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Kinderwagen im Test auf ExpertenTesten
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Kinderwagen Test - fĂŒr den Spaziergang mit Ihrem Nachwuchs - Vergleich der besten Kinderwagen 2019

Kinder sind ein Segen, sie sind die Zukunft und fĂŒr viele einer der grĂ¶ĂŸten WĂŒnsche und sogar eigentlicher Sinn des Lebens. Ein Kind aufzuziehen ist jedoch, vom ersten Tag an, gleichermaßen eine Herausforderung und mit vielen kleinen und grĂ¶ĂŸeren Anstrengungen verbunden. Um frisch gebackenen Eltern diese Herausforderungen nach Möglichkeit zu erleichtern und gleichzeitig das ungehinderte und möglichst risikolose Aufwachsen eines Neugeborenen zu gewĂ€hrleisten, bietet der Handel eine unerschöpfliche Auswahl an sinnvollen Hilfsmitteln. Eines dieser Hilfsmittel, auf das heute kaum ein Vater oder eine Mutter verzichten kann und will, ist der Kinderwagen. Meist wird ein Kinderwagen bereits angeschafft, wenn sich der Nachwuchs auch nur ankĂŒndigt.

Kinderwagen Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Knorr Baby Kinderwagen mit Sportwagenaufsatz mit Sitzeinlage und Beindecke im TestDen ersten weiteren Weg seines Lebens, den vom Geburtshaus nach Hause, legt ein Neugeborenes nicht selten bereits in dem fahrbaren Untersatz hinter sich, der es, zumindest in den nÀchsten Monaten, in der Regel dauerhaft begleiten wird.

Nicht zuletzt aufgrund der damit verbundenen Investition, ist die Auswahl des passenden Herstellers und Modells fĂŒr viele werdenden Eltern eine gewissenhaft betriebene Aufgabe.

Bei der Vielzahl an bekannten und weniger bekannten Herstellern und dem stetig wachsenden Modellangebot den Überblick zu behalten, ist dabei eine echte Herausforderung.

Unser Kinderwagen Test 2019 bietet eine solide Grundlage fĂŒr eine auch langfristig zufriedenstellende Kaufentscheidung.

Was ist ein Kinderwagen? Aufbau und Funktionsprinzip

Bei aller Vielfalt an Kinderwagen verschiedener Bauart und Detailgestaltung, finden sich doch grundlegende Gemeinsamkeiten, die einen Kinderwagen offensichtlich ausmachen und als solchen definieren.

Kinderwagen mit Autositz & Adapter, Regenschutz, Moskitonetz und SchwenkrÀdern im Test

Kurz gesprochen ist ein Kinderwagen ein auf Rollen gelagertes, fahrbares Gestell, mit einem Transportaufsatz, in dem ein SÀugling oder Kleinkind, in liegender oder sitzender Haltung befördert werden kann.

Weitere verbindende Elemente bei Kinderwagen sind eine meist höhenverstellbare Schubstange oder geeignete Griffe. Bei vielen Modellen sind die VorderrÀder frei horizontal drehbar angebracht, dies soll die Lenkbarkeit eines Kinderwagens erhöhen.

Ein Kinderwagen verfĂŒgt darĂŒber hinaus zumindest ĂŒber eine Feststellbremse, die das sichere Abstellen ermöglicht. Um den Transport und das Verstauen des ungenutzten Kinderwagens zu vereinfachen, sind die meisten Modelle so konstruiert, dass sie platzsparend zusammengeklappt werden können.

Meist ist die Sitz- oder LiegeflĂ€che so konstruiert, dass eine zumindest teilweise Überdachung möglich ist, die das Kind vor direkten Sonneneinfall und anderen unerwĂŒnschten WitterungseinflĂŒssen schĂŒtzen soll. Außerdem verfĂŒgen die meisten Kinderwagen ĂŒber zusĂ€tzlichen Stauraum, in dem weitere Utensilien oder auch kleinere EinkĂ€ufe untergebracht werden können.

Anwendungsbereich unterschiedlicher Bauarten von Kinderwagen, ihre Vorteile und EinschrÀnkungen

WofĂŒr ein Kinderwagen genutzt wird, versteht sich im Grundsatz von alleine. Dabei unterscheidet sich die Art der Anwendung und damit die Anforderungen an einen Kinderwagen von Fall zu Fall oft deutlich.

Nutzt der eine Anwender den Kinderwagen lediglich gelegentlich und fĂŒr eine ĂŒberschaubare Dauer, zum Spaziergang an der frischen Luft, muss die andere alle notwendigen Wege des Alltages mit ihm bewĂ€ltigen. Dabei wird der eine Kinderwagen ausschließlich auf befestigten Wegen genutzt und muss maximal eine Bordsteinkante ĂŒberwinden können, der andere wird auch auf unbefestigten Wegen genutzt und deutlich intensiver belastet.

Neben der Art, Dauer und HĂ€ufigkeit der Nutzung eines Kinderwagens, ist das Alter des Kindes bzw. die geplante Nutzungsdauer ein entscheidendes Kriterium fĂŒr die Auswahl eines Kinderwagen-Typs.

Die Anforderungen an einen SĂ€ugling, der ausschließlich liegend transportiert werden soll, sind deutlich anders, als jene an einen Kinderwagen fĂŒr Kleinkinder, die bereits sitzen können. FĂŒr beide Szenarien finden sich geeignete Modelle, sowie Mischformen, die eine Nutzung ĂŒber beide Entwicklungsphasen ermöglichen.

Klassische Kinderwagen/ Erstlingswagen

Vorteile und Nachteile des klassischen Kinderwagens von Eichhorn im Test

Der klassische Kinderwagen, auch als Erstlingswagen bezeichnet, ist auf den Transport eines SĂ€uglings ausgerichtet. Dabei eignet er sich ausschließlich zum liegenden Transport des Kindes. Auch wenn sich Kinder in allen Bereichen sehr individuell entwickeln, kann als grober Richtwert hier ein Zeitraum von etwa neun Monaten betrachtet werden.

Erstlingswagen verfĂŒgen als Transportaufsatz ĂŒber einen Korb, eine Wanne oder auch eine abnehmbare Tragetasche. Je nach Bauart ist der Aufsatz dementsprechend mehr oder weniger stabil und flexibel nutzbar.

So kann eine abnehmbare Tragetasche oder auch eine mobile Wanne ebenfalls genutzt werden, um einen SĂ€ugling, getrennt vom Fahrgestell zu transportieren.

Oftmals findet eine solche Transportvariante auch Verwendung als Schlafgelegenheit auf Reisen, als Alternative zum klassischen Reisebettchen. Die Tragetasche besteht dabei meist aus einem stabilen InnengerĂŒst, das gepoltert und mit Stoff bezogen ist. Bei einigen Modellen ist das InnengerĂŒst faltbar, um es platzsparend transportieren zu können.

ZusĂ€tzlich verfĂŒgt der Aufsatz ĂŒber ein Faltdach, das etwa ein Drittel der LĂ€nge der LiegeflĂ€che ĂŒberspannt und als Sonnen- und Witterungsschutz dient. Oft kann die restliche LiegeflĂ€che zusĂ€tzlich mit einem Bezug bespannt werden, der auch den Rest der FlĂ€che ĂŒberdeckt. Einige Modelle eignen sich sogar zum liegenden Transport im Auto. Dieser sollte jedoch ausdrĂŒcklich vorgesehen sein.

Eine einfache Tragetasche auf dem RĂŒcksitz zu befestigen, stellt vor allen Dingen eine ernsthafte GefĂ€hrdung fĂŒr das Kind dar und ist ĂŒberdies ein ernstzunehmender Verstoß gegen die Straßenverkehrszusatzordnung (StVZO).

Der Erstlingswagen verfĂŒgt in der Regel ĂŒber ein Fahrgestell mit vier RĂ€dern. HĂ€ufig unterscheiden sich Vorder- und Hinterachse durch die Art der RadaufhĂ€ngung und den Radquerschnitt.

Ein wichtiges Unterscheidungskriterium bei Erstlingswagen ist die GrĂ¶ĂŸe der vorhandenen LiegeflĂ€che. Außerdem unterscheiden sich einzelne Modelle in der genauen Gestaltung und Auswahl der Materialien. So finden sich einfache Stofftaschen, mit fest verbundener LiegeflĂ€che, wie auch stabilere Wannen-Konstruktionen, mit herausnehmbarer Matratze, die ebenfalls in verschiedenen QualitĂ€ten angeboten werden.

Bei vielen Kinderwagen ist es möglich, die Fahrtrichtung, bzw. die Blickrichtung zu Ă€ndern. HierfĂŒr wird entweder die Schubstange verstellt, in der Praxis wird hierzu der gesamte BĂŒgel, ĂŒber den Liegeaufsatz hinweg, auf die eine oder andere Seite geklappt oder der Transportaufsatz kann wahlweise in die ein oder andere Richtung weisend aufgesetzt werden.

Vorteile des klassischen Kinderwagens

  • stabilste Variante mit maximalem Fahr- und Liegekomfort
  • abnehmbare Transporttasche oder -wanne auch als Reisebett nutzbar
  • ansprechend hochwertige Optik

Nachteile des klassischen Kinderwagens

  • vergleichsweise kurze Nutzdauer (max. 9-12 Monate)
  • große Abmessungen auch im zusammengeklappten Zustand
  • weniger flexibel (ausschließlich zum liegenden Transport geeignet)

Sportwagen

Der Sportwagen eignet sich fĂŒr Kinder, ab dem sechsten Lebensmonat, frĂŒhestens jedoch ab dem Zeitpunkt, wenn das Kind selbstĂ€ndig und dauerhaft sitzen kann.

