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Kinderwagen Test 2018 • Die 7 besten Kinderwagen im Vergleich

Kinder sind ein Segen, sie sind die Zukunft und für viele einer der größten Wünsche und sogar eigentlicher Sinn des Lebens. Ein Kind aufzuziehen ist jedoch, vom ersten Tag an, gleichermaßen eine Herausforderung und mit vielen kleinen und größeren Anstrengungen verbunden. Um frisch gebackenen Eltern diese Herausforderungen nach Möglichkeit zu erleichtern und gleichzeitig das ungehinderte und möglichst risikolose Aufwachsen eines Neugeborenen zu gewährleisten, bietet der Handel eine unerschöpfliche Auswahl an sinnvollen Hilfsmitteln. Eines dieser Hilfsmittel, auf das heute kaum ein Vater oder eine Mutter verzichten kann und will, ist der Kinderwagen. Meist wird ein Kinderwagen bereits angeschafft, wenn sich der Nachwuchs auch nur ankündigt.

Kinderwagen Bestenliste 2018

Letzte Aktualisierung am: 

 
  Bergsteiger L4 Lux4Kids BIANCinO kk KinderKraft Moov dein_babyladen FLASH Froggy MAGICA Hauck H-15328 Chilly Kids iCaddy
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ExpertenTesten TÜV-Siegel 1,1
sehr gut
1,7
gut
2,4
gut
2,6
befriedigend
2,7
befriedigend
2,8
befriedigend
2,9
befriedigend
Kundenbewertungen
auf Amazon

4.4 von 5 Sternen
bei 1251 Rezensionen

4 von 5 Sternen
bei 29 Rezensionen

3.8 von 5 Sternen
bei 248 Rezensionen

3.8 von 5 Sternen
bei 102 Rezensionen

4.2 von 5 Sternen
bei 195 Rezensionen

4.1 von 5 Sternen
bei 33 Rezensionen

3.1 von 5 Sternen
bei 49 Rezensionen
Marke Bergsteiger Lux4Kids kk KinderKraft dein_babyladen Froggy Hauck Chilly Kids
Gewicht

30 kg

14 kg

14 kg

14 kg

11,5 kg

18,4 kg

14 kg

Maße

90x70x63 cm

70x56x117 cm

91x61x105 cm

110x35x70 cm

100x60x04 cm

84x52x107 cm

80x62x10 cm

Maße gefaltet

30x58x95 cm

77x37x20 cm

70x38x61 cm

80x38x20 cm

95x60x60 cm

30x58x95 cm

25x33x105 cm

Rahmenmaterial

Alu­mi­nium/Kunst­stoff

Alu­mi­nium/Kunst­stoff

Alu­mi­nium/Kunst­stoff

Alu­mi­nium/Kunst­stoff

Alu­mi­nium/Kunst­stoff

Alu­mi­nium/Kunst­stoff

Alu­mi­nium/Kunst­stoff

Max. Körpergewicht

17 kg

15 kg

13 kg

11 kg

15 kg

13 kg

15 kg

Gurtsystem

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

Regenschutz

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

Sicherheitsbügel

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

Feststellbremse

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

Einkaufskorb

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

Federung

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

Besonderheiten
  • ausgeklügelte Rahmenkonzeptionen
  • Sicherheitsnorm EN 1888
  • europäische Zertifizierung
  • großer Zubehörumfang
  • sehr sch­nell
  • jeder Menge Zubehör
  • günstige Preise
  • Wippfunktion
  • Einkaufskorb
  • Sonnenhaube
  • leichte Konstruktion
  • weiche Materialien
  • robust
  • modernes Design
  • mit einer Handbewegung Lehne einstellbar
  • alle abnehmbaren Textilien sind waschbar bei 30 Grad
  • alle verwendeten Textilien geprüft nach ÖKO Tex 100
  • Qualität
  • leicht und stabil
  • sehr sch­nell umbaubar
  • super praktischer 2 in 1-Kombi-Kinderwagen
  • auch für unebenes Gelände
  • sehr wendig
  • umfangreiches Zubehör
  • Sicherheit
  • praktisch
  • Qualität
  • stabil
  • modernes Design
  • sehr wendig
  • jeder Menge Zubehör
  • kompaktes Gestell
  • 4 nicht schwenkbare Räder 12 Zoll
  • sehr großer Einkaufskorb
  • Sicherheit
Komfort
Benutzerfreundlichkeit
Preis-Leistungsverhältnis
Preisvergleich
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Knorr Baby Kinderwagen mit Sportwagenaufsatz mit Sitzeinlage und Beindecke im TestDen ersten weiteren Weg seines Lebens, den vom Geburtshaus nach Hause, legt ein Neugeborenes nicht selten bereits in dem fahrbaren Untersatz hinter sich, der es, zumindest in den nächsten Monaten, in der Regel dauerhaft begleiten wird.

Nicht zuletzt aufgrund der damit verbundenen Investition, ist die Auswahl des passenden Herstellers und Modells für viele werdenden Eltern eine gewissenhaft betriebene Aufgabe.

Bei der Vielzahl an bekannten und weniger bekannten Herstellern und dem stetig wachsenden Modellangebot den Überblick zu behalten, ist dabei eine echte Herausforderung.

Unser Kinderwagen Test 2018 bietet eine solide Grundlage für eine auch langfristig zufriedenstellende Kaufentscheidung.

Was ist ein Kinderwagen? Aufbau und Funktionsprinzip

Bei aller Vielfalt an Kinderwagen verschiedener Bauart und Detailgestaltung, finden sich doch grundlegende Gemeinsamkeiten, die einen Kinderwagen offensichtlich ausmachen und als solchen definieren.

Kinderwagen mit Autositz & Adapter, Regenschutz, Moskitonetz und Schwenkrädern im Test

Kurz gesprochen ist ein Kinderwagen ein auf Rollen gelagertes, fahrbares Gestell, mit einem Transportaufsatz, in dem ein Säugling oder Kleinkind, in liegender oder sitzender Haltung befördert werden kann.

Weitere verbindende Elemente bei Kinderwagen sind eine meist höhenverstellbare Schubstange oder geeignete Griffe. Bei vielen Modellen sind die Vorderräder frei horizontal drehbar angebracht, dies soll die Lenkbarkeit eines Kinderwagens erhöhen.

Ein Kinderwagen verfügt darüber hinaus zumindest über eine Feststellbremse, die das sichere Abstellen ermöglicht. Um den Transport und das Verstauen des ungenutzten Kinderwagens zu vereinfachen, sind die meisten Modelle so konstruiert, dass sie platzsparend zusammengeklappt werden können.

Meist ist die Sitz- oder Liegefläche so konstruiert, dass eine zumindest teilweise Überdachung möglich ist, die das Kind vor direkten Sonneneinfall und anderen unerwünschten Witterungseinflüssen schützen soll. Außerdem verfügen die meisten Kinderwagen über zusätzlichen Stauraum, in dem weitere Utensilien oder auch kleinere Einkäufe untergebracht werden können.

Anwendungsbereich unterschiedlicher Bauarten von Kinderwagen, ihre Vorteile und Einschränkungen

Wofür ein Kinderwagen genutzt wird, versteht sich im Grundsatz von alleine. Dabei unterscheidet sich die Art der Anwendung und damit die Anforderungen an einen Kinderwagen von Fall zu Fall oft deutlich.

Nutzt der eine Anwender den Kinderwagen lediglich gelegentlich und für eine überschaubare Dauer, zum Spaziergang an der frischen Luft, muss die andere alle notwendigen Wege des Alltages mit ihm bewältigen. Dabei wird der eine Kinderwagen ausschließlich auf befestigten Wegen genutzt und muss maximal eine Bordsteinkante überwinden können, der andere wird auch auf unbefestigten Wegen genutzt und deutlich intensiver belastet.

Neben der Art, Dauer und Häufigkeit der Nutzung eines Kinderwagens, ist das Alter des Kindes bzw. die geplante Nutzungsdauer ein entscheidendes Kriterium für die Auswahl eines Kinderwagen-Typs.

Die Anforderungen an einen Säugling, der ausschließlich liegend transportiert werden soll, sind deutlich anders, als jene an einen Kinderwagen für Kleinkinder, die bereits sitzen können. Für beide Szenarien finden sich geeignete Modelle, sowie Mischformen, die eine Nutzung über beide Entwicklungsphasen ermöglichen.

Klassische Kinderwagen/ Erstlingswagen

Vorteile und Nachteile des klassischen Kinderwagens von Eichhorn im Test

Der klassische Kinderwagen, auch als Erstlingswagen bezeichnet, ist auf den Transport eines Säuglings ausgerichtet. Dabei eignet er sich ausschließlich zum liegenden Transport des Kindes. Auch wenn sich Kinder in allen Bereichen sehr individuell entwickeln, kann als grober Richtwert hier ein Zeitraum von etwa neun Monaten betrachtet werden.

Erstlingswagen verfügen als Transportaufsatz über einen Korb, eine Wanne oder auch eine abnehmbare Tragetasche. Je nach Bauart ist der Aufsatz dementsprechend mehr oder weniger stabil und flexibel nutzbar.

