Suche
Nur genaue Treffer
Suche im Titel
Suche im Inhalt
Suche in Zusammenfassung
Suche in Kommentaren
Filter by Custom Post Type

Gymnastikball Test 2017 • Die besten 6 Gymnastikbälle im Vergleich

Frau auf Pezziball macht Rückenuebung.Ein Gymnastikball eignet sich für viele Übungen und auch einfach zum Sitzen. Er bietet effektive Hilfe bei der Entlastung von Gelenken und ist für zahlreiche physiotherapeutische Einheiten unverzichtbar. Die vielseitige Nutzung zuhause, im Fitness-Studio sowie bei der Krankengymnastik macht den Gymnastikball zu einem wahren Multitalent. Ob es darum geht, eine bessere Sitzhaltung zu trainieren, oder ob der Körper durch ein spezielles Training straffer werden soll, der große, runde Ball bietet sich für diverse Übungen an. Durch das jeweilige Training wird das Bindegewebe geschmeidiger, die Muskulatur erhält eine gute Stärkung und das Balancegefühl wird verbessert.

Damit dieser gewünschte Effekt tatsächlich erzielt wird, ist es wichtig, auf eine gute Qualität des Balles zu achten. Deshalb haben wir einen Gymnastikball Test durchgeführt, der dabei helfen soll, die richtige Wahl zu treffen. Denn nur bei einer langen Beständigkeit ist die nötige Sicherheit vorhanden. Zudem liefern wir wichtige Tipps für die Anwendungsmöglichkeiten und beantworten spezielle Fragen zu Qualität, Größe usw.

Neben den Gymnastikübungen bieten sich die großformatigen Bälle auch als Sitzgelegenheit an. Experten empfehlen jedoch, nicht zu lange auf dem Gymnastikball zu sitzen, um Schmerzen oder eine Überlastung zu vermeiden. Außerdem sollte es auf keinen Fall zu Fehlhaltungen kommen. Für einen gewissen Zeitraum unterstützen die Gymnastikbälle jedenfalls die Becken- und Rückenmuskulatur. In diesem Zusammenhang spielt die Belastbarkeit ebenfalls eine sehr wichtige Rolle. Das Anti-Burst-System gewährleistet, dass der Ball auch bei einem höheren Körpergewicht nicht platzt. Deshalb haben wir auch dieses Merkmal bei dem Gymnastikball Test 2016 gründlich untersucht. Weitere Details wie die Zusammensetzung des Materials, die Flexibilität und die Riffelung auf der Oberfläche haben wir ebenfalls berücksichtigt.

Gymnastikball Vergleich 2017

Letzte Aktualisierung am: 

 Sitzball mit WiderstandsbändernPezzi-Bälle sind Sitzbälle aus widerstandsfähigem, elastischen Material.Das breite Spektrum an Größen und die farbliche Unterscheidbarkeit aus der Ferne eröffnen dem Gymnastikball ein breites Einsatzspektrum vom Sitzball im Büro bis hin zum Trainingsgerät im Leistungszentrum.Gymnastikball perfekt um die Balance und Stabilität zu erhöhen, mit<br /> Anti-Burst-System.Robuster Sitzball mit hoher Belastbarkeit.Robuster Sitz- und Fitnessball für Sport, Physiotherapie, Gymnastikübungen oder als Sitzball zur Stabilisierung der Wirbelsäule.Stabiler und robuster, türkiser Ball zum rückenentlastenden, gesunden Sitzen, zur Rückengymnastik und in der Schwangerschaft..Sitzball für eine verbesserte Körperhaltung und Beweglichkeit.

Sportastisch
Premium Gymnastikball Workout Ball

Premium Gymnastikball "Massage Gym Ball" von Sportastisch



Trenas
Gymnastikball




GoFLX
Gymnastikball


Core Crusher
Gymnastikball


DoYourFitness
Gymnastikball Pluto


Hudora
Gymnastikball


Physionics
Gymnastikball


 Bewertung---
Unsere Empfehlung
---
Unsere Empfehlung
1,11,21,31,41,61,7
Größen & Farben65 cm
65 cm (blau)
65 cm (rot)
65 cm (grün)
45 cm (rot)
55 cm (blau, pink)
65 cm (grün)
75 cm (blau, rot)
85 cm (gelb)
55cm
65cm
75cm

(alle Größen in blau, pink, schwarz erhältlich)
65cm (rot)

incl. Anleitungsbuch
45 cm
55 cm
65 cm
75 cm
85 cm
(alle Größen in blau, pink, rot, türkis erhältlich)
65 cm (rot)
75 cm (blau)
85 cm (k.A.)
65 cm
75 cm
85 cm
95 cm
(alle Größen in rosa, rot, grün, schwarz, bordeuaux, grau, dunkelblau erhältlich)
Belastbarkeit / Benutzergewicht180kg250kg120kg200kg450kg500kg150kg100kg
NormPREMIUM ANTI BURST PVC MaterialPremium-Anti-Burst PVC Materialberstsicher
k.A.
berstsicher
k.A.
berstsicher
k.A.
berstsicher
k.A.
berstsicher
k.A.
k.A.
Inkl. LuftpumpeGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner Haken
Verschiedene Farbennicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner Hakennicht InklusiveGrüner HakenGrüner HakenGrüner Haken
Besonderheiten

  • Bonus E-Book
  • Inkl. Luftpumpe
  • 2 Widerstandsbändern für ideales Fitnesstraining
  • 3 Jahre Premium Garantie

  • 2 unterschiedliche Oberflächen
  • Individuell aufblasbar
  • Inkl. Fußpumpe & eBook
  • Geprüfte Markenqualität & Exklusives Design
  • 3 Jahre Sportastisch Produktgarantie

  • Dieser Gymnastikball kann nicht platzen
  • Fitnessball

  • Fitnessball
  • Fitnessball

  • Bauchmuskeltraining
  • mit kostenlosen EBOOK

  • Aus umweltfreundlichem, hypo-allergenem & gelenkschonendem Material
  • zur Unterstützung der unteren Lendenwirbel

  • Anti-Burst Qualität
  • Ideal für entspannte Mutter- und Kind-Gymnastik
  • phthalatfrei

  • Für eine verbesserte Körperhaltung und Beweglichkeit
  • Für ein variables Ganzkörpertraining
Komfortnicht verfügbarnicht verfügbar
Preis- / Leistungnicht verfügbarnicht verfügbar
Produktbericht
ProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktbericht
Preisvergleich

Große Auswahl an Gymnastikbälle zu günstigen Preisen auf Amazon.DE
Große Auswahl an Markenprodukten Sichere Bezahlung & Käuferschutz Kostenlose Lieferung ab 29 Euro

 Gymnastikball Bestseller jetzt auf Amazon ansehen & sparen!

Was ist ein Gymnastikball?

Frau macht Balanceübung auf Pezziball.Bei dem typischen Gymnastikball handelt es sich um einen großen Ball, der aus elastischem Kunststoff oder Gummi besteht und mit einer Pumpe aufgeblasen wird. Durch die Füllung aus Luft hat er ein relativ niedriges Gewicht. Der Ball kommt vor allem bei der Physiotherapie und beim Gymnastik-Training zum Einsatz.

Im Allgemeinen liegt haben die Gymnastikbälle einen Durchmesser von mindestens 45 und maximal 95 Zentimetern. Sie lassen sich also genau auf die individuelle Körpergröße abstimmen. Die kleineren Gymnastikbälle werden von Kindern verwendet, während die größeren auch von hochgewachsenen Leuten genutzt werden können. Durch die Unterstützung des voll aufpumpten Balls wird der Effekt der gymnastischen Übungen verstärkt. Gleichzeitig wird der Körper durch die Elastizität und die runde Form geschont, auch bei einem kraftraubenden Ganzkörpertraining.