Der Sportwagen besteht aus einem Untergestell, das sich meist nicht von jenem eines klassischen Erstlingswagens unterscheidet, gelegentlich etwas niedriger ausfĂ€llt. Auf ihm ist eine SitzflĂ€che mit verstellbarer RĂŒckenlehne befestigt. Bei vielen Modellen lĂ€sst sich die RĂŒckenlehne so weit nach hinten klappen, dass eine durchgehende LiegeflĂ€che entsteht.

Auch ein Sportwagen besitzt fĂŒr gewöhnlich ein Faltdach, als Sonnen- und Regenschutz. Als zusĂ€tzlicher Witterungsschutz bietet der Zubehörhandel, soweit diese nicht zum Lieferumfang zĂ€hlen, optionale FußsĂ€cke, die einem Schlafsack Ă€hneln.

Der Sportwagen verfĂŒgt zudem ĂŒber eine meist verstellbare FußstĂŒtze. Die SitzflĂ€che wird durch einen BĂŒgel nach vorne begrenzt. Dieser dient dem Kind als StĂŒtze und verhindert das Herausfallen oder unerwĂŒnschte Aussteigen des Kindes. Der BĂŒgel ist oft verstellbar im Neigungswinkel und kann zum einfachen Ein- und Aussteigen meist, zumindest auf einer Seite, gelöst und zur Seite geklappt werden.

Als zusĂ€tzliches Sicherheitselement verfĂŒgen Sportwagen in der Regel ĂŒber HosentrĂ€gergurte, mit denen das Kind angeschnallt werden sollte.

Wie beim klassischen Kinderwagen kann auch beim Sportwagen oftmals die Blickrichtung des Kindes geĂ€ndert werden. Dies erfolgt ebenfalls entweder durch Verstellung des SchiebebĂŒgels oder variable Montagemöglichkeiten des gesamten Aufsatzes.

Vorteile des Sportwagens Hauck Buggy Runner im Test

Eine Sonderform des Sportwagens stellt der sogenannte Jogger dar. Hinsichtlich seines formgebenden Einsatzgebietes, ist der Name hier Programm. Viele Anwender möchten ihre sportliche Freizeitgestaltung auch mit Kind so weit möglich beibehalten. Laufen, neusprachlich auch als Joggen bezeichnet, zĂ€hlt hier zu den beliebtesten Sportarten, besonders weil es ohne weitere Hilfsmittel, zu fast jeder Zeit, an fast jedem Ort ausgeĂŒbt werden kann. Soll das Kleinkind beim Sport begleiten, ist ein geeignetes „Fahrzeug“ unverzichtbar. Der Jogger, als Sonderform des Sportwagens, zeichnet sich durch besondere LeichtgĂ€ngigkeit und maximale StabilitĂ€t, bei gleichzeitig optimaler Lenkbarkeit, aus.

Das Gestell ruht auf drei RĂ€dern – einem zentralen Vorder- und zwei HinterrĂ€dern, wobei die hinteren RĂ€der oft einen grĂ¶ĂŸeren Durchmesser haben. Allgemein sind die RĂ€der grĂ¶ĂŸer, jedoch schmaler, als bei klassischen Sportwagen. Oft kommen Luftreifen zum Einsatz, die auch das schnelle Fahren auf unebenem Untergrund ermöglichen.

Jogger verwenden meist besonders leicht und stabile Materialien, wie zum Beispiel Aluminium. Die Sitzposition ist allgemein schrĂ€ger, als bei klassischen Sportwagen und besonders bei Modellen fĂŒr ambitionierte Sportler nur begrenzt verstellbar. Jogger sind meist schmaler gebaut, als einfache Sportwagen und bieten einen tiefer liegenden Schwerpunkt, durch eine insgesamt geringere Gesamthöhe.

Vorteile des Sportwagens

  • höhere FlexibilitĂ€t durch kompaktere, schmalere Bauweise
  • Schlafgelegenheit durch verstellbare RĂŒckenlehne
  • sicherer, stabiler Transport bei optimaler Beweglichkeit
  • auch sportlich nutzbar (Jogger)
  • kompakt zu verstauen

Nachteile des Sportwagens

  • nicht vor dem sechsten Lebensmonat nutzbar
  • als Schlafgelegenheit nur bedingt zu gebrauchen

Kombi-Kinderwagen

Bergsteiger Venedig Nostalgie Kinderwagen 3 in 1 Retro Kombikinderwagen Megaset 10 teilig im TestBeim Kombi-Kinderwagen handelt es sich, der Name legt die Vermutung nahe, um eine Kombination. Und zwar um eine solche aus einem Erstlingskinderwagen und einem Sportwagen.

Sinn und Zweck einer solchen Kombination, ist die Nutzung eines Kinderwagens ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum, als dies mit einem Einzelmodell möglich wĂ€re. In seiner Verwendung als Erstlingswagen, kann der Kombi-Kinderwagen zumindest die ersten sechs Monate genutzt und der SĂ€ugling liegend transportiert werden.

Anschließend, wenn das Kind eigenstĂ€ndig sitzen kann, dient der Kombi-Kinderwagen als Sportwagen und kann so in der Regel bis zum dritten Lebensjahr genutzt werden.

So stellt die Wahl eines Kombi-Kinderwagens immer auch eine wirtschaftliche Entscheidung dar, da die Kosten fĂŒr einen Kombi-Kinderwagen, ĂŒblicherweise niedriger sind, als die Summe der Anschaffungskosten eines Erstlingskinderwagens und eines Sportwagens gleicher GĂŒte.

Bei der Art der Gestaltung wÀhlen Hersteller verschiedene Konzepte:

  • Kombinationen
  • Modulsysteme

Kombinationen:Gerade bei gĂŒnstigeren Modellen findet sich eine eher unkomplizierte Art der Verbindung der beiden Kinderwagentypen. GrundsĂ€tzlich handelt es sich bei diesen Modellen um einen Sportwagen. In der ersten Phase der Nutzung als Erstlingswagen, wird hierbei die RĂŒckenlehne komplett heruntergeklappt, sodass eine gerade, ebene FlĂ€che entsteht. Auf dieser wird die Transporttasche befestigt. Meist handelt es sich um eine einfache Stofftragetasche. Soll der Wagen spĂ€ter als Sportwagen genutzt werden, muss einfach die Softtasche entfernt und die RĂŒckenlehne aufgestellt werden. Anschließend muss lediglich der SchutzbĂŒgel und im Einzelfall eine nicht bereits befestigte FußstĂŒtze angebracht werden und schon ist der Sportwagen einsatzbereit.

Vorteile des einfachen Kombi-Kinderwagens

  • insgesamt langer Nutzungszeitraum
  • einfacher Wechsel zwischen den Bauarten
  • geringere Anschaffungskosten
  • erst bei Nutzung als Sportwagen geringfĂŒgiger Platzbedarf fĂŒr Lagerung der Tasche/ Wanne

Nachteile des einfachen Kombi-Kinderwagens

  • Kompromiss zwischen StabilitĂ€t sowie Fahrkomfort und Sportlichkeit
  • vergleichsweise groß auch zusammengeklappt
  • oft geringerer Liegekomfort bei Softtasche
  • auf umgeklappter SitzflĂ€che hĂ€ufig massives, schweres Gestell

Modulsysteme:Modulsysteme nutzen das Fahrgestell des Kinderwagens mit unabhĂ€ngigen, unterschiedlichen AufsĂ€tzen. HierfĂŒr bedienen sie sich meist einer Steck- oder Klick-Verbindung. Mit meist wenigen Handgriffen, lĂ€sst sich so eine Transportwanne abnehmen und durch einen Sportwagenaufsatz ersetzen. ZusĂ€tzlich bieten diese Systeme meist unkompliziert die Möglichkeit, auch Babyschalen auf dem Untergestell zu montieren.

Vorteile des modularen Kombi-Kinderwagens

  • insgesamt langer Nutzungszeitraum
  • einfacher Wechsel zwischen den Bauarten
  • geringere Anschaffungskosten
  • kaum Unterschiede zu vollwertigen Einzelvarianten

Nachteile des modularen Kombi-Kinderwagens

  • teurer als einfache Kombi-Kinderwagen
  • Kompromiss zwischen StabilitĂ€t sowie Fahrkomfort und Sportlichkeit
  • nach Ende der Nutzung mĂŒssen Einzelkomponenten gelagert werden

Buggy

Ein Buggy Àhnelt im Aufbau am ehesten dem beschriebenen Sportwagen. Auch er dient zur sitzenden Beförderung des Kleinkindes und ist entsprechend nicht vor dem sechsten Lebensmonat nutzbar.

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Die Bauweise eines Buggys ist jedoch deutlich kompakter, als die eines Sportwagens oder Kombi-Kinderwagens. Bei den meisten Modellen handelt es sich um ein einfaches Rohrrahmengestell aus Stahlblech oder Aluminium, auf einfachen RÀdern aus Kunststoff, mit Gummidecke. Die RÀder haben oft einen nur sehr geringen Durchmesser, von nicht viel mehr als 10 Zentimetern. Um dabei zusÀtzliche FahrstabilitÀt zu erreichen, werden hÀufig Zwillingsreifen eingesetzt.

Die SitzflĂ€che und die RĂŒckenlehne eines Buggys besteht in vielen FĂ€llen, insbesondere bei gĂŒnstigen Modellen, aus einem einfachen synthetischen Textilgewebe, das zwischen die Rahmenkonstruktion gespannt ist.