So kann eine abnehmbare Tragetasche oder auch eine mobile Wanne ebenfalls genutzt werden, um einen Säugling, getrennt vom Fahrgestell zu transportieren.

Oftmals findet eine solche Transportvariante auch Verwendung als Schlafgelegenheit auf Reisen, als Alternative zum klassischen Reisebettchen. Die Tragetasche besteht dabei meist aus einem stabilen Innengerüst, das gepoltert und mit Stoff bezogen ist. Bei einigen Modellen ist das Innengerüst faltbar, um es platzsparend transportieren zu können.

Zusätzlich verfügt der Aufsatz über ein Faltdach, das etwa ein Drittel der Länge der Liegefläche überspannt und als Sonnen- und Witterungsschutz dient. Oft kann die restliche Liegefläche zusätzlich mit einem Bezug bespannt werden, der auch den Rest der Fläche überdeckt. Einige Modelle eignen sich sogar zum liegenden Transport im Auto. Dieser sollte jedoch ausdrücklich vorgesehen sein.

Eine einfache Tragetasche auf dem Rücksitz zu befestigen, stellt vor allen Dingen eine ernsthafte Gefährdung für das Kind dar und ist überdies ein ernstzunehmender Verstoß gegen die Straßenverkehrszusatzordnung (StVZO).

Der Erstlingswagen verfügt in der Regel über ein Fahrgestell mit vier Rädern. Häufig unterscheiden sich Vorder- und Hinterachse durch die Art der Radaufhängung und den Radquerschnitt.

Ein wichtiges Unterscheidungskriterium bei Erstlingswagen ist die Größe der vorhandenen Liegefläche. Außerdem unterscheiden sich einzelne Modelle in der genauen Gestaltung und Auswahl der Materialien. So finden sich einfache Stofftaschen, mit fest verbundener Liegefläche, wie auch stabilere Wannen-Konstruktionen, mit herausnehmbarer Matratze, die ebenfalls in verschiedenen Qualitäten angeboten werden.

Bei vielen Kinderwagen ist es möglich, die Fahrtrichtung, bzw. die Blickrichtung zu ändern. Hierfür wird entweder die Schubstange verstellt, in der Praxis wird hierzu der gesamte Bügel, über den Liegeaufsatz hinweg, auf die eine oder andere Seite geklappt oder der Transportaufsatz kann wahlweise in die ein oder andere Richtung weisend aufgesetzt werden.

Vorteile des klassischen Kinderwagens

  • stabilste Variante mit maximalem Fahr- und Liegekomfort
  • abnehmbare Transporttasche oder -wanne auch als Reisebett nutzbar
  • ansprechend hochwertige Optik

Nachteile des klassischen Kinderwagens

  • vergleichsweise kurze Nutzdauer (max. 9-12 Monate)
  • große Abmessungen auch im zusammengeklappten Zustand
  • weniger flexibel (ausschließlich zum liegenden Transport geeignet)

Sportwagen

Der Sportwagen eignet sich für Kinder, ab dem sechsten Lebensmonat, frühestens jedoch ab dem Zeitpunkt, wenn das Kind selbständig und dauerhaft sitzen kann.

Der Sportwagen besteht aus einem Untergestell, das sich meist nicht von jenem eines klassischen Erstlingswagens unterscheidet, gelegentlich etwas niedriger ausfällt. Auf ihm ist eine Sitzfläche mit verstellbarer Rückenlehne befestigt. Bei vielen Modellen lässt sich die Rückenlehne so weit nach hinten klappen, dass eine durchgehende Liegefläche entsteht.

Auch ein Sportwagen besitzt für gewöhnlich ein Faltdach, als Sonnen- und Regenschutz. Als zusätzlicher Witterungsschutz bietet der Zubehörhandel, soweit diese nicht zum Lieferumfang zählen, optionale Fußsäcke, die einem Schlafsack ähneln.

Der Sportwagen verfügt zudem über eine meist verstellbare Fußstütze. Die Sitzfläche wird durch einen Bügel nach vorne begrenzt. Dieser dient dem Kind als Stütze und verhindert das Herausfallen oder unerwünschte Aussteigen des Kindes. Der Bügel ist oft verstellbar im Neigungswinkel und kann zum einfachen Ein- und Aussteigen meist, zumindest auf einer Seite, gelöst und zur Seite geklappt werden.

Als zusätzliches Sicherheitselement verfügen Sportwagen in der Regel über Hosenträgergurte, mit denen das Kind angeschnallt werden sollte.

Wie beim klassischen Kinderwagen kann auch beim Sportwagen oftmals die Blickrichtung des Kindes geändert werden. Dies erfolgt ebenfalls entweder durch Verstellung des Schiebebügels oder variable Montagemöglichkeiten des gesamten Aufsatzes.

Vorteile des Sportwagens Hauck Buggy Runner im Test

Eine Sonderform des Sportwagens stellt der sogenannte Jogger dar. Hinsichtlich seines formgebenden Einsatzgebietes, ist der Name hier Programm. Viele Anwender möchten ihre sportliche Freizeitgestaltung auch mit Kind so weit möglich beibehalten. Laufen, neusprachlich auch als Joggen bezeichnet, zählt hier zu den beliebtesten Sportarten, besonders weil es ohne weitere Hilfsmittel, zu fast jeder Zeit, an fast jedem Ort ausgeübt werden kann. Soll das Kleinkind beim Sport begleiten, ist ein geeignetes „Fahrzeug“ unverzichtbar. Der Jogger, als Sonderform des Sportwagens, zeichnet sich durch besondere Leichtgängigkeit und maximale Stabilität, bei gleichzeitig optimaler Lenkbarkeit, aus.

Das Gestell ruht auf drei Rädern – einem zentralen Vorder- und zwei Hinterrädern, wobei die hinteren Räder oft einen größeren Durchmesser haben. Allgemein sind die Räder größer, jedoch schmaler, als bei klassischen Sportwagen. Oft kommen Luftreifen zum Einsatz, die auch das schnelle Fahren auf unebenem Untergrund ermöglichen.

Jogger verwenden meist besonders leicht und stabile Materialien, wie zum Beispiel Aluminium. Die Sitzposition ist allgemein schräger, als bei klassischen Sportwagen und besonders bei Modellen für ambitionierte Sportler nur begrenzt verstellbar. Jogger sind meist schmaler gebaut, als einfache Sportwagen und bieten einen tiefer liegenden Schwerpunkt, durch eine insgesamt geringere Gesamthöhe.

Vorteile des Sportwagens

  • höhere Flexibilität durch kompaktere, schmalere Bauweise
  • Schlafgelegenheit durch verstellbare Rückenlehne
  • sicherer, stabiler Transport bei optimaler Beweglichkeit
  • auch sportlich nutzbar (Jogger)
  • kompakt zu verstauen

Nachteile des Sportwagens

  • nicht vor dem sechsten Lebensmonat nutzbar
  • als Schlafgelegenheit nur bedingt zu gebrauchen

Kombi-Kinderwagen

Bergsteiger Venedig Nostalgie Kinderwagen 3 in 1 Retro Kombikinderwagen Megaset 10 teilig im TestBeim Kombi-Kinderwagen handelt es sich, der Name legt die Vermutung nahe, um eine Kombination. Und zwar um eine solche aus einem Erstlingskinderwagen und einem Sportwagen.

Sinn und Zweck einer solchen Kombination, ist die Nutzung eines Kinderwagens über einen längeren Zeitraum, als dies mit einem Einzelmodell möglich wäre. In seiner Verwendung als Erstlingswagen, kann der Kombi-Kinderwagen zumindest die ersten sechs Monate genutzt und der Säugling liegend transportiert werden.

Anschließend, wenn das Kind eigenständig sitzen kann, dient der Kombi-Kinderwagen als Sportwagen und kann so in der Regel bis zum dritten Lebensjahr genutzt werden.

So stellt die Wahl eines Kombi-Kinderwagens immer auch eine wirtschaftliche Entscheidung dar, da die Kosten für einen Kombi-Kinderwagen, üblicherweise niedriger sind, als die Summe der Anschaffungskosten eines Erstlingskinderwagens und eines Sportwagens gleicher Güte.

Bei der Art der Gestaltung wählen Hersteller verschiedene Konzepte:

  • Kombinationen
  • Modulsysteme

Kombinationen:Gerade bei günstigeren Modellen findet sich eine eher unkomplizierte Art der Verbindung der beiden Kinderwagentypen. Grundsätzlich handelt es sich bei diesen Modellen um einen Sportwagen. In der ersten Phase der Nutzung als Erstlingswagen, wird hierbei die Rückenlehne komplett heruntergeklappt, sodass eine gerade, ebene Fläche entsteht. Auf dieser wird die Transporttasche befestigt. Meist handelt es sich um eine einfache Stofftragetasche. Soll der Wagen später als Sportwagen genutzt werden, muss einfach die Softtasche entfernt und die Rückenlehne aufgestellt werden. Anschließend muss lediglich der Schutzbügel und im Einzelfall eine nicht bereits befestigte Fußstütze angebracht werden und schon ist der Sportwagen einsatzbereit.