Ein Gymnastikball mit Anti-Burst-System wird von vielen Herstellern zusammen mit einer Handpumpe geliefert. Er lässt sich innerhalb kurzer Zeit aufpumpen und ist dann gleich einsatzbereit. Ob er zum vorübergehenden Sitzen oder für den Sport eingesetzt wird, er ist ein wirkungsvolles Gerät, das die gesunde Sitzhaltung unterstützt und sich zudem für zahlreiche Muskel- und Dehnübungen eignet. Die vielfältigen Farben, in denen die Gymnastikbälle verfügbar sind, lassen sich auf den jeweiligen Einsatzort und auf den Geschmack anpassen.

Zuhause oder im Fitness-Center: Bei der Auswahl sollte die Qualität auf der Prioritätenliste ganz oben rangieren. Die Farbe spielt hingegen eine untergeordnete Rolle.

Wie funktioniert ein Gymnastikball?

Frau macht Beckenlift mit Sitzball.Die Funktionsweise des Gymnastikballs ist ganz einfach: So prall er auch aufgepumpt ist, sobald er belastet wird, verändert er ein wenig seine Form. Diese Flexibilität macht ihn beim Training sowie beim Sitzen zum angenehmen Gerät, das den Körper schont. Leichtes, aktives Sitzen wird durch die Luftfederung unterstützt. Abhängig von der Art des Gymnastik-Trainings kann der Ball auf einer Schale sicher fixiert werden, damit er nicht wegrollt, oder flexibel hin und her bewegt werden.

Durch das Abstützen auf dem Ball mit Händen oder Füßen fällt es gleich viel leichter, in die Beuge zu gehen oder sich weit zu dehnen. Teilweise eignen sich die Bälle auch zum Turnen oder für Wettkämpfe, doch im Normalfall kommen sie eher zu ergotherapeutischen Zwecken zum Einsatz. Auch im Schulsport oder für Übungen zuhause sind sie praktische Gymnastikgeräte. Nach der Nutzung bleiben sie in der Ecke eines Raumes liegen oder die Luft wird abgelassen: Auf diese Weise nehmen sie beim Wegräumen kaum Platz in Anspruch.

Die Art der sportlichen Übung, bei der dieser große Ball Verwendung findet, kann seine Bezeichnung verändern: So gibt es Fitness-Bälle und Yoga-Bälle, die sich im Prinzip nicht von dem Gymnastikball unterscheiden. Lediglich im Vergleich zum Medizinball und zum Peanut-Ball lassen sich eindeutige Unterschiede erkennen. Bei den anderen Gymnastikbällen handelt es sich grundsätzlich nicht um Varianten, lediglich um eine andere Form der Nutzung.

Vorteile und Anwendungsbereiche

Beinuebungen mit Frau auf Fitnessball.Typische Anwendungen für Gymnastikbälle sind neben der Ergotherapie und Fitness auch der Breitensport, teilweise sogar der Leistungssport. Hierbei handelt es sich beispielsweise um die rhythmische Sportgymnastik. Diese setzt jedoch typischerweise auf die kleinen Bälle von 25 bis 35 cm Durchmesser, die sich gut in der Hand halten lassen.

Beim Sportunterricht und auch bei der Krankengymnastik werden die größeren Gymnastikbälle unter anderem zum Training der Geschicklichkeit und Koordination verwendet. Neben der körperlichen Fitness steht dabei auch die gute Balance eine wesentliche Rolle. Außerdem geht es bei vielen Einsätzen darum, Rückenschmerzen zu lindern und die Muskeln zu stärken. In diesem Zusammenhang unterstützen die Gymnastikbälle auf sanfte Art eine therapeutische Behandlung und den Muskelaufbau.

Eine beliebte Anwendung für den Gymnastikball besteht darin, ihn als Alternative zum Bürostuhl zu nutzen. Durch ihre gute Belastbarkeit tragen sie auch Menschen mit etwas höherem Gewicht, ohne zu bersten. Die weiche, abgerundete Oberfläche lässt dem Becken viel Spielraum und regt dazu an, leicht zu wippen. Auf die Dauer kann das zwar ungemütlich werden, aber für Phasen bis zu einer Stunde entspannt das aktive Sitzen die Wirbelsäule und die umliegende Muskulatur.

Der Pezziball in der Schwangerschaft

Es hat sich erwiesen, dass Schwangere das bequeme Sitzgefühl sehr gerne haben. Deshalb kommt der Gymnastikball sehr häufig in der Schwangerschaft zum Einsatz. Er federt das erhöhte Gewicht gut ab und beugt auf diese Weise Rückenschmerzen vor. Dieser Effekt lässt sich durch zusätzliche Übungen mit dem Ball noch optimieren. Inzwischen konnte durch wiederholte Analysen nachgewiesen werden, dass der Gymnastikball sogar einer schwangerschaftsbedingten Diabetes vorbeugen kann.

Ebenso wie Pilates– und Yoga-Übungen, die normalerweise auf einer Matte durchgeführt werden, bietet also auch der Gymnastikball viele Vorteile für die Schwangeren. Nur ein paar Minuten Sitzen und ein paar gymnastische Einheiten stärken die gesamte Muskulatur. So werden vor allem der untere Rücken und das Becken trainiert. Die Bauchmuskeln profitieren ebenfalls von den Übungen, wodurch sich wiederum die Haltung der Schwangeren verbessert.

Eine weitere positive Wirkung zeigt sich, wenn die Wehen einsetzen: Durch das effektive Muskeltraining des Beckens fällt es der Frau leicht, sich zu entspannen, sodass die Geburt weniger schmerzhaft verläuft als ohne vorherige Gymnastik. Auch im Anschluss an die Geburt kommt der Gymnastikball weiter zum Einsatz: Ein gezieltes Training des Beckenbodens sorgt dafür, dass die Muskulatur und damit auch die Haut wieder straffer werden. Das ist ohne schwierige Übungen möglich: Die junge Mutter setzt sich nur auf den Gymnastikball und macht mit dem Becken kreisende Bewegungen. Bei einem sicheren Sitz und mit einer weichen Gymnastikmatte dazu kann das Baby ebenfalls auf sanfte und spielerische Weise in die therapeutischen Übungen integriert werden.

Eine ganz andere Variante, den Ball zu nutzen, ist die Sportübung Drum’s Alive. Hierfür kommt der Gymnastikball in eine Halterung, sodass er nicht wegrollt. Bei rhythmischer Musik wird im Takt mit zwei Sticks auf den Ball geschlagen. Je weiter die Arme dabei ausholen, desto stärker ist der Trainingseffekt. Mit mehreren Personen macht dieser Mix aus Konditionstraining und musikalischer Begleitung besonders viel Spaß. Vor allem die Muskulatur von Schultern, Rücken und Armen wird durch die regelmäßigen Drum’s Alive Stunden deutlich gestärkt.

Welche Arten von Gymnastikbällen sind erhältlich? Vor und Nachteile

Der Sitzball als Alternative zum Bürostuhl ist eine wichtige Variante. Gerade Menschen, die viel im Sitzen arbeiten, können durch den falschen Stuhl oder Sessel bald unter Rückenschmerzen leiden. Dies hängt mit der oft falschen Haltung zusammen oder damit, dass über mehrere Stunden die Sitzhaltung nicht verändert wird. Ein Sitzball schafft hier Abhilfe. Zumindest als vorübergehender Stuhlersatz ist er eine gute Lösung. Er fördert das aktive Sitzen, denn der Sitzende bewegt ganz unbewusst sein Becken und seinen Rücken. Daher sitzt man deutlich gesünder als auf einem Stuhl, der sehr viel weniger Möglichkeiten zur Veränderung der Sitzposition bietet.