Die gesamte Konstruktion eines Buggys zielt auf einen Aspekt ab: kompakte Faltmaße. Die Sitzgestaltung ermöglicht das Zusammenklappen, nach dem Vorbild einer HĂ€ngematte, sodass alleine das Gewicht und die Abmessungen der Rahmenkonstruktion ausschlaggebend sind. Ein herkömmlicher Buggy wiegt meist nicht mehr als fĂŒnf Kilo. Durch die schlanke Konstruktion kann er platzsparend zusammengefaltet werden und findet problemlos in jedem Kofferraum oder auch im Fußraum hinter den Sitzen platz.

Gerade bei preisgĂŒnstigen Modellen geht die kompakte Bauweise jedoch nicht selten zulasten des Fahr- und vor allen Dingen des Sitzkomforts. Auch Buggys verfĂŒgen ĂŒber alle notwendigen Sicherheitseinrichtungen, wie eine Feststellbremse, die zumindest eines der RĂ€der blockiert und so ein Wegrollen verhindert und HosentrĂ€gergurte zĂ€hlen zur Standardausstattung. Trotzdem eignet sich ein Buggy in aller Regel nicht als vollstĂ€ndiger Ersatz fĂŒr einen regulĂ€ren Kinderwagen.

Auch wenn es durchaus hochwertigere Modell gibt, die mit einer stabilere SitzflĂ€che ausgestattet sind und sich diese, bis zur Liegeposition, verstellen lĂ€sst, ist die gesamte Konstruktion doch eher auf eine kurzzeitige Nutzung ausgerichtet. Der Buggy wird meistens dann eingesetzt, wenn ein Kind zwar schon in der Lage ist, selbstĂ€ndig zu laufen, dies jedoch noch nicht ĂŒber lĂ€ngeren Zeitraum oder ausgiebige Strecken kann, soll und will. Wird er, zum Beispiel auf Reisen, spontan benötigt, genĂŒgen wenige Handgriffe und aus einem kleinen BĂŒndel wird ein einfacher, fahrbarer Untersatz.

Vorteile eines Buggys

  • geringes Gewicht
  • kompakte Packmaße
  • schnelle EinsatzfĂ€higkeit
  • geringe Anschaffungskosten

Nachteile eines Buggys

  • geringere StabilitĂ€t
  • eingeschrĂ€nkter Fahr- und Sitzkomfort

Mobile Babyschalen

Babyschalen sind weit verbreitet, wenn es darum geht, SĂ€uglinge zu transportieren. Dabei eignet sich eine Babyschale, aufgrund ihrer Bauweise, sowohl zum Tragen am dafĂŒr vorgesehenen BĂŒgel, als auch zur einfachen und sicheren Montage auf einem Autositz. Mit einem Eigengewicht von etwa drei Kilo und einer Eignung fĂŒr Babys bis zu einem Körpergewicht von 15 Kilogramm, eignet sich ein Babyschale jedoch nur begrenzt zum Tragen ĂŒber weitere Strecken oder lĂ€ngeren Zeitraum.

Abhilfe versprechen hier verschiedene Arten der Mobilisierung einer klassischen Babyschale:

  • Halteadapter
  • Babyschalen als Komponente
  • Babyschalen mit eigenem Fahrgestell

Halteadapter: FĂŒr die meisten Modelle von Babyschalen werden im Zubehörhandel geeignete Adapter angeboten, mit deren Hilfe diese auf einem Kinderwagen montiert werden können. Es handelt sich dabei um Steck- bzw. Klicksysteme, bei denen die Babyschale mit wenigen Handgriffen einfach aufgestellt und arretiert wird. Die Halterungen sind dabei meist so angebracht, dass der Kinderwagen ohne Umbau weiter in seinem eigentlichen Verwendungszweck genutzt werden kann.

Vorteile einer Babyschale mit Halteadapter

  • mit allen ĂŒblichen Kinderwagen kombinierbar
  • geringe Zusatzkosten
  • einfache Montage

Nachteile einer Babyschale mit Halteadapter

  • große Packmaße des Sportwagens

Babyschalen als Komponente: WĂ€hrend die beschriebenen Halteadapter an Sportwagen oder Kombi-Kinderwagen so montiert werden, dass eine Babyschale zusĂ€tzlich zur eigentlichen TransportflĂ€che aufgesetzt wird, kann beim modularen Kombi-Kinderwagen die Babyschale eine andere Transportvariante vollstĂ€ndig ersetzen. Diese Variante findet sich sowohl herstellerseitig vorgesehen als auch zum NachrĂŒsten. Es finden sich hier die gleichen Verbindungselemente wie beim beschriebenen Adaptersystem, die direkt am Fahrgestell montiert werden.

Vorteile der Babyschale als Komponente

  • stabile Verbindung
  • hoher Fahrkomfort
  • geringe Packmaße abhĂ€ngig nur vom Gestell

Babyschalen mit eigenem Fahrgestell: Einige Hersteller bieten Babyschalenmodelle mit eigenem, fest installierten Fahrgestell. Die Babyschale kann dabei konventionell getragen und ebenfalls auf einem Autositz montiert werden. FĂŒr lĂ€ngeren Transport wird ein zweiachsiges Fahrgestell ausgeklappt und der TragebĂŒgel so umgeklappt und ausgezogen, dass er als SchiebebĂŒgel genutzt werden kann.

Vorteile der Babyschale mit eigenem Fahrgestell

  • vielseitig einsetzbar
  • kompakter als alternative fahrbare Varianten

Nachteile der Babyschale mit eigenem Fahrgestell

  • höheres Gewicht als einfache Babyschalen
  • grĂ¶ĂŸere Abmessungen durch angeklapptes Fahrgestell
  • geringere Fahrhöhe als vollwertige Kombinationen
  • geringere FahrstabilitĂ€t und GelĂ€ndetauglichkeit

Zwillings- oder Geschwisterkinderwagen

Knapp jede sechzigste Geburt in Deutschland ist eine Zwillingsgeburt. Zudem werden zumindest ein geringer Prozentsatz aller Zweitgeburten zur Welt gebracht, wenn der oder die Erstgeborene selber noch im Kinderwagen sitzt. FĂŒr beide FĂ€lle bietet der Handel geeignete Transportvarianten.

Zwillings- oder Geschwisterkinderwagen von Dorjan, Vorteile und Nachteile im Test

Zwillings- oder Geschwisterkinderwagen werden ebenfalls in unterschiedlichen Varianten angeboten. Auch hier finden sich klassische Erstlingswagen, Sportwagen und Kombi-Kinderwagen.

Bei der Kombination von zwei Erstlingswagen handelt es sich um den klassischen Zwillingskinderwagen, da hier zwei Kinder im SĂ€uglingsalter liegend transportiert werden können. Zwei Babywannen sind hierbei auf einem meist nur geringfĂŒgig breiteren Untergestell montiert und entsprechen in Charakteristik und Funktionsumfang dem klassischen Kinderwagen fĂŒr ein einzelnes Kind.

Auch der Sport und der Kombi-Kinderwagen entsprechen den beschriebenen Varianten, mit dem Unterschied, dass hier zwei unabhÀngige Sitz- bzw. LiegeflÀchen vorhanden sind.

Insbesondere beim Sportwagen werden hierbei zwei Varianten angeboten: eine Anordnung der einzelnen SitzflÀchen nebeneinander, die beiden Kindern den gleichen Blickwinkel und den Zugriff von vorne ermöglicht oder die Anordnung der Sitze hintereinander, die sich vor allen Dingen dadurch auszeichnet, dass hierdurch eine Bauweise möglich ist, bei der ein Sportwagen zwar lÀnger aber nicht breiter aufgebaut ist.

Geschwisterkinderwagen werden auch in Drillings- und sogar in Vierlingsvarianten angeboten.

So haben wir die Kinderwagen getestet

Bei der Auswahl eines geeigneten Kinderwagens ist man in der Regel darauf angewiesen, sich auf Ă€ußerlich sichtbare Kriterien und vom Hersteller angegebene Produktmerkmale zu verlassen. Ein ausgiebiger und wirklich belastbare Praxistest ist dem KĂ€ufer im Vorfeld kaum möglich.

Ein sinnvoller Kinderwagen Test muss deshalb alle Kriterien einer genauen Begutachtung und ÜberprĂŒfung unterziehen, die im dauerhaften, tĂ€glichen Einsatz von Bedeutung sind. Dabei können sinnvollerweise nur Kinderwagen eines Typs miteinander verglichen werden, da bei jeder Variante unterschiedliche Bewertungskriterien einbezogen werden mĂŒssen.

Welche GrĂ¶ĂŸe hat der Kinderwagen?

Neben der grundlegenden Bauart, ob Erstlingswagen, Sportwagen oder Kombi-Modell, sind auch die individuellen Abmessungen eines Kinderwagens ausschlaggebend. Da kein Kind so ist wie das andere, besonders schwere und große Neugeborene heute keine Seltenheit sind und manche Kinder, entsprechend ihrer Anlagen, schneller wachsen, als andere, ist fĂŒr den einen Anwender ein eher kleines Modell ausreichend, wĂ€hrend andere genau auf die GrĂ¶ĂŸe achten mĂŒssen, um dem Kind maximalen Liege- und Sitzkomfort und nicht zuletzt Sicherheit zu gewĂ€hrleisten.

Wie schwer ist der Kinderwagen?