Vorteile des einfachen Kombi-Kinderwagens

  • insgesamt langer Nutzungszeitraum
  • einfacher Wechsel zwischen den Bauarten
  • geringere Anschaffungskosten
  • erst bei Nutzung als Sportwagen geringfügiger Platzbedarf für Lagerung der Tasche/ Wanne

Nachteile des einfachen Kombi-Kinderwagens

  • Kompromiss zwischen Stabilität sowie Fahrkomfort und Sportlichkeit
  • vergleichsweise groß auch zusammengeklappt
  • oft geringerer Liegekomfort bei Softtasche
  • auf umgeklappter Sitzfläche häufig massives, schweres Gestell

Modulsysteme:Modulsysteme nutzen das Fahrgestell des Kinderwagens mit unabhängigen, unterschiedlichen Aufsätzen. Hierfür bedienen sie sich meist einer Steck- oder Klick-Verbindung. Mit meist wenigen Handgriffen, lässt sich so eine Transportwanne abnehmen und durch einen Sportwagenaufsatz ersetzen. Zusätzlich bieten diese Systeme meist unkompliziert die Möglichkeit, auch Babyschalen auf dem Untergestell zu montieren.

Vorteile des modularen Kombi-Kinderwagens

  • insgesamt langer Nutzungszeitraum
  • einfacher Wechsel zwischen den Bauarten
  • geringere Anschaffungskosten
  • kaum Unterschiede zu vollwertigen Einzelvarianten

Nachteile des modularen Kombi-Kinderwagens

  • teurer als einfache Kombi-Kinderwagen
  • Kompromiss zwischen Stabilität sowie Fahrkomfort und Sportlichkeit
  • nach Ende der Nutzung müssen Einzelkomponenten gelagert werden

Buggy

Ein Buggy ähnelt im Aufbau am ehesten dem beschriebenen Sportwagen. Auch er dient zur sitzenden Beförderung des Kleinkindes und ist entsprechend nicht vor dem sechsten Lebensmonat nutzbar.

Joie Litetrax 4 Buggy Sportwagen inkl. Regenverdeck Chromium im Test

Die Bauweise eines Buggys ist jedoch deutlich kompakter, als die eines Sportwagens oder Kombi-Kinderwagens. Bei den meisten Modellen handelt es sich um ein einfaches Rohrrahmengestell aus Stahlblech oder Aluminium, auf einfachen Rädern aus Kunststoff, mit Gummidecke. Die Räder haben oft einen nur sehr geringen Durchmesser, von nicht viel mehr als 10 Zentimetern. Um dabei zusätzliche Fahrstabilität zu erreichen, werden häufig Zwillingsreifen eingesetzt.

Die Sitzfläche und die Rückenlehne eines Buggys besteht in vielen Fällen, insbesondere bei günstigen Modellen, aus einem einfachen synthetischen Textilgewebe, das zwischen die Rahmenkonstruktion gespannt ist.

Die gesamte Konstruktion eines Buggys zielt auf einen Aspekt ab: kompakte Faltmaße. Die Sitzgestaltung ermöglicht das Zusammenklappen, nach dem Vorbild einer Hängematte, sodass alleine das Gewicht und die Abmessungen der Rahmenkonstruktion ausschlaggebend sind. Ein herkömmlicher Buggy wiegt meist nicht mehr als fünf Kilo. Durch die schlanke Konstruktion kann er platzsparend zusammengefaltet werden und findet problemlos in jedem Kofferraum oder auch im Fußraum hinter den Sitzen platz.

Gerade bei preisgünstigen Modellen geht die kompakte Bauweise jedoch nicht selten zulasten des Fahr- und vor allen Dingen des Sitzkomforts. Auch Buggys verfügen über alle notwendigen Sicherheitseinrichtungen, wie eine Feststellbremse, die zumindest eines der Räder blockiert und so ein Wegrollen verhindert und Hosenträgergurte zählen zur Standardausstattung. Trotzdem eignet sich ein Buggy in aller Regel nicht als vollständiger Ersatz für einen regulären Kinderwagen.

Auch wenn es durchaus hochwertigere Modell gibt, die mit einer stabilere Sitzfläche ausgestattet sind und sich diese, bis zur Liegeposition, verstellen lässt, ist die gesamte Konstruktion doch eher auf eine kurzzeitige Nutzung ausgerichtet. Der Buggy wird meistens dann eingesetzt, wenn ein Kind zwar schon in der Lage ist, selbständig zu laufen, dies jedoch noch nicht über längeren Zeitraum oder ausgiebige Strecken kann, soll und will. Wird er, zum Beispiel auf Reisen, spontan benötigt, genügen wenige Handgriffe und aus einem kleinen Bündel wird ein einfacher, fahrbarer Untersatz.

Vorteile eines Buggys

  • geringes Gewicht
  • kompakte Packmaße
  • schnelle Einsatzfähigkeit
  • geringe Anschaffungskosten

Nachteile eines Buggys

  • geringere Stabilität
  • eingeschränkter Fahr- und Sitzkomfort

Mobile Babyschalen

Babyschalen sind weit verbreitet, wenn es darum geht, Säuglinge zu transportieren. Dabei eignet sich eine Babyschale, aufgrund ihrer Bauweise, sowohl zum Tragen am dafür vorgesehenen Bügel, als auch zur einfachen und sicheren Montage auf einem Autositz. Mit einem Eigengewicht von etwa drei Kilo und einer Eignung für Babys bis zu einem Körpergewicht von 15 Kilogramm, eignet sich ein Babyschale jedoch nur begrenzt zum Tragen über weitere Strecken oder längeren Zeitraum.

Abhilfe versprechen hier verschiedene Arten der Mobilisierung einer klassischen Babyschale:

  • Halteadapter
  • Babyschalen als Komponente
  • Babyschalen mit eigenem Fahrgestell

Halteadapter: Für die meisten Modelle von Babyschalen werden im Zubehörhandel geeignete Adapter angeboten, mit deren Hilfe diese auf einem Kinderwagen montiert werden können. Es handelt sich dabei um Steck- bzw. Klicksysteme, bei denen die Babyschale mit wenigen Handgriffen einfach aufgestellt und arretiert wird. Die Halterungen sind dabei meist so angebracht, dass der Kinderwagen ohne Umbau weiter in seinem eigentlichen Verwendungszweck genutzt werden kann.

Vorteile einer Babyschale mit Halteadapter

  • mit allen üblichen Kinderwagen kombinierbar
  • geringe Zusatzkosten
  • einfache Montage

Nachteile einer Babyschale mit Halteadapter

  • große Packmaße des Sportwagens

Babyschalen als Komponente: Während die beschriebenen Halteadapter an Sportwagen oder Kombi-Kinderwagen so montiert werden, dass eine Babyschale zusätzlich zur eigentlichen Transportfläche aufgesetzt wird, kann beim modularen Kombi-Kinderwagen die Babyschale eine andere Transportvariante vollständig ersetzen. Diese Variante findet sich sowohl herstellerseitig vorgesehen als auch zum Nachrüsten. Es finden sich hier die gleichen Verbindungselemente wie beim beschriebenen Adaptersystem, die direkt am Fahrgestell montiert werden.

Vorteile der Babyschale als Komponente

  • stabile Verbindung
  • hoher Fahrkomfort
  • geringe Packmaße abhängig nur vom Gestell

Babyschalen mit eigenem Fahrgestell: Einige Hersteller bieten Babyschalenmodelle mit eigenem, fest installierten Fahrgestell. Die Babyschale kann dabei konventionell getragen und ebenfalls auf einem Autositz montiert werden. Für längeren Transport wird ein zweiachsiges Fahrgestell ausgeklappt und der Tragebügel so umgeklappt und ausgezogen, dass er als Schiebebügel genutzt werden kann.

Vorteile der Babyschale mit eigenem Fahrgestell

  • vielseitig einsetzbar
  • kompakter als alternative fahrbare Varianten

Nachteile der Babyschale mit eigenem Fahrgestell

  • höheres Gewicht als einfache Babyschalen
  • größere Abmessungen durch angeklapptes Fahrgestell
  • geringere Fahrhöhe als vollwertige Kombinationen
  • geringere Fahrstabilität und Geländetauglichkeit

Zwillings- oder Geschwisterkinderwagen

Knapp jede sechzigste Geburt in Deutschland ist eine Zwillingsgeburt. Zudem werden zumindest ein geringer Prozentsatz aller Zweitgeburten zur Welt gebracht, wenn der oder die Erstgeborene selber noch im Kinderwagen sitzt. Für beide Fälle bietet der Handel geeignete Transportvarianten.

Zwillings- oder Geschwisterkinderwagen von Dorjan, Vorteile und Nachteile im Test

Zwillings- oder Geschwisterkinderwagen werden ebenfalls in unterschiedlichen Varianten angeboten. Auch hier finden sich klassische Erstlingswagen, Sportwagen und Kombi-Kinderwagen.

Bei der Kombination von zwei Erstlingswagen handelt es sich um den klassischen Zwillingskinderwagen, da hier zwei Kinder im Säuglingsalter liegend transportiert werden können. Zwei Babywannen sind hierbei auf einem meist nur geringfügig breiteren Untergestell montiert und entsprechen in Charakteristik und Funktionsumfang dem klassischen Kinderwagen für ein einzelnes Kind.