Es ist jedoch wichtig, den Sitzball in der optimalen Größe auszusuchen, denn nur dann erfüllt er seinen Zweck. Schließlich soll er die Sitzenden dazu bringen, sich aufrecht zu halten und die Schultern zu entspannen. Am Anfang müssen sich viele erst an das Sitzen auf dem Ball gewöhnen, doch nach mehreren Tagen hat sich der Körper an die sanfte, fast unbewusste Sitzgymnastik gewöhnt. So gesund das aktive Sitzen auch ist, der Ball sollte nicht zu lange als Sitzmöbel dienen, damit die Muskulatur nicht zu stark beansprucht wird und womöglich Krämpfe drohen. Zudem sollte der Sitzball auf jeden Fall berstsicher sein, was mit der Bezeichnung Anti-Burst sichergestellt wird. So ist die nötige Stabilität garantiert vorhanden.

Gymball als BuerostuhlIm Gymnastikball Test haben wir auch die Gymnastikbälle für die private Nutzung zu Hause untersucht. Diese eignen sich für ein schonendes Training und können in diesem Rahmen ganz verschiedene Übungen unterstützen. Abhängig von der Art des geplanten Trainings kann eine Schale zur Befestigung des Balls erforderlich sein, ansonsten ist abgesehen von der Pumpe kein weiteres Zubehör nötig. Für Rückenübungen, Yoga und Pilates gibt es speziell gekennzeichnete Bälle, diese unterscheiden sich jedoch kaum, sodass sie ggf. auch für die andere Gymnastikart verwendet werden können.

Das Praktische am Gymnastikball ist die einfache Verwendung in der eigenen Wohnung. Er ersetzt quasi den Gang ins Fitnessstudio und ist so eine preisgünstige Alternative. Allerdings sollte genügend Raum vorhanden sein, um die geeigneten Trainingseinheiten problemlos durchführen zu können. Direkt nach dem Aufpumpen ist der Ball einsatzbereit, sodass die Gymnastik beginnen kann. In bequemer Trainingskleidung fallen die Dehn- und Muskelübungen besonders leicht.

Während des Trainings lässt sich nicht nur die Kraft von Rücken und Becken verbessern. Auch kleinere Muskelpartien neben der Wirbelsäule werden dadurch gestärkt. Diese kommen immer zum Einsatz, wenn sie ihre Aufgabe des Ausbalancierens erfüllen, auch wenn das kaum zu spüren ist. Bei den Übungen mit dem Gymnastikball werden diese Muskeln besonders gut gefördert, was der gesamten körperlichen Fitness und dem guten Balance-Gefühl hilft.

Die Vorteile des Gymnastikballs zeigen sich also zum einen beim Sitzen, zum anderen bei den Gymnastikübungen, von denen er seinen Namen hat:

  • das Körpergefühl wird verbessert,
  • die Muskulatur von Rücken und Bauch wird trainiert,
  • es gibt viele verschiedene Übungen für Anfänger und Erfahrene,
  • schon beim Sitzen wird ein positiver Effekt erzielt,
  • das Training lässt sich einfach zu Hause durchführen.

Die wenigen Nachteile sind kein wirkliches Gegenargument:

  • bei längerem Sitzen kann die Muskulatur überanstrengt werden, daher ist der Ball nur eine kurzfristige Sitz-Alternative,
  • man benötigt relativ viel Platz zum Verstauen oder muss den Ball nach der Nutzung immer wieder abpumpen,
  • um das Risiko zu minimieren, dass der Gymnastikball platzt, sollte ein ABS System vorhanden sein.

So haben wir die Gymnastikbälle getestet:

Produktmerkmale und Testverfahren

Bei dem Test der Gymnastikbälle haben wir auf die wesentlichen Details geachtet. Auf dieser Basis können wir die relevanten Merkmale beim Gymnastikball Vergleichs-Testsieger sowie bei den anderen Modellen auflisten. Farbe und Größe spielen in diesem Zusammenhang hingegen eine nebensächliche Rolle, da sie von dem individuellen Geschmack und von der jeweiligen Körpergröße abhängen.

Material

Typischerweise sind die Gymnastikbälle aus Kunststoff hergestellt, wobei PVC zu den häufigsten Materialien gehört. Hierbei handelt es sich um einen Kunststoff, der mithilfe von Weichmachern eine verbesserte Elastizität erhält. Diese Weichmacher können jedoch gesundheitsschädliche Folgen verursachen. Andere Bälle sind aus Gummimaterial gefertigt, das auch zu der Kategorie der Elastomere zählt. Nachdem wir den Gymnastikball Test 2017 durchgeführt haben, empfehlen wir, ausschließlich Bälle mit GS-Prüfzeichen zu kaufen.

Strapazierfähigkeit

Bei besonderer Beanspruchung oder durch kantige Gegenstände kann es zu Beschädigungen am Gymnastikball kommen. Wenn der Ball platzt, führt dies möglicherweise zu Verletzungen. Im besten Fall sollten keine spitzen Kanten in der Nähe des Balls sein. Außerdem ist es sinnvoll, bei der Auswahl auf die Berstsicherheit zu achten. Das GS-Zertifikat gibt mehr Sicherheit hinsichtlich der Stabilität und des Anti-Burst Systems. So besteht auch bei einer starken Belastung bzw. bei einem höheren Gewicht nicht die Gefahr, dass der Ball platzt.

Ventil

Der Gymnastikball Vergleich-Testsieger verfügt über ein Ventil, das ein einfaches Aufpumpen unterstützt. Es sorgt dafür, dass die Luft im Ball bleibt und nicht vorzeitig entweicht. Durch eine gute Ventil-Qualität wird den Anwendern das ständige Wieder-Aufpumpen erspart. Auch daran haben wir in unserem Gymnastikball Test gedacht.

Haptik

Die Griffigkeit des Gymnastikballs hängt vom Material selbst ab sowie von der Beschaffenheit der Oberfläche. Für ein gymnastisches Training sollte ein Ball zum Einsatz kommen, der leicht geriffelt ist. So lässt er sich besser handhaben. Bei einem Sitzball darf es auch ein Ball mit glatter Oberfläche sein.

 

Worauf muss ich beim Kauf eines Gymnastikballs achten?

Farbige Fitnessbaelle mit FusspumpeBei der Entscheidung für einen Gymnastikball steht zunächst der Verwendungszweck im Vordergrund. Schließlich hat jeder Mensch seine eigenen Ansprüche an die Qualität. Wer seinen Ball täglich nutzt und auf ultimative Zweckmäßigkeit baut, der sollte einen entsprechend hochwertigen Gymnastikball kaufen. Andere sind vielleicht mit einem einfachen Ball zufrieden, der die nötige Stabilität mitbringt. Es ist also wichtig, zuerst herauszufinden, welche Erwartungen der Gymnastikball erfüllen soll. Unser Gymnastikball Test 2017 zeigt, worauf es ankommt bzw. welche Kriterien bei der Auswahl auf jeden Fall Berücksichtigung finden sollten.

Bevor eine Kaufentscheidung getroffen werden kann, gilt es, die erforderliche Größe zu bestimmen. Diese richtet sich im Prinzip nach der Körpergröße, gleichgültig, ob der Ball für die Gymnastik oder zum Sitzen verwendet wird. Damit der Gymnastikball effektiv zu nutzen ist, sollte derjenige, der ihn benutzt, beim Daraufsitzen mit beiden Füßen den Boden berühren. Zur Vereinfachung dieses Bildes hilft es, sich an der üblichen Stuhlhöhe zu orientieren. Die Größen liegen üblicherweise bei einem Durchmesser zwischen 45 und 95 cm. Lediglich die Bälle, die beim Yoga zum Einsatz kommen, sind zum Teil kleiner.