Gewicht ist oftmals ein Zeichen von VerarbeitungsqualitĂ€t und StabilitĂ€t eingesetzter Materialien. Bei Kinderwagen ist Gewicht jedoch nur begrenzt wĂŒnschenswert. Ein zu leichter Kinderwagen mag zu InstabilitĂ€t neigen, ist er jedoch zu schwer, macht sich dies spĂ€testens dann unangenehm bemerkbar, wenn der Kinderwagen zum Beispiel ĂŒber eine Treppe gehoben werden muss.

Das Gewicht ist in der Hauptsache vom Material des Fahrgestells abhĂ€ngig. Hier finden sich hauptsĂ€chlich die Varianten Stahl und Aluminium, wobei Aluminium hinsichtlich des Gewichts der Vorzug zu gewĂ€hren ist, wobei bei moderner Verarbeitung keine Abstriche in der StabilitĂ€t hingenommen werden mĂŒssen.

Wie beweglich ist der Kinderwagen?

Neben dem Gesamtgewicht sind weitere Kriterien dafĂŒr ausschlaggebend, wie beweglich ein Kinderwagen insgesamt ist und auf welchen UntergrĂŒnden er problemlos genutzt werden kann.

  • GrĂ¶ĂŸe der RĂ€der und GrĂ¶ĂŸenverhĂ€ltnis Vorder- zu Hinterachse
  • Material der RĂ€der (Luftreifen, Vollgummi, Plastik)
  • Radstand (vor allen Dingen Abstand Vorder- zu Hinterachse)
  • AufhĂ€ngung der RĂ€der (starre Vorderachse oder frei drehbare RĂ€der, eventuell Stoßfederung)
  • Gesamtabmessungen des Kinderwagens (bestimmen gerade an Engstellen seine RangierfĂ€higkeit)

Wie komfortabel und flexibel ist die Bedienung?

Die Frage nach dem Bedienungskomfort bezieht sich auf der einen Seite auf vorhandene Möglichkeiten der Anpassung des Kinderwagens an individuelle BedĂŒrfnisse wie:

  • Höhenverstellung der Schubstange oder alternativer Griffe
  • Bedienung einer Feststellbremse
  • Verstellbarkeit eines Verdecks
  • optionale Änderung der Blickrichtung des Kindes
  • optionale Arretierung beweglicher VorderrĂ€der
  • Verstellung der Sitzposition bei Sportwagen
  • Bedienung von Gurten, BĂŒgeln und FußstĂŒtzen

Auf der anderen Seite ist fĂŒr viele Anwender von herausragender Bedeutung, wie einfach ein Kinderwagen zusammengeklappt werden kann. Verschiedene Hersteller bedienen sich hierbei Ă€hnlicher, jedoch in Details oft unterschiedlicher Mechanismen.

WĂ€hrend einige Modelle ausdrĂŒcklich mit leichter, teilweise sogar einhĂ€ndiger Bedienung werben können, erfordern andere Modelle in der Praxis ausgewiesenes Geschick und einige Übung, um den Kinderwagen verletzungs- und beschĂ€digungsfrei auf Transportmaß zu bringen. Dabei muss immer ein Kompromiss zwischen einfacher Bedienung und gleichzeitig sicherer Arretierung im aufgebauten Zustand gefunden werden.

Wie kompakt lÀsst der Kinderwagen sich zusammenklappen?

Hauck Buggy Rapid 4 mit Liegefunktion, klein zusammenklappbar TestInsbesondere wenn ein Kinderwagen im Auto transportiert werden soll, gilt der GrĂ¶ĂŸe im zusammengeklappten Zustand besondere Beachtung. Konkret stellt sie fĂŒr viele KĂ€ufer ein zentrales Entscheidungskriterium dar.

Der schönste, am besten ausgestattete und gĂŒnstigste Kinderwagen kommt nicht in Frage, wenn er zusammengeklappt nicht in den Kofferraum des Kleinwagens passt. So wie die Mechanismen, unterscheidet sich auch der Grad der möglichen Komprimierung stark.

Lassen sich einige Modelle nur vertikal zusammenklappen, behalten also die GrundflÀche, sind dabei nur insgesamt niedriger, können andere zusÀtzlich vertikal geklappt und so insgesamt verkleinert werden.

Der Grad der Faltbarkeit ist auch vom Typ, bzw. vom gewÀhlten Aufbau abhÀngig.

So lÀsst sich eine stabile Wanne meist nicht knicken, wodurch nur ein Zusammenklappen in der Höhe möglich ist. Gerade wenn ein Kinderwagen dauerhaft eingelagert werden soll, ist die Möglichkeit, einzelne Komponenten, wie zum Beispiel die RÀder, einfach zu demontieren ein zusÀtzlicher Nutzen.

Aus welchem Material bestehen die SitzflÀchen und Polsterteile

Neben dem Design, dem viele Kunden große Beachtung schenken und das in entsprechend großer Vielfalt von den Herstellern angeboten wird, ist die Materialauswahl von Bedeutung fĂŒr die QualitĂ€t und Alltagstauglichkeit eines Kinderwagens.

FĂŒr Ă€ußere Bespannung wird meist rein synthetisches Material gewĂ€hlt, das besonders witterungsbestĂ€ndig und pflegeleicht ist. Die innere Polsterung soll möglichst hohen Sitzkomfort bei gleichzeitiger Belastbarkeit bieten. Kleine, fĂŒr Kinder typische „Missgeschicke“ sollten nach Möglichkeit einfach und effektiv zu beseitigen sein.

Besonders attraktiv sind insgesamt BezĂŒge und Bespannungen, die sich einfach lösen lassen und die, idealerweise in der Waschmaschine, waschbar sind. Dort wo Stoff als Sonnenschutz eingesetzt wird, sind möglichst hohe UV-Schutzwerte wĂŒnschenswert.

Welche Erweiterungsmöglichkeiten, Sonderzubehör und Komfortmerkmale sind vorhanden?

WĂ€hrend einige Hersteller und Modelle auf eine einfache Grundausstattung bauen, die sich letztlich auch auf den Anschaffungspreis auswirkt, locken andere mit einer umfangreichen Ausstattung. Beispiele fĂŒr solche Merkmale und Bestandteile sind: * integrierter oder erweiterter Witterungsschutz* besonders umfangreicher Stauraum* GetrĂ€nkehalter* Sonnenschirm

Sind die verwendeten Materialien umweltfreundlich und gesundheitlich unbedenklich?

Besonders Textilien, mit denen der Körper des Kindes in direkten Kontakt kommt, sollten verlĂ€sslich frei von Schadstoffen sein. Diese können, gerade ĂŒber nackte Haut, in Verbindung mit Schweiß und anderen kindlichen KörperflĂŒssigkeiten, vom Körper aufgenommen werden. Auch ist bei SĂ€uglingen und Kleinkindern nie auszuschließen, dass Stoffteile auch einmal einer kindlichen „Geschmacksprobe“ unterzogen werden. Außerdem könne Schadstoffe, insbesondere durch Hitze, zum Beispiel durch Sonneneinstrahlung, ausgasen und so in die Atemluft geraten.

Worauf sollte man beim Kauf eines Kinderwagens achten?

Die Wahl des passenden Kinderwagens ist von zahlreichen Faktoren abhĂ€ngig. Nicht zuletzt liefert der persönliche Geschmack, hinsichtlich oberflĂ€chlicher, optischer Merkmale des Designs, oft den entscheidenden Ausschlag. Dennoch sollte man sich, insbesondere vor dem Hintergrund der meist notwendigen Investition, genauere Gedanken darĂŒber machen, welche Merkmale ein Kinderwagen aufweisen sollte.

FĂŒr welches Kindesalter soll der Kinderwagen geeignet sein?

FĂŒr die ersten sechs Lebensmonate kommt ĂŒblicherweise nur ein liegender Transport des Kindes in Frage. So gesehen eignen sich hier entweder der klassische Erstlingskinderwagen oder der Kombi-Kinderwagen. Ein Sportwagen ist mit einer geeigneten Befestigung fĂŒr eine vorhandene Babyschale bedingt geeignet, wenn ein SĂ€ugling nicht ĂŒber weitere Strecken befördert werden soll.

Wer einen Kinderwagen möglichst lange ohne Neuanschaffung nutzen möchte, ist mit einem Kombi-Kinderwagen gut bedient, der ĂŒber die gesamte Zeit der „UnselbstĂ€ndigkeit“ des Kindes genutzt werden kann. Klassische Kombi-Systeme sind dabei meist gĂŒnstiger und benötigen insgesamt weniger Platz. Ein Modulares System macht aus einem Kombi-Kinderwagen mehrere eigenstĂ€ndige, vollwertige Kinderwagen, benötigt aber, aufgrund der Einzelteile, deutlich mehr Platz und ist meist teurer.

Wie oft, wie lang und auf welchen Strecken soll der Kinderwagen genutzt werden?

Die Frage nach der NutzungshĂ€ufigkeit und der zu erwartenden Belastung, ist vor allen Dingen ausschlaggebend, fĂŒr die allgemeine QualitĂ€t des Kinderwagens. Bei seltener Nutzung, fĂŒr ausschließlich kurze Strecken, ist die Belastung naturgemĂ€ĂŸ geringer. Genauso wird ein Kinderwagen deutlich weniger gefordert, wenn er ausschließlich auf asphaltierten Wegen genutzt wird und nicht zumindest gelegentlich auch „querfeldein“ genutzt werden soll.