Auch der Sport und der Kombi-Kinderwagen entsprechen den beschriebenen Varianten, mit dem Unterschied, dass hier zwei unabhängige Sitz- bzw. Liegeflächen vorhanden sind.

Insbesondere beim Sportwagen werden hierbei zwei Varianten angeboten: eine Anordnung der einzelnen Sitzflächen nebeneinander, die beiden Kindern den gleichen Blickwinkel und den Zugriff von vorne ermöglicht oder die Anordnung der Sitze hintereinander, die sich vor allen Dingen dadurch auszeichnet, dass hierdurch eine Bauweise möglich ist, bei der ein Sportwagen zwar länger aber nicht breiter aufgebaut ist.

Geschwisterkinderwagen werden auch in Drillings- und sogar in Vierlingsvarianten angeboten.

So haben wir die Kinderwagen getestet

Bei der Auswahl eines geeigneten Kinderwagens ist man in der Regel darauf angewiesen, sich auf äußerlich sichtbare Kriterien und vom Hersteller angegebene Produktmerkmale zu verlassen. Ein ausgiebiger und wirklich belastbare Praxistest ist dem Käufer im Vorfeld kaum möglich.

Ein sinnvoller Kinderwagen Test muss deshalb alle Kriterien einer genauen Begutachtung und Überprüfung unterziehen, die im dauerhaften, täglichen Einsatz von Bedeutung sind. Dabei können sinnvollerweise nur Kinderwagen eines Typs miteinander verglichen werden, da bei jeder Variante unterschiedliche Bewertungskriterien einbezogen werden müssen.

Welche Größe hat der Kinderwagen?

Neben der grundlegenden Bauart, ob Erstlingswagen, Sportwagen oder Kombi-Modell, sind auch die individuellen Abmessungen eines Kinderwagens ausschlaggebend. Da kein Kind so ist wie das andere, besonders schwere und große Neugeborene heute keine Seltenheit sind und manche Kinder, entsprechend ihrer Anlagen, schneller wachsen, als andere, ist für den einen Anwender ein eher kleines Modell ausreichend, während andere genau auf die Größe achten müssen, um dem Kind maximalen Liege- und Sitzkomfort und nicht zuletzt Sicherheit zu gewährleisten.

Wie schwer ist der Kinderwagen?

Gewicht ist oftmals ein Zeichen von Verarbeitungsqualität und Stabilität eingesetzter Materialien. Bei Kinderwagen ist Gewicht jedoch nur begrenzt wünschenswert. Ein zu leichter Kinderwagen mag zu Instabilität neigen, ist er jedoch zu schwer, macht sich dies spätestens dann unangenehm bemerkbar, wenn der Kinderwagen zum Beispiel über eine Treppe gehoben werden muss.

Das Gewicht ist in der Hauptsache vom Material des Fahrgestells abhängig. Hier finden sich hauptsächlich die Varianten Stahl und Aluminium, wobei Aluminium hinsichtlich des Gewichts der Vorzug zu gewähren ist, wobei bei moderner Verarbeitung keine Abstriche in der Stabilität hingenommen werden müssen.

Wie beweglich ist der Kinderwagen?

Neben dem Gesamtgewicht sind weitere Kriterien dafür ausschlaggebend, wie beweglich ein Kinderwagen insgesamt ist und auf welchen Untergründen er problemlos genutzt werden kann.

  • Größe der Räder und Größenverhältnis Vorder- zu Hinterachse
  • Material der Räder (Luftreifen, Vollgummi, Plastik)
  • Radstand (vor allen Dingen Abstand Vorder- zu Hinterachse)
  • Aufhängung der Räder (starre Vorderachse oder frei drehbare Räder, eventuell Stoßfederung)
  • Gesamtabmessungen des Kinderwagens (bestimmen gerade an Engstellen seine Rangierfähigkeit)

Wie komfortabel und flexibel ist die Bedienung?

Die Frage nach dem Bedienungskomfort bezieht sich auf der einen Seite auf vorhandene Möglichkeiten der Anpassung des Kinderwagens an individuelle Bedürfnisse wie:

  • Höhenverstellung der Schubstange oder alternativer Griffe
  • Bedienung einer Feststellbremse
  • Verstellbarkeit eines Verdecks
  • optionale Änderung der Blickrichtung des Kindes
  • optionale Arretierung beweglicher Vorderräder
  • Verstellung der Sitzposition bei Sportwagen
  • Bedienung von Gurten, Bügeln und Fußstützen

Auf der anderen Seite ist für viele Anwender von herausragender Bedeutung, wie einfach ein Kinderwagen zusammengeklappt werden kann. Verschiedene Hersteller bedienen sich hierbei ähnlicher, jedoch in Details oft unterschiedlicher Mechanismen.

Während einige Modelle ausdrücklich mit leichter, teilweise sogar einhändiger Bedienung werben können, erfordern andere Modelle in der Praxis ausgewiesenes Geschick und einige Übung, um den Kinderwagen verletzungs- und beschädigungsfrei auf Transportmaß zu bringen. Dabei muss immer ein Kompromiss zwischen einfacher Bedienung und gleichzeitig sicherer Arretierung im aufgebauten Zustand gefunden werden.

Wie kompakt lässt der Kinderwagen sich zusammenklappen?

Hauck Buggy Rapid 4 mit Liegefunktion, klein zusammenklappbar TestInsbesondere wenn ein Kinderwagen im Auto transportiert werden soll, gilt der Größe im zusammengeklappten Zustand besondere Beachtung. Konkret stellt sie für viele Käufer ein zentrales Entscheidungskriterium dar.

Der schönste, am besten ausgestattete und günstigste Kinderwagen kommt nicht in Frage, wenn er zusammengeklappt nicht in den Kofferraum des Kleinwagens passt. So wie die Mechanismen, unterscheidet sich auch der Grad der möglichen Komprimierung stark.

Lassen sich einige Modelle nur vertikal zusammenklappen, behalten also die Grundfläche, sind dabei nur insgesamt niedriger, können andere zusätzlich vertikal geklappt und so insgesamt verkleinert werden.

Der Grad der Faltbarkeit ist auch vom Typ, bzw. vom gewählten Aufbau abhängig.

So lässt sich eine stabile Wanne meist nicht knicken, wodurch nur ein Zusammenklappen in der Höhe möglich ist. Gerade wenn ein Kinderwagen dauerhaft eingelagert werden soll, ist die Möglichkeit, einzelne Komponenten, wie zum Beispiel die Räder, einfach zu demontieren ein zusätzlicher Nutzen.

Aus welchem Material bestehen die Sitzflächen und Polsterteile

Neben dem Design, dem viele Kunden große Beachtung schenken und das in entsprechend großer Vielfalt von den Herstellern angeboten wird, ist die Materialauswahl von Bedeutung für die Qualität und Alltagstauglichkeit eines Kinderwagens.

Für äußere Bespannung wird meist rein synthetisches Material gewählt, das besonders witterungsbeständig und pflegeleicht ist. Die innere Polsterung soll möglichst hohen Sitzkomfort bei gleichzeitiger Belastbarkeit bieten. Kleine, für Kinder typische „Missgeschicke“ sollten nach Möglichkeit einfach und effektiv zu beseitigen sein.

Besonders attraktiv sind insgesamt Bezüge und Bespannungen, die sich einfach lösen lassen und die, idealerweise in der Waschmaschine, waschbar sind. Dort wo Stoff als Sonnenschutz eingesetzt wird, sind möglichst hohe UV-Schutzwerte wünschenswert.

Welche Erweiterungsmöglichkeiten, Sonderzubehör und Komfortmerkmale sind vorhanden?

Während einige Hersteller und Modelle auf eine einfache Grundausstattung bauen, die sich letztlich auch auf den Anschaffungspreis auswirkt, locken andere mit einer umfangreichen Ausstattung. Beispiele für solche Merkmale und Bestandteile sind: * integrierter oder erweiterter Witterungsschutz* besonders umfangreicher Stauraum* Getränkehalter* Sonnenschirm

Sind die verwendeten Materialien umweltfreundlich und gesundheitlich unbedenklich?

Besonders Textilien, mit denen der Körper des Kindes in direkten Kontakt kommt, sollten verlässlich frei von Schadstoffen sein. Diese können, gerade über nackte Haut, in Verbindung mit Schweiß und anderen kindlichen Körperflüssigkeiten, vom Körper aufgenommen werden. Auch ist bei Säuglingen und Kleinkindern nie auszuschließen, dass Stoffteile auch einmal einer kindlichen „Geschmacksprobe“ unterzogen werden. Außerdem könne Schadstoffe, insbesondere durch Hitze, zum Beispiel durch Sonneneinstrahlung, ausgasen und so in die Atemluft geraten.

Worauf sollte man beim Kauf eines Kinderwagens achten?

Die Wahl des passenden Kinderwagens ist von zahlreichen Faktoren abhängig. Nicht zuletzt liefert der persönliche Geschmack, hinsichtlich oberflächlicher, optischer Merkmale des Designs, oft den entscheidenden Ausschlag. Dennoch sollte man sich, insbesondere vor dem Hintergrund der meist notwendigen Investition, genauere Gedanken darüber machen, welche Merkmale ein Kinderwagen aufweisen sollte.