Eine andere wesentliche Rolle bei der Auswahl spielt das Material des Gymnastikballs. PVC und andere Kunststoffe mit Weichmachern werden von vielen Menschen eher ungern verwendet. Sie sind zwar einerseits elastisch und dabei sehr stabil, andererseits können die Inhaltsstoffe gesundheitsschädlich sein. Ein Gymnastikball aus Gummi ist im Allgemeinen etwas schwerer, überzeugt aber durch eine ansonsten gute Qualität und Griffigkeit. Auf jeden Fall sollte man bei der Entscheidung für ein Modell überprüfen, ob das GS-Gütesiegel vorhanden ist. Dieses sagt einiges über die Sicherheit des Gymnastikballs aus und stellt sicher, dass er auch bei stärkerer Beanspruchung nicht platzt.

Kurzinformation zu führenden Herstellern von Gymnastikbällen

Farben und Formen eines PezziballsBei den führenden Marken bei Gymnastikbällen steht die Firma Ledragomma mit an der Spitze. Das Unternehmen präsentiert vielfältige Bälle in beliebigen Größen und Farben. Mit dem traditionsreichen Pezziball setzt die Marke seit mehreren Jahrzehnten hohe Standards in der Branche. Spezielle Ausführungen sorgen für eine verbesserte Effektivität und passen sich an die jeweilige Nutzung an.

Andere wichtige Hersteller sind Togu, Artzt, Sissel, Wellenreiter und Bogu. Bei ihnen wird ebenfalls viel Wert darauf gelegt, gesundheits- und fitnessfördernde Bälle anzubieten. Viele Reha-Einrichtungen vertrauen auf die bewährten Produkte der Experten für Fitnessbälle. Neben den renommierten Unternehmen in diesem Bereich halten auch andere Produzenten hochwertige und funktionale Gymnastikbälle bereit. Im Gymnastikball Test zeigt sich, welche Modelle sich im praktischen Einsatz bewähren konnten.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich hochwertige Gymnastikbälle am Besten?

Fitnessball als BuerositzDer Gymnastikball Vergleichssieger und auch die anderen Ausführungen sind unter anderem in Fachgeschäften zu kaufen. In Sportläden sowie in Geschäften mit Reha-Produkten ist ein professionelles Sortiment erhältlich. Da die Bälle jedoch nicht ausgepackt werden, können sie nicht direkt vor Ort ausprobiert werden. Der Einkauf im Internet ist daher eine hervorragende Alternative. Durch den Online Vergleich lässt sich schnell herausfinden, welcher Ball der richtige ist und wo er besonders preisgünstig angeboten wird.

Ein weiterer Vorteil beim Kauf im Internet besteht darin, dass der Ball geliefert wird. So braucht man ihn nicht nach Hause zu transportieren. Viele Online Shops bieten den Gymnastikball im Set inklusive Luftpumpe und ggf. weiterem Zubehör an. Zudem ist die Auswahl extrem groß, sodass Farbe, Größe und andere Details individuell ausgesucht werden können.

Welche Größe sich für den individuellen Einsatz eignet, lässt sich problemlos zuhause feststellen: Dafür ist der Gang ins Geschäft also nicht erforderlich. Im Internet sind neben den Bällen selbst auch Tipps zu finden, was für die Größenbestimmung nötig ist. Mithilfe eines Ballgrößen-Rechners, der ebenfalls online zur Verfügung steht, findet man schnell heraus, wie groß der Gymnastikball sein sollte. Bei eventuellen Rückfragen bekommt man via Internet fast ebenso schnell eine Antwort wie im Fachgeschäft.

Die persönliche Beratung, die bei einem Direktkauf im Geschäft als Vorteil angesehen wird, ist also auch online möglich. Auch bei der Schnelligkeit der Bestellung bleiben keine Wünsche offen: Auch im Laden ist nicht immer die richtige Größe oder die gewünschte Farbe vorhanden, sodass man womöglich noch einmal hinfahren muss. Wenn bei der Internet-Bestellung der Favorit gerade nicht zur Verfügung steht, so findet man im Allgemeinen eine kleine Notiz, bis wann er wieder lieferbar ist.

Wissenswertes & Ratgeber zu Gymnastikbällen

Der Gymnastikball eignet sich dazu, die Fitness zu verbessern und den Gleichgewichtssinn zu trainieren. Schon einfache Übungen optimieren das Körpergefühl, die Kondition und die Wahrnehmung. Dies gelingt anfangs durch vorsichtiges Balancieren, später durch Hüpfen mit den Bällen. Um die Gefahr von Unfällen zu reduzieren, werden die Bälle oft zusammen mit einer Gymnastikmatte verwendet. Durch weitere Kleingeräte lässt sich das Training individuell erweitern.

Die Berstsicherheit der Gymnastikbälle wird durch die Begriffe „burst proof“ oder „burst resistant“ gekennzeichnet. Doch auch mit einer solchen Kennzeichnung kann es zu Unfällen mit geplatzten Bällen kommen. In unseren Gymnastikball Test 2017 haben wir genau hingesehen, wie die Qualitätskontrolle bei den verschiedenen Herstellern durchgeführt wird. Die Top-Produkte durchlaufen harte Tests und halten auch einen extrem starken Druck aus. Dennoch sollten die Bälle nicht unnötig beansprucht werden. Das heißt unter anderem, dass sie nicht zu großer Hitze ausgesetzt werden sollten.

Die Geschichte der Gymnastikbälle

Mann auf Pezziball mach BauchmuskeluebungDas italienische Unternehmen Ledragomma stellte im Jahr 1950 erstmals Gymnastikbälle her. Dieser traditionsreiche Pezziball, der offiziell „PEZZI“-Gymnastikball heißt, gilt als die bekannteste Variante. Er besteht aus einem patentierten Material, das als Flexton Silpower(R) bekannt ist und speziell für diesen Ball entwickelt wurde. Das flexible und beständige Material sorgt dafür, dass der Ball bei einer Beschädigung nicht platzt, sondern die Luft allmählich entweicht. So ist ein guter Schutz vor Unfällen und Verletzungen gewährleistet.

Die Weiterentwicklung der Gymnastikbälle sorgte in den darauf folgenden Jahren für eine stetige Verbesserung der Materialqualität. Bald waren die großen Bälle aus der Krankengymnastik nicht mehr wegzudenken. Sowohl Kinder als auch Erwachsene profitieren bis heute von den gezielten Übungen: Muskelpartien werden durch das Rollen auf dem Ball gelockert, Verspannungen lösen sich und die Gelenke erhalten eine sanfte Unterstützung. Auf diese Weise etablierten sich die Bälle mit der Zeit und wirken noch immer dem alltäglichen Bewegungsmangel entgegen.

In den 1970er Jahren wurden die Gymnastikbälle häufig im Sportbereich eingesetzt, sei es als Sportgerät im Rahmen der Gymnastikstunde oder zum Aufwärmen. Das Trainingsutensil kam unter anderem bei der rhythmischen Sportgymnastik zum Einsatz. In den 1980er Jahren vergrößerte sich der Anwendungsbereich, denn vor allem die Ergotherapie setzte verstärkt auf die schonenden Muskel- und Dehnübungen mit dem Ball.

Seit den 1990er Jahren haben die Gymnastikbälle Einzug in die Arbeitswelt gefunden. Immer mehr Unternehmer erkannten, wie wichtig ein ergonomischer Arbeitsplatz ist. Um bei mehrstündigem Sitzen am Schreibtisch keine Rückenschmerzen zu bekommen, war ein Ausgleichssport nötig, doch gerade die vielbeschäftigten Angestellten hatten nicht viel Zeit dafür. Deshalb sind seitdem immer mehr große Gymnastikbälle in den Büros zu sehen, die zumindest für eine halbe Stunde als eine gesunde Sitz-Alternative dienen. Die gesamte Entwicklung, sowohl hinsichtlich der gymnastischen Übungen als auch hinsichtlich der Arbeitsplatz-Gestaltung, hängt sicherlich auch mit der verstärkten Nutzung von Computern zusammen. Genau deshalb werden die Gymnastikbälle auch im Rahmen der Physiotherapie weiterhin verwendet.

