekkingrucksäcken der Großteil der Last auf dem Hüftgurt ruht, ist die Lastverteilung bei Fahrradrucksäcken ausgeglichener. Hierfür ist vor allem die leicht gebückte Haltung beim Fahrradfahren verantwortlich.
Da besonders Abfahrten zu hohen Geschwindigkeiten führen, sollte der Fahrradrucksack eng am Körper anliegen und in Kurven nicht zu den Seiten rutschen: Dies gewährleistet ein durchdachtes Tragesystem.
Zum Verstauen des Gepäcks bieten Fahrradrucksäcke verschiedene Fächer. Dabei nimmt diese Art des Rucksacks auf fahrradspezifische Ausrüstungsgegenstände wie Helm oder Werkzeug Rücksicht.
Fahrradrucksäcke eignen sich ideal für Tages- oder Wochenendtouren. Dabei nehmen sie in Design, Passform und Größe auf alle Belange von Bikern Rücksicht. Somit überzeugen diese Rucksäcke durch Tragekomfort, eine praktische Fachaufteilung und hilfreiche Ausstattungsdetails. Diese Vorteile kommen nicht nur bei Fahrradtouren zum Tragen, sondern machen den Fahrradrucksack auch zu einem praktischen Begleiter für den Alltag mit Fahrrad in der Stadt oder auf dem Land.
Die Vorteile
Die Nachteile
Fahrradrucksäcke lassen sich in zwei Größenkategorien einteilen: Die kleinen Modelle fassen zwischen 10 und 15 Liternund das Fassungsvermögen der großen Fahrradrucksäcke liegt zwischen 15 und 30 Litern.

Der gepolsterte Hüftgurt überträgt einen Großteil der Last auf die Hüftknochen und entlastet somit die Schultern. Ebenfalls über Schnallen lässt sich die Länge dieses Hüftgurts optimal anpassen. Das Öffnen und Schließen dieses Gurts funktioniert dank Blitzverschluss (Steckverschluss) problemlos. Günstige Fahrradrucksackmodelle besitzen nur einen schmalen Hüftgurt, der keinerlei Gewicht trägt. Diese Modelle verhindern nur, dass sich der Fahrradrucksack seitlich bewegt. Grundsätzlich bieten jedoch Tragesysteme mit ausgebildetem Hüftgurt mehr Tragekomfort.
Außer den Gurten des Tragesystems beeinflusst die Ausbildung der Rückenpartie den Tragekomfort des Fahrradrucksacks. Um ein starkes Schwitzen zu verhindern, sorgen Hersteller mit einer dreidimensionalen Gestaltung der Rückenpartie für eine Hinterlüftung: Luftkanäle verhindern, dass es zu Hitzestau kommt. Zudem setzten Rucksackhersteller im Rückenbereich besonders atmungsaktives Mesh-Gewebe ein, das die Transpiration schnell vom Körper wegleitet.
Rückenprotektoren unterscheiden Fahrradrucksäcke von fast allen anderen Rucksacktypen – nur Rucksäcke für Snowboarder und Freeskifahrer besitzen ebenfalls diese Protektoren. Bei den meisten Modellen lassen sich diese Protektoren herausnehmen. Sie befinden sich direkt hinter dem Tragesystem des Fahrradrucksacks in einem separaten Fach. Bei einem Sturz schützen diese Protektoren die Wirbelsäule vor schwerwiegenden Verletzungen, da sie die Aufpralllast abfangen: Steine schlagen nicht durch den Rucksack direkt auf die Wirbelsäule durch. Somit erhöhen Fahrradrucksäcke mit diesem Ausstattungsmerkmal die Sicherheit. Vor allem für Mountainbiker empfehlen wir deshalb Fahrradrucksäcke mit integriertem Rückenprotektor.