Auch wirkt sich die Dauer auf die QualitĂ€t der Sitz- oder LiegeflĂ€che aus. Wird der Wagen auf langen SpaziergĂ€ngen genutzt, sollte sichergestellt sein, dass das Kind sicher und bequem liegt oder sitzt. Der bevorzugte Untergrund sollte bei der Bewertung einer Rad-Reifen-Kombination beachtet werden. So versprechen grĂ¶ĂŸere RĂ€der, eventuell sogar mit Luftbereifung, meist höheren Fahrkomfort auf unterschiedlichem Terrain. Wer beabsichtigt, seinen Kinderwagen bei Wind und Wetter zu nutzen, stellt höhere AnsprĂŒche an das Material des Bezuges und vorhandene Witterungsschutzmöglichkeiten.

Wie wird der Kinderwagen transportiert und jenseits der Nutzung gelagert?

FĂŒr den Transport im PKW sollte ein Kinderwagen möglichst kompakte Faltmaße bieten. Steht nur wenig Lagerraum zur VerfĂŒgung, gilt das Gleiche.

Was soll mit dem Kinderwagen spÀter passieren?

Die Frage nach der QualitĂ€t, der Ausstattung und dem Herstellers ist letztlich auch die Frage nach dem Preissegment. Die Spanne der möglichen Ausgabe ist riesig. Auf eine Nutzungsdauer von maximal etwa drei Jahren betrachtet, ist der Kinderwagen, neben den vielen kleinen und großen, unverzichtbaren, notwendigen und nĂŒtzlichen Hilfsmitteln bei der Kinderpflege und -betreuung, hĂ€ufig eine der kostspieligsten Anschaffungen.

Soll ein Kinderwagen deshalb voraussichtlich fĂŒr weitere Kinder genutzt werden, seien es die eigenen oder die von Verwandten oder Freunden, muss dieser möglichst alle ĂŒblichen Belastungen so verkraften, dass er auch nach bis zu drei Jahren noch voll funktionstĂŒchtig und vorzeigbar ist. Das gleiche gilt, wenn ein Kinderwagen, wie nicht selten ĂŒblich, nach der eigenen Nutzung verkauft werden soll.

Low Budget vs. High End

Hauck 10-teiliges Kinderwagen Set 3in1 - Rapid 4 Plus Trio Set, Funktionen im TestBei der Wahl des Kinderwagens spielt in vielen FĂ€llen der Geldbeutel eine zentrale Rolle.

In allen Kategorien finden sich Angebote, die sich ausdrĂŒcklich an den preisbewussten KĂ€ufer wenden, wie auch solche, fĂŒr die deutlich höhere Investitionsbereitschaft bestehen muss.

Dabei rechtfertigen sich Preise, denen nach oben kaum eine Grenze gesetzt scheint, zumindest nach VerkÀufermeinung, durch Design, Ausstattung, Material, Verarbeitung und damit Belastbarkeit, Sicherheit und Komfort.

Wie viel man bereit und in der Lage ist, zu investieren, ist immer von den individuellen Voraussetzungen und der eigenen Einstellung abhÀngig. Welche Ausgabe notwendig ist, ist dagegen pauschal schwer zu beurteilen.

Von einem ausgesprochenen Low Budget-Modell die gleiche QualitĂ€t zu erwarten, wie von einem hochpreisigen Modell, ist dabei vermutlich ebenso unrealistisch, wie die Annahme, ein absoluter High End-Kinderwagen könne Dinge, die fĂŒr gĂŒnstigere Modelle völlig undenkbar sind.

FĂŒr die Preisgestaltung ausschlaggebend ist, neben objektiven Ausstattungs- und QualitĂ€tskriterien, nicht zuletzt der Name und damit das Image des Herstellers. So ist es einigen alteingesessenen wie auch wenigen jungen Herstellern gelungen, ihren Produkten den Rang eines Statussymbols zu verschaffen, was diesen, fĂŒr einzelne KĂ€uferschichten, einen besonderen Reiz vermittelt.

FĂŒhrende Hersteller

  • Quinny/ Maxi-Cosi
  • Hartan
  • Hauck
  • Chicco
  • Emmaljunga
Maxi-Cosi, Quinny, Safety 1st, Tiny Love und BĂ©bĂ© Confort sind Marken des kanadischen Unternehmens Dorel Industries. Das Unternehmen, mit Hauptsitz in Montreal, ist auf unterschiedlichen Gebieten tĂ€tig, hierzu zĂ€hlen neben Produkten fĂŒr Babys und Kleinkinder auch FahrrĂ€der und Mobiliar. Die Entwicklung und Produktion der Produktsparte Baby und Kleinkind findet in den USA, in Foxborough und Columbus statt. Maxi-Cosi ist allem voran fĂŒr das umfangreiche Angebot an Babyschalen bekannt. Es werden jedoch außerdem Buggys und Sportwagen sowie geeignete Aufsatz-Babywannen angeboten. Maxi-Cosi bietet Produkte im mittleren Preissegment. Quinny ist besonders bekannt fĂŒr höherwertige Buggies und Sportwagen im mittleren und oberen Preissegment. BĂ©bĂ© Confort bedient den internationalen Markt mit Buggies und Kombi-Kinderwagen, im mittleren Preissegment. Safety 1st bietet Sportwagen, Kombi-Kinderwagen, Buggies und Geschwisterkinderwagen, im unteren und mittleren Preissegment.
Bereits 1892 als Hersteller von Korbwaren gegrĂŒndet, produziert das in vierter Generation gefĂŒhrte Familienunternehmen seit 1950 Kinderwagen. Hartan bietet eine Vielfalt an Linien und Modellen, von Kombi-Kinderwagen und Buggies, aus dem mittleren und oberen Preissegment.
1923 als Korbmacherei gegrĂŒndet, ist das Unternehmen hauck, aus Sonnenfeld in Oberfranken, bis heute im Familienbesitz. Hauck vertreibt inzwischen international ein breites Sortiment verschiedener Produkte fĂŒr Babys und Kleinkinder. Das Angebot umfasst Kombi-Kinderwagen, Sportwagen und Buggies sowie Geschwisterkinderwagen. Die Produkte der Firma hauck sind im unteren und mittleren Preissegment angesiedelt.
1946 als Vertriebsagentur aus dem medizinischen Sektor, grĂŒndete die italienische Artsana Group 1958 die Marke Chicco. Chicco bietet Produkte aus den Bereichen Schwangerschaft und FĂŒttern, Mahlzeit, Pflege und Sicherheit, Spielzeug,_Bekleidung und Schuhe_, Schlafen und Entspannen sowie zahlreiche Produkte zum Transport von SĂ€uglingen und Kleinkindern. Hierzu zĂ€hlen Kombi-Kinderwagen, Sportwagen und Buggies. Die Produkte der Marke Chicco werden im unteren und mittleren Preissegment angeboten.
Nach dem schwedischen GrĂŒndungsort Emmaljunga benannt, ist das 1925 gegrĂŒndete Unternehmen Emmaljunga Barnvagnsfabrik AB der Ă€lteste noch aktive Kinderwagenhersteller in Europa. Emmaljunga vertreibt Kombi-Kinderwagen, in modernem und im Retro-Design sowie Buggies und Geschwisterwagen. Das Angebot findet sich eher im gehobenen Preissegment.

 

Wo kauft man einen Kinderwagen am besten? Internet vs. Fachhandel

Ein Kinderwagen ist eine meist sehr sorgfĂ€ltig geplante Anschaffung. Nicht zuletzt aufgrund der notwendigen Investition und der hohen Anforderungen, die an den zukĂŒnftigen Begleiter gestellt werden, wird meist sorgfĂ€ltig verglichen und jedes FĂŒr und Wider abgewogen.

Hauck 10-teiliges Kinderwagen Set 3in1 im TestIm stationĂ€ren Handel vor Ort findet sich das umfangreichste Angebot an Kinderwagen bei Babyausstattern, meist bekannten Filialisten, die ein umfangreiches Netz an Niederlassungen betreiben. Aufgrund der Vielfalt an Herstellern und der fast unĂŒberschaubaren Menge an Modellen, in zahllosen Ausstattungs- und Designvarianten, ist es dem Einzelhandel kaum möglich, ein umfassendes Sortiment vorzustellen. Meist beschrĂ€nkt sich die Ausstellung auf ausgewĂ€hlte Modelle einzelner Hersteller. Eine abschließende Auswahl erfolgt in vielen FĂ€llen anhand von Katalogmaterial.

Der Online-Handel bietet dagegen den ungehinderten Zugriff auf alle vertretenen Hersteller, mit deren komplettem Sortiment. Dabei liefern Hersteller auf ihren Seiten einen vollstĂ€ndigen Überblick ĂŒber aktuelle Modelle und ermöglichen hĂ€ufig eine detaillierte grafische Darstellung aller verfĂŒgbaren Designvarianten.

In vielen FĂ€llen können die ausgewĂ€hlten Kombinationen direkt bestellt werden, wobei die Lieferbedingungen denen gleichen, auf die man im Einzelhandel trifft, mit dem Unterschied, dass hier meist eine Abholung in der ordernden Filiale notwendig ist und bei der Online-Bestellung direkt an die HaustĂŒr geliefert wird.

Weitere Online-Handelsplattformen bieten ein hĂ€ndlerĂŒbergreifendes Angebot, das oft eine begrenzte Auswahl an Ausstattungs- und Designvarianten beinhaltet, dafĂŒr aber gelegentlich auch Vorjahresmodelle beinhaltet oder besondere Aktionsangebote vorhĂ€lt.

Auch wenn die gĂ€ngige Praxis, einen Kinderwagen im Einzelhandel zu begutachten und anschließend das attraktivste Online-Angebot auszuwĂ€hlen, gerade dem Einzelhandel nicht sonderlich gefĂ€llt, ist die Online-Bestellung insgesamt die attraktivere Variante.