Zahlen, Daten und Fakten rund um den Gymnastikball

Frau stabilisiert Rücken auf FitballBei dem durchschnittlichen Gymnastikball beträgt der Durchmesser 65 oder 75 cm, je nachdem, wie groß die Person ist, die ihn nutzt. Die entsprechenden Richtwerte sind in der oben aufgeführten Liste nachzulesen. Der Ball sollte möglichst stark aufgepumpt sein, um die nötige Festigkeit zu bieten. Wenn die Bälle als Sitzgelegenheit verwendet werden, sollte auf die maximale Belastbarkeit und die Platz- bzw. Berstsicherheit geachtet werden. Durch spitze oder scharfe Objekte kann die Außenhaut des Balls beschädigt werden, woraufhin ein langer Riss entsteht und die Luft sofort entweicht. Mit einer dickeren Außenschicht, die zwischen 0,5 und 3 mm stark ist, reduziert sich das Risiko eines solchen Unfalls. Auch die Art der Materialmischung wirkt sich auf die Belastbarkeit des Balls aus. Durch diese verstärkte Außenhaut kann die Luft bei einer Beschädigung nur langsam entweichen, sodass man beim Sitzen oder Trainieren schnell genug aufstehen kann.

Im Allgemeinen besteht die Berstsicherheit nur bis zur jeweils angegebenen Gewichtsbelastung. Durchschnittlich sind das um die 100 kg. Eine festgelegte Norm für die Ermittlung dieser Belastbarkeit ist nicht vorhanden, daher können die Hersteller lediglich die statistische maximale Belastbarkeit angeben. Diese bezieht sich zumeist auf die Situation, dass man bewegungslos auf dem Ball sitzt, also kein zusätzliches Gewicht durch Wippen oder andere Bewegungen verursacht. In einigen Fällen werden auch Hinweise zur dynamischen Belastbarkeit aufgeführt, was sehr viel näher an der Praxis ist. Gymnastikbälle zum Sitzen oder für Turnübungen machen viel mit und sind entsprechend strapazierfähig. Abhängig davon, was genau man damit vorhat, sollte man die Qualitätsmerkmale genau überprüfen. Besonders wichtig sind die Belastbarkeit und die richtige Größe.

Nach unserem Gymnastikball Test 2017 haben wir daher eine Liste erstellt, die die Minimal- und Maximalwerte zu diesen beiden Punkten sowie weitere Informationen enthält:

  • Der Durchmesser liegt üblicherweise zwischen 45 und 95 cm.
  • Abhängig von der Größe und Qualität sind die Bälle normalerweise mit mindestens 100 kg und maximal 300 kg belastbar.
  • Das Anti-Burst Material spielt eine Hauptrolle.
  • Außenrillen sorgen für eine bessere Griffigkeit.
  • Die Pumpe sollte zum Lieferumfang gehören.

Die folgende Liste zeigt an, welche Ballgröße zu welcher Körpergröße passt:

Richtwerte für die Auswahl der Fitnessballgroesse

Die Top Ten der Gymnastikball Übungen

Frau macht Bauchmuskeltraining auf FitnessballEin effektives Training mit dem Gymnastikball kann sich auf die Kraft oder Kondition konzentrieren. Damit der gewünschte Erfolg erreicht wird, ist immer auf die richtige Körperhaltung zu achten. Ansonsten kann es zu Fehlhaltungen und zu Folgeschäden kommen. Deshalb ist es sinnvoll, sich in einem Fitnessstudio oder bei der Physiotherapie in die ersten Schritte einweisen zu lassen.

Bei den meisten Übungen sollte der Rücken gerade bleiben und die Bauchmuskulatur angespannt werden. Teilweise legen die Hersteller der Lieferung ein Handbuch bei, in dem einige Trainingseinheiten vorgestellt werden. Außerdem gibt es im Internet hilfreiche Vorschläge, mit welchen Übungen die Muskeln im Bauch, im Rücken oder in den Beinen gekräftigt werden. Durch die Effektivität des Gymnastikballs werden beim Training nicht nur die oberen Muskelschichten beansprucht. Die tiefer liegenden Muskeln lassen sich ebenfalls damit stärken, sodass das gesamte Körpergefühl besser wird.

Neben dem Muskeltraining wird durch das Workout mit dem Ball der Energieverbrauch angekurbelt. Abhängig von den individuellen Übungen lässt sich damit das Abnehmen effektiv unterstützen. Dennoch müssen die Trainingseinheiten nicht viel Zeit in Anspruch nehmen, denn durch die gezielte Forderung der Muskulatur wirken die Übungen besonders effektiv. Crunches auf dem Boden bzw. auf der Gymnastikmatte fordern beispielsweise die Bauchmuskulatur nicht so stark wie Crunches auf dem Ball. Eine knappe halbe Stunde für das Training reicht vollkommen aus. Wer jeden zweiten Tag ein Workout mit dem Gymnastikball macht, kann schon nach wenigen Wochen die ersten Erfolge sehen.

Die folgenden Übungen sind sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Sportler geeignet. Einige sind etwas leichter und helfen dabei, sich an den Ball zu gewöhnen. Teilweise kann es auch sinnvoll sein, den Gymnastikball an die Wand zu legen, um ein Wegrollen zu verhindern. Die Fortgeschrittenen haben die Möglichkeit, die Anforderungen an den Gleichgewichtssinn individuell zu erhöhen. Dafür setzen sie beispielsweise nur einen Fuß auf den Boden oder sie führen spezielle Stützübungen durch. Auch bei der Dynamik gibt es jeweils noch ein gewisses Steigerungspotential.

  • Powerpush
  • Rücken, Gesäß
  • Classic Crunch
  • diagonaler Crunch
  • Beckenlift
  • seitliche Crunch
  • Unterbauch-Curl
  • Oberschenkel
  • Gesäß, schräger Bauch
  • gerader Bauch
Mit dem sogenannten Powerpush werden hauptsächlich die tief liegende Bauchmuskulatur und der Beckenboden trainiert.

Man kniet vor dem Ball und legt die Unterarme darauf ab. Die Knie sind unter der Hüfte, etwa hüftweit geöffnet. Der Rücken bleibt zunächst gerade, während er gemeinsam mit Bauch und Becken angespannt wird und anschließend nach oben gedrückt wird. Dies geschieht aus den Schultermuskeln heraus, sodass auch diese die Anspannung spüren. Der Kopf wird dabei als Verlängerung des Rückens bzw. der Wirbelsäule gehalten, der Blick bleibt auf den Händen. Sowohl der Bauch als auch der Rücken werden noch stärker angespannt, bei gerader Haltung des Rückens und einem verstärkten Druck auf die Arme. Mit dieser Spannung und der Bauchmuskulatur werden die Knie leicht vom Boden angehoben, bis die Wirbelsäule fast waagerecht ist. Anschließend werden die Knie gesenkt, jedoch noch nicht abgelegt.

Es folgen zwölf bis 15 Wiederholungen.

Die zweite Übung trainiert die Muskeln im Rücken sowie im Gesäß.