Für welches Kindesalter soll der Kinderwagen geeignet sein?

Für die ersten sechs Lebensmonate kommt üblicherweise nur ein liegender Transport des Kindes in Frage. So gesehen eignen sich hier entweder der klassische Erstlingskinderwagen oder der Kombi-Kinderwagen. Ein Sportwagen ist mit einer geeigneten Befestigung für eine vorhandene Babyschale bedingt geeignet, wenn ein Säugling nicht über weitere Strecken befördert werden soll.

Wer einen Kinderwagen möglichst lange ohne Neuanschaffung nutzen möchte, ist mit einem Kombi-Kinderwagen gut bedient, der über die gesamte Zeit der „Unselbständigkeit“ des Kindes genutzt werden kann. Klassische Kombi-Systeme sind dabei meist günstiger und benötigen insgesamt weniger Platz. Ein Modulares System macht aus einem Kombi-Kinderwagen mehrere eigenständige, vollwertige Kinderwagen, benötigt aber, aufgrund der Einzelteile, deutlich mehr Platz und ist meist teurer.

Wie oft, wie lang und auf welchen Strecken soll der Kinderwagen genutzt werden?

Die Frage nach der Nutzungshäufigkeit und der zu erwartenden Belastung, ist vor allen Dingen ausschlaggebend, für die allgemeine Qualität des Kinderwagens. Bei seltener Nutzung, für ausschließlich kurze Strecken, ist die Belastung naturgemäß geringer. Genauso wird ein Kinderwagen deutlich weniger gefordert, wenn er ausschließlich auf asphaltierten Wegen genutzt wird und nicht zumindest gelegentlich auch „querfeldein“ genutzt werden soll.

Auch wirkt sich die Dauer auf die Qualität der Sitz- oder Liegefläche aus. Wird der Wagen auf langen Spaziergängen genutzt, sollte sichergestellt sein, dass das Kind sicher und bequem liegt oder sitzt. Der bevorzugte Untergrund sollte bei der Bewertung einer Rad-Reifen-Kombination beachtet werden. So versprechen größere Räder, eventuell sogar mit Luftbereifung, meist höheren Fahrkomfort auf unterschiedlichem Terrain. Wer beabsichtigt, seinen Kinderwagen bei Wind und Wetter zu nutzen, stellt höhere Ansprüche an das Material des Bezuges und vorhandene Witterungsschutzmöglichkeiten.

Wie wird der Kinderwagen transportiert und jenseits der Nutzung gelagert?

Für den Transport im PKW sollte ein Kinderwagen möglichst kompakte Faltmaße bieten. Steht nur wenig Lagerraum zur Verfügung, gilt das Gleiche.

Was soll mit dem Kinderwagen später passieren?

Die Frage nach der Qualität, der Ausstattung und dem Herstellers ist letztlich auch die Frage nach dem Preissegment. Die Spanne der möglichen Ausgabe ist riesig. Auf eine Nutzungsdauer von maximal etwa drei Jahren betrachtet, ist der Kinderwagen, neben den vielen kleinen und großen, unverzichtbaren, notwendigen und nützlichen Hilfsmitteln bei der Kinderpflege und -betreuung, häufig eine der kostspieligsten Anschaffungen.

Soll ein Kinderwagen deshalb voraussichtlich für weitere Kinder genutzt werden, seien es die eigenen oder die von Verwandten oder Freunden, muss dieser möglichst alle üblichen Belastungen so verkraften, dass er auch nach bis zu drei Jahren noch voll funktionstüchtig und vorzeigbar ist. Das gleiche gilt, wenn ein Kinderwagen, wie nicht selten üblich, nach der eigenen Nutzung verkauft werden soll.

Low Budget vs. High End

Hauck 10-teiliges Kinderwagen Set 3in1 - Rapid 4 Plus Trio Set, Funktionen im TestBei der Wahl des Kinderwagens spielt in vielen Fällen der Geldbeutel eine zentrale Rolle.

In allen Kategorien finden sich Angebote, die sich ausdrücklich an den preisbewussten Käufer wenden, wie auch solche, für die deutlich höhere Investitionsbereitschaft bestehen muss.

Dabei rechtfertigen sich Preise, denen nach oben kaum eine Grenze gesetzt scheint, zumindest nach Verkäufermeinung, durch Design, Ausstattung, Material, Verarbeitung und damit Belastbarkeit, Sicherheit und Komfort.

Wie viel man bereit und in der Lage ist, zu investieren, ist immer von den individuellen Voraussetzungen und der eigenen Einstellung abhängig. Welche Ausgabe notwendig ist, ist dagegen pauschal schwer zu beurteilen.

Von einem ausgesprochenen Low Budget-Modell die gleiche Qualität zu erwarten, wie von einem hochpreisigen Modell, ist dabei vermutlich ebenso unrealistisch, wie die Annahme, ein absoluter High End-Kinderwagen könne Dinge, die für günstigere Modelle völlig undenkbar sind.

Für die Preisgestaltung ausschlaggebend ist, neben objektiven Ausstattungs- und Qualitätskriterien, nicht zuletzt der Name und damit das Image des Herstellers. So ist es einigen alteingesessenen wie auch wenigen jungen Herstellern gelungen, ihren Produkten den Rang eines Statussymbols zu verschaffen, was diesen, für einzelne Käuferschichten, einen besonderen Reiz vermittelt.

Führende Hersteller

  • Quinny/ Maxi-Cosi
  • Hartan
  • Hauck
  • Chicco
  • Emmaljunga
Maxi-Cosi, Quinny, Safety 1st, Tiny Love und Bébé Confort sind Marken des kanadischen Unternehmens Dorel Industries. Das Unternehmen, mit Hauptsitz in Montreal, ist auf unterschiedlichen Gebieten tätig, hierzu zählen neben Produkten für Babys und Kleinkinder auch Fahrräder und Mobiliar. Die Entwicklung und Produktion der Produktsparte Baby und Kleinkind findet in den USA, in Foxborough und Columbus statt. Maxi-Cosi ist allem voran für das umfangreiche Angebot an Babyschalen bekannt. Es werden jedoch außerdem Buggys und Sportwagen sowie geeignete Aufsatz-Babywannen angeboten. Maxi-Cosi bietet Produkte im mittleren Preissegment. Quinny ist besonders bekannt für höherwertige Buggies und Sportwagen im mittleren und oberen Preissegment. Bébé Confort bedient den internationalen Markt mit Buggies und Kombi-Kinderwagen, im mittleren Preissegment. Safety 1st bietet Sportwagen, Kombi-Kinderwagen, Buggies und Geschwisterkinderwagen, im unteren und mittleren Preissegment.
Bereits 1892 als Hersteller von Korbwaren gegründet, produziert das in vierter Generation geführte Familienunternehmen seit 1950 Kinderwagen. Hartan bietet eine Vielfalt an Linien und Modellen, von Kombi-Kinderwagen und Buggies, aus dem mittleren und oberen Preissegment.
1923 als Korbmacherei gegründet, ist das Unternehmen hauck, aus Sonnenfeld in Oberfranken, bis heute im Familienbesitz. Hauck vertreibt inzwischen international ein breites Sortiment verschiedener Produkte für Babys und Kleinkinder. Das Angebot umfasst Kombi-Kinderwagen, Sportwagen und Buggies sowie Geschwisterkinderwagen. Die Produkte der Firma hauck sind im unteren und mittleren Preissegment angesiedelt.
1946 als Vertriebsagentur aus dem medizinischen Sektor, gründete die italienische Artsana Group 1958 die Marke Chicco. Chicco bietet Produkte aus den Bereichen Schwangerschaft und Füttern, Mahlzeit, Pflege und Sicherheit, Spielzeug,_Bekleidung und Schuhe_, Schlafen und Entspannen sowie zahlreiche Produkte zum Transport von Säuglingen und Kleinkindern. Hierzu zählen Kombi-Kinderwagen, Sportwagen und Buggies. Die Produkte der Marke Chicco werden im unteren und mittleren Preissegment angeboten.
Nach dem schwedischen Gründungsort Emmaljunga benannt, ist das 1925 gegründete Unternehmen Emmaljunga Barnvagnsfabrik AB der älteste noch aktive Kinderwagenhersteller in Europa. Emmaljunga vertreibt Kombi-Kinderwagen, in modernem und im Retro-Design sowie Buggies und Geschwisterwagen. Das Angebot findet sich eher im gehobenen Preissegment.

 

Wo kauft man einen Kinderwagen am besten? Internet vs. Fachhandel

Ein Kinderwagen ist eine meist sehr sorgfältig geplante Anschaffung. Nicht zuletzt aufgrund der notwendigen Investition und der hohen Anforderungen, die an den zukünftigen Begleiter gestellt werden, wird meist sorgfältig verglichen und jedes Für und Wider abgewogen.