Der Helmhalter befindet sich außen am Fahrradrucksack und dient der Aufbewahrung eines Fahrradhelms. Dabei handelt es sich um ein Netz oder ein Stück Stoff, das sich mit vier Gurten außen am Fahrradrucksack befestigen lässt. Einige Hersteller realisieren den Helmhalter durch einfache Gurte, unter denen der Helm – nach dem Festziehen – direkt am Rucksack sitzt.
Die Kompressionsriemen befinden sich an den beiden Seiten des Rucksacks und sind fest mit diesem verbunden. Durch das Ziehen des Gurtendes verringert sich der Abstand der beiden festvernähten Enden des Riemens. Somit komprimieren diese Riemen den gesamten Rucksack und dessen Inhalt. Dadurch verringert sich die Größe und der Rucksack liegt enger am Körper an. Gleichzeitig verhindern angezogene Kompressionsriemen, dass sich die Gepäckstücke in einem nur halb vollen Rucksack hin- und herbewegen.
Reißverschlussfächer bzw. Expander erweitern bei Bedarf das Fassungsvolumen des Fahrradrucksacks um einige Liter. Durch das Öffnen von seitlichen Reißverschlüssen entsteht zusätzlicher Stauraum. In Kombination mit Kompressionsriemen passen Fahrradfahrerinnen und -fahrer somit ihren Rucksack den jeweiligen Bedürfnissen an, sodass der Rucksack niemals schlapp auf dem Rücken hängt.
Viele Fahrradrucksäcke verfügen über seitliche Außenfächer, die sich im unteren Bereich des Rucksacks und somit knapp über der Hüfte befinden. Aufgrund des einfachen Zugriffs – auch während der Fahrt – eigenen sich diese Außenfächer hervorragend für die Aufbewahrung von Fahrradhandschuhen, Getränkeflaschen oder Müsliriegeln.

Verschiedene Hersteller produzieren auch Fahrradrucksäcke speziell für Damen. Hierbei nehmen die Hersteller Rücksicht auf die tendenziell geringere Körpergröße von Damen. Somit finden besonders Frauen unter diesen Modellen einen Fahrradrucksack, der optimal passt und überzeugenden Tragekomfort bietet.
Außerdem gibt es Kurierrucksäcke, die sich in ihrer Form von den übrigen Modellen unterscheiden. Im Gegensatz zu anderen Fahrradrucksäcken besitzen diese Modelle eine auffallend rechteckige Form. Häufig nehmen Kurierrucksäcke Gepäckstücke im A3-Format auf. Diese bestehen aus beschichteten Kunstfasern, welche die Hersteller nicht vernähen, sondern verschweißen. In Kombination mit einem Rollverschluss bieten diese Modelle hundertprozentigen Schutz vor Regen.

Diese Größenkategorie bietet sich für längere Touren über das Wochenende an. In diesen Modellen findet mehr Gepäck Platz, sodass auch Touren mit Übernachtung möglich sind. Gleichzeitig gewährleisten Kompressionsriemen immer einen optimalen Schwerpunkt der Rucksäcke. Somit stellen Modelle in dieser Größenkategorie den idealen Begleiter für Profis und Amateure dar. Zudem eignen sich diese Fahrradrucksäcke auch für den Alltag, da sie ausreichend Platz für einen**Einkauf** oder die Schul- bzw. Unibücher bieten.
Kurierrucksäcke eignen sich am besten für den Alltag. Aufgrund des weniger komfortablen Tragesystems und der nur rudimentär ausgebildeten Hüftgurte stehen sie den übrigen Fahrradmodellen in Sachen Tragekomfort nach. Allerdings verfügen diese Modelle zumeist über ein großes Fach ohne Unterteilung, sodass sich auch größere Gepäckstücke transportieren lassen. Somit liegen die Anwendungsbereiche vor allem im urbanen Alltag. Für reine Fahrradtouren über ein Wochenende bieten Kurierrucksäcke jedoch zu wenig Tragekomfort.
In einem Fahrradrucksack Test 2025 treten viele Modelle von verschiedenen Herstellern in unterschiedlichen Testkategorien gegeneinander an. Aus den Testergebnissen der einzelnen Testkategorien wird eine Gesamtnote gebildet, sodass am Schluss ein Fahrradrucksack Testsieger feststeht.
Häufig unterscheidet die Verarbeitungsqualität hochwertige von minderwertigen Fahrradrucksäcken. Somit untersuchen Testpersonen die Qualität der Verarbeitung besonders gründlich. Sie legen das Augenmerk dabei auf die Ausführungen der Verbindungen der verschiedenen Gurte: Schulter-, Hüft- und Brustgurt. Aber auch die Verbindungen der Kompressionsriemen unterliegen starker Belastung. Sie überprüfen die Nähte dieser Verbindungsstellen: Nicht alle Hersteller verwenden doppelte Nähte. Zudem schauen sich die Tester alle übrigen Nähte an. Bei außen liegenden Taschen besteht die Gefahr des seitlichen Ausreißens, wenn die seitlichen Nähte nicht zusätzlich durch eine kurze Quernaht gesichert sind.
Die Testkriterien dieser Kategorie in Kürze

Die Testkriterien dieser Kategorie in Kürze
In dieser Testkategorie wird die Ausstattung im Test bewertet. Eine umfassende Ausstattung führt zu Pluspunkten in dieser Kategorie. Während einige Modelle bereits einen integrierten Regenschutz besitzen, muss dieser bei vielen Fahrradrucksäcken separat gekauft werden. Auch bei den Trinksystemen gibt es Unterschiede, da nicht grundsätzlich eine entsprechende Trinkblase zum Lieferumfang gehört.
Die Testkriterien dieser Kategorie in Kürze
In dieser Kategorie wird die gesamte Handhabung der Fahrradrucksäcke getestet. Wie leichtgängig sind die Reißverschlüsse und lassen sich die Schiebergriffe gut anfassen? Erreicht der Testfahrer die seitlichen Taschen auch während der Fahrt problemlos? Kurz: Testpersonen testen das Konzept und dessen Umsetzung. In dieser Kategorie spielt die Ergonomie des gesamten Fahrradrucksacks eine zentrale Rolle.
Die Testkriterien dieser Kategorie in Kürze

Falls das Rucksackvolumen des Testsiegers zu Ihren Vorstellungen passt, schauen Sie sich dieses Modell genauer an. Mit einem externen Fahrradrucksack Testsieger oder unserem Vergleichssieger treffen Sie eine gute Wahl.
Lesetipp: Unser Handytasche Fahrrad Test könnte Sie auch interessieren.

Online bestellen Sie dann, wenn Sie Zeit haben: An Öffnungszeiten, Parkplatzsuche und überfüllte Geschäfte verschwenden Sie keine Gedanken. Sie vergleichen online verschiedene Rucksackmodelle und entscheiden sich ohne zeitlichen Druck für Ihren Favoriten. Falls Ihnen der online bestellte Fahrradrucksack doch nicht gefällt, machen Sie einfach von Ihrem**Umtauschrecht** Gebrauch und bestellen ein anderes Modell.
Also sprechen verschiedene Gründe für den Onlinekauf und gegen den Fachhandel vor Ort. Zudem präsentiert Ihnen unser Fahrradrucksack Vergleich bereits getestete Modelle. Sie erkennen in unserer Übersicht direkt die Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle und finden somit schnell einen Fahrradrucksack, der Ihren Vorstellungen entspricht.
Fahrradrucksäcke stellen eine Differenzierung für eine bestimmte Zielgruppe innerhalb des Segments für Rucksäcke dar. Somit gehören sie zur Entwicklungsgeschichte von Rucksäcken und dem Tragen von Lasten auf dem Rücken.
Als Vorläufer des Rucksacks gilt die Rückentrage oder Kraxe. Dieses Tragegestell besteht aus Holz und besitzt zwei Schultergurte. Von der Seite gesehen beschreibt das Gestell die Form des Buchstaben „L“. Während der lange Schenkel am Rücken anliegt, dient der kurze Schenkel dem Stapeln der Lasten. Vor allem Bauern und fliegende Händler nutzten die Rücktrage zum Transportieren von großen Lasten.
Der Tornister besteht aus einer Holzkonstruktion mit einer Bespannung aus Fell oder Stoff und zwei Schulterriemen. Im 17. Jahrhundert erforderte die Professionalisierung der Armeen eine einheitliche Ausrüstung für die Soldaten. Hierzu gehörte auch der Tornister. Im Lauf seiner Geschichte veränderte sich der Tornister immer wieder entsprechend der Anforderungen der Infanterie. Später dienten diese Tornister als Vorbild für Schulranzen. Besondere Bedeutung für die Entwicklung des Rucksacks kommt dem Brustriemen zu, der ab 1810 die Tornister auszeichnete.

Asher Kelty gilt als Erfinder des Rucksacks mit Tragegestell aus Aluminiumrohr und einem Beutel aus Nylon, den Lastösenbolzen am Rahmen befestigen. Zusammen mit seiner Frau fertigte er Anfang der 1950er-Jahre die ersten Modelle in Handarbeit. Dafür verwendeten sie leichte und zugleich widerstandsfähige Materialien aus Militärbeständen. Aufgrund des Erfolgs der Rucksäcke gründete das Ehepaar ein eigenes Unternehmen. Bei der weiteren Entwicklung der Rucksäcke kristallisieren sich drei Prinzipien heraus, die auch heutige Rucksackentwickler berücksichtigen:
Auch Gerry Cunningham trug mit mehreren Erfindungen zur Entwicklung des modernen Rucksacks bei. Im Jahr 1938 stattete er seinen Leinenrucksack erstmals mit zwei Fächern aus, die jeweils einen Reißverschluss besaßen. Die Reißverschlüsse ermöglichten einen einfacheren Zugriff als die damals üblichen Schnür- oder Schnallensysteme. Nachdem Gerry Cunningham nach dem 2. Weltkrieg die Firma Gerry Outdoors gegründet hatte, setzte er die Weiterentwicklung des Rucksacks fort. Im Jahr 1967 stellte er den ersten Rucksack ohne Tragegestell aus Nylon vor.
Kelty und Gerry Outdoors wie auch andere amerikanische Unternehmen für Outdoorausrüstung vertrieben ihre Rucksäcke an entsprechende Outdoor- oder Skigeschäfte. Studenten in Seattle erkannten die Vorteile der kleineren Rucksäcke und transportieren so ihre Bücher – komfortabel und vor Regen geschützt. Mitte der 1970er-Jahre entwickelte das amerikanische Unternehmen Caribou Mountaineering erstmals einen Rucksack speziell für Studenten. Dieser passte in der Größe zu den bei Studenten üblichen Büchern und besaß einen extra verstärkten Boden, um ein schnelles Durchstoßen zu verhindern. Sowohl die Rucksackentwickler als auch die Händler hatten das Potenzial des Markts jenseits der Outdoorbranche entdeckt.
Der Rucksack eroberte den Alltag der meisten Menschen und gehört auch in Deutschland seit den 1980er-Jahren zu Schule,**Freizeit** und Sport. Weiterhin bleibt der Rucksack essenzieller Teil der Ausrüstung für Bergsteiger, Abenteurer und Backpacker. Allerdings setzte in den 1980er-Jahren eine bis heute anhaltende Differenzierung ein: Tagesrucksäcke, Bergsteigerrucksäcke, Trekkingrucksäcke, Fotorucksäcke, Schulrucksäcke, Snowboard- und Skirucksäcke usw. Hersteller optimieren die Rucksäcke in Form, Größe und Funktionalität entsprechend des Verwendungszwecks. Auch Fahrradrucksäcke gehören dazu.
Nahezu alle Rucksäcke bestehen aus Kunstfasern – Modelle aus Baumwolle oder Leder fallen in heutigen Rucksacksortimenten sofort ins Auge. Meistens verwenden Rucksackhersteller Polyamide (Nylon) oder Polyester. Beide Fasern entwickelte der amerikanische Chemiker Wallace Hume Carothers in den 1930er-Jahren im Forschungslabor des Unternehmens DuPont. Es handelt sich jeweils um synthetisch hergestellte Fasern, die erstmals bei der Produktion von Zahnbürsten und Strümpfe Verwendung fanden.
Der Amerikaner Elias Hower meldete den ersten Reißverschluss im Jahr 1851 zum Patent an. Allerdings versucht er nicht, seine Erfindung kommerziell zu vermarkten. Weitere Entwicklungsschritte und Vermarktungsversuche folgten. Allerdings dauerte es bis zum Jahr 1917, bevor die US-Navy erstmals für Bekleidung Reißverschlüsse in großer Stückzahl verwendete. Heute gehören Reißverschlüsse ganz selbstverständlich zu vielen Bekleidungsstücken und auch jeder Fahrradrucksack besitzt mindestens einen Reißverschluss.

Häufig verfügen die Hüftgurte über seitliche Taschen. In diesen sollten sich keine harten Gegenstände wie z. B. Werkzeug befinden, da diese bei Stürzen auf die Seite zu schweren Verletzungen führen können. Daher sollten Biker für das Werkzeug immer die dafür vorgesehenen Fächer verwenden.
Die Regenschutzhülle sollte einfach zu erreichen sein, damit der einsetzende Regen nicht zu einem Durchsuchen des gesamten Rucksacks führt. Also macht es Sinn, den Regenschutz in einer der seitlichen Außentaschen zu verstauen. Einige Hersteller integrieren den Regenschutz und bieten entsprechend ein spezielles Fach.
Wie wird der Rucksack richtig angepasst?
Zunächst die Schultergurte vollständig öffnen und den Fahrradrucksack aufsetzen. Die Hüftgurte müssen als Erstes so eingestellt sein, dass sie genau über die Hüftknochen verlaufen. Erst nach der Einstellung des Hüftgurts erfolgt die Anpassung der Schultergurte. Zum Anpassen der Schultergurte eine leicht nach vorne gebeugte Position einnehmen, die der Fahrhaltung auf dem Fahrrad entspricht. Dann die Schultergurte so weit anziehen, bis die Gurte komfortabel in der Schulterpartie anliegen. Beim etwas weiteren Vorbeugen darf der Rucksack nicht auf dem Rücken nach oben verrutschen. Abschließend gilt es, den schmalen Brustgurt einzustellen.
Ein Tipp für unterwegs!
Was gehört für eine Fahrradtour unbedingt in den Rucksack?

Um auch auf einen platten Reifen vorbereitet zu sein, gehören ein Ersatzschlauch und eine Luftpumpe in den Fahrradrucksack. Zusätzlich benötigen Sie ein Multifunktionswerkzeug, um den Reifen auszubauen. Ein Reifenheber erweist sich als sehr hilfreich, um beim Schlauchwechsel den Reifenmantel problemlos auf die Felge zu ziehen. Überprüfen Sie vor dem Beginn der Tour, ob Sie mit Ihrem Werkzeug (Multifunktionswerkzeug für Fahrräder) auch alle Schrauben und Muttern Ihres Fahrrads lösen bzw. anziehen können.
Übersicht der wichtigsten Utensilien:
Kann der dreckige Fahrradrucksack in die Waschmaschine?

Ein Pfelegetipp für die Reißverschlüsse!

Viele Fahrradrucksäcke bieten ein Fach für ein Trinksystem, ohne jedoch eine Trinkblase mitzuliefern. Entsprechende Trinkblasen bieten unterschiedliche Hersteller an, wobei das Fassungsvermögen zwischen 1,0 und 3,0 Litern liegt. Diese Kunststoffbeutel lassen sich einfach im dafür vorgesehenen Fach verstauen und besitzen einen Trinkschlauch mit Mundstück (Ventil). Dieser Schlauch verläuft von der Kunststoffblase zu einem Schultergurt: Die meisten Fahrradrucksäcke verfügen über eine Fixierungsmöglichkeit des Mundstücks am Schultergurt. Somit lässt sich während der Fahrt unkompliziert der Durst stillen.
Wie bereits der Name dieser Tasche beschreibt, nutzen Fahrradkuriere diese Art der Tasche, um Brief- und Paketsendungen zu transportieren. Im Gegensatz zu einem Fahrradrucksack besitzen Kuriertaschen nur einen Schultergurt, der quer über die Brust verläuft – entsprechend liegt die Tasche quer auf dem Rücken. Verschiedene Hersteller bieten diese Taschen in unterschiedlichen Größen an. Im Gegensatz zu Fahrradrucksäcken besitzen diese Taschen keine Rückenpolsterung und kein Belüftungssystem.

Lenkertaschen besitzen hingegen nur ein Volumen von wenigen Litern. In diesen Taschen finden die Utensilien auf eine Fahrradtour Platz, die sofort griffbereit sein sollen: Handy, Karte, Müsliriegel etc. Zudem gibt es Rahmentaschen, die nur wenige Zentimeter breit sind und sich direkt am Rahmen befestigen lassen. Aufgrund der geringen Größe eignen sich diese Taschen besonders gut für Flick- und Werkzeug.
Fahrradkörbe lassen sich entweder am Lenker oder auf dem Gepäckträger befestigen. Dabei bieten verschiedene Befestigungssysteme eine einfache Handhabung. Somit besteht die Möglichkeit, den Korb mit zum Einkaufen in den Supermarkt zu nehmen. Also entfällt das lästige Umpacken der Waren. Im Gegensatz zum Fahrradrucksack lassen sich die Waren im Korb stapeln. Besonders bei Kunststoffbechern mit Aluminiumdeckel (Joghurt, Sahne etc.) ist somit ein unkomplizierter und sicherer Transport in einem Fahrradkorb gewährleistet.