Sie beginnt mit der Bauchlage auf dem Ball, die Arme stützen den Körper vorne auf dem Boden ab. Auch die Füße berühren den Boden, allerdings nur mit den Zehenspitzen. Um die Wirbelsäule gerade zu halten, wird der Blick nach unten auf den Boden gerichtet. Der Körper wird angespannt, vor allem die Muskeln in Bauch und Gesäß. Der linke Arm sowie das rechte Bein werden angehoben und gerade ausgestreckt. In dieser Position sollten Arm und Bein mit dem Körper eine lange Linie bilden.

Nachdem die Position ein paar Sekunden lang gehalten wurde, werden die Gliedmaßen wieder gesenkt, um anschließend die Übung spiegelverkehrt durchzuführen. Diese Übung sollte auf beiden Seiten fünfmal durchgeführt werden.

Wer sich wegen der schwierigen Balance unsicher fühlt, kann diese Einheit auch immer nur mit einem Arm bzw. einem Bein machen, sodass die Füße am Boden bleiben, während ein Arm angehoben wird.

Der Classic Crunch sorgt für die Stärkung der geraden Bauchmuskulatur.

Der Trainierende sitzt auf dem Boden, direkt hinter ihm liegt der Gymnastikball. Die Beine werden angewinkelt, während der Rücken aufrecht bleibt und der Kopf sozusagen die Verlängerung von der Wirbelsäule darstellt. Der obere Rücken wird gegen den Ball gelehnt und die Füße gehen langsam, in kleinen Schritten nach hinten, sodass der untere Rücken bald auf dem Gymnastikball liegt und der obere Rückenbereich darüber hinausragt. Die Hände liegen am Hinterkopf, die Ellbogen sind seitlich und etwas nach unten gerichtet, die Füße stehen schulterbreit auf dem Boden.

Bei angespanntem Beckenboden und Bauch werden der Kopf und die Schultern allmählich angehoben, bis es nicht weiter geht. Dann wird der Oberkörper gesenkt, ohne die Spannung zu lösen.

Mit 20 bis 30 Wiederholungen ist diese Trainingseinheit bei angespannten Bauchmuskeln sehr effektiv.

Der diagonale Crunch trainiert vor allem die seitliche Bauchmuskulatur.

Auch hier sitzt man zuerst mit dem Rücken zum Gymnastikball auf dem Boden. Die Beine sind angewinkelt, der Rücken lehnt gegen den Ball. Durch langsames Zurückgehen der Füße rollt der Rücken auf den Ball und bleibt dabei gerade, wieder bei angespannter Bauch- und Beckenbodenmuskulatur. Der Kopf bildet die Verlängerung der Wirbelsäule, die Arme werden vor der Brust gekreuzt.

Nach der verstärkten Anspannung von Bauch und Becken wird der Oberkörper so weit wie möglich schräg nach rechts angehoben. Dann wird er mittig abgesenkt, ohne dass jedoch die Grundspannung nachlässt. Dann folgt das Anheben diagonal nach links.

Empfohlen werden zwölf bis 15 Wiederholungen auf beiden Seiten.

Der Beckenlift gibt der tief liegenden Bauchmuskulatur sowie dem Rücken mehr Kraft.

Hierfür legt man sich auf den Rücken, mit den Füßen zum Ball. Die Arme liegen entspannt am Körper, die Handflächen sind nach unten gerichtet. Mit lockerem Nacken und entspannten Schultern geht der Blick nach oben.

Die Übung beginnt damit, dass die Unterschenkel auf den Gymnastikball gelegt werden, bis der Ball nah an den Kniekehlen liegt. Dabei sollten die Fersen einen guten Halt am Ball haben. Nun werden die Muskeln von Bauch, Gesäß und Rücken fest angespannt, um die Hüfte anzuheben. Gleichzeitig streckt man die Beine aus, sodass nur noch der Kopf und die Schultern den Boden berühren. Kurz halten, dann die Hüfte senken und Beine beugen, ohne jedoch das Becken ganz abzulegen.

Die Übung wird zwölf- bis 15-mal wiederholt.

Der seitliche Crunch formt eine schöne Taille und strafft die seitliche Bauchmuskulatur.

Der Trainierende legt sich mit der rechten Seite auf den Gymnastikball, mit der rechten Hand am Kopf und den Blick zum linken Fuß gerichtet. Das rechte Bein wird langsam ausgestreckt, sodass nur noch der Fuß an seiner Außenkante auf dem Boden aufgestützt ist. Der linke Fuß kann zur besseren Stabilisierung vor dem rechten Knie aufgestellt werden. Der linke Arm wird über der linken Hüfte ausgestreckt, mit nach unten zeigender Handfläche.

Die seitlichen Bauchmuskeln werden stärker angespannt, während der Oberkörper zur linken Seite gezogen wird. Gleichzeitig geht die linke Hand in Richtung des rechten Fußes. Dann wird der Oberkörper vorsichtig wieder abgesenkt.

Das Ganze wird zwölf- bis 15-mal wiederholt.

Der Unterbauch-Curl beansprucht die unteren, geraden Bauchmuskeln sowie den Rücken.

Man liegt auf dem Rücken, mit den Armen seitlich am Körper, nach unten gerichteten Handflächen und entspannten Schultern und Nacken. Zwischen den angewinkelten Beinen liegt der Ball. Die Hände können dabei helfen, den Gymnastikball mit den Füßen einzuklemmen, danach werden die Arme wieder seitlich abgelegt. Mit angespanntem Beckenboden und Bauch werden die Beine im rechten Winkel zum Oberkörper hochgestreckt, immer mit dem Ball zwischen den Füßen.

Im unteren Bauchmuskel-Bereich werden die Muskeln noch stärker angespannt, um Gesäß und Rücken anzuheben, nicht mit Schwung, sondern langsam. Die Beine bleiben gestreckt, während der Ball bis über den Kopf geschoben wird. Anschließend rollt die Wirbelsäule kontrolliert und vorsichtig zurück auf den Boden, indem die Unterbauch-Spannung nachlässt.

Das Gesäß wird jedoch nicht abgelegt, denn die Übung wird noch acht- bis zwölfmal wiederholt.

Im Folgenden werden vor allem die vorderen Oberschenkelmuskeln trainiert.

Dafür sitzt man mit gerade durchgestrecktem Rücken auf dem Gymnastikball. Der Blick ist nach vorne gerichtet. Ein Bein wird nach vorne gestreckt, mit angezogener Fußspitze, bis das Knie ganz gerade und durchgestreckt ist. Nun wird das Bein angehoben, wenn möglich, bis in die Waagerechte. Diese Position behält man für ein paar Sekunden, bevor das Bein langsam abgesetzt wird.

Dann folgt das andere Bein.

Auf jeder Seite wird die Übung achtmal durchgeführt.

In dieser Trainingseinheit werden die Muskeln im Gesäß und die schräge Bauchmuskulatur gestärkt.

Der Trainierende liegt auf der Seite und stützt sich auf einem Unterarm ab. Der Ball wird zwischen die Füße geklemmt. Dann wird die Hüfte hochgestützt und der gesamte Körper angespannt.

Wichtig ist, dass die Hüfte nicht nach hinten fällt, sondern gerade bleibt. Nach einigen Sekunden in dieser Position wird die Hüfte wieder zum Boden gesenkt. Fünf Wiederholungen sind empfehlenswert. Fortgeschrittene senken die Hüfte nur ein bisschen ab, ohne den Boden zu berühren.

Anschließend folgt die andere Seite.

Diese Trainingsübung stärkt vor allem die gerade Bauchmuskulatur und die Hüfte.

Sie beginnt in Bauchlage auf dem Gymnastikball: Der Trainierende rollt mit den durchgestreckten Armen nach vorne, sodass schließlich nur die Unterschenkel auf dem Ball liegen. Die Schultern sollten genau über den Armen sein. Bei angespanntem Körper bildet er eine waagerechte Linie, sodass er nicht durchhängt. Deshalb müssen die Muskeln im Bauch und im Gesäß besonders abgespannt werden.