Hauck 10-teiliges Kinderwagen Set 3in1 im TestIm stationären Handel vor Ort findet sich das umfangreichste Angebot an Kinderwagen bei Babyausstattern, meist bekannten Filialisten, die ein umfangreiches Netz an Niederlassungen betreiben. Aufgrund der Vielfalt an Herstellern und der fast unüberschaubaren Menge an Modellen, in zahllosen Ausstattungs- und Designvarianten, ist es dem Einzelhandel kaum möglich, ein umfassendes Sortiment vorzustellen. Meist beschränkt sich die Ausstellung auf ausgewählte Modelle einzelner Hersteller. Eine abschließende Auswahl erfolgt in vielen Fällen anhand von Katalogmaterial.

Der Online-Handel bietet dagegen den ungehinderten Zugriff auf alle vertretenen Hersteller, mit deren komplettem Sortiment. Dabei liefern Hersteller auf ihren Seiten einen vollständigen Überblick über aktuelle Modelle und ermöglichen häufig eine detaillierte grafische Darstellung aller verfügbaren Designvarianten.

In vielen Fällen können die ausgewählten Kombinationen direkt bestellt werden, wobei die Lieferbedingungen denen gleichen, auf die man im Einzelhandel trifft, mit dem Unterschied, dass hier meist eine Abholung in der ordernden Filiale notwendig ist und bei der Online-Bestellung direkt an die Haustür geliefert wird.

Weitere Online-Handelsplattformen bieten ein händlerübergreifendes Angebot, das oft eine begrenzte Auswahl an Ausstattungs- und Designvarianten beinhaltet, dafür aber gelegentlich auch Vorjahresmodelle beinhaltet oder besondere Aktionsangebote vorhält.

Auch wenn die gängige Praxis, einen Kinderwagen im Einzelhandel zu begutachten und anschließend das attraktivste Online-Angebot auszuwählen, gerade dem Einzelhandel nicht sonderlich gefällt, ist die Online-Bestellung insgesamt die attraktivere Variante.

Wissenswertes und Ratgeber

Die Geschichte des Kinderwagens

Die Geschichte des Kinderwagens - Kinderwagen Test-Vergleich RatgeberHistorisch betrachtet, ist der Kinderwagen eine Ableitung der im Mittelalter in Europa eingeführten, einfachen Schubkarre. Ab dem späten 12. Jahrhundert wurde in den Holzkarren neben Gütern so oft auch der eigene Nachwuchs befördert.

Im 16. Jahrhundert soll erstmals ein Wagen aus Holz hergestellt worden sein, der ausdrücklich für den Transport eines Kindes vorgesehen war. Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts blieben solche Wagen jedoch eher eine Seltenheit und der seit Jahrhunderten übliche Transport in Tüchern und Körben weiterhin die Regel.

Der moderne Kinderwagen entwickelte sich aus dem in Großbritannien zu dieser Zeit verbreiteten Stubenwagen, der genutzt wurde, um ein Kind innerhalb einer Wohnung zu transportieren und dazu einen geeigneten Korb mit geeigneten Rädern versah.

1840 wurde, ebenfalls in Großbritannien, die erste Firma gegründet, die Kinderwagen in Serie produzierte. Bei den ersten Modellen handelte es sich ausschließlich um solche, in denen Kinder sitzend, auf drei Rädern transportiert werden konnten. Für Säuglinge unter etwa sechs Monaten, waren diese demnach nicht geeignet.

Die ersten Kinderwagen auf vier Rädern, mit der Möglichkeit, ein Kind liegend zu befördern, wurden um 1880 angeboten. Das Untergestell orientierte sich dabei am Kutschenbau und war federn gelagert. Analog wurde sich bei den Modellen des 20. Jahrhunderts zunehmend am Automobilbau orientiert, was zu bis heute bei Sammlern und Nostalgikern beliebten, außergewöhnlichen Designs der 50er Jahre führte.

Erst seit den 20er Jahren werden Kinderwagen zu Preisen angeboten, die eine Verbreitung über weite Bevölkerungsschichten ermöglichte. Heute findet sich kaum mehr ein Haushalt, mit Neugeborenen oder Kleinkindern, der auf die Anschaffung eines Kinderwagens vollständig verzichtet.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Kinderwagen

  • Der teuerste Kinderwagen der Welt ist aus 18 Karat Gold gefertigt, mit britischem Leder bezogen und mit italienischem Alcantara ausgekleidet. Die 15 bis 20 Exemplare des Balmoral Rose Gold des britischen Herstellers_Silver Cross_, der ältesten Kinderwagenmanufaktur Englands, sind handgefertigt und kosten umgerechnet etwa 55.000 Euro.
  • Der nach seinen Faltmaßen kleinste Buggy der Welt ist der 4,3 Kilogramm schwere Pockit des deutschen Herstellers_gb GmbH_. Seine Packmaße von gerade einmal 30 x 18 x 35 cm, was wenig mehr ist, als ein handelsüblicher Schuhkarton, haben ihm in 2014 einen Eintrag ins Guinessbuch der Rekorde gesichert.
  • Der schnellste Kinderwagen der Welt hat 10 PS, eine Viergangschaltung und beschleunigt den Fahrer auf einer angekoppelten Plattform auf bis zu 86 km/h. Ein britischer Bastler verbaute zu diesem Zweck einen 125 Kubikzentimerter starken Motorradmotor. Trotz weniger strenger Vorschriften, als sie von der deutschen Straßenverkehrsordnung bekannt sind, ist nicht anzunehmen, dass auch tatsächlich ein Kind in diesem _“Sportwagen“_befördert werden soll.
  • Etwa 14% aller Kinderwagen in Europa werden online gekauft.
  • Ein großer Teil aller in Deutschland verkauften Kinderwagen wird aus dem Ausland importiert. In 2009 waren dies etwa 870.000 Stück. Der größte Teil hiervon stammt, mit 76%, aus China, der Rest verteilt sich, zu gleichen Teilen, auf Italien und Taiwan. Insgesamt wurden in 2009 Kinderwagen im Wert von 42 Mio. Euro nach Deutschland eingeführt.
  • Die statistisch erhobene, durchschnittliche Investition für einen Kinderwagen, liegt bei deutschen Eltern bei knapp 600 Euro.

Modernes Design vs. Retro Look

RETRO Deluxe - Ein Luxus, Nostalgie Kinderwagen mit Naturleinen im TestDesign ist ein für viele Käufer maßgebliches Kriterium der Bewertung eines Kinderwagens. Mehr noch als technische Details und einfache Bedienbarkeit, interessieren sich viele für das reine Aussehen eines Modells. Kinderwagen sind nicht nur nützliche, oft unverzichtbare Alltagshelfer, sie sind in den letzten Jahren zunehmend zum Lifestyle-Produkt geworden.

Damit sind Kinderwagenmodelle nicht alleine mehr dem Stand der Technik und sich verändernden Anforderungen der Nutzung unterworfen, sondern unterliegen auch dem Diktat der Mode. Dies bezieht sich auf die gesamte Formgebung und damit verbundene Verwendung geeigneter Materialien.

Während einige Hersteller sich einem modernen und funktionalen Design verschrieben haben, das zwischen einzelnen Herstellern oft nur geringfügig abweicht, bedienen andere bewusst die große Nachfrage nach Modellen im Retro-Design. Solche Nostalgie-Kinderwagen zeichnen sich meist durch übergroße, schmale Metallspeichenräder aus. Das Gestell besteht meist aus schmalen Metallstreben aus blankem Metall mit Federung.

Das Design der Aufsätze orientiert sich ebenfalls an der Formgebung der 50er und 60er Jahre.

Egal ob modernes Design oder Retro, der stärksten Ausdruck der modischen Betrachtung eines Kinderwagens, findet sich im Dessin, also der Musterung und Farbgebung der Bezugsstoffe.

Hier bleibt im wahrsten Sinne kaum ein Wunsch offen. Sowohl in Farbe als auch in Musterung findet sich eine riesige Bandbreite zwischen dezent, zurückhaltend bis knallig bunt.

Ob retro oder modern, ob schlicht oder auffällig, das Aussehen eines Kinderwagens ist vor allen Dingen eine Frage des ganz persönlichen Geschmacks. Allein wenn an eine spätere Wiederverwendung eines Kinderwagens gedacht ist, sollte dies vorsorglich bei der Auswahl bedacht werden. So finden sich Farbkombinationen und Muster, die eine Mehrheit der Betrachter einem bestimmten Geschlecht des Kindes zuordnen würden. Da dieses einem geplanten zweiten Kind nur schwer vorherzusagen ist, sollte man die Wahl diesbezüglich vielleicht überdenken.

Reinigung, Pflege und Wartung

Je nach Einsatzgebiet, Unterbringung und Nutzungshäufigkeit, ist ein Kinderwagen unterschiedlichen Umwelteinflüssen und einem unterschiedlich starken Verschleiß ausgesetzt. Durch regelmäßige Reinigung und Wartung, sowie die Beachtung einiger Empfehlungen, kann der natürliche Verschleiß reduziert und damit die Haltbarkeit eines Kinderwagens verlängert werden.