Wissenswertes und Ratgeber

Die Geschichte des Kinderwagens

Die Geschichte des Kinderwagens - Kinderwagen Test-Vergleich RatgeberHistorisch betrachtet, ist der Kinderwagen eine Ableitung der im Mittelalter in Europa eingefĂŒhrten, einfachen Schubkarre. Ab dem spĂ€ten 12. Jahrhundert wurde in den Holzkarren neben GĂŒtern so oft auch der eigene Nachwuchs befördert.

Im 16. Jahrhundert soll erstmals ein Wagen aus Holz hergestellt worden sein, der ausdrĂŒcklich fĂŒr den Transport eines Kindes vorgesehen war. Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts blieben solche Wagen jedoch eher eine Seltenheit und der seit Jahrhunderten ĂŒbliche Transport in TĂŒchern und Körben weiterhin die Regel.

Der moderne Kinderwagen entwickelte sich aus dem in Großbritannien zu dieser Zeit verbreiteten Stubenwagen, der genutzt wurde, um ein Kind innerhalb einer Wohnung zu transportieren und dazu einen geeigneten Korb mit geeigneten RĂ€dern versah.

1840 wurde, ebenfalls in Großbritannien, die erste Firma gegrĂŒndet, die Kinderwagen in Serie produzierte. Bei den ersten Modellen handelte es sich ausschließlich um solche, in denen Kinder sitzend, auf drei RĂ€dern transportiert werden konnten. FĂŒr SĂ€uglinge unter etwa sechs Monaten, waren diese demnach nicht geeignet.

Die ersten Kinderwagen auf vier RĂ€dern, mit der Möglichkeit, ein Kind liegend zu befördern, wurden um 1880 angeboten. Das Untergestell orientierte sich dabei am Kutschenbau und war federn gelagert. Analog wurde sich bei den Modellen des 20. Jahrhunderts zunehmend am Automobilbau orientiert, was zu bis heute bei Sammlern und Nostalgikern beliebten, außergewöhnlichen Designs der 50er Jahre fĂŒhrte.

Erst seit den 20er Jahren werden Kinderwagen zu Preisen angeboten, die eine Verbreitung ĂŒber weite Bevölkerungsschichten ermöglichte. Heute findet sich kaum mehr ein Haushalt, mit Neugeborenen oder Kleinkindern, der auf die Anschaffung eines Kinderwagens vollstĂ€ndig verzichtet.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Kinderwagen

  • Der teuerste Kinderwagen der Welt ist aus 18 Karat Gold gefertigt, mit britischem Leder bezogen und mit italienischem Alcantara ausgekleidet. Die 15 bis 20 Exemplare des Balmoral Rose Gold des britischen Herstellers_Silver Cross_, der Ă€ltesten Kinderwagenmanufaktur Englands, sind handgefertigt und kosten umgerechnet etwa 55.000 Euro.
  • Der nach seinen Faltmaßen kleinste Buggy der Welt ist der 4,3 Kilogramm schwere Pockit des deutschen Herstellers_gb GmbH_. Seine Packmaße von gerade einmal 30 x 18 x 35 cm, was wenig mehr ist, als ein handelsĂŒblicher Schuhkarton, haben ihm in 2014 einen Eintrag ins Guinessbuch der Rekorde gesichert.
  • Der schnellste Kinderwagen der Welt hat 10 PS, eine Viergangschaltung und beschleunigt den Fahrer auf einer angekoppelten Plattform auf bis zu 86 km/h. Ein britischer Bastler verbaute zu diesem Zweck einen 125 Kubikzentimerter starken Motorradmotor. Trotz weniger strenger Vorschriften, als sie von der deutschen Straßenverkehrsordnung bekannt sind, ist nicht anzunehmen, dass auch tatsĂ€chlich ein Kind in diesem _“Sportwagen“_befördert werden soll.
  • Etwa 14% aller Kinderwagen in Europa werden online gekauft.
  • Ein großer Teil aller in Deutschland verkauften Kinderwagen wird aus dem Ausland importiert. In 2009 waren dies etwa 870.000 StĂŒck. Der grĂ¶ĂŸte Teil hiervon stammt, mit 76%, aus China, der Rest verteilt sich, zu gleichen Teilen, auf Italien und Taiwan. Insgesamt wurden in 2009 Kinderwagen im Wert von 42 Mio. Euro nach Deutschland eingefĂŒhrt.
  • Die statistisch erhobene, durchschnittliche Investition fĂŒr einen Kinderwagen, liegt bei deutschen Eltern bei knapp 600 Euro.

Modernes Design vs. Retro Look

RETRO Deluxe - Ein Luxus, Nostalgie Kinderwagen mit Naturleinen im TestDesign ist ein fĂŒr viele KĂ€ufer maßgebliches Kriterium der Bewertung eines Kinderwagens. Mehr noch als technische Details und einfache Bedienbarkeit, interessieren sich viele fĂŒr das reine Aussehen eines Modells. Kinderwagen sind nicht nur nĂŒtzliche, oft unverzichtbare Alltagshelfer, sie sind in den letzten Jahren zunehmend zum Lifestyle-Produkt geworden.

Damit sind Kinderwagenmodelle nicht alleine mehr dem Stand der Technik und sich verÀndernden Anforderungen der Nutzung unterworfen, sondern unterliegen auch dem Diktat der Mode. Dies bezieht sich auf die gesamte Formgebung und damit verbundene Verwendung geeigneter Materialien.

WĂ€hrend einige Hersteller sich einem modernen und funktionalen Design verschrieben haben, das zwischen einzelnen Herstellern oft nur geringfĂŒgig abweicht, bedienen andere bewusst die große Nachfrage nach Modellen im Retro-Design. Solche Nostalgie-Kinderwagen zeichnen sich meist durch ĂŒbergroße, schmale MetallspeichenrĂ€der aus. Das Gestell besteht meist aus schmalen Metallstreben aus blankem Metall mit Federung.

Das Design der AufsÀtze orientiert sich ebenfalls an der Formgebung der 50er und 60er Jahre.

Egal ob modernes Design oder Retro, der stÀrksten Ausdruck der modischen Betrachtung eines Kinderwagens, findet sich im Dessin, also der Musterung und Farbgebung der Bezugsstoffe.

Hier bleibt im wahrsten Sinne kaum ein Wunsch offen. Sowohl in Farbe als auch in Musterung findet sich eine riesige Bandbreite zwischen dezent, zurĂŒckhaltend bis knallig bunt.

Ob retro oder modern, ob schlicht oder auffĂ€llig, das Aussehen eines Kinderwagens ist vor allen Dingen eine Frage des ganz persönlichen Geschmacks. Allein wenn an eine spĂ€tere Wiederverwendung eines Kinderwagens gedacht ist, sollte dies vorsorglich bei der Auswahl bedacht werden. So finden sich Farbkombinationen und Muster, die eine Mehrheit der Betrachter einem bestimmten Geschlecht des Kindes zuordnen wĂŒrden. Da dieses einem geplanten zweiten Kind nur schwer vorherzusagen ist, sollte man die Wahl diesbezĂŒglich vielleicht ĂŒberdenken.

Reinigung, Pflege und Wartung

Je nach Einsatzgebiet, Unterbringung und NutzungshĂ€ufigkeit, ist ein Kinderwagen unterschiedlichen UmwelteinflĂŒssen und einem unterschiedlich starken Verschleiß ausgesetzt. Durch regelmĂ€ĂŸige Reinigung und Wartung, sowie die Beachtung einiger Empfehlungen, kann der natĂŒrliche Verschleiß reduziert und damit die Haltbarkeit eines Kinderwagens verlĂ€ngert werden.

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Alle abnehmbaren Bezugsstoffe können in der Regel gewaschen werden. Beachten Sie hier auf jeden Fall die Herstellerangaben in den mitgelieferten Unterlagen. Verschmutzungen am Gestell sollten möglichst umgehend entfernt werden. Verwenden Sie hierzu keine aggressiven Reiniger oder Hilfsmittel. Insbesondere bei einer Verwendung in MeernĂ€he oder auch auf salzgestreuten Straßen im Winter, sollte das Gestell regelmĂ€ĂŸig, in kurzen AbstĂ€nden, mit fließendem Wasser abgespĂŒlt werden, um eine BeschĂ€digung der Lackschicht und Rostbildung vorzubeugen.
Nach jeder Reinigung oder auch nach Fahrten im Regen, sollte das Fahrgestell grĂŒndlich abgetrocknet werden. Nach Herstellerangaben sollten bewegliche Teile, zu Beispiel solche des Faltmechanismus, regelmĂ€ĂŸig mit geeigneten Schmiermitteln behandelt werden.
ÜberprĂŒfen Sie regelmĂ€ĂŸig eine Lackierung des Gestells auf BeschĂ€digungen, um Korrosion zu vermeiden.
ÜberprĂŒfen Sie Schraubverbindungen regelmĂ€ĂŸig auf korrekten Sitz.
Testen Sie regelmĂ€ĂŸig den Anzug der Feststellbremse.
ÜberprĂŒfen Sie Fixierungspunkte zwischen Gestell und Aufsatz regelmĂ€ĂŸig auf Funktion und Halt.
ÜberprĂŒfen Sie Plastikteile auf stĂ€rkere Abnutzung, BrĂŒche und Risse.
Kontrollieren Sie KlettverschlĂŒsse auf korrekte Funktion.
Kontrollieren Sie unbedingt Tragegriffe und Böden von Babywannen und Tragetaschen auf SchĂ€den oder starken Verschleiß.
ÜberprĂŒfen Sie Arretierungen des Faltmechanismus regelmĂ€ĂŸig auf Zustand und Funktion. Egal wie hochwertig ein Stoffbezug verarbeitet und wie gut seine QualitĂ€t ist, dauerhafte UV-Bestrahlung durch Sonnenlicht, lĂ€sst jede Farbe frĂŒher oder spĂ€ter ausbleichen. Wann immer möglich schĂŒtzen Sie den Kinderwagen deshalb vor WitterungseinflĂŒssen.