Nun wird durch das Beugen der Hüftgelenke und Knie der Ball näher gerollt, bis er möglichst nah an den Händen ist. Diese Haltung wird ein paar Sekunden gehalten, danach werden die Beine erneut zur Ausgangsposition gestreckt.

Eine fünfmalige Wiederholung der Übung wird empfohlen.

FAQ

Zum Kauf sowie zur Anwendung des Pezziballs gibt es immer wieder ein paar Fragen, die wir im Rahmen unseres Gymnastikball Tests beantworten möchten. Dabei geht es zum Teil um die Vorbereitung, aber auch die Anwendungsmöglichkeiten selbst stehen im Fokus.

Wer kann den Gymnastikball nutzen? Gibt es ein Mindest- oder Höchstalter?

Der Ball passt sich seinem Nutzer an, er ist also für Menschen jedes Alters geeignet. Kinder erhalten dadurch ein intensiveres Körpergefühl und Erwachsene sowie Senioren haben damit zahlreiche Übungsmöglichkeiten. Durch die Variationen der Übungen und ggf. die Ergänzung mit weiteren Geräten lässt sich das Training noch erweitern. Für Einsteiger kommen die leichten Gymnastikübungen infrage, während Fortgeschrittene und Leistungssportler auch ein komplexes Training damit gestalten können.

Wie stark sollte der Ball aufgepumpt werden?

BallpumbeDamit die richtige Größe des Gymnastikballs auch tatsächlich erreicht wird, braucht er genug Luft. Mit der Luftpumpe, die häufig zum Lieferumfang gehört, wird er aufgepumpt, bis er rund und straff ist. Durch das Daraufsetzen kann man überprüfen, wie fest er bereit ist. Wenn beim Sitzen die Beine um 90 Grad abgewinkelt sind, so ist die richtige Höhe sichergestellt. Falls es zu einer leichten Beschädigung der Außenhaut kommt, lässt sich der Ball ggf. mit Fahrrad-Flickzeug reparieren.

Für bestimmte Gymnastikübungen und um Unfälle zu vermeiden, ist es sinnvoll, den Ball nicht komplett aufzupumpen. Mit etwas weniger Luft hat der Ball auf dem Boden einen besseren Halt und rollt nicht so schnell weg. Wer den Gymnastikball voll aufpumpt und sich eine bessere Positionssicherheit wünscht, kann eine Ballschale verwenden. Dabei handelt es sich um eine Art Ballstütze, durch die der Ball an seiner Stelle fixiert wird.

Wie lange sollte man maximal auf dem Ball sitzen?

Im Prinzip spricht nichts dagegen, mehrere Stunden lang auf dem Gymnastikball zu sitzen, solange keine Beschwerden auftreten oder es zu anstrengend wird. Daher empfehlen die meisten Hersteller, ihn nicht nur eine Stunde, maximal zwei Stunden, als Sitzgelegenheit zu verwenden. Wer Probleme mit der Bandscheibe hat, sollte nur einige Minuten am Tag auf dem Ball sitzen.

Experten aus der Bewegungstherapie und aus dem Sport haben festgestellt, dass das Sitzen auf einem Gymnastikball die Durchblutung fördert. Andererseits ist es immer noch gesünder, zwischendurch im Stehen zu arbeiten oder öfter aufzustehen. Dies wirkt sich positiv auf den gesamten Bewegungsapparat aus und fördert zudem die Energieverbrennung. Deshalb wird der Ball von den Fachleuten vorwiegend für gymnastische Übungen empfohlen.

Wo kauft man den Gymnastikball am besten?

In Online-Shops sind die Bälle besonders einfach zu kaufen. Außerdem werden sie in Sport- und Reha-Geschäften angeboten. Wer einen Gymnastikball in Profi-Qualität sucht und dennoch nicht auf die komfortable Internet-Bestellung verzichten möchte, kann in speziellen Shops für Reha-Bedarf oder für Sportvereine fündig werden. Bei der Bestellung via Internet ist die Lieferung ein wichtiger Vorteil, außerdem gehört üblicherweise eine Luftpumpe zum Lieferumfang.

Warum ist der Gymnastikball so beliebt für das Training zuhause?

Der Ball hat eine gewisse Instabilität, die den Körper gewissermaßen dazu zwingt, die Bewegungen auszubalancieren. Dies erhöht wiederum den Effekt der verschiedenen Übungen. Beim Bauchmuskel-Training und anderen Einheiten sind also weniger Wiederholungen nötig, um die gleiche Wirkung zu erzielen. Ein weiteres gutes Argument ist die Stimulation des gesamten Körpers. Unabhängig von der Art der Übung sorgt die Kombination aus Nachgiebigkeit und Gegendruck, aus stützender Kraft und Flexibilität für hervorragende Trainings-Ergebnisse.

Frau hebt Pezziball in die LuftKann man mit dem Gymnastikball auch spielen?

Wegen seiner Größe kommt der Ball eher selten beim Spielen zum Einsatz. Dennoch spricht nichts dagegen, mit dem Gymnastikball zu spielen. Gerade Kinder werden gerne auf spielerische Weise mit den Bällen angesprochen. Auf diese Weise lernen sie beispielsweise, die Balance zu halten. Zum Werfen und Rollen sollte man mit den Bällen am besten in eine große Turnhalle gehen. Draußen lauern viele Gefahren, die den Ball beschädigen können. Natürlich ist es trotzdem möglich, die Gymnastikübungen mit dem Ball im Garten durchzuführen, denn auf der waagerechten Fläche des Rasens ist ausreichend Platz vorhanden.

Sollte man bei einer Verletzung mit dem Gymnastik-Training aufhören?

Prinzipiell hilft das Training mit dem Ball auch dann, wenn man Schmerzen hat. Deshalb wird er unter anderem in der Reha-Therapie eingesetzt. Dennoch sollte man vorsichtig sein, wenn Bewegungsschmerzen oder körperliche Einschränkungen festgestellt werden. Wer zum Beispiel eine Hüft-Prothese hat oder schnell die Balance verliert, der sollte ganz vorsichtig anfangen oder sich ggf. eine andere sanfte Trainingsmethode auswählen. Im Bedarfsfall hilft eine Beratung beim Orthopäden, in einer ergotherapeutischen Praxis oder in einem professionellen Fitnessstudio.

Wie wird der Gymnastikball am besten gereinigt?

Bei der Anwendung des Balls in der Wohnung wird er normalerweise nicht schmutzig. Dennoch sollte er hin und wieder gesäubert werden. Dies gelingt ganz einfach mit einem feuchten Lappen. Spezielles Reinigungsmittel wird nicht benötigt. Falls doch einmal stärkere Verschmutzungen auftrete, die sich hartnäckig zeigen, ist etwas verdünnter Reinigungsalkohol die richtige Wahl.

Chemische Mittel sollten auf keinen Fall verwendet werden und auch scharfkantige Gegenstände oder Kratzschwämme greifen das Material an. Reiniger aus reinem Alkohol sind ebenfalls ungünstig, da sie das flexible Material austrocknen, sodass es womöglich porös wird.

Wie bzw. wo lässt sich der Ball gut lagern?

In Einrichtungen, wo viele Gymnastikbälle im Einsatz sind, sind die praktischen Lagerhilfen eine sinnvolle Wahl. Sie erlauben das Stapeln der Bälle und sorgen so für eine gewisse Platzersparnis. Wer zuhause den optimalen Ort für die Aufbewahrung des Gymnastikballs sucht, der sollte unter anderem darauf achten, dass er nicht direkt am Heizkörper liegt. Auch spitze Kanten in der direkten Umgebung sollten vermieden werden. Ansonsten wird das Material vollkommen unnötig belastet, auch wenn man gerade gar keine Übungen durchführt. Eine ruhige Zimmerecke, wo der Ball nicht im Weg ist, wird somit zum richtigen Platz.

Nützliches Zubehör für den Gymnastikball

Auf den ersten Blick reicht der Gymnastikball alleine aus, um das Training zuhause durchzuführen. Es gibt jedoch diverse Zubehörteile sowie ein paar Alternativen, um die Einsatzmöglichkeiten zu ergänzen. Dadurch lässt sich das Training sicherer oder intensiver gestalten. An erster Stelle des Zubehörs steht die Ballpumpe, die ggf. durch einen Kompressor ersetzt werden kann. Auf keinen Fall sollten die großen Bälle mit der eigenen Lungenkraft aufgeblasen werden, denn sonst gelangt zu viel Feuchtigkeit in das Innere des Balls. Zudem wäre das Aufblasen extrem anstrengend. Genau deshalb stehen die passenden Pumpen bzw. Kompressoren zur Verfügung.

Fitnessball in BallschaleBallstuhl mit SitzballWer den Gymnastik- oder Sitzball im Internet bestellt, bekommt die Handpumpe oft gleich mit dazu. Zu einem kompletten Set kann außerdem ein Stopperball oder eine Ballschale gehören. Eine Anleitung sollte ebenfalls zur Lieferung gehören, denn hier findet man Tipps zur Anwendung und vielleicht sogar ein paar Übungsanleitungen für die Gymnastik. Spezielle Broschüren für das Training sind auch einzeln erhältlich. Hier sind diverse Hinweise zu finden, welche Übung für welche Muskelgruppe geeignet ist und wofür sich der Ball sonst noch eignet.

Im Rahmen des Gymnastikball Tests haben wir uns auch ein Bild über die Ballstühle bzw. Ballstützen gemacht. Mit diesen Zusatzteilen lässt sich der Ball sicher stabilisieren. Die einfachste Variante ist die Ballschale, die durch das Gewicht des Balls und der darauf sitzenden Person genug Standfestigkeit bekommt. Sie reicht für den Sitzball vollkommen aus. Etwas größere Ballstützen beeinflussen die Höhe, was bei der ergonomischen Ausstattung des Arbeitsplatzes von Bedeutung ist. Als besondere Variante zeigt der Ballstuhl, wie man einerseits aktiv sitzt und andererseits von einer individuellen Anpassung profitiert. Hierbei liegt der Ball oft auf einer vergrößerten Stütze und ist ggf. sogar mit einer Rückenlehne ausgestattet. Unabhängig von der Art der Stützkonstruktion verhindert diese, dass der Ball wegrollt, und minimiert auf diese Weise das Risiko eines Sturzes. Ein schwingungsfreier Sitzball wäre eine andere Möglichkeit, sich vor Unfällen zu schützen.

Für das Fitnessstudio oder einen Sportverein steht Zubehör zur Verfügung, das bei der Aufbewahrung der Geräte sowie bei der Vorbereitung der Ballgymnastik hilft. Eine Stapelhilfe bietet üblicherweise Platz für drei Bälle und sorgt so schnell für Ordnung. Wer häufig mit den Gymnastikbällen arbeitet bzw. trainiert, für den lohnt sich eine Doppelhubpumpe.

Alternativen zum Gymnastikball

Der Gymnastikball, der in zahlreichen Farben zur Verfügung steht, lässt sich nur schwierig komplett ersetzen. Gerade seine vielseitige Nutzung macht ihn zu einem Sitz- und Gymnastikgerät, das nicht einfach ausgetauscht werden kann. Abhängig von der hauptsächlichen Nutzung gibt es jedoch Möglichkeiten, eine alternative Sitzgelegenheit oder ein Trainingsgerät mit ähnlich gutem Effekt zu finden.

  • Ballkissen
  • Gymnastikmatte
  • Balance Pad
  • Andere Bälle
Wer sich auf einem Sitzball unsicher fühlt, der kann auf die alternativen Ballkissen zugreifen. Diese eignen sich auch für Personen, die relativ klein oder sehr groß sind. Für Menschen unter einer Körpergröße von 1,60 m oder über 1,90 m ist ein solches Ballkissen ebenfalls sinnvoll. Dieser wird einfach auf den Stuhl selbst gelegt und hat einen ähnlichen Effekt wie der große Sitzball: Er fördert durch seine Flexibilität die Muskulatur und gilt als sehr komfortabel. Auch das praktische Keilkissen eignet sich dazu, das dynamische und aktive Sitzen am Schreibtisch zu fördern.
Für das Ganzkörpertraining gibt es keinen vergleichbaren Ersatz für den Gymnastikball. Mit anderen Utensilien lassen sich jedoch ähnliche Übungen durchführen, die jedoch oft nicht ganz so effektiv sind. Eine Gymnastikmatte bietet eine weiche und dennoch feste Unterlage, auf der Fitness- und Dehnübungen durchgeführt werden können. Sie ist rutschfest und schont die Gelenke. Je dicker die Matte ist, desto angenehmer sind die Übungen, gleichgültig, ob man Yoga oder Pilates darauf macht.
Ein Balance Pad trainiert ebenso wie der Gymnastikball das Gleichgewicht. Die Trainierenden balancieren die Schwankungen aus, wodurch die Muskulatur stark gefordert wird. Außerdem bekommen sie dadurch ein besseres Körpergefühl. Das Gleiche gilt für das Balance Board. Auch dieses zeigt beim regelmäßigen Training gewisse Fortschritte. Der Bosu Ball ist eine dritte Alternative in diesem Bereich. Er ist rutschfest und eignet sich nicht nur für das Training des Gleichgewichts, sondern auch für andere gymnastische Übungen. Im Vergleich zu der Effektivität des Gymnastikballs können diese Geräte jedoch nicht mithalten.
Zum Training der Koordination eignen sich Bälle in verschiedenen Größen. Im Allgemeinen sind sie jedoch deutlich kleiner als der Gymnastikball. Ein Medizinball zeichnet sich durch sein besonders schweres Gewicht aus und kommt fast nur noch beim Schulsport zum Einsatz. Von der Größe her lassen sich aufblasbare Bälle zum Plantschen im Wasser mit dem Gymnastikball vergleichen, allerdings ist hier die nötige Qualität nicht gegeben. Die leichten Plastikbälle sind extrem leicht und nicht sehr stabil: So eignen sie sich eher zum Werfen und Spielen als für das gymnastische Training.

Weiterführende Links und Quellen

https://www.teamsportbedarf.de/fussball/fussball-trainingshilfen/gymnastikball-antiburst-65-75-cm/a-1733/?gclid=CO2SjZTz9MoCFSbkwgodsiEBow

https://www.sport-thieme.de/Gymnastikb%C3%A4lle

http://www.gymnastikball-sitzball.de/gymnastikball-sitzball-groesse/#

https://www.fitness.de/sportgeraete/baelle/gymnastikbaelle?p=1&o=3&gclid=CKH9qprz9MoCFQkq0wodIoUC8A

https://de.wikipedia.org/wiki/Gymnastikball

https://www.birke-wellness.de/fitness/gymnastikbaelle/?gclid=CPfYq-r09MoCFakfwwodg4EH0w

http://fitnessuebungen-zuhause.de/training_und_uebungen_mit_gymnastikball_fitnessball.html

http://www.brigitte.de/figur/fitness-fatburn/ball-workout-bauch-559588/

http://www.gesundheit.de/fitness/fitness-uebungen/uebungen-mit-pezziball/uebung-10

http://www.gymnastikball-sitzball.de/haufig-gestellte-fragen-gymnastikball/#

Frau auf Pezziball

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (642 Bewertungen. Durchschnitt: 4,97 von 5)
Loading...