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Alle abnehmbaren Bezugsstoffe können in der Regel gewaschen werden. Beachten Sie hier auf jeden Fall die Herstellerangaben in den mitgelieferten Unterlagen. Verschmutzungen am Gestell sollten möglichst umgehend entfernt werden. Verwenden Sie hierzu keine aggressiven Reiniger oder Hilfsmittel. Insbesondere bei einer Verwendung in Meernähe oder auch auf salzgestreuten Straßen im Winter, sollte das Gestell regelmäßig, in kurzen Abständen, mit fließendem Wasser abgespült werden, um eine Beschädigung der Lackschicht und Rostbildung vorzubeugen.
Nach jeder Reinigung oder auch nach Fahrten im Regen, sollte das Fahrgestell gründlich abgetrocknet werden. Nach Herstellerangaben sollten bewegliche Teile, zu Beispiel solche des Faltmechanismus, regelmäßig mit geeigneten Schmiermitteln behandelt werden.
Überprüfen Sie regelmäßig eine Lackierung des Gestells auf Beschädigungen, um Korrosion zu vermeiden.
Überprüfen Sie Schraubverbindungen regelmäßig auf korrekten Sitz.
Testen Sie regelmäßig den Anzug der Feststellbremse.
Überprüfen Sie Fixierungspunkte zwischen Gestell und Aufsatz regelmäßig auf Funktion und Halt.
Überprüfen Sie Plastikteile auf stärkere Abnutzung, Brüche und Risse.
Kontrollieren Sie Klettverschlüsse auf korrekte Funktion.
Kontrollieren Sie unbedingt Tragegriffe und Böden von Babywannen und Tragetaschen auf Schäden oder starken Verschleiß.
Überprüfen Sie Arretierungen des Faltmechanismus regelmäßig auf Zustand und Funktion. Egal wie hochwertig ein Stoffbezug verarbeitet und wie gut seine Qualität ist, dauerhafte UV-Bestrahlung durch Sonnenlicht, lässt jede Farbe früher oder später ausbleichen. Wann immer möglich schützen Sie den Kinderwagen deshalb vor Witterungseinflüssen.

 

Nützliches Zubehör

Die meisten Kinderwagen werden mit allem Zubehör geliefert, das notwendig ist, um sie bestimmungsgemäß zu nutzen. Einige Hersteller liefern zusätzlich optionales Zubehör. Daneben bietet der Handel zahlreiche sinnvolle und nützliche Ergänzungen, die den Umgang mit dem Kinderwagen in allen denkbaren Situationen erleichtern sollen.

Taschen

Die meisten Kinderwagen verfügen über eine Ablagefläche, meist in Form eines Netzes oder einer zwischen den Rahmen gespannten Stoffbahn, unter dem Transportaufsatz, zwischen den Achsen des Kinderwagens.

Diese bietet, je nach Modell, Platz für einige Utensilien oder auch einen kleineren Einkauf. Da auf Ausflügen, gerade mit Säuglingen, meist einiges an Equipment mitgeführt werden muss, begonnen bei Windeln und Pflegeartikeln, bis hin zu Spielzeug und der nächsten Mahlzeit, ist Stauraum unverzichtbar.

Der Zubehörhandel bietet hier insbesondere Taschen, in verschiedenen Formen und Größen, die so gestaltet sind, dass sie sich unkompliziert am Schiebebügel eines Kinderwagens befestigen lassen und dabei möglichst nicht behindern. Eine solche Tasche sollte auch in befestigtem Zustand leicht zu öffnen und Dinge zu entnehmen sein.

Buggyboards

Ein sogenannte Buggyboard ist dann eine nützliche Anschaffung, wenn neben einem Neugeborenen schon ein älteres Kleinkind zur Familie gehört, das Sie auf Fahrten mit dem Kinderwagen häufig begleitet. Buggyboards werden meist an der Hinterachse oder den hinteren Streben eines Kinderwagens befestigt und erweitern diesen um ein auf Rollen gelagertes Trittbrett.

Auf diesem kann ein entsprechend kleines Kind stehen, sich an den Holmen des Schiebebügels festhalten und so auch weitere Strecken ohne Ermüdung zurücklegen. Buggyboards werden hauptsächlich von Kinderwagenherstellern angeboten und eignen sich, aufgrund der notwendigen Verbindungselemente, nur für ausdrücklich benannte Kinderwagenmodelle.

Fußsäcke

Hat ein Kleinkind das Alter erreicht, in dem es auch über längere Zeit selbständig sitzen kann, ist ein Sportwagen oder die Sportwagenkomponente eines Kombi-Kinderwagens das Transportmittel der Wahl. Während Erstlingswagen, in denen Säuglinge liegend transportiert werden, in der Regel zumindest mit einer Decke ausgestattet sind, die ein gefährliches Auskühlen des Kindes verhindern soll, ist dies bei Sportwagen so nicht vorgesehen.

Hier dient ein Fußsack dazu, das Kind vor Kälte und Witterungseinflüssen zu schützen. Nach dem Prinzip eines Schlafsacks, bedeckt ein solcher Sitzsack zumindest die Füße und Beine des Kindes und ist so gefertigt, dass er in Verbindung mit einem Sportwagen problemlos genutzt werden kann, ohne dessen Grundfunktion und Sicherheitselemente einzuschränken. Man trennt hierbei Sommer- und Winter-Fußsäcke, die sich durch Material und Fütterung unterscheiden und für jahreszeitliche Temperaturunterschiede geeignet sind.

Insektenschutz/ Regenschutz/ Staubschutz

Insekten sind gerade für einen wehrlosen Säugling lästige und im Zweifelsfall sogar gefährliche Quälgeister. Um zu verhindern, dass sich eine Mücke, eine Wespe oder ähnliches in den Kinderwagen verirren, bietet der Handel Insektenschutznetze, die über den Aufsatz des Kinderwagens gespannt werden. Diese gewähren annähernd ungehinderten Ein- und Ausblick, versperren aber selbst kleinen Blutsaugern den Zugang.

Einige Hersteller bieten besonders passgenaue Varianten, die sich für einzelne Kinderwagen-Modelle eignen, deutlich größer ist jedoch das Angebot an universellen Netzen, die auf alle handelsüblichen Kinderwagen passen.

Regenschutzhauben

funktionieren nach dem grundlegend gleichen Prinzip. Mit dem Unterschied, dass diese aus blickdurchlässiger Kunststofffolie gefertigt sind und so Regen abweisen. Um trotzdem unkompliziert den Zugriff auf das Kind im Wagen zu ermöglichen, verfügen sie in der Regel über ein aufklappbares Fenster. Auch beim Regenschutz finden sich modellspezifische Varianten, die passgenau den Kinderwagenaufsatz umschließen und bei denen das genannte Fenster exakt so angeordnet ist, dass es mit den baulichen Gegebenheiten des Kinderwagens übereinstimmt. Bei universellen Modellen sollte auf Angaben zur Größe und Eignung für unterschiedliche Kinderwagen-Typen geachtet werden. Auf jeden Fall sollte die Haube alle gepolsterten Teile des Kinderwagens umschließen.

Sonnenschutz

Zwar verfügen die meisten Modelle aller Kinderwagen-Typen über ein Verdeck, das auch als Sonnenschutz genutzt werden kann, in vielen Fällen ist dieses aber nicht ausreichend, um in allen Situationen den kleinen Fahrgast vor lästiger und nicht ungefährlicher Sonneneinstrahlung zu schützen. Deswegen finden sich im Zubehörhandel einige Ergänzungen zum eingebauten Sonnenschutz. Sonnenschirme können mit geeigneten Schraub- oder Klemmhalterungen am Gestänge des Kinderwagens befestigt werden.

Mit einem flexiblen Gestänge oder zumindest einem oder mehreren Gelenken ausgestattet, lässt ein Sonnenschirm sich zu jeder Zeit so einstellen, dass direkte Sonne abgeschirmt wird. Das Material der Bespannung sollte nach Möglichkeit einen hohen UV-Schutz garantieren und nicht nur den sichtbaren Bereich des Lichtspektrums abschirmen. Sonnensegel werden meist, mit Spannbändern an vier Ecken, zwischen der Vorderkante des Verdecks und dem Gestänge des Schiebebügels befestigt und straff gespannt. Sie vergrößern damit das Verdeck und schirmen zuverlässig von oben einfallendes Sonnenlicht ab.

Dabei können sie jedoch unter Umständen den Blick in den Kinderwagen behindern und schützen auch nicht immer vollständig vor schräg einfallenden Sonnenstrahlen. Auch bei Sonnensegeln sollten Angaben zum UV-Schutz des Materials beachtet werden.

Alternativen zum Kinderwagen

Das Angebot an Alternativen zu einem der genannten Kinderwagen-Typen, orientiert sich ebenfalls am Alter des Kindes. Dabei muss man objektiv betrachtet sagen, dass keine der möglichen Alternativen einen Kinderwagen adäquat ersetzen kann. Zwar mögen andere Transportvarianten in Einzelbereichen Vorteile haben, insgesamt sind sie den Einsatzmöglichkeiten, dem Komfort und der Sicherheit eines Kinderwagens jedoch unterlegen.

Tragetücher und Babytragen

Beliebte und verbreitete Alternativen oder auch Ergänzungen zum Kinderwagen sind Babytragen und Babytücher. Einen Säugling direkt am Körper zu tragen, ist die wohl älteste und für viele Eltern natürlichste Art des Transports. Die Nähe zum Kind wird von vielen Eltern und auch von Fachleuten oft positiv bewertet, da sie der unmittelbaren Nähe während der Schwangerschaft ähneln soll.