 

NĂŒtzliches Zubehör

Die meisten Kinderwagen werden mit allem Zubehör geliefert, das notwendig ist, um sie bestimmungsgemĂ€ĂŸ zu nutzen. Einige Hersteller liefern zusĂ€tzlich optionales Zubehör. Daneben bietet der Handel zahlreiche sinnvolle und nĂŒtzliche ErgĂ€nzungen, die den Umgang mit dem Kinderwagen in allen denkbaren Situationen erleichtern sollen.

Taschen

Die meisten Kinderwagen verfĂŒgen ĂŒber eine AblageflĂ€che, meist in Form eines Netzes oder einer zwischen den Rahmen gespannten Stoffbahn, unter dem Transportaufsatz, zwischen den Achsen des Kinderwagens.

Diese bietet, je nach Modell, Platz fĂŒr einige Utensilien oder auch einen kleineren Einkauf. Da auf AusflĂŒgen, gerade mit SĂ€uglingen, meist einiges an Equipment mitgefĂŒhrt werden muss, begonnen bei Windeln und Pflegeartikeln, bis hin zu Spielzeug und der nĂ€chsten Mahlzeit, ist Stauraum unverzichtbar.

Der Zubehörhandel bietet hier insbesondere Taschen, in verschiedenen Formen und GrĂ¶ĂŸen, die so gestaltet sind, dass sie sich unkompliziert am SchiebebĂŒgel eines Kinderwagens befestigen lassen und dabei möglichst nicht behindern. Eine solche Tasche sollte auch in befestigtem Zustand leicht zu öffnen und Dinge zu entnehmen sein.

Buggyboards

Ein sogenannte Buggyboard ist dann eine nĂŒtzliche Anschaffung, wenn neben einem Neugeborenen schon ein Ă€lteres Kleinkind zur Familie gehört, das Sie auf Fahrten mit dem Kinderwagen hĂ€ufig begleitet. Buggyboards werden meist an der Hinterachse oder den hinteren Streben eines Kinderwagens befestigt und erweitern diesen um ein auf Rollen gelagertes Trittbrett.

Auf diesem kann ein entsprechend kleines Kind stehen, sich an den Holmen des SchiebebĂŒgels festhalten und so auch weitere Strecken ohne ErmĂŒdung zurĂŒcklegen. Buggyboards werden hauptsĂ€chlich von Kinderwagenherstellern angeboten und eignen sich, aufgrund der notwendigen Verbindungselemente, nur fĂŒr ausdrĂŒcklich benannte Kinderwagenmodelle.

FußsĂ€cke

Hat ein Kleinkind das Alter erreicht, in dem es auch ĂŒber lĂ€ngere Zeit selbstĂ€ndig sitzen kann, ist ein Sportwagen oder die Sportwagenkomponente eines Kombi-Kinderwagens das Transportmittel der Wahl. WĂ€hrend Erstlingswagen, in denen SĂ€uglinge liegend transportiert werden, in der Regel zumindest mit einer Decke ausgestattet sind, die ein gefĂ€hrliches AuskĂŒhlen des Kindes verhindern soll, ist dies bei Sportwagen so nicht vorgesehen.

Hier dient ein Fußsack dazu, das Kind vor KĂ€lte und WitterungseinflĂŒssen zu schĂŒtzen. Nach dem Prinzip eines Schlafsacks, bedeckt ein solcher Sitzsack zumindest die FĂŒĂŸe und Beine des Kindes und ist so gefertigt, dass er in Verbindung mit einem Sportwagen problemlos genutzt werden kann, ohne dessen Grundfunktion und Sicherheitselemente einzuschrĂ€nken. Man trennt hierbei Sommer- und Winter-FußsĂ€cke, die sich durch Material und FĂŒtterung unterscheiden und fĂŒr jahreszeitliche Temperaturunterschiede geeignet sind.

Insektenschutz/ Regenschutz/ Staubschutz

Insekten sind gerade fĂŒr einen wehrlosen SĂ€ugling lĂ€stige und im Zweifelsfall sogar gefĂ€hrliche QuĂ€lgeister. Um zu verhindern, dass sich eine MĂŒcke, eine Wespe oder Ă€hnliches in den Kinderwagen verirren, bietet der Handel Insektenschutznetze, die ĂŒber den Aufsatz des Kinderwagens gespannt werden. Diese gewĂ€hren annĂ€hernd ungehinderten Ein- und Ausblick, versperren aber selbst kleinen Blutsaugern den Zugang.

Einige Hersteller bieten besonders passgenaue Varianten, die sich fĂŒr einzelne Kinderwagen-Modelle eignen, deutlich grĂ¶ĂŸer ist jedoch das Angebot an universellen Netzen, die auf alle handelsĂŒblichen Kinderwagen passen.

Regenschutzhauben

funktionieren nach dem grundlegend gleichen Prinzip. Mit dem Unterschied, dass diese aus blickdurchlĂ€ssiger Kunststofffolie gefertigt sind und so Regen abweisen. Um trotzdem unkompliziert den Zugriff auf das Kind im Wagen zu ermöglichen, verfĂŒgen sie in der Regel ĂŒber ein aufklappbares Fenster. Auch beim Regenschutz finden sich modellspezifische Varianten, die passgenau den Kinderwagenaufsatz umschließen und bei denen das genannte Fenster exakt so angeordnet ist, dass es mit den baulichen Gegebenheiten des Kinderwagens ĂŒbereinstimmt. Bei universellen Modellen sollte auf Angaben zur GrĂ¶ĂŸe und Eignung fĂŒr unterschiedliche Kinderwagen-Typen geachtet werden. Auf jeden Fall sollte die Haube alle gepolsterten Teile des Kinderwagens umschließen.

Sonnenschutz

Zwar verfĂŒgen die meisten Modelle aller Kinderwagen-Typen ĂŒber ein Verdeck, das auch als Sonnenschutz genutzt werden kann, in vielen FĂ€llen ist dieses aber nicht ausreichend, um in allen Situationen den kleinen Fahrgast vor lĂ€stiger und nicht ungefĂ€hrlicher Sonneneinstrahlung zu schĂŒtzen. Deswegen finden sich im Zubehörhandel einige ErgĂ€nzungen zum eingebauten Sonnenschutz. Sonnenschirme können mit geeigneten Schraub- oder Klemmhalterungen am GestĂ€nge des Kinderwagens befestigt werden.

Mit einem flexiblen GestĂ€nge oder zumindest einem oder mehreren Gelenken ausgestattet, lĂ€sst ein Sonnenschirm sich zu jeder Zeit so einstellen, dass direkte Sonne abgeschirmt wird. Das Material der Bespannung sollte nach Möglichkeit einen hohen UV-Schutz garantieren und nicht nur den sichtbaren Bereich des Lichtspektrums abschirmen. Sonnensegel werden meist, mit SpannbĂ€ndern an vier Ecken, zwischen der Vorderkante des Verdecks und dem GestĂ€nge des SchiebebĂŒgels befestigt und straff gespannt. Sie vergrĂ¶ĂŸern damit das Verdeck und schirmen zuverlĂ€ssig von oben einfallendes Sonnenlicht ab.

Dabei können sie jedoch unter UmstĂ€nden den Blick in den Kinderwagen behindern und schĂŒtzen auch nicht immer vollstĂ€ndig vor schrĂ€g einfallenden Sonnenstrahlen. Auch bei Sonnensegeln sollten Angaben zum UV-Schutz des Materials beachtet werden.

Alternativen zum Kinderwagen

Das Angebot an Alternativen zu einem der genannten Kinderwagen-Typen, orientiert sich ebenfalls am Alter des Kindes. Dabei muss man objektiv betrachtet sagen, dass keine der möglichen Alternativen einen Kinderwagen adÀquat ersetzen kann. Zwar mögen andere Transportvarianten in Einzelbereichen Vorteile haben, insgesamt sind sie den Einsatzmöglichkeiten, dem Komfort und der Sicherheit eines Kinderwagens jedoch unterlegen.

TragetĂŒcher und Babytragen

Beliebte und verbreitete Alternativen oder auch ErgĂ€nzungen zum Kinderwagen sind Babytragen und BabytĂŒcher. Einen SĂ€ugling direkt am Körper zu tragen, ist die wohl Ă€lteste und fĂŒr viele Eltern natĂŒrlichste Art des Transports. Die NĂ€he zum Kind wird von vielen Eltern und auch von Fachleuten oft positiv bewertet, da sie der unmittelbaren NĂ€he wĂ€hrend der Schwangerschaft Ă€hneln soll.

Marsupi Baby und Kindertrage als Alternative zum Kinderwagen im TestDie KörperwÀrme und die Wahrnehmung des Herzschlages des Elternteils soll sich unter anderem beruhigend auf das Kind auswirken. Zwei Drittel der Weltbevölkerung transportieren Ihre Kinder tragend, am Körper und auch in Europa galt das Tragen des Kindes bis vor etwa zwei Jahrhunderten noch eher als die Regel.