Marsupi Baby und Kindertrage als Alternative zum Kinderwagen im TestDie Körperwärme und die Wahrnehmung des Herzschlages des Elternteils soll sich unter anderem beruhigend auf das Kind auswirken. Zwei Drittel der Weltbevölkerung transportieren Ihre Kinder tragend, am Körper und auch in Europa galt das Tragen des Kindes bis vor etwa zwei Jahrhunderten noch eher als die Regel.

Auch aus medizinischer Sicht, spricht grundsätzlich nichts gegen das Tragen eines Kindes am Körper. Die einfachste Variante bilden hierbei Tragetücher, die in großer Auswahl, in unterschiedlichen Größen, Farben und Qualitäten angeboten werden. Diese etwa 4 Meter langen Tücher werden in verschiedenen Techniken so um den Körper des Kindes und des tragenden Erwachsenen gewickelt, dass ein Kind sicheren und stabilen Halt findet. Weit verbreitet ist hierbei die sogenannte Anhock-Spreizhaltung, die ein Neugeborenes beim Hochheben automatisch einnimmt.

Im Tragetuch wird ein Kind meistens vor dem Körper oder auch seitlich auf die Hüfte gestützt getragen. Insbesondere für Eltern, die den Aufwand des Wickelns eines Tuches scheuen oder befürchten, durch Fehler hierbei das Kind zu gefährden, bietet der Handel fertige Babytragen.

In der Art eines Rucksacks kann ein Kind hiermit, mit wenig Übung, sowohl vor dem Körper als auch auf dem Rücken getragen werden. Der Nachteil einer dieser vorkonfektionierten Tragen, besteht in der geringeren Flexibilität im Vergleich zum Tragetuch, das perfekt auf die Größe des Kindes abgestimmt wird, wenn man es um die beiden Körper wickelt. Außerdem sind Tragen meist teurer als zumindest einfache Tücher. Für lange Strecken, zum Beispiel für ausgedehnte Wanderungen mit dem Kleinkind, bietet der Handel außerdem Rückentragen mit stabilem Gestell. Diese gleichen am ehesten einer Kombination aus einem Auto-Kindersitz und einem Trekkingrucksack.

Vorteile von Tragetüchern und Babytragen

  • Nähe zum Kind wirkt beruhigend
  • Kind ist immer „mit dabei“
  • weniger Einschränkungen in der Mobilität als beim Kinderwagen (Engstellen, Treppen, Türen)
  • beide Hände bleiben frei
  • geringe Transportmaße und -gewicht
  • Trainingseffekt für die Träger
  • geringere Anschaffungskosten als Kinderwagen

Nachteile von Tragetüchern und Babytragen

  • stetig wachsendes Gewicht des Kindes muss getragen werden
  • körperliche oder gesundheitliche Einschränkungen sind ein Hindernis
  • Sport, wie zum Beispiel Joggen, ist nicht möglich
  • eine „Einarbeitung“ in die Technik des Anlegens ist zwingend erforderlich
  • selbst kurzes Absetzen des Kindes erfordert Aufwand und anschließendes, erneutes Anlegen

Dreiräder mit Schubstange

Wenn das Kleinkind ein Alter erreicht hat, in dem es selbständig sitzen kann, wird von den meisten Eltern ein Sportwagen genutzt, in dem das Kind bequem sitzen und über längere Strecken befördert werden kann.

Gerade bei älteren Kleinkindern, die sogar in der Lage wären, zumindest kleinere Strecken eigenständig zu Fuß zurück zu legen, wird der Sportwagen oft sogar durch einen einfachen Buggy ersetzt. Diese bieten meist weniger Komfort, als ein klassischer Sportwagen, sind dafür aber leichter, kompakter zusammenzuklappen und damit einfacher zu transportieren.

Eine Alternative, zumindest zu einem nur gelegentlich genutzten Buggy, sind Dreiräder mit Schubstange. Das selbständig zu beschleunigende und zu lenkende Fahrzeug ist ein wichtiges und vor allen Dingen bei Kindern beliebtes Hilfsmittel der motorischen Entwicklung.

Dreiräder mit Schubstange von INJUSA als Alternative zum KinderwagenVom Rutschauto, über das Dreirad, das Laufrad und den Roller, bis hin zum ersten eigenen Fahrrad, wachsen mit den Fähigkeiten eines Kindes die Möglichkeiten der Fortbewegung, so wie umgekehrt das Fortbewegungsmittel die Fähigkeiten entwickelt und schult.

Das Dreirad ist dabei ein vielseitiger Vertreter unter den fahrbaren Untersätzen. Es fordert das Kind motorisch, durch den Pedalantrieb und schult die Koordinationsfähigkeit, durch das notwendige Lenken. Dabei stellt es nur geringe Anforderungen an den noch unterentwickelten Gleichgewichtssinn eines Kleinkindes. Nur wenige Kinder sind vor dem dritten Lebensjahr in der Lage, alternativ ein Fahrrad ohne zusätzliche Stützräder zu bewegen. Um den selbständigen Bewegungsradius eines Kindes mit Dreirad einzugrenzen und gleichzeitig, um auch dann den Weg fortsetzen zu können, wenn das Kind keine Lust oder Kraft mehr hat, verfügen einige Dreiräder über eine Schubstange.

Am hinteren Ende des Dreirades befestigt, bietet sie die Möglichkeit, das Dreirad mitsamt dem Kind voran zu schieben. In der Regel wird durch leichtes Ankippen und Gewichtsverlagerung auf die hinteren Räder gelenkt. Das klassische Dreirad ist auch mit Schubstange nur sehr begrenzt als Alternative zum Kinderwagen zu betrachten.

Es finden sich jedoch einige Modelle, die zumindest mit einfachen Buggies den Vergleich antreten könnten. Diese Modelle sind nicht alleine mit einem einfachen Sattel ausgestattet, sondern verfügen über einen Sitz mit verstellbarer Rückenlehne und zum Teil auch über ein Faltdach.

Fahrradanhänger und Lastenfahrräder

Weniger eine Alternative, als eine weitere Möglichkeit des Transports unter speziellen Bedingungen, sind Fahrradanhänger und Lastenfahrräder für den Kindertransport. Kinderwagenbesitzer sind naturgemäß auf die Bewegung zu Fuß und im Verkehr auf den Straßenrand beschränkt. Für Fahrradfahrer eignet sich der Transport auf einem am Lenker oder auf dem Gepäckträger befestigten Kindersitz zumindest für kurze Strecken. Wer jedoch regelmäßig auch längere Strecken mit dem Kind bewältigen möchte und dabei auf Sitzkomfort für die Kleinsten baut, für den sind Fahrradanhänger eine mögliche Lösung.

Kinderwagen Alternative - der Froggy Fahrradanhänger und Lastenfahrräder im TestDie zwei- oder auch dreirädrigen Anhänger werden, ähnlich einem Campingwagen beim Auto, mit einer Deichsel am Fahrrad, meist an der Sattelstange, befestigt und so vom Fahrrad gezogen und nachlaufend gelenkt. Die meist geschlossene Kabine besteht aus einer Kunststoffaußenhaut, mit Fenstern, die sich meist auch zum Öffnen aufrollen lassen. Im inneren findet sich Sitzplatz für ein oder zwei Kinder, mit geeigneten Gurten zu deren Sicherung. Reine Anhänger verfügen über zwei größere Räder an einer Achse, die notwendige zweite Achse bildet hier das Hinterrad des ziehenden Fahrrades. Einige Modelle verfügen jedoch über eine eigene Vorderachse, mit meist einem einzelnen, kleineren Rad.

Diese Modelle sind meist auch mit einer Schubstange ausgestattet, mit welcher der abgekoppelte Anhänger rangiert und sogar als Jogger genutzt werden kann. Lastenfahrräder hingegen sind ausdrücklich auf den Transport, auch von Kindern, ausgerichtete Fahrzeuge.

Es handelt sich dabei um dreirädrige Fahrräder, mit zwei Rädern an der Vorder- und einem an der Hinterachse. Die Vorderachse trägt eine umrandete Transportfläche auch Kasten genannt. Dieser dient als Sitzgelegenheit für ein oder mehrere Kinder, für die entsprechend Sicherheitsgurte vorhanden sein müssen. Einige Modell verfügen zusätzlich über eine Überdachung aus Kunststoff, vergleichbar mit der eines Fahrradanhängers.

Die Fahrradkomponente bietet hierbei alle Möglichkeiten, die von einfachen Fahrrädern bekannt sind, so finden sich auch Modelle mit Elektroantrieb. Zwar spricht sowohl beim Fahrradanhänger als auch beim Lastenfahrrad, zumindest nach der Straßenverkehrsordnung, nichts gegen den Einsatz im Straßenverkehr, inwieweit ihr Einsatz, gerade in verkehrsstarken Regionen und zu Hauptverkehrszeiten ratsam erscheint, ist eine sehr individuelle Entscheidung. Grundsätzlich entsprechen beide Varianten vorgeschriebenen Sicherheitsanforderungen. Im konkreten Unfallgeschehen, sind sie jedoch deutlich weniger belastbar, als zum Beispiel ein PKW.

Weiterführende Links und Quellen

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