Auch aus medizinischer Sicht, spricht grundsĂ€tzlich nichts gegen das Tragen eines Kindes am Körper. Die einfachste Variante bilden hierbei TragetĂŒcher, die in großer Auswahl, in unterschiedlichen GrĂ¶ĂŸen, Farben und QualitĂ€ten angeboten werden. Diese etwa 4 Meter langen TĂŒcher werden in verschiedenen Techniken so um den Körper des Kindes und des tragenden Erwachsenen gewickelt, dass ein Kind sicheren und stabilen Halt findet. Weit verbreitet ist hierbei die sogenannte Anhock-Spreizhaltung, die ein Neugeborenes beim Hochheben automatisch einnimmt.

Im Tragetuch wird ein Kind meistens vor dem Körper oder auch seitlich auf die HĂŒfte gestĂŒtzt getragen. Insbesondere fĂŒr Eltern, die den Aufwand des Wickelns eines Tuches scheuen oder befĂŒrchten, durch Fehler hierbei das Kind zu gefĂ€hrden, bietet der Handel fertige Babytragen.

In der Art eines Rucksacks kann ein Kind hiermit, mit wenig Übung, sowohl vor dem Körper als auch auf dem RĂŒcken getragen werden. Der Nachteil einer dieser vorkonfektionierten Tragen, besteht in der geringeren FlexibilitĂ€t im Vergleich zum Tragetuch, das perfekt auf die GrĂ¶ĂŸe des Kindes abgestimmt wird, wenn man es um die beiden Körper wickelt. Außerdem sind Tragen meist teurer als zumindest einfache TĂŒcher. FĂŒr lange Strecken, zum Beispiel fĂŒr ausgedehnte Wanderungen mit dem Kleinkind, bietet der Handel außerdem RĂŒckentragen mit stabilem Gestell. Diese gleichen am ehesten einer Kombination aus einem Auto-Kindersitz und einem Trekkingrucksack.

Vorteile von TragetĂŒchern und Babytragen

  • NĂ€he zum Kind wirkt beruhigend
  • Kind ist immer „mit dabei“
  • weniger EinschrĂ€nkungen in der MobilitĂ€t als beim Kinderwagen (Engstellen, Treppen, TĂŒren)
  • beide HĂ€nde bleiben frei
  • geringe Transportmaße und -gewicht
  • Trainingseffekt fĂŒr die TrĂ€ger
  • geringere Anschaffungskosten als Kinderwagen

Nachteile von TragetĂŒchern und Babytragen

  • stetig wachsendes Gewicht des Kindes muss getragen werden
  • körperliche oder gesundheitliche EinschrĂ€nkungen sind ein Hindernis
  • Sport, wie zum Beispiel Joggen, ist nicht möglich
  • eine „Einarbeitung“ in die Technik des Anlegens ist zwingend erforderlich
  • selbst kurzes Absetzen des Kindes erfordert Aufwand und anschließendes, erneutes Anlegen

DreirÀder mit Schubstange

Wenn das Kleinkind ein Alter erreicht hat, in dem es selbstĂ€ndig sitzen kann, wird von den meisten Eltern ein Sportwagen genutzt, in dem das Kind bequem sitzen und ĂŒber lĂ€ngere Strecken befördert werden kann.

Gerade bei Ă€lteren Kleinkindern, die sogar in der Lage wĂ€ren, zumindest kleinere Strecken eigenstĂ€ndig zu Fuß zurĂŒck zu legen, wird der Sportwagen oft sogar durch einen einfachen Buggy ersetzt. Diese bieten meist weniger Komfort, als ein klassischer Sportwagen, sind dafĂŒr aber leichter, kompakter zusammenzuklappen und damit einfacher zu transportieren.

Eine Alternative, zumindest zu einem nur gelegentlich genutzten Buggy, sind DreirÀder mit Schubstange. Das selbstÀndig zu beschleunigende und zu lenkende Fahrzeug ist ein wichtiges und vor allen Dingen bei Kindern beliebtes Hilfsmittel der motorischen Entwicklung.

DreirĂ€der mit Schubstange von INJUSA als Alternative zum KinderwagenVom Rutschauto, ĂŒber das Dreirad, das Laufrad und den Roller, bis hin zum ersten eigenen Fahrrad, wachsen mit den FĂ€higkeiten eines Kindes die Möglichkeiten der Fortbewegung, so wie umgekehrt das Fortbewegungsmittel die FĂ€higkeiten entwickelt und schult.

Das Dreirad ist dabei ein vielseitiger Vertreter unter den fahrbaren UntersĂ€tzen. Es fordert das Kind motorisch, durch den Pedalantrieb und schult die KoordinationsfĂ€higkeit, durch das notwendige Lenken. Dabei stellt es nur geringe Anforderungen an den noch unterentwickelten Gleichgewichtssinn eines Kleinkindes. Nur wenige Kinder sind vor dem dritten Lebensjahr in der Lage, alternativ ein Fahrrad ohne zusĂ€tzliche StĂŒtzrĂ€der zu bewegen. Um den selbstĂ€ndigen Bewegungsradius eines Kindes mit Dreirad einzugrenzen und gleichzeitig, um auch dann den Weg fortsetzen zu können, wenn das Kind keine Lust oder Kraft mehr hat, verfĂŒgen einige DreirĂ€der ĂŒber eine Schubstange.

Am hinteren Ende des Dreirades befestigt, bietet sie die Möglichkeit, das Dreirad mitsamt dem Kind voran zu schieben. In der Regel wird durch leichtes Ankippen und Gewichtsverlagerung auf die hinteren RÀder gelenkt. Das klassische Dreirad ist auch mit Schubstange nur sehr begrenzt als Alternative zum Kinderwagen zu betrachten.

Es finden sich jedoch einige Modelle, die zumindest mit einfachen Buggies den Vergleich antreten könnten. Diese Modelle sind nicht alleine mit einem einfachen Sattel ausgestattet, sondern verfĂŒgen ĂŒber einen Sitz mit verstellbarer RĂŒckenlehne und zum Teil auch ĂŒber ein Faltdach.

FahrradanhÀnger und LastenfahrrÀder

Weniger eine Alternative, als eine weitere Möglichkeit des Transports unter speziellen Bedingungen, sind FahrradanhĂ€nger und LastenfahrrĂ€der fĂŒr den Kindertransport. Kinderwagenbesitzer sind naturgemĂ€ĂŸ auf die Bewegung zu Fuß und im Verkehr auf den Straßenrand beschrĂ€nkt. FĂŒr Fahrradfahrer eignet sich der Transport auf einem am Lenker oder auf dem GepĂ€cktrĂ€ger befestigten Kindersitz zumindest fĂŒr kurze Strecken. Wer jedoch regelmĂ€ĂŸig auch lĂ€ngere Strecken mit dem Kind bewĂ€ltigen möchte und dabei auf Sitzkomfort fĂŒr die Kleinsten baut, fĂŒr den sind FahrradanhĂ€nger eine mögliche Lösung.

Kinderwagen Alternative - der Froggy FahrradanhĂ€nger und LastenfahrrĂ€der im TestDie zwei- oder auch dreirĂ€drigen AnhĂ€nger werden, Ă€hnlich einem Campingwagen beim Auto, mit einer Deichsel am Fahrrad, meist an der Sattelstange, befestigt und so vom Fahrrad gezogen und nachlaufend gelenkt. Die meist geschlossene Kabine besteht aus einer Kunststoffaußenhaut, mit Fenstern, die sich meist auch zum Öffnen aufrollen lassen. Im inneren findet sich Sitzplatz fĂŒr ein oder zwei Kinder, mit geeigneten Gurten zu deren Sicherung. Reine AnhĂ€nger verfĂŒgen ĂŒber zwei grĂ¶ĂŸere RĂ€der an einer Achse, die notwendige zweite Achse bildet hier das Hinterrad des ziehenden Fahrrades. Einige Modelle verfĂŒgen jedoch ĂŒber eine eigene Vorderachse, mit meist einem einzelnen, kleineren Rad.

Diese Modelle sind meist auch mit einer Schubstange ausgestattet, mit welcher der abgekoppelte AnhĂ€nger rangiert und sogar als Jogger genutzt werden kann. LastenfahrrĂ€der hingegen sind ausdrĂŒcklich auf den Transport, auch von Kindern, ausgerichtete Fahrzeuge.

Es handelt sich dabei um dreirĂ€drige FahrrĂ€der, mit zwei RĂ€dern an der Vorder- und einem an der Hinterachse. Die Vorderachse trĂ€gt eine umrandete TransportflĂ€che auch Kasten genannt. Dieser dient als Sitzgelegenheit fĂŒr ein oder mehrere Kinder, fĂŒr die entsprechend Sicherheitsgurte vorhanden sein mĂŒssen. Einige Modell verfĂŒgen zusĂ€tzlich ĂŒber eine Überdachung aus Kunststoff, vergleichbar mit der eines FahrradanhĂ€ngers.

Die Fahrradkomponente bietet hierbei alle Möglichkeiten, die von einfachen FahrrĂ€dern bekannt sind, so finden sich auch Modelle mit Elektroantrieb. Zwar spricht sowohl beim FahrradanhĂ€nger als auch beim Lastenfahrrad, zumindest nach der Straßenverkehrsordnung, nichts gegen den Einsatz im Straßenverkehr, inwieweit ihr Einsatz, gerade in verkehrsstarken Regionen und zu Hauptverkehrszeiten ratsam erscheint, ist eine sehr individuelle Entscheidung. GrundsĂ€tzlich entsprechen beide Varianten vorgeschriebenen Sicherheitsanforderungen. Im konkreten Unfallgeschehen, sind sie jedoch deutlich weniger belastbar, als zum Beispiel ein PKW.